Gespräch · Alain
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„Könnte Ihnen nicht mal helfen, wenn ich wollte.“ Er schüttelt den Kopf. „Der ganze Hafen ist abgeriegelt, und Evrart hat uns ausrichten lassen, dass wir ausharren und auf Anweisungen warten sollen.“
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„T… Ti… Tit…“ Spucketropfen fliegen aus seinem Mund, begleitet von einer schmerzerfüllten Grimasse. „Verdammt, Tit… Titus ist tot …“
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„Was aus den Hardie Boys wird? Sehen Sie sich doch um, Mann. Diese Scheiße ist vorbei. Die Hardie Boys gibt’s nicht mehr!“
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„Nein, Mann. Ich weiß nicht … Ich schätze, die Gewerkschaft wird die Nachbarschaft weiterhin überwachen, aber …“ Er sieht zu seinem benommenen Kumpel hinüber. „Wer soll sich jetzt darum kümmern?“
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„Ich? Nein, Mann … Ich bin kein Anführer.“ Plötzlich lächelt er. „Wussten Sie, dass Titus mich nur rekrutiert hat, weil ich Gitarre spielen kann? Hat gesagt, die Gruppe könne eine Stimmungskanone vertragen.“
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Wenn außer Titus überhaupt einer von ihnen Führungsqualitäten hat, dann er. Rede ihm weiter Mut zu.
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„Bulle, Sie verstehen einfach nicht, wie die Dinge laufen.“ Er atmet scharf und frustriert aus, sammelt sich dann aber schnell wieder.
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„Ich nehme an“, fährt er mit ruhigerer Stimme fort, „ich sollte es mir zumindest überlegen, hierzubleiben. Ohne mich ist alles vorbei.“
„Ja, Mann, weißt du …“ In einem plötzlichen Anfall von Säuferenthusiasmus schlägt er mit der offenen Handfläche auf den Tisch. „Weißt du, du hast das im Griff. Im Griff!“
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- „Ich nehme an“, fährt er mit ruhigerer Stimme fort, „ich sollte es mir zumindest überlegen, hierzubleiben. Ohne mich ist alles vorbei.“
- Er ist kein Trinker. Auch das spricht für ihn.
- „Doch, Titus …“ Sein Blick trifft deinen. „Aber danke fürs Vertrauen. Wenn ich nicht hierbleibe, war’s das. Also werde ich es wohl oder übel müssen.“
Da ist etwas. Aufkeimende Entschlossenheit. Ihm ist bewusst, dass ihm keine Wahl bleibt, als über sich hinauszuwachsen und sich der Situation zu stellen.
Es ist nicht komplett abwegig. Er und Titus waren die einzigen Detectives in diesem Haufen. Titus mehr, aber Eugene wusste wenigstens mitzudenken.
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„Mann … Sie haben keine Ahnung, wie das funktioniert, oder?“ Er sieht zum Milchglas auf dem Tisch. „Aber ja … Wenn ich nicht hierbleibe, war’s das. Also werde ich es wohl oder übel müssen.“
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„Doch, Titus …“ Sein Blick trifft deinen. „Aber danke fürs Vertrauen. Wenn ich nicht hierbleibe, war’s das. Also werde ich es wohl oder übel müssen.“
„Das tu ich mir nicht an.“ Er schüttelt entschieden den Kopf. „Ich bin nur wegen Titus geblieben. Er war ein geborener Anführer.“
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„Das wäre nicht einmal dann witzig, wenn wir nicht von den Geistern unserer gefallenen Freunde umringt wären.“
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„Hat Ihnen schon mal jemand gesagt, dass Sie ein komplettes Arschloch sind?“ Seine Stimme ist ruhig und gleichgültig. „Also … Sie sind eins, Mann. Verpissen Sie sich einfach und lassen Sie uns in Ruhe.“
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- „Aber eins nach dem anderen.“ Er runzelt die Stirn. „Erst mal sehen, was er wegen der Sache mit Shanky unternimmt.“
- „Alain? Der führt niemanden an.“ Er wendet sich seinem Freund zu. „Ich meine, sehen Sie sich ihn doch an – er ist ein durch und durch gebrochener Mann.“
- „Aber er hat ein Geschäft als Fensterbauer, eine Frau und zwei Kinder, und das dritte ist unterwegs … Das wird er nie und nimmer aufgeben.“
- Ja. So wurdest du schon öfter genannt. Es war dir egal.
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„Aber eins nach dem anderen.“ Er runzelt die Stirn. „Erst mal sehen, was er wegen der Sache mit Shanky unternimmt.“
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„Alain? Der führt niemanden an.“ Er wendet sich seinem Freund zu. „Ich meine, sehen Sie sich ihn doch an – er ist ein durch und durch gebrochener Mann.“
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„Tiberius? Er will nicht in unseren Scheiß verwickelt werden. Titus umgarnt ihn schon seit Jahren; sagt ihm immerzu, dass all das hier scheißviel Spaß machen würde.“
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„Aber er hat ein Geschäft als Fensterbauer, eine Frau und zwei Kinder, und das dritte ist unterwegs … Das wird er nie und nimmer aufgeben.“
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Keineswegs. Sein unrasiertes Gesicht ist beinahe grau, und er stinkt nach Pisse, Schweiß und Schnaps.
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„Gar nicht, das ist ja die Sache.“ Er seufzt schwer. „Titus, Theo, Dennis, Angie … Sie alle sind fort, aber er ist ohne einen Kratzer davongekommen.“
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„Gar nicht, das ist ja die Sache.“ Er seufzt schwer. „Titus, Theo, Dennis, Angie, Lizzie … Sie alle sind fort, aber er ist ohne einen Kratzer davongekommen.“
„Gar nicht, das ist ja die Sache.“ Er seufzt schwer. „Titus, Theo, Angie, Elizabeth … Sie alle sind fort, aber er ist ohne einen Kratzer davongekommen.“
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„Ich bin nur …“ Er scheint seinen Kopf kaum oben halten zu können. „… Mir bleibt nichts mehr. NICHTS!“
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Es ist die Schuld des Überlebenden. Er hat das Gefühl, er hätte mit den anderen sterben sollen. Wenn er keine neue Bestimmung findet, könnte er Selbstmord begehen – oder weiter so vor sich hin vegetieren, nicht tot, aber auch nicht wirklich lebendig.
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- Es ist die Schuld des Überlebenden. Er hat das Gefühl, er hätte mit den anderen sterben sollen. Wenn er keine neue Bestimmung findet, könnte er Selbstmord begehen – oder weiter so vor sich hin vegetieren, nicht tot, aber auch nicht wirklich lebendig.
- „Was für ’ne verfickte Muschi …“, flüstert Cuno.
- „Wir haben hier einen gebrochenen Mann vor uns“, flüstert er dir zu. „Er hat wahrscheinlich das Gefühl, dass er die anderen irgendwie hätte beschützen sollen. Und jetzt fühlt er sich schuldig, nicht mit ihnen – oder an ihrer Stelle – gestorben zu sein.“
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Die trüben Augen, die aus dem schmalen Gesicht deinen Blick erwidern, leuchten kurz auf, und er nuschelt: „Was …?“
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Seine Augen, die weiter auf deine gerichtet sind, werden etwas klarer, und ein bösartiges, betrunkenes Lächeln macht sich auf seinem Gesicht breit. „Dennis ist ein toter Mann … Er weiß es nur noch nicht …“
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- Seine Augen, die weiter auf deine gerichtet sind, werden etwas klarer, und ein bösartiges, betrunkenes Lächeln macht sich auf seinem Gesicht breit. „Dennis ist ein toter Mann … Er weiß es nur noch nicht …“
- „Hurensöhne …“ Er nuschelt etwas auf Mesquisch. Als er wieder auf den Tisch sinkt, macht sich ein bösartiges Lächeln auf seinem Gesicht breit.
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„War das wirklich die beste Idee?“ Der Lieutenant hält kurz inne und denkt nach. „Na, vielleicht haben Sie sein Dasein damit ein wenig verlängern können. Falls er sich noch daran erinnern kann, wenn er ausgenüchtert ist.“
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„Wenn Sie meinen, dass es ihn davon abhält, sich um die Ecke zu bringen, werde ich ihn daran erinnern … Bis jetzt habe ich ihn nur mit Whisky vollgeschüttet, um ihn ruhigzustellen.“ Er nickt.
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„Krenel, Wild Pines … All die Leute, die für den Tod Ihrer Freunde verantwortlich sind. Werden Sie das einfach auf sich beruhen lassen?“