„Es ist ein riesiges Chaos. Verursacht von der Gier der Gewerkschaft.“ Er wirft dir einen argwöhnischen, misstrauischen Blick zu. „Aber ich kämpfe bloß für die Rechte dieser Leute.“
Gespräch · Anführer der Streikbrecher
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„Stehe ich unter Verdacht?“ Seine Augen werden schmal. „Ich habe nichts verbrochen. Ich kämpfe nur für die Rechte der Leute hier.“
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„Ehrliche Männer und Frauen. Und sie haben Rechte – auf Arbeit. Darauf, sich nützlich zu machen. Darauf, keine Spielbälle unternehmerischer Interessen zu sein.“ Der Mann fährt sich mit der Hand durch sein stetig grauer werdendes und militärisch geschnittenes Haar.
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„Wir sind hier, um dabei zu helfen, den Hafenbetrieb in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten. Wenn die Gewerkschaftswichser nicht arbeiten wollen, sollten sie diejenigen reinlassen, DIE ARBEITEN WOLLEN.“
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„Ich habe eine Frage.“ Der Lieutenant sieht ihm in die Augen. „Warum hören all diese Männer auf Sie?“
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„Glauben Sie, dass sie mir folgen, weil ich groß und laut bin? Nein. Sie folgen den Regeln des Marktes. Den Regeln der Wirtschaft. Sie haben nämlich …“, er beginnt zu brüllen, „JOBS, DIE ERLEDIGT WERDEN MÜSSEN.“
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Du unterhältst dich jetzt schon eine ganze Weile mit ihm – irgendetwas stimmt mit diesem Kerl nicht. Frag ihn, woher er kommt.
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„Nein.“ Er schüttelt langsam den Kopf. „Ich bin kein Kämpfer – ich bin ARBEITER!“
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„Bei einem Streik ist ein Haufen undankbarer, fauler Kakerlaken nicht dazu in der Lage, sich am Riemen zu reißen. Stattdessen hindert er dann andere Leute an ihrer ehrlichen Arbeit.“ Er bewegt sich unbehaglich in seinem Arbeitsanzug hin und her.
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„Keine Ahnung. Sie nuscheln von Sitzungsräumen und Arbeiterrechten. Während wir nach wie vor“, er hebt seine Faust und beginnt wieder zu schreien, „EIN RECHT AUF ARBEIT HABEN!“
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Als der Mann sich bewegt, nimmst du ziemlich definierte Bauchmuskeln unter seinem enganliegenden Oberteil wahr. Dieser Mann ist in Form.
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Irgendetwas an ihm ist komisch. Seine Kleidungsstücke passen nicht ganz zueinander, wirken irgendwie unstimmig.
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Dabei stampft er mit dem Fuß auf den Asphalt und … Augenblick! Sieh nur, was er für herrliche Stiefel trägt! Die würden deine Seele perfekt ergänzen, deinen Stil vervollkommnen!
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Unter den sackartigen Falten der Hosenbeine des stämmigen Mannes ragen seine Stiefel hervor, die weder besonders herrlich noch beeindruckend sind. Sie reizen dich nicht sonderlich.
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Stiefel – schwarz, vermutlich aus gehärtetem Leder. Sie wirken robust und fest – ideales Schuhwerk für unwegsames Gelände.
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Stell dir nur vor, was du mit solchen Stiefeln anstellen könntest. Erst einmal wärst du kein verdammtes kleines Baby. Es gibt Stiefel, in denen man herumjammert, und Stiefel, mit denen man Zeug zu Klump tritt.
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- Verdammt, du hast recht. Die sind echt herrlich. Wo kann ich mir so ultrageile Stiefel zulegen?
- Hätte ich doch bloß solche Stiefel. Dann könnte ich auf alles Mögliche einstampfen. Hast du ein Problem, du Penner? Sprich mit meinem Stiefel.
- Mir ist ziemlich egal, was ihr beide denkt. Ich bin ein arschgeiler Typ, klar? Ruhm kann man nicht faken.
- Es ist nur ein Paar Stiefel. Wen interessiert’s?
- Ich glaube nicht, dass die Stiefel wirklich zu meinem Stil passen. Sie sehen militant und unbequem aus.
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Frag den Mann. Hör dich um. Die Türen des guten Geschmacks stehen dir offen. Sei en vogue.
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„Das Establishment hat noch nicht genug, was? Erst hindert es uns an unserer Arbeit, dann giert es nach unserem Schuhwerk.“
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„Das sagen sie immer, bevor sie einem den Dolch in den Rücken rammen. Sie wollen Stiefel haben? Suchen Sie sich Ihre eigenen.“
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Die Aufmerksamkeit des körperlich imposanten Hünen von einem Mann ruht erneut auf den Toren. Deiner Anwesenheit schenkt er keine Beachtung.
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„Ich habe sie aus der Gegend.“ Er wendet seinen Blick ab. „Aus der Eminent Domain. Von meinem vorherigen … Arbeitsplatz.“
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„Tja, Scheiße. Dann muss ich mich wohl umsehen. Vielleicht gibt es in der Nähe ja ein Schuhgeschäft.“
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Hätte ich doch bloß solche Stiefel. Dann könnte ich auf alles Mögliche einstampfen. Hast du ein Problem, du Penner? Sprich mit meinem Stiefel.
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Hol dir deine Tagesdosis Vitamin PG – die Abkürzung steht für Polizeigewalt. Dann fühlst du dich wie ein Boss. Als hättest du das Sagen.
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Mir ist ziemlich egal, was ihr beide denkt. Ich bin ein arschgeiler Typ, klar? Ruhm kann man nicht faken.
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Alle Achtung, das nenne ich eine ordentliche Scheibe Selbstrespekt.
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- Überkorrekter Warmduscher. Melde dich bei mir, wenn dir ein Rückgrat gewachsen ist!
- Ich hätte nicht gedacht, dass du so wenig Rückgrat hast. Wo ist dein Abrissbirnengeist, dein brutales Juju?
- Mann, leb doch mal ein bisschen. Gib den Dingen wenigstens eine Chance. Es sind nur Stiefel. Herrliche, elegante Stiefel.
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Ich hätte nicht gedacht, dass du so wenig Rückgrat hast. Wo ist dein Abrissbirnengeist, dein brutales Juju?
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Ich glaube nicht, dass die Stiefel wirklich zu meinem Stil passen. Sie sehen militant und unbequem aus.
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Mann, leb doch mal ein bisschen. Gib den Dingen wenigstens eine Chance. Es sind nur Stiefel. Herrliche, elegante Stiefel.
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Sein Hemd ist viel zu klein und unangenehm eng. Der Arbeitsanzug hingegen scheint für einen deutlich korpulenteren Mann ausgelegt zu sein. Ein Gürtel verhindert, dass er rutscht.
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Er ignoriert deine Frage. Stattdessen dreht er sich zu den ausgelaugten Arbeitern – und reckt beide Fäuste in die Luft. Die Kleidung ist offensichtlich nicht seine eigene.
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Er antwortet mit Schweigen. Irgendwas stimmt hier nicht, aber er will nicht damit herausrücken.
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„Wie kommt es, dass Sie ein Muskelpaket sind, die anderen Streikbrecher aber solche Lauche?“
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„Ich arbeite schwer.“ Seine Stimme dröhnt noch lauter: „Und ich würde noch schwerer arbeiten – wenn uns diese Arschlöcher ARBEITEN LASSEN würden!“
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„Ehrlich gesagt muss ich mit dem Gewerkschaftsboss reden.“