Gespräch · Empathie
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Das ist Suruitisch. Die Suru sind eine eingeborene ethnische Minderheit im sozialdemokratischen Machtzentrum Vaasa auf der von Tundra und Taiga bedeckten Isola namens Katla. Weit, weit weg von hier – so weit wie nur irgend möglich.
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Meinst du damit bösartige, rothaarige Leute wie sie? Ja, die gibt es dort – die Suru besitzen das Rotschopfgen.
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Natürlich, interessante Dinge sind unwichtig. Alles, was wichtig ist, ist deine Bullennummer.
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„Suruitisch, so wie die Mann-von-Hjelmdall-Scheiße?“ Die Miene des Jungen hellt sich auf. „Sie könnte … Sie könnte diese Hjelmdall-Scheiße sein.“
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In Revachol gibt es eine kleine suruitische Gemeinde. Vielleicht ist sie aber auch aus Versehen in eine Kiste mit Yakbeeren geklettert und wurde hierher verschifft.
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Hört sich boreal an, wie irgendetwas aus der von Tundra – und Taiga – bedeckten Isola namens Katla. Weit, weit weg von hier – so weit wie nur irgend möglich.
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Manche Dinge sind zu furchtbar, um sich näher damit zu befassen. Die Näkkis und Runkkaris … könnten eine Art Schutzmechanismus sein.
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Normalerweise sieht er dir direkt in die Augen. Etwas in ihm ist gerade zerbröckelt.
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Beweg jetzt nicht deinen Kopf. Sieh sie dir an – nur ein klein bisschen aus deinem Augenwinkel.
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Obwohl ihr Freund so leise geredet hat, dass sie ihn nicht hören konnte, ist Cunoesse das Lächeln vergangen.
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„Ja, Mann, hab’ schon gemerkt, dass sie die Nummer mit den Näkkis bei dir abgezogen hat … Düstere Scheiße, hm?“
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„Als du mit deiner Waffe vor ihr rumgefuchtelt hast und der Schuss losgegangen ist. Mit diesem Fischmenschen-Näkki-Ding fängt sie immer an, wenn sie innerlich tobt – wenn sie auf hundertachtzig ist.“
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„Früher hat sie dauernd davon geredet: Näkki hier, Fischmensch da. Jetzt fängt sie nur noch davon an, wenn sie auf Schnellmachern ist. Oder wenn Knarren losgehen.“
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„Ihre Leute. Sie ist eine von ihnen. Aber sie hasst sie auch. Dann ist jeder ein Näkki, und sie steckt in der Falle. Hör ma’ …“
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„Es geht uns nix an. Nix geht uns der Näkki an. Cuno steckt seine Nase nicht ins Zeug anderer Leute – wühlt nicht in Näkkischeiße rum. Bei so was ist Cuno weise.“
Wenn sie unter zu großem Stress steht, fällt sie in frühkindliche Verhaltensmuster und tut, als wäre sie ein Sagenwesen.
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„Sie ist nicht verkorkst!“ Er hebt seine Stimme, senkt sie aber schnell wieder. „Alle sind verkorkst. Hör auf, so ’n Scheiß zu erzählen.“
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Falsche Entscheidung, aber er flüstert noch. Du hast ihn noch nicht verloren. Pass nur auf, dass du es nicht noch mal vermasselst, sonst war’s das. Ich kann hier für nichts garantieren.
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„Ist schon in Ordnung!“ Er richtet sich auf und wendet sich an Cunoesse. „Der Bulle will uns gegeneinander ausspielen. Aber das schafft er nicht.“
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Das war’s. Du hast ihn vom Haken gelassen. Was du gesagt hast, war übel und manipulativ. Was du verstehen musst: Ich habe dich bis hierhin gebracht, aber ich kann nicht alles für dich erledigen.
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„Wolltest meinen Cuno ficken!“ Ein Kichern, heimtückisch und hämisch. Sie zieht sich etwas am Zaun hoch. „Wolltest mir meinen Cuno wegficken! Ich und Cuno sind richtig dicke. Nur der Tod kann uns trennen!“
Dir läuft es kalt den Rücken herunter. Der Wind vom südlichen Boulevard peitscht dich – weil du versucht hast, einen Keil zwischen sie zu treiben. Weil du Cuno die Straße austreiben wolltest.
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Von den beiden ist Cunoesse bei weitem schlimmer. Cuno hat kein Problem damit, in deiner Nähe zu sein, aber das Mädchen versteckt sich hinter dem Zaun und bangt um sein Leben, als hätte es sich etwas zuschulden kommen lassen. Etwas sehr Schlimmes.
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- Von den beiden ist Cunoesse bei weitem schlimmer. Cuno hat kein Problem damit, in deiner Nähe zu sein, aber das Mädchen versteckt sich hinter dem Zaun und bangt um sein Leben, als hätte es sich etwas zuschulden kommen lassen. Etwas sehr Schlimmes.
- Pass mal auf: Während Cuno kein Problem damit hat, in deiner Nähe zu sein, versteckt sie sich immer hinter dem Zaun und bangt um ihr Leben, als hätte sie sich etwas zuschulden kommen lassen. Etwas sehr Schlimmes.
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Sie hat vorhin schon diesen psychopathischen Plan ausgeheckt – um Hilfe zu schreien. Cuno hat nur mit dir über seinen Namen reden wollen. Es war Cunoesse, die ihn manipuliert und so auf die Palme gebracht hat.
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Außerdem unterhält Cuno sich immer noch mit dir. Manchmal genießt er es sogar. Sich mit dem Mädchen zu unterhalten, ist wie ein Gespräch mit einem in die Ecke getriebenen Tier. Sie zischt nur.
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Außerdem unterhält Cuno sich immer noch mit dir. Manchmal genießt er es sogar. Sich mit dem Mädchen zu unterhalten, ist wie ein Gespräch mit einem in die Ecke getriebenen Tier. Sie zischt nur und sagt, dass sie ihn langsam umgebracht hätte.
Außerdem unterhält Cuno sich immer noch mit dir. Manchmal genießt er es sogar. Sich mit dem Mädchen zu unterhalten, ist wie ein Gespräch mit einem in die Ecke getriebenen Tier. Sie zischt nur und sagt irgendetwas über Neckis.
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Und dann kommt noch hinzu, dass sie ein Mädchen ist. Sie scheint auch etwas jünger als er zu sein, auf jeden Fall ist sie kleiner. Und trotzdem hat Cuno Angst vor ihr. Was hat es damit auf sich, Cuno?
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Alles in allem respektiert Cuno Wahnsinn. Du kannst nicht darauf hoffen, sie an dieser Front auszustechen. Du musst es schaffen, ein paar Minuten mit ihm allein zu sein.
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Was los ist? Er ist ein schwererziehbarer Jugendlicher an deinem Tatort, der mit unflätigen Ausdrücken um sich wirft und versucht, dich wütend zu machen.
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Als hättest du nicht schon genug Probleme! Du spürst, wie dich plötzlich ein Anfall von Selbstmitleid überkommt …
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- „Cuno, hör mal. Ich weiß, dass dieses Grenzen austesten neu für dich ist, aber für Erwachsene ist das Schnee von gestern.“
- „Ich weiß nicht mehr weiter … Ich bin nichts als ein verwahrlostes altes Stück Fleisch. Dieser Fall ist alles, was ich habe – und du bist keine Hilfe.“
- „Cuno, während du hier Steine geschmissen hast, musst du jede Menge mitbekommen haben. Willst du der BMR helfen, einen Mordfall zu lösen?“
- „Hey, Cuno. Meinst du nicht, du könntest den Großen Cuno mal kurz abstellen? Reden wir doch wie normale Menschen miteinander.“
- „Cuno, ‚Stadt des Zorns‘? ‚Night City‘? Was ist da los? Du hast mich neugierig gemacht.“
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„Cuno, hör mal. Ich weiß, dass dieses Grenzen austesten neu für dich ist, aber für Erwachsene ist das Schnee von gestern.“
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„Zieh deine Schnauze aus Cunos Arsch!“ Er winkt ab. „Cuno weiß, wie hart Cuno Grenzen austestet. Cuno fickt Grenzen …“
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Das ist in die Hose gegangen. Er hat es als Kompliment aufgefasst. Und dann einen leichten Anfall gehabt.
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„Ich weiß nicht mehr weiter … Ich bin nichts als ein verwahrlostes altes Stück Fleisch. Dieser Fall ist alles, was ich habe – und du bist keine Hilfe.“
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„Friss den Schmerz in dich rein, Pisser! Friss das Böse!“ Das Kind grinst nicht – es sieht eher aus wie ein Wolf, der die Zähne fletscht.
„Hast du das gehört, C? Das Bullenferkel will drüber reden, wie es nix auf die Reihe kriegt. Das Bullenferkel will bei Cuno einziehen!“
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Jetzt fällt dir nichts mehr ein. Dir bleibt nichts anderes übrig, als zu versuchen, das Thema zu wechseln …
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„Cuno, während du hier Steine geschmissen hast, musst du jede Menge mitbekommen haben. Willst du der BMR helfen, einen Mordfall zu lösen?“
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„Scheiße nein!“, platzt es laut aus ihm heraus. Er lacht. „Alter, bist du geistig zurückgeblieben oder was?“