Gespräch · Federmatratze
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- „Wissen Sie was, Officer …?“ Er sieht dich mit einem Anflug von Sorge an. „Sie können sich hier ausruhen, wenn Sie sich erledigt fühlen. Ich halte Wache. Sie sollten Kraft für das tanken, was noch kommt.“
- Im Großen und Ganzen immer noch ziemlich einladend. Drinnen ist es deutlich wärmer als da draußen …
- Weiter
- Weiter
- „Hey … Cuno will nichts Gemeines sagen, aber du siehst aus wie Scheiße. Vielleicht solltest du dich ins Bett legen – dich erholen und so. Bevor du noch stirbst.“
- Das Bett sieht im Großen und Ganzen ziemlich einladend aus. Drinnen ist es deutlich wärmer als da draußen …
- Die Matratze ist feucht, aber dieses Bettzeug wirkt einladender als Schmerz und Erschöpfung. Und besonders kalt ist es hier auch nicht …
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„Vielleicht ein kleines Nickerchen, nur für eine Stunde …“ [Du legst dich schlafen.]
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„Vielleicht sollten wir lieber aufs Festland zurückkehren? Ruhen Sie sich dort aus – Sie haben es sich verdient.“
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- Und außerdem: Was ist, wenn der gleiche Mist wieder passiert?
- „Vielleicht sollten wir lieber aufs Festland zurückkehren? Ruhen Sie sich dort aus – Sie haben es sich verdient.“
- „Was? Willst du jetzt … auf dieser beschissenen Insel wohnen oder was?“ Er verschränkt die Arme. „Leg dich in deinem eigenen Bett pennen.“
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„Was? Willst du jetzt … auf dieser beschissenen Insel wohnen oder was?“ Er verschränkt die Arme. „Leg dich in deinem eigenen Bett pennen.“
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Vielleicht wärst du auf dem Festland … in deinem eigenen Bett … besser aufgehoben. An diesem Ort wird es immer ungemütlicher.
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Du drehst dich zur Betonwand. Dorthin, in die dunkle Ecke, fällt weniger Licht. Wie ein Hund liegst du da …
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Dir war gar nicht bewusst, wie erschöpft du warst. Noch immer ist dein Körper nicht ansatzweise genesen …
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Die Decke fühlt sich kalt an. Die Atmosphäre des ganzen Raumes ist von Beton und Kälte geprägt. Minuten vergehen. Vielleicht eine halbe Stunde? Die Geräusche des Meeres jenseits der Mauern rücken langsam in immer größere Ferne. Dir fallen die Augen zu. Bis …
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… du merkst, dass du aufrecht in der Dunkelheit stehst. Direkt neben der Matratze. Langsam beginnt die Welt aus der Schwärze aufzutauchen. Es ist Abend …
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Du drehst dich zur Betonwand. Dorthin, in die dunkle Ecke, fällt weniger Licht. Wie ein Hund liegst du da …
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Dir war gar nicht bewusst, wie erschöpft du warst. Noch immer ist dein Körper nicht ansatzweise genesen …
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Die Decke fühlt sich kalt an. Es ist die Decke einer anderen Person. Der ganze Raum besteht aus Beton und strahlt Kälte aus. Die Geräusche des Meeres jenseits der Mauern rücken langsam in immer größere Ferne. Dir fallen die Augen zu.
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„Ich habe gerade keine Zeit, mich auszuruhen.“ [Ende.]
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Die schmierige alte Federmatratze liegt in der Ecke. Unter der schweren Karakuldecke liegt frische Bettwäsche.
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„Das Angebot steht noch“, sagt er, während er aus dem Bunkerfenster blickt. „Nehmen Sie es an – Sie sehen nicht besonders gut aus.“
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Das Bett sieht im Großen und Ganzen ziemlich einladend aus. Drinnen ist es deutlich wärmer als da draußen …
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„Ich sag’s noch mal – Cuno hat kein’ Bock, deine Leiche von dieser Insel runterzuschleppen, also wie wär’s, wenn du verdammt noch mal pennen gehst?“
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Im Großen und Ganzen immer noch ziemlich einladend. Drinnen ist es deutlich wärmer als da draußen …
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In der Ecke liegt eine schmierige alte Federmatratze; sie ruht auf Taschenbuchstapeln. Unter einer abgenutzten Karakuldecke kannst du weißes Bettzeug und ein Kissen erkennen.
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„Hier hat jemand übernachtet.“ Der Lieutenant inspiziert das Bett. „Das Bettzeug ist frisch. Vor kurzem gewaschen.“
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Blitzartig einsetzender Schmerz unterbricht dich. Anstelle von Worten entweicht deinem Mund Gewinsel.
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„Wissen Sie was, Officer …?“ Er sieht dich mit einem Anflug von Sorge an. „Sie können sich hier ausruhen, wenn Sie sich erledigt fühlen. Ich halte Wache. Sie sollten Kraft für das tanken, was noch kommt.“
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Schmerzerfüllt presst du den Rest des Satzes hervor. Die Worte sind zähflüssig wie Sirup. Du hörst dich selbst nicht mehr sprechen.
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„Schau dir bloß die Scheiße an. Hier hat wer gepennt.“ Das Kind deutet mit der Hand fuchtelnd auf das Bett. „Cuno weiß Bescheid, weil der Scheiß hier aussieht wie bei Cuno zu Hause.“
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Blitzartig einsetzender Schmerz unterbricht dich. Du verziehst das Gesicht zu einer Grimasse, anstatt weiterzusprechen.
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„Hey … Cuno will nichts Gemeines sagen, aber du siehst aus wie Scheiße. Vielleicht solltest du dich ins Bett legen – dich erholen und so. Bevor du noch stirbst.“
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Schmerzerfüllt presst du den Rest des Satzes hervor – die Worte zähflüssig wie Sirup –, ohne ihn selbst richtig zu hören.
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Hier hat jemand übernachtet. Vor sehr kurzer Zeit. Vielleicht der Feuertyp, den die Zwillinge erwähnt haben?
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Blitzartig einsetzender Schmerz unterbricht deinen Gedanken. Du verziehst das Gesicht zu einer Grimasse.
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Streng genommen könntest du dich hier ausruhen, wenn du Schmerzen hast … Jemand anders hat das schon getan. Es sollte möglich sein.
Die Matratze ist feucht, aber dieses Bettzeug wirkt einladender als Schmerz und Erschöpfung. Und besonders kalt ist es hier auch nicht …
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Schmerzerfüllt zwingst du dich, den Gedanken zu Ende zu denken – die Worte zähflüssig wie Sirup –, ohne dich richtig auf ihn zu konzentrieren.