Gespräch · Innenleben
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Rost blättert vom verbogenen Eisengestell der Schaukel. Der Wind pfeift durch das heruntergekommene kleine Haus hinter dir. Trostlosigkeit … überall.
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Und doch hat hier früher jemand gelebt. Gelacht. Es sogar für eine gute Idee gehalten, eine Schaukel aufzustellen …
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„In diesem Hof hier?“ Der Lieutenant wirft einen Blick auf das kleine Gebäude. In der Ferne erhebt sich ein Schwarm grauer Schwalben in die Lüfte.
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„Jemand muss gedacht haben, er könne sich ein Sommerhaus in einem Bloc obscur zulegen. Billig. Das hat nicht funktioniert. Das Häuschen wurde vor etwa zehn Jahren aufgegeben.“
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„Praktisch schon. Es ist zwar keine offizielle Bezeichnung, aber“, er breitet die Arme aus, „schauen Sie sich um – keine Kanalisation, kaputte Stromleitungen, Kriminalität, Betrunkene … Das Leben in den Blocs ist hart. An einem solchen Ort errichtet man kein Sommerhaus.“
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„Ja – damit Sie den Jamrock-Shuffle tanzen und es sich unter den Nagel reißen können.“ Er schenkt dir ein erschöpftes Lächeln.
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„Ja – damit Sie es sich unter den Nagel reißen können, wie ein postapokalyptischer Lumpensammler, der die Finger nicht von Müll und Magnesiumtablettenpackungen lassen kann.“ Er schenkt dir ein erschöpftes Lächeln.
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„Wir sollten aufbrechen. Ich glaube nicht, dass sich die verdächtige Person, hinter der wir her sind, in diesem Hof aufhält. Hier kann man sich nirgendwo verstecken – und außerdem ist Martinaise viel zu nah.“
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„Wir sollten aufbrechen. Ich glaube nicht, dass wir mit Ausflügen ins urbane Hinterland den Mord aufklären können. Jedenfalls nicht während dieser Ermittlungsphase.“
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„Immerhin haben die früheren Bewohner ein bisschen Musik zurückgelassen.“ (Du tippst auf das Tonband, das du aufgehoben hast.)
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„Ja – und Sie haben den Jamrock-Shuffle getanzt und es sich unter den Nagel gerissen.“ Er schenkt dir ein erschöpftes Lächeln.
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„Ja – und Sie haben es sich unter den Nagel gerissen, weil Sie ein postapokalyptischer Lumpensammler sind, der die Finger nicht von Müll und Magnesiumtablettenpackungen lassen kann.“ Er schenkt dir ein erschöpftes Lächeln.
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„Ein schwarzer Block, ein nach dem Krieg nicht wiederaufgebauter Teil der Stadt. Oder einer, der Opfer der Gewalt der Gangs geworden ist. Oder einer, der sich irgendwie anders zu einem harten Pflaster entwickelt hat.“
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Auf Luftbildern sehen Blocs obscurs wie dunkle Quadrate aus. Daher rührt ihr Name.
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In diesem Hof hier? Jemand hat gedacht, er könnte sich ein Sommerhaus am Strand leisten. Billig. Das hat nicht funktioniert. Das Gebäude scheint aufgegeben worden zu sein.
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Vor langer Zeit hat hier jemand gelebt. Gelacht. Es sogar für eine gute Idee gehalten, eine Schaukel aufzustellen … Plötzlich überkommt dich eine große Einsamkeit.
Dieser Ort lädt förmlich zu einem ordentlichen Trauerschluck ein. Mach eine samtfarbene Flasche Rotwein auf und denk einen Augenblick lang über das Leben nach. Philosophiere mal richtig.
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Kartenpunkte
1- Beobachtung · MartinaiseBeobachtungDialoge · 1