Gespräch · Leiche eines Arbeiters
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Ein Mann liegt auf der Promenade. Seine Gliedmaßen sind verbogen, sein Hals ist in einem unnatürlichen Winkel verdreht. Gleich neben ihm liegt eine leere Schnapsflasche. In seiner verkrampften Hand: ein Kaugummipapier.
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„Einen Moment …“ Der Lieutenant beugt sich über den Toten und begutachtet sein Gesicht. Ein Paar glasige Augen starren ihn an. Jegliches Leben ist aus ihnen gewichen.
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„Er ist wohl schon eine Weile tot. Es überrascht mich, dass ihn niemand gefunden hat, bevor Sie vorbeigekommen sind.“ Er erhebt sich und erschaudert, als eine Böe durch seine Fliegerjacke weht.
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„Er ist wohl schon eine Weile tot. Es überrascht mich, dass ihn niemand gefunden hat, bevor Sie vorbeigekommen sind.“ Er erhebt sich und erschaudert, als eine Böe durch seine Jacke weht.
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- „Er ist wohl schon eine Weile tot. Es überrascht mich, dass ihn niemand gefunden hat, bevor Sie vorbeigekommen sind.“ Er erhebt sich und erschaudert, als eine Böe durch seine Fliegerjacke weht.
- Jetzt immer mit der Ruhe. Behutsam. Ein weiterer Tag, eine weitere Leiche – das ist alles. Tief einatmen.
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„Tod durch Unfall. Er ist ausgerutscht und hat sich mit dem Fuß in einem Loch in der Promenade verkantet. Wirklich ein unglücklicher Zufall … Ohne diese Bank wäre er noch am Leben.“
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„Könnte das etwas mit dem Lynchmord zu tu haben? Mit Ruby?“
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„Nein, ich sehe keine Anhaltspunkte, die in diese Richtung weisen. Wir sollten diesen Fall vorerst als einfachen – wenngleich bedauerlichen – Unfall behandeln, der mit dem Mordfall in keinerlei Zusammenhang steht.“
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Ja, aber was, wenn ein Mörder frei herumläuft? Zwei verdächtige Todesfälle in so kurzer Zeit!
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„Wir sollten die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass wir es mit einem Serienmörder zu tun haben.“
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„Mit einem Serienmörder?“ Der Lieutenant kneift die Augen gegen den Wind zusammen. „Die beiden Leichen stehen miteinander in keinem Zusammenhang. Dieser Fall ist komplett anders – das ist ein Unfall.“
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Was, wenn das alles nur inszeniert ist? Vielleicht hat er in jener Nacht im Hinterhof etwas beobachtet …
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„Was, wenn er etwas beobachtet hat? Vielleicht hat ihn jemand so abgelegt. Wir kennen die genaue Todesursache nicht.“
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„Das kann sein, aber gehen wir lieber Schritt für Schritt vor. Wir haben den Mann immer noch nicht identifiziert.“
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Stimmt. Wenn es später darauf hinausläuft, warum nicht? Aber mach die Dinge erst mal nicht komplizierter, als sie sind.
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„Das scheint mir ziemlich eindeutig ein Unfall zu sein, auch wenn die Identifizierung der Leiche noch aussteht …“
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„Wenn die Beamten der Koalition davon Wind bekommen, werden sie hier alles absperren. Ich bezweifle allerdings, dass sie genügend Geldmittel haben, um die Promenade zu reparieren.“
„Nicht, dass eine Absperrung die Leute fernhalten würde. Sie sorgt nur dafür, dass das Stadtparlament seine Finger in Unschuld waschen kann.“ Er lächelt verbittert.
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„Einige Symptome von akuter Alkoholvergiftung können hier in der Tat eine Rolle gespielt haben: starke Verwirrung, Hypoventilation, unberechenbares Verhalten …“
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„Was soll damit sein? Der Verstorbene hat Kebab gegessen.“ Er zuckt mit den Schultern. „Wahrscheinlich hat er sich das hier irgendwo besorgt, vielleicht in The Pox …“
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„Scheint ein Anwohner zu sein – so eine Stelle ist eher etwas für Eingeweihte. Hier kommt man nicht einfach so vorbei.“ Er blickt nach Süden, dorthin, von wo ihr hergekommen seid.
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Ein toter Arbeiter mit einer Flasche in der Hand? Belüg dich nicht selbst. Du weißt, wer das ist.
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„Wir wissen, wer das ist. Das ist der vermisste Ehemann der Arbeiterin – tot auf der Promenade.“
„Die Frau, die Sie am Bücherstand getroffen haben?“ Er sieht auf das am Boden liegende Bündel aus Fleisch und Lumpen herab. „Wie kommen Sie darauf, dass er ihr Ehemann ist?“
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Weil das ein Arbeitertod par excellence ist – kein Tod zuvor sah mehr nach Arbeiterklasse aus.
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- „Der Büchereiausweis! Er sollte ein Buch zurückbringen.“
- „Die Lederjacke.“ (Du zeigst auf die Kleidung des Mannes.) „Sie passt genau auf ihre Beschreibung.“
- „Überall um ihn herum liegen Flaschen.“ (Du zeigst auf das Tara.) „Sie hat gesagt, er würde irgendwo in Martinaise trinken.“
- „Mehr Arbeiterklasse geht gar nicht – völlig entfremdet und vergessen.“
„Ich sehe aber kein Buch …“ Der Lieutenant klopft seine Taschen ab. „Er muss das Buch zur Bücherei gebracht und sich beim Zurückkommen gedacht haben: ‚Jetzt gönne ich mir einen.‘“
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Nur eins. Ich habe meine coole Jacke an. Ich habe das Buch in die Bücherei gebracht. Das habe ich mir verdient.
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„Verdammt … Er ist auf jeden Fall der Ehemann von irgendwem.“ Der Lieutenant zeigt auf den Goldring an der linken Hand des Mannes. Das ihn umgebende Fleisch ist angeschwollen und blass.
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„Die Lederjacke.“ (Du zeigst auf die Kleidung des Mannes.) „Sie passt genau auf ihre Beschreibung.“
„Das hellblaue Futter?“ Er nickt und zeigt dann auf den Ring an der linken Hand des Mannes: „Na ja, er ist bestimmt der Ehemann von irgendwem.“
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- „Na ja, er ist bestimmt der Ehemann von irgendwem.“ Der Lieutenant zeigt auf den Goldring an der linken Hand des Mannes. Das ihn umgebende Fleisch ist angeschwollen und blass.
- „Das hellblaue Futter?“ Er nickt und zeigt dann auf den Ring an der linken Hand des Mannes: „Na ja, er ist bestimmt der Ehemann von irgendwem.“
„Überall um ihn herum liegen Flaschen.“ (Du zeigst auf das Tara.) „Sie hat gesagt, er würde irgendwo in Martinaise trinken.“
„Na ja, er ist bestimmt der Ehemann von irgendwem.“ Der Lieutenant zeigt auf den Goldring an der linken Hand des Mannes. Das ihn umgebende Fleisch ist angeschwollen und blass.
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„Jaja.“ Der Lieutenant wirkt ungeduldig. „Aber haben Sie echte Beweise, die ihn mit dieser Frau vom Bücherstand in Verbindung bringen?“
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Immerhin wusste der Mann, wie man feiert! Stell dir mal dieselbe Szene ohne Flasche vor – das wäre einfach nur traurig.
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Das ist ein Omen, ein Zeichen von oben – dass du mit dem Trinken aufhören musst.
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- „Wenn Sie mich fragen, ist das wieder nur ein alter Säufer.“
- „Wir sind Zeugen des Niedergangs eines großen Partylöwen. Diese Lederjacke, eine leere Wodkaflasche …“ (Du küsst deine Fingerkuppen.)
- „Ich halte es für etwas verfrüht, ihn als Alkoholiker abzustempeln. Wir wissen noch nichts über ihn.“
- „Er sieht mir ähnlich. Genau so hätte ich auch enden können – tot auf irgendeiner verlassenen Promenade, mit einer Flasche neben meiner Leiche.“
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„Und er war verheiratet.“ Der Lieutenant zeigt auf den Ring an der linken Hand des Mannes. Das ihn umgebende Fleisch ist angeschwollen und grau.
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„Aber wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen. Vorerst wissen wir nur, dass er ein unbekannter Mann mittleren Alters ist, der tot auf der Promenade von Martinaise gefunden wurde.“
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- Verheiratet mit deiner Sauferei, das steht fest.
- „Und er war verheiratet.“ Der Lieutenant zeigt auf den Ring an der linken Hand des Mannes. Das ihn umgebende Fleisch ist angeschwollen und grau.
- „Der Ehering.“ Der Lieutenant zeigt auf den Ring an der linken Hand des Mannes. Das ihn umgebende Fleisch ist angeschwollen und grau.
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„Wir sind Zeugen des Niedergangs eines großen Partylöwen. Diese Lederjacke, eine leere Wodkaflasche …“ (Du küsst deine Fingerkuppen.)
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„Der Ehering.“ Der Lieutenant zeigt auf den Ring an der linken Hand des Mannes. Das ihn umgebende Fleisch ist angeschwollen und grau.
„Ich halte es für etwas verfrüht, ihn als Alkoholiker abzustempeln. Wir wissen noch nichts über ihn.“
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„Wir wissen, dass er verheiratet war.“ Der Lieutenant zeigt auf den Ring an der linken Hand des Mannes. Das ihn umgebende Fleisch ist angeschwollen und grau.