Gespräch · Büste von Kras Masow
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Eine aus Gips gegossene Büste zeigt einen Mann mittleren Alters mit beeindruckenden Koteletten. Auf dem Sockel steht der Name „Kras Masow“.
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- Kras Masow (Nom de Guerre) war ein Ökonom und Geschichtstheoretiker. In Graad, wo er der Elf-Tage-Regierung vorstand, war er die führende Persönlichkeit der Revolution zur Jahrhundertwende. Masow gilt als Vater des wissenschaftlichen Kommunismus (auch „masowianische Theorie“ oder „Masowianismus“ genannt).
- Mal im Ernst: Irgendwie hat er doch Ähnlichkeit mit dir.
- Weiter
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- „Kim, Sie müssen zugeben, dass dieser Kras Masow mir zum Verwechseln ähnlich sieht.“
- „Vater Masow, der Held der Arbeiterklasse!“ (Du salutierst vor der Büste.)
- „Kras Masow war ein sexueller Abweichler. Wahrscheinlich ein Zoophiler.“
- „Kim, wer ist dieser Kras Masow?“
- [Ende.]
- „Wer immer hier lebt, muss lernen, wie die Wirtschaft wirklich funktioniert.“
- „Kras Masow war ein Massenmörder. Es ist ganz und gar nicht cool, sich seine Büste auf den Nachttisch zu stellen.“
- „Warum hat der Mieter hier eine Büste von Kras Masow im Schlafzimmer?“
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„Moment mal … Sind Sie deshalb hier eingebrochen? Um herauszufinden, ob Sie Kras Masow sind?“
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„Nun ja, Sie und er scheinen beide eine Vorliebe für Koteletten zu haben. Aber wahrscheinlich hat der alte Kras hier nicht ansatzweise so viel getrunken wie Sie.“
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„Na schön.“ Der Lieutenant beugt sich näher zur Skulptur. „Dann schauen wir doch mal nach Identifikationsmerkmalen …“
Er legt einen Finger auf einen blassen Punkt, der den Wangenknochen der Büste ziert. „Hat er nicht genau hier ein Muttermal? Wie steht es mit Ihnen?“
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„In Ordnung. Aber jetzt halten Sie sich fest: Kras Masow sieht samaranisch aus und Sie nicht.“
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„Doch, tut er. Schauen Sie sich seine Augen an. War seine Mutter nicht eine samaranische Einwanderin?“
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„Ich sehe vielleicht nicht aus wie er, aber in meinem tiefsten Inneren weiß ich ganz genau: Kras Masow bin ich.“
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Der Lieutenant schließt die Augen. „Okay, Sie haben gewonnen. Dann sind Sie meinetwegen Kras Masow. Ist mir egal …“
Er öffnet die Augen wieder und neigt in stiller Verwunderung den Kopf. „Warum sind Sie überhaupt so versessen darauf, zu beweisen, dass Sie Kras Masow sind?“
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- „Weil das, was er wirklich wollte, Stabilität und schrittweise Veränderung waren – und das will ich ebenfalls.“
- „Weil ich davon überzeugt bin, dass nur ein starker Nationalstaat die Arbeiterklasse vor den Untermenschen beschützen kann.“
- „Weil ich ein Kommunarde bin.“
- „Weil er ein krasser Gangster und Bankräuber war und sich alles Geld der Welt unter den Nagel reißen wollte. Ganz genau wie ich.“
- „Ich bin mir nicht sicher, es ist einfach so ein Gefühl. Aber ich vertraue meinen Gefühlen.“
„Weil das, was er wirklich wollte, Stabilität und schrittweise Veränderung waren – und das will ich ebenfalls.“
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„Ich glaube, Sie haben da etwas missverstanden, aber …“, seufzt der Lieutenant, „… wenn Sie das sagen.“
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- „Weil das, was er wirklich wollte, Stabilität und schrittweise Veränderung waren – und das will ich ebenfalls.“
- „Weil ich davon überzeugt bin, dass nur ein starker Nationalstaat die Arbeiterklasse vor den Untermenschen beschützen kann.“
- „Weil er ein krasser Gangster und Bankräuber war und sich alles Geld der Welt unter den Nagel reißen wollte. Ganz genau wie ich.“
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„Weil ich davon überzeugt bin, dass nur ein starker Nationalstaat die Arbeiterklasse vor den Untermenschen beschützen kann.“
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„Alles klar, Kras. Sie sind Revolutionskämpfer und so weiter“, bemerkt der Lieutenant. „Wie Sie meinen.“
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„Weil er ein krasser Gangster und Bankräuber war und sich alles Geld der Welt unter den Nagel reißen wollte. Ganz genau wie ich.“
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„Damit ist es entschieden – Sie sind nicht der berühmteste Philosoph der Moderne.“ Der Lieutenant nickt und dreht sich weg, um sich das Foto an der anderen Wand anzusehen.
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„Dann hat sich die Sache erledigt“, sagt der Lieutenant und richtet sich auf. „Sie sind nicht Kras Masow.“
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„Nein, das ist noch nicht gesagt – ich könnte trotzdem Kras Masow sein. Es ist nur ein Muttermal.“
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„Wer immer hier lebt, teilt auf jeden Fall Ihre Begeisterung.“ Er beugt sich vor, um sich die an der Wand hängenden Fotos von Revolutionären genauer anzusehen.
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„Es gibt nicht mehr viele Kommunisten – zumindest seit der Revolution nicht mehr. Allerdings scheinen ein paar Jugendliche die Ideologie weiterhin am Leben zu erhalten.“
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- „Vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag zur menschlichen Sexualität.“ Er tut so, als läse er im Wirtschaftsbuch, das geöffnet auf dem Tisch liegt.
- „Vermutlich ist das genau das, was er vorhat.“ Er beugt sich vor, um einen genaueren Blick auf das Wirtschaftsbuch auf dem Tisch zu werfen.
- „Er war auf jeden Fall eine kontroverse Persönlichkeit. Der Mieter hier scheint ihn zu mögen …“ Er beugt sich vor, um sich die an der Wand hängenden Fotos von Revolutionären genauer anzusehen.
- „Wer immer hier lebt, teilt auf jeden Fall Ihre Begeisterung.“ Er beugt sich vor, um sich die an der Wand hängenden Fotos von Revolutionären genauer anzusehen.
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„Vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag zur menschlichen Sexualität.“ Er tut so, als läse er im Wirtschaftsbuch, das geöffnet auf dem Tisch liegt.
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„Er ist als Vater des wissenschaftlichen Kommunismus bekannt, der auch als Masowianismus bezeichnet wird. Seine wirtschaftsgeschichtlichen Theorien hatten großen Einfluss auf die Revolution zur Jahrhundertwende – manche würden sie sogar als Auslöser dafür bezeichnen.“
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„Vermutlich ist das genau das, was er vorhat.“ Er beugt sich vor, um einen genaueren Blick auf das Wirtschaftsbuch auf dem Tisch zu werfen.
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„Kras Masow war ein Massenmörder. Es ist ganz und gar nicht cool, sich seine Büste auf den Nachttisch zu stellen.“
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„Er war auf jeden Fall eine kontroverse Persönlichkeit. Der Mieter hier scheint ihn zu mögen …“ Er beugt sich vor, um sich die an der Wand hängenden Fotos von Revolutionären genauer anzusehen.
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„Der weiße Stern … Die Fotos an der Wand … Ich glaube, wir sind in die Wohnung eines jungen Kommunarden eingebrochen.“ Er blickt sich um, bevor er vor sich hin murmelt: „Wie passend.“