Hinein durch das eingestürzte Dach, ein Treppenhaus aus Beton hinab, Fußabdrücke im Staub von den Stufen fegend – bis in den Keller. Und dann zum Strand unter der Promenade, zu seinen verwinkelten Tunneln … ein Flüstern entfernt.
Konstitution
Vor Gedankeneffekten; weitere Dialogbedingungen können gelten.
709 · Stimmen und Dialoge
Hinein durch das eingestürzte Dach, ein Treppenhaus aus Beton hinab, Fußabdrücke im Staub von den Stufen fegend – bis in den Keller. Und dann zum Strand unter der Promenade, zu seinen verwinkelten Tunneln … ein Flüstern entfernt.
Eine Brise zieht wie ein leises Seufzen über dich hinweg. Die kühle Luft bricht sich an deinem Körper. Sie spült Meersalz in deine Lungen.
Wie schwer kann das schon sein? Du weißt, dass sie nördlich des Dorfes ist, und das hier ist eine Halbinsel. Sieh dich um. Westlich von hier unterhalten sich Leute. „Wer könnte das sein?“, denkst du, während du eine Hand ans Ohr legst und in die Richtung lauschst.
Wie schwer kann das schon sein? Du weißt, dass sie nördlich des Dorfes ist, und das hier ist eine Halbinsel. Westlich von hier sind die Kryptozoologen – wenn du ihnen unter die Arme greifst, hättest du einen guten Grund, hier alles auszukundschaften.
Wie schwer kann das schon sein? Du weißt, dass sie nördlich des Dorfes ist, und das hier ist eine Halbinsel. Du hast sie bereits ausgekundschaftet, als du nach den Fallen gesehen hast. Du bist also ortskundig.
Laufe die Küste entlang, die alte Promenade, das Schilf … Und du kannst jederzeit wieder hierher zurückkehren und mit dem Wind reden. Das hat dich immerhin bereits weit gebracht.
Der Wind braust davon und lässt dich da zurück, wo du warst – auf den verrottenden Brettern um das Feld-Gebäude.
Und dann ist da noch die Kirche. Du siehst hoch zum Glockenturm, der in die Wolken strebt – ein auffälliges Versteck, aber vielleicht ist sie ja leichtsinnig?
Und dann ist da noch die Kirche. Du siehst hoch zum Glockenturm, der in die Wolken strebt – du siehst nach Osten, und dir fällt ein, dass du ihn bereits durchsucht hast. Und keine Spur von Ruby gefunden hast.
In den Wind hineinhorchen – aber was erwartest du zu hören? Rubys Pfeifen? Das Knistern ihres Lagerfeuers? Ein umherirrendes Flüstern oder Hundegebell …?
Zuerst musst du dich an der Küste umhören, die dortigen Bewohner kennenlernen. Dann kannst du dort nachsehen, wo du nicht so leicht hineingelangst: In Bunkern, Regenwasserkanälen oder diesem Gebäude hier. Und du kannst jederzeit hierher zurückkehren und mit dem Wind reden – das hat dich immerhin bereits weit gebracht.
Du hast es schon zuvor gespürt: Als es in Martinaise regnete und du die Kälte des Regens spürtest. Das Gefühl ist noch immer da. Es hat dich seitdem nie verlassen.
Plötzlich herrscht völlige Stille. Keine kalte Hand, die über deine Stirn wischt, kein Rascheln im Schilf. Der Wind ist abgeflaut, oder hat er sich hinter einer Ecke verflüchtigt? Du vernimmst nur die fernen Wellen, die an die Küste branden.
DA IST SONST NICHTS. Bei dem Gedanken daran klappern deine Knochen wie das Gerippe eines verlassenen Gebäudes, das kurz vorm Zusammenbruch steht.
Versuchst du, mit dem Wind zu reden – oder mit der Stadt? Du dachtest, etwas werde geschehen, aber dem war nicht so, und jetzt stehst du nur mit herunterbaumelnden Armen da.
Versuchst du, mit dem Wind oder der Stadt zu reden? Du dachtest, etwas werde geschehen, aber dem war nicht so, und jetzt stehst du nur da, im Dunklen. Mit herunterbaumelnden Armen.
Versuchst du, mit dem Wind zu reden? Oder der Stadt? Du dachtest, etwas werde geschehen, aber dem war nicht so, und jetzt stehst du nur herum, im fahlen Licht des Morgens. Mit herunterbaumelnden Armen.