Gespräch · Hjelmdallermann: der Mann von Hjelmdall
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Vom Einband aus starrt dich der Mann von Hjelmdall mit grimmiger Entschlossenheit an.
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- Diese Bilder sprechen etwas an, was tief in deinem Innern brodelt: den Urkampf von einem Haufen brutaler Affen, die sich gegenseitig beharken.
- Vom Einband aus starrt dich der Mann von Hjelmdall mit grimmiger Entschlossenheit an.
- Nackte Frauen und riesige Schwerter – ist das wirklich das Beste, was ihnen eingefallen ist? Fühlt sich irgendwie formelhaft und … abgekupfert an.
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- Auf dem Einband starrt dich der Mann von Hjelmdall mit grimmiger Entschlossenheit an.
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- Diese Bilder sprechen etwas an, was tief in deinem Innern brodelt: Schnell! Finde jemanden oder etwas zum Ausweiden, Köpfen oder Pfählen!
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Auf der Rückseite ist zu lesen: „Das letzte Abenteuer unseres Helden dient als ideale Einführung in die schonungslose Hjelmdall-Saga! Lerne den Mann von Hjelmdall, seinen treuen Blutsbruder Tyrbald und den edlen Lord Wrôthgär kennen und begleite sie im Kampf gegen ihren bisher schrecklichsten Feind. Für den Norden! Für HJELMDALL!“
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Darunter steht eingeklammert in kleinerer Schrift: „(Basierend auf: ‚Der Mann von Hjelmdall und der Schatz des Nekromanten‘, ‚Der Mann von Hjelmdall: Lord von Wrôthgär‘ und ‚Der Mann von Hjelmdall: Der Fluch der Nachtherren‘)“.
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Ein dreister Versuch, den Fans noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, indem sie alte Geschichten zusammenwerfen und als neuen Titel verkaufen.
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Ihnen geht es hauptsächlich darum, die Marke weiterzuführen, nicht Literaturgeschichte zu schreiben.
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Die Leute finden Trost in gewohnten Dingen. Sie erinnern sich gerne an alte Erfahrungen, sehen sich alte Fotos an oder lesen alte Geschichten.
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Du kennst die Geschichte inzwischen auswendig. Es gibt nichts Neues oder Erwähnenswertes, das dir ins Auge fällt.
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Die Geschichte beginnt in medias res. Der Mann von Hjelmdall und seine Gruppe nördlicher Plünderer befinden sich inmitten eines antiken Tempels, umzingelt von einer Armee schnatternder Untoter, die von dem unsterblichen Nekromanten angeführt werden. Die tapfereren Nordmänner fallen den gnadenlosen Untoten nach und nach zum Opfer – und schließen sich als wiederbelebte Leichen ihren Reihen an …
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Bei Einbruch der Nacht verbleiben nur noch der Mann von Hjelmdall und sein Blutsbruder, der edle Tyrbald, im Kampf gegen die untote Horde. „Es ist eine Ehre, an deiner Seite zu sterben, Bruder!“, schreit Tyrbald, während er mit seiner Streitaxt einen seiner zum Leben erweckten Kameraden köpft.
„Nein, Tyrbald!“, brüllt der Mann von Hjelmdall über die Armee aus Fleisch und Knochen hinweg. „Sei tapfer! Für den Norden … Für HJELMDALL!!!“ Er springt auf das Halbgeschoss, um sich der schwarzäugigen Figur zu stellen. Wie ein tollwütiger Eisbär wirbelt er mit seinen beiden Zweihändern – Sturm und Drang – und pflügt sich durch die Reihen der Untoten, die den Nekromanten umgeben.
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Der Autor hat im Leben noch kein Schwert in der Hand gehabt, geschweige denn zwei Zweihänder gleichzeitig.
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Es ist für einen Menschen in einer echten Kampfsituation physisch unmöglich, zwei Zweihänder gleichzeitig zu führen.
Und mit tödlicher Genauigkeit trennen seine Zwillingsklingen den Kopf des Nekromanten von seinem Körper ab. Die untote Legion bricht wie eine Sammlung von Stoffpuppen zusammen, als die dunkle Magie sie verlässt, und die beiden Nordmänner stehen plötzlich alleine im verfluchten Tempel, wo die Körper ihrer gefallenen Brüder den Boden bedecken.
Einige Kapitel später befinden sich der Mann von Hjelmdall und Tyrbald in einer vollkommen unterschiedlichen Umgebung. Sie fliegen auf ihren Greifen, die zufälligerweise immer zum narrativ geschicktesten Zeitpunkt auftauchen, in weiter Höhe über eine dürre Wüste …
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Dieses Buch verspottet geradezu das Prinzip einer guten Erzählung – auch wenn du den leichten Verdacht hast, dass es hier nie um Kohärenz ging.
Die Nordmänner befinden sich am Hofe eines mächtigen südländischen Königs – Lord Wrôthgär. Der alte König fleht den Mann von Hjelmdall an, sein Königreich von den Nachtherren zu befreien, einem unterirdischen Klan blinder Zauberer, die ihre Seelen gegen dämonische Kräfte eingetauscht haben.
Der Mann von Hjelmdall verlangt einen hohen Preis von dem verzweifelten König. Er fordert ein Stück Land für die heimatlosen Wüstenpygmäen, die an der Grenze des Königreichs im Exil leben. Wrôthgär bietet ihm stattdessen die Hand seiner ältesten Tochter an, doch der Sohn des Winters gibt nicht nach …
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Du überspringst einen Abschnitt, in dem ein aufwendiges Bankett mit vielen Trinksprüchen beschrieben wird, genau wie die lange und ebenso gefährliche Reise von Wrôthgärs Burg in den uralten Wald von Yezzdor, wo unsere Helden sich in die Düsterhalle der Nachtherren schleichen …
Im Zentrum der großen Halle steht ein Blutaltar, auf dem zwei Nachtherren einen kreischenden Bauern ausweiden – ein unheiliges Ritual, das die verbotene Magie der Nachtherren verstärkt …
Als die abscheuliche Zeremonie endet, lenkt der Klang von Schwertern, die gezückt werden, die Aufmerksamkeit der Nachtherren auf ein Paar verhüllter Figuren im Torbogen …
Das hast du hier doch gesucht, oder? Ein in den dramatischen Höhepunkt mündendes Blutvergießen, bei dem der Mensch auf Muskelmasse und Gewalt reduziert wird.
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Nein, schöne nackte Menschen, die es in den Büschen treiben, hast du hier gesucht. Schweiß, Schwänze und Titten bitte!
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Die Eindringlinge werfen rasch ihre Umhänge ab und zücken ihre Waffen aus glänzendem Nordstahl – es sind der Mann von Hjelmdall und sein mutiger Blutsbruder Tyrbald!
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Im Handumdrehen beschwören die Nachtherren eine Horde schnatternder orkähnlicher Wesen, die auf unsere Helden zustürmen. Die Halle wird vom Klirren der Klingen und von qualvollen Todesschreien erfüllt, während sich der Boden nach und nach mit dämpfenden Orkeingeweiden füllt …
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Als sich das Getöse der Schlacht wieder legt, sind nur noch der Mann von Hjelmdall und Tyrbald übrig. Erschöpft und vor den Eingeweiden ihrer Feinde nur so triefend, stellen sich die Nordmänner den verdorbenen Nachtherren. Die sodalithblauen Augen des Mannes von Hjelmdall sind von einem unbeschreiblichen Zorn erfüllt. „Für den Norden!“, schreit er und stürmt kopfüber in den aussichtslosen Kampf …
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In der ersten Szene kämpfte der Mann von Hjelmdall gegen einen mächtigen Nekromanten und seine untote Armee. Nun steht er ein paar Nachtherren und deren Horde orkähnlicher Leibeigener gegenüber. Die beiden Situationen könnten unterschiedlicher nicht sein.
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Auf dem Einband starrt dich der Mann von Hjelmdall mit grimmiger Entschlossenheit an.
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Eine exzellente Frage, die sich leicht beantworten lässt, indem du das nächste Kapitel der Hjelmdallerman-Saga erwirbst: „Hjelmdallerman vor den Toren der Zeit“. Auf der letzten Seite dieses Buches steht lediglich: „Fortsetzung folgt …“.
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Wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche Hjelmdallermann-Bücher es gibt, scheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass du die Fortsetzung jemals findest.
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- Wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche Hjelmdallermann-Bücher es gibt, scheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass du die Fortsetzung jemals findest.
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Wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche Hjelmdallermann-Bücher es gibt, scheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass du die Fortsetzung jemals findest.
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Höchstwahrscheinlich wird er das, doch sicher kannst du dir nicht sein, da dieser Band mitten in der Spannung mit folgender Fußnote endet: „Fortsetzung folgt in ‚Hjelmdallermann vor den Toren der Zeit‘. In Kürze in allen Buchläden erhältlich.“
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Wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche Hjelmdallermann-Bücher es gibt, scheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass du die Fortsetzung jemals findest.
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- Wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche Hjelmdallermann-Bücher es gibt, scheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass du die Fortsetzung jemals findest.
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Wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche Hjelmdallermann-Bücher es gibt, scheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass du die Fortsetzung jemals findest.
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Weil die Flamme der Gerechtigkeit in seiner Brust lodert. Weil er zu allererst danach strebt, dem Namen seines geliebten Hjelmdall Ehre zu bringen. Weil sein edles katlanisches Blut sich nach Ruhm und Eroberung sehnt. Er ist dazu bestimmt.
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Er ist der Mann von Hjelmdall! Das Feuer der Schlacht hat ihn gestählt. Der Tod ist sein Vater, das Blut seine Mutter. Er hatte erst vierzehn Winter gesehen, als er seine frostige Heimat in Katla verließ, um Ruhm und Ehre zu suchen. Das macht seinen Charakter aus.