Gespräch · Gary, der Kryptofaschist
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- „Gut möglich, sehr gut möglich!“ Er nickt enthusiastisch und wirft dem Lieutenant einen flüchtigen Blick zu. „Ich meine, das hilft auf jeden Fall, aber nur der Markt? Das glaube ich kaum …“
- „Klar, die Seoliten schuften hart, das weiß jeder …“ Er wirft erneut einen flüchtigen Blick auf den Lieutenant. „Aber harte Arbeit allein? Das glaube ich kaum …“
- Kannibalismus?
- Du unterschätzt die Wirtschaftsspionage, Gary.
- „Wachen Sie auf, Officer.“ Er schnippt dir mit den Fingern vors Gesicht. „Das ist niemals der Grund, warum sie den Wettlauf gewinnen!“
- „Gestatten, dass ich lache, Officer?“ Er verdreht die Augen. „Niemals, das glaube ich nicht …“
- „Eins kann ich Ihnen sagen. Es ist ganz bestimmt nichts Leichtes, das sofort ins Auge springt. Das wäre zu einfach …“
- „Officer“, sagt er selbstbewusst. „Der gewöhnliche Konsument ist ein Idiot. Wenn man es ihm überließe, würden wir alle in Hütten aus Bambusimitat wohnen, krebserregende Räucherstäbchen verbrennen und Bongo spielen. Das kann nicht die Begründung sein!“
- Aha, immer nur Leute der gleichen Herkunft um sich zu scharen, ist plötzlich „inzestuös“, Gary?
- „Wie ein Uhrwerk, da bin ich mir vollkommen sicher. Aber reicht das wirklich für einen so astronomischen Vorsprung aus? Ich glaube nicht …“
- „Sparen Sie sich das für die Pyrhosuchtis auf“, sagt er und winkt dabei abschätzig ab. „Das ist auf keinen Fall der Grund!“
- „Klar, in ihr Gebiet kommt man schwerer rein als in ein himäisches Arschloch, aber soll das der einzige Grund sein?“ Er schüttelt den Kopf. „Niemals, das glaube ich nicht …“
- „Absolut!“ Er nickt enthusiastisch und wirft dem Lieutenant einen flüchtigen Blick zu. „Ich meine, das hilft auf jeden Fall, aber das allein? Das glaube ich kaum …“
- „Wissen Sie, damit dürfte es nichts zu tun haben.“ Er schüttelt den Kopf. „Bestimmt haben die da drüben auch jede Menge Schönheit, Kunst und Inspiration, aber deswegen gewinnen sie nicht …“
- Er quetscht ein unschönes, künstliches Lachen hervor. „Ach, Officer, Sie wissen, dass es daran nicht liegt. Auf keinen Fall!“
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„Ach, Officer, das weiß doch jeder.“ Er reibt sich am Hinterkopf und sieht nach unten. „Die haben Zeug, wovon die meisten Leute hier nur träumen können …“
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Jedoch ist ihm gerade in den Sinn gekommen, dass ihm keine konkreten Beispiele einfallen.
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„Wenn Sie das für verrückt halten, dann warten Sie mal, bis Sie erfahren, wie sie uns so überflügeln konnten …“
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„Ist das nicht offensichtlich? Irgendjemand hat sie regelmäßig mit einem klein bisschen Technologie versorgt – von einem Ort aus, der für alle anderen unerreichbar ist …“
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„Nein, warum sollten sie …? Nein, ich rede von der Zukunft! Die Seoliten der Zukunft unterstützen jene in der Gegenwart. Und jede noch so kleine schrittweise Verbesserung, die sie empfangen, schlägt gewaltige Wellen entlang der Zeitachse …“
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„Das erzeugt einen Kreislauf, oder? Je mehr fortschrittliche Technologie sie hierherschicken, desto fortschrittlicher werden sie in der Zukunft, was wiederum bedeutet, dass sie noch fortschrittlichere Technologie in die Vergangenheit zurückschicken … Sicher verstehen Sie, wozu das führt.“
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- „Ganz genau, Officer.“ Er beugt sich zu dir vor. „Die Seoliten der Zukunft unterstützen jene in der Gegenwart. Und jede noch so kleine schrittweise Verbesserung, die sie empfangen, schlägt gewaltige Wellen entlang der Zeitachse …“
- „Dem alten Ding …? Nein, aus der Zukunft. Die Seoliten der Zukunft unterstützen jene in der Gegenwart. Und jede noch so kleine schrittweise Verbesserung, die sie empfangen, schlägt gewaltige Wellen entlang der Zeitachse …“
- „Nein, warum sollten sie …? Nein, ich rede von der Zukunft! Die Seoliten der Zukunft unterstützen jene in der Gegenwart. Und jede noch so kleine schrittweise Verbesserung, die sie empfangen, schlägt gewaltige Wellen entlang der Zeitachse …“
- „Der blauen …? Nein, aus der Zukunft. Die Seoliten der Zukunft unterstützen jene in der Gegenwart. Und jede noch so kleine schrittweise Verbesserung, die sie empfangen, schlägt gewaltige Wellen entlang der Zeitachse …“
Innerhalb seiner in sich geschlossenen Logikblase liegt er mit seinem Kreislauf gar nicht so falsch.
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- „Moment, wie konnten sie diesen Kreislauf denn überhaupt erst in Gang setzen?“
- „Dann haben wir bereits verloren.“ (Du siehst auf deine geballte Faust hinab.)
- „Stimmt schon, das ist die einzig logische Erklärung.“
- „Gary, das ist irrsinnig. Sie sind ein irrsinniger Mann, krank im Kopf.“
- „Das mit dem Kreislauf habe ich nicht ganz verstanden.“
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„Das ist allerdings ein Paradoxon.“ Er lächelt allwissend, als hätte er soeben alles erklärt.
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Eine Aussage, die offenbar widersprüchlich und unvereinbar mit dem gesunden Menschenverstand ist – und dennoch vielleicht wahr. Vielleicht aber auch nicht.
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„Ich weiß nicht, Officer … Ich glaube, dass das Revachol der Zukunft noch ein paar Asse im Ärmel haben könnte. Die Leute wachen langsam auf, wissen Sie?“
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- „Ich sag’s Ihnen.“ Er nickt überzeugt. „Die Wahrheit lässt sich nicht unterdrücken. Langsam beginnen die Leute, aufzuwachen und zu merken, was läuft.“
- „Ich weiß nicht, Officer … Ich glaube, dass das Revachol der Zukunft noch ein paar Asse im Ärmel haben könnte. Die Leute wachen langsam auf, wissen Sie?“
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„Oh, die Leute bemerken in der Tat, was läuft. Wahrscheinlich haben sie schon ein Team entsandt.“ Der Stift in der Hand des Lieutenants gleitet über das raue Papier seines Notizbuchs.
„Natürlich nicht zum gegenwärtigen Gary, sondern zu dem der Vergangenheit. Sie kümmern sich lieber um Probleme, bevor sie außer Kontrolle geraten. Nur so als Denkanstoß.“
„Hahaha …“ Er lacht hastig und nervös. „Eigentlich wiederhole ich ja nur, was ich in ‚Jagd nach der Wahrheit‘ gehört oder in ‚Paradox B‘ gelesen habe. Ich bin nur der Überbringer, und eigentlich nicht mal das!“
„Und ich nehme an, dass nichts davon Ihnen überhaupt helfen würde, selbst die Zeit zu manipulieren. Warum vergessen wir also die ganze Sache nicht einfach wieder?“
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Du bemerkst, wie der Lieutenant zusammenzuckt und sich an der Stirn reibt, als hätte ihn plötzlich eine Migräne heimgesucht.
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Gott, hoffentlich meint er das sarkastisch. Wenn nicht, weiß ich wirklich nicht, wie er weiter Polizist bleiben kann.
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„Leider wird Ihnen das wohl trotzdem nicht dabei helfen, selbst die Zeit zu manipulieren.“ Er zuckt mit den Schultern. „Das tut mir leid.“
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- „Aber das wird Ihnen wohl trotzdem nicht dabei helfen, selbst die Zeit zu manipulieren. Vielleicht sollten Sie sich mit digitaler Züchtigung befassen?“
- „Leider wird Ihnen das wohl trotzdem nicht dabei helfen, selbst die Zeit zu manipulieren.“ Er zuckt mit den Schultern. „Das tut mir leid.“
- „Wenn Sie abgesehen davon selbst die Zeit manipulieren wollen, würde ich vorschlagen, Sie befassen sich mit dem Semper Maa oder digitaler Züchtigung.“
- „Aber das wird Ihnen wohl trotzdem nicht dabei helfen, selbst die Zeit zu manipulieren. Vielleicht sollten Sie sich mit dem Semper Maa befassen?“
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„Aber das wird Ihnen wohl trotzdem nicht dabei helfen, selbst die Zeit zu manipulieren. Vielleicht sollten Sie sich mit digitaler Züchtigung befassen?“
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„Aber das wird Ihnen wohl trotzdem nicht dabei helfen, selbst die Zeit zu manipulieren. Vielleicht sollten Sie sich mit dem Semper Maa befassen?“
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„Wenn Sie abgesehen davon selbst die Zeit manipulieren wollen, würde ich vorschlagen, Sie befassen sich mit dem Semper Maa oder digitaler Züchtigung.“
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„Ich sag’s Ihnen.“ Er nickt überzeugt. „Die Wahrheit lässt sich nicht unterdrücken. Langsam beginnen die Leute, aufzuwachen und zu merken, was läuft.“
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„Hey, Mann …“ Er breitet die Arme aus. „Niemand mag so etwas hören, aber ich bin nicht hier, um Ihnen ein falsches Sicherheitsgefühl zu verleihen. Es ist, wie es ist. Langsam beginnen die Leute, aufzuwachen und zu merken, was läuft.“
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„Ganz genau, Officer.“ Er beugt sich zu dir vor. „Die Seoliten der Zukunft unterstützen jene in der Gegenwart. Und jede noch so kleine schrittweise Verbesserung, die sie empfangen, schlägt gewaltige Wellen entlang der Zeitachse …“
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„Dem alten Ding …? Nein, aus der Zukunft. Die Seoliten der Zukunft unterstützen jene in der Gegenwart. Und jede noch so kleine schrittweise Verbesserung, die sie empfangen, schlägt gewaltige Wellen entlang der Zeitachse …“
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„Der blauen …? Nein, aus der Zukunft. Die Seoliten der Zukunft unterstützen jene in der Gegenwart. Und jede noch so kleine schrittweise Verbesserung, die sie empfangen, schlägt gewaltige Wellen entlang der Zeitachse …“
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„Oh, na ja, Sie wissen schon … Ähm …“ Er atmet laut aus und knetet jetzt weiter unten seinen Hals. „Tarnkappenluftschiffe, Waffen mit Blaasmaantrieb, alle möglichen streng geheimen Projekte …“
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So etwas wie Waffen mit Blaasmaantrieb gibt es nicht, weil es so etwas wie „Blaasma“ nicht gibt.
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„Aber das ist längst nicht alles. Warten Sie mal, bis Sie erfahren, wie sie uns so überflügeln konnten …“
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„Glauben Sie mir, es gibt sie. Technologie, die so fortgeschritten ist, dass sie jeder Beschreibung spottet …“ Er weicht deinem Blick aus.
Weil ihm gerade erst aufgefallen ist, dass er keine Ahnung hat, wovon er spricht.
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„Aus dem Nichts?“ Er sieht dich konzentriert an und verschränkt die Arme. „Das kann ich mir nicht vorstellen. Es muss eine viel düsterere Erklärung geben …“
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„Indem sie eine Ästhetik der reinen Funktionalität entwickelt haben, abseits traditioneller Schönheitsvorstellungen?“
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„Wissen Sie, damit dürfte es nichts zu tun haben.“ Er schüttelt den Kopf. „Bestimmt haben die da drüben auch jede Menge Schönheit, Kunst und Inspiration, aber deswegen gewinnen sie nicht …“
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„Sparen Sie sich das für die Pyrhosuchtis auf“, sagt er und winkt dabei abschätzig ab. „Das ist auf keinen Fall der Grund!“
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„Wie ein Uhrwerk, da bin ich mir vollkommen sicher. Aber reicht das wirklich für einen so astronomischen Vorsprung aus? Ich glaube nicht …“
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„Wachen Sie auf, Officer.“ Er schnippt dir mit den Fingern vors Gesicht. „Das ist niemals der Grund, warum sie den Wettlauf gewinnen!“
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„Indem sie einen größeren Prozentsatz des Staatshaushalts für die Forschung bereitgestellt haben?“
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„Absolut!“ Er nickt enthusiastisch und wirft dem Lieutenant einen flüchtigen Blick zu. „Ich meine, das hilft auf jeden Fall, aber das allein? Das glaube ich kaum …“
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Er quetscht ein unschönes, künstliches Lachen hervor. „Ach, Officer, Sie wissen, dass es daran nicht liegt. Auf keinen Fall!“
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„Indem alle solidarisch an einem Strang ziehen und jedes Rädchen seinen Teil dazu beiträgt, das Getriebe am Laufen zu halten?“