Gespräch · Abflussrohr
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Die Metalltüren sind schwer und sehr sperrig, wenn man sie alleine öffnen will, aber es gelingt dir, sie gerade weit genug aufzuschieben, um dich hindurchzuzwängen …
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Die Metalltüren sind schwer, und der abblätternde Rost tut dir an den Handflächen weh. Aber – zusammen mit dem Lieutenant – gelingt es dir, sie gerade weit genug aufzuschieben, um dich hindurchzuzwängen.
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„Gute Arbeit.“ Der Lieutenant nickt in Richtung der undurchdringlichen Dunkelheit. „Sollen wir?“
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Das sieht zu kraftraubend aus, um es überhaupt zu versuchen. Du würdest dir an dem Rost nur die Finger blutig scheuern.
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Du und der Lieutenant wendet all eure Kraft auf, um die Türen aufzudrücken, aber eure Versuche sind nicht besonders synchron. Sie knallen wieder zu, bevor ihr hineingelangen könnt.
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Der Lieutenant lehnt sich schnaufend mit dem Rücken an die Tür. „Verschnaufen wir erst einmal und versuchen es später wieder? Es ist … sehr hart.“
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Dir scheint es nicht zu gelingen, die Türen lange genug auseinanderzustemmen, um hindurchzuschlüpfen. Ein zweites Paar Hände wäre jetzt sehr nützlich.
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Auf den ersten Blick kannst du in der Dunkelheit überhaupt nichts erkennen.
Im Rohr hat sich Regen gesammelt, und es ist glatt.
Eine dünne Schneeschicht schimmert im Rohr.
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Als deine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, erkennst du etwas Müll – zerknüllte Zeitungen, Zigarettenstummel. Jemand hat halbherzig „Totenköpfe“ auf die rechte Seite gesprüht.
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Und? Und nichts. Scherben von zerbrochenen Flaschen, die gegen die Wände des Rohrs geworfen wurden. Eine Spritze …
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Ein sehr, sehr schwacher Geruch von abgestandenem Alkohol steht in der Luft – oder bildest du dir das nur ein?
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„Könnten wir durch dieses Rohr ins Feld-Gebäude gelangen?“
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„Wenn man bedenkt, dass wir uns nicht in einem Kampfsportkrimi befinden“, in seinem Gesicht blitzt ein Grinsen auf, „ist es höchst unwahrscheinlich – und nicht ohne Risiko für unsere Unversehrtheit.“
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„Jedoch deutet das Rohr darauf hin, dass hier irgendwo ein Zugang zum Keller sein könnte …“ Der Lieutenant schiebt das Schilf zur Seite und sieht sich um.
Er will sagen, dass das Rohr von irgendwo innerhalb des Gebäudes kommen muss.
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Die Miene des Lieutenants erhellt sich. Solche Nebensächlichkeiten fallen ihm für gewöhnlich nicht auf.
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„… und hier haben wir ihn auch schon! Eine Wartungstür.“ Er zeigt auf eine rostige Doppeltür aus Metall rechts des Rohres, die zuvor vom Schilf verdeckt war.
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„Das sieht nach einem guten Drogenversteck aus. Ich will sicherstellen, dass darin nichts verborgen liegt, was in Kinderhände geraten könnte.“
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„Ich verstehe schon. Ein weiterer Zwischenstopp auf Ihrem Kreuzzug gegen die Narkomanie. Ich hatte ja gehofft, dass wir einer Mordverdächtigen auf den Fersen seien …“
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Ohne den Lieutenant kommst du hier nicht weiter. Was, wenn du wirklich einen Weg hinein findest und es eine Falle ist? Kitsuragi muss hier sein und dir Deckung geben.
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Unter den modrigen Planken der Promenade lugt ein altes Rohr hervor. Könnte das ein alternativer Zugang zum Feld-Gebäude sein?
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Ein Gebäude wie dieses muss mehrere Türen mit verschiedenen Funktionen haben. Vielleicht ein Kellereingang?
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Ohne den Lieutenant kommst du hier nicht weiter. Was, wenn du wirklich einen Weg hinein findest und es eine Falle ist? Kitsuragi muss hier sein und dir Deckung geben.