Gespräch · Cunos Vater
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- „Brauchen Sie Hilfe?“
- „Ist das … Cunos Vater, der da vor uns liegt?“
- „Kim, ist dieses Etwas überhaupt lebendig?“
- „Hey, reden Sie mit mir! Sind Sie überhaupt noch am Leben?“
- Du versuchst herauszufinden, was er sagen möchte.
- „Vielleicht sollten wir ihm irgendwie helfen?“
- [Ende.]
- (Du flüsterst.) „Ich habe dir dein Amphetamin geklaut, alter Herr.“
- „Hey, sind Sie wirklich Cunos Vater?“
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Der Deckenhaufen ächzt. Es ist schwierig zu sagen, ob du noch irgendetwas für ihn tun kannst.
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Wie wäre es mit koronarer Bypasschirurgie? Du könntest seine Leber entfernen und durch eine neue ersetzen, irgendwie die durch zwanzig Jahre Drogenkonsum verursachten Hirnschäden beheben …
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Der Lieutenant hat recht – der Rotton der zerzausten, ungewaschenen Mähne des Mannes kommt dir bekannt vor. Sogar sein Brusthaar ist kupferfarben. Durch das Fenster fällt Licht in seine halbgeöffneten Augen.
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Nächtlicher Lagophthalmus. Die Wahrscheinlichkeit, mit unvollständig geschlossenen Augenlidern einzuschlafen, erhöht sich nach dem Konsum von Drogen oder großen Mengen Alkohol.
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Trotzdem gibt es hier noch vieles, das man fürchten kann. Es ist nur nicht das, was du dachtest.
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„Nein, danach sieht es wirklich nicht aus.“ Der Lieutenant neigt den Kopf zur Seite. „Ich weiß nicht, ob der sich noch mal erholt.“
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„Dieser Mann wird seine Familie in nächster Zeit nicht ernähren. Nicht, dass er das vorher getan hätte, aber …“ Der Lieutenant geht in sich. „… wenigstens wird er seinen Sohn nicht schlagen.“
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- „Trotzdem ziemlich schlimm … Ich meine, ziemlich schlimm, was aus ihm geworden ist.“ Der Lieutenant neigt den Kopf zur Seite.
- „Nein, danach sieht es wirklich nicht aus.“ Der Lieutenant neigt den Kopf zur Seite. „Ich weiß nicht, ob der sich noch mal erholt.“
- „Wollen Sie damit sagen, dass ein Mann, der wie Cuno aussieht, in die Wohnung seines Vaters eingebrochen und im Bett seines Vaters eingeschlafen ist?“
Aus der Dunkelheit blicken dir leer und starr zwei halbgeöffnete Glubschaugen entgegen. Es ist klar, dass die Person, zu denen sie gehören, nicht wach ist.
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Mit seinen halboffenen Augen wirkt er wie ein Toter. Aber er ist da drinnen … und hat keinen Spaß.
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„Dreckige … Kip…schw…“ Plötzlich beginnt der Mann zu brummen. Zwei Worte und starker Alkoholgeruch entweichen seinem Mund.
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„Das wissen Sie nicht? Das passiert besonders hingebungsvollen Drogenabhängigen. Sie schlafen mit offenen Augen ein. Kein schöner Anblick.“
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„Trotzdem ziemlich schlimm … Ich meine, ziemlich schlimm, was aus ihm geworden ist.“ Der Lieutenant neigt den Kopf zur Seite.
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„Wollen Sie damit sagen, dass ein Mann, der wie Cuno aussieht, in die Wohnung seines Vaters eingebrochen und im Bett seines Vaters eingeschlafen ist?“
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„Ich befürchte es. Schauen Sie mal, es bewegt sich.“ Er zeigt auf einen Fleischberg, der unter dem anderen Ende der Decke hervorragt. Die Gliedmaße scheint von Zeit zu Zeit zu zucken.
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Und sieh mal: Der andere Fuß ist mit einem gestreiften Socken getarnt, auf dessen Sohle „MAXTOR“ steht. Aus einem Loch ragen drei Zehen heraus.
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- „Ich befürchte es. Schauen Sie mal, es bewegt sich.“ Er zeigt auf einen Fleischberg, der unter dem anderen Ende der Decke hervorragt. Die Gliedmaße scheint von Zeit zu Zeit zu zucken.
- Unter der Decke ragt ein Fleischklumpen hervor. Von Zeit zu Zeit scheint er zucken, wie die Pfote eines Tieres, das einen Alptraum hat.
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Maxtor ist ein Gasversorger. Er trägt kostenlose Socken eines Gasversorgungsunternehmens. Vermutlich lagen sie den Rechnungen bei.
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Der Kehle des Mannes entweicht ein Ächzen, trocken wie ein Todesröcheln … Er versucht, im Schlaf zu sprechen.
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Unter der Decke ragt ein Fleischklumpen hervor. Von Zeit zu Zeit scheint er zucken, wie die Pfote eines Tieres, das einen Alptraum hat.
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Der Mann ächzt erneut, aber seine Zunge lässt ihn wieder im Stich: Es ist unmöglich, die Silben zu verstehen. Aus dem Deckengewühl taucht eine Hand auf, die zu gestikulieren versucht …
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Seine Hand fällt aufs Bett zurück, schlaff und besiegt. Ein lautes Schnarchen entrinnt seinem Mund … Er ist wieder eingeschlafen.
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„Sie sind wach!“
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Der Mann ächzt erneut, aber seine Zunge lässt ihn wieder im Stich: Es ist unmöglich, die Silben zu verstehen. Aus dem Deckengewühl taucht eine Hand auf, die zu gestikulieren versucht …
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… und dann schlaff und vom Schlaf besiegt auf die Matratze zurückfällt. Ein lautes Schnarchen entrinnt seinem Mund.
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„Was sollen wir da groß tun? Wir könnten ihn auf die Seite drehen, damit er nicht an seinem eigenen Erbrochenen erstickt. Aber er liegt bereits auf der Seite …“
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„Wir könnten ihn ins Remedie oder ins Saint Batiste bringen, aber medizinische Behandlungen kann er nicht bezahlen. Das Armenhaus würde ihn abweisen …“
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„Dort kümmert man sich nicht um Leute, die versuchen, sich umzubringen. Außerdem ist er eh bald tot, das dauert nur noch ein paar …“ Der Lieutenant hält inne und lauscht auf ihn.