Gespräch · Rubys Tagebuch
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Das dicke, in braunes Leder gebundene Tagebuch ist voll mit Aufrichtigkeit und Diagrammen.
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Es ist eine Mischung aus logistischen Notizen, Diagrammen und persönlichen Überlegungen – alles datiert.
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- Was hat sie an dem Tag geschrieben, an dem Lely starb?
- Wie weit reichen die Einträge zurück?
- Irgendetwas Persönliches?
- Welche Art von Logistik?
- Was ist der jüngste Eintrag? (Du schließt mit dem Tagebuch ab.)
- Irgendetwas über … La Puta Madre?
- Was stellen die Diagramme dar?
- (Du siehst dir erneut den Einband an.)
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Am 4. März nichts … Am 5. März jedoch das hier: „Also das wird sich sicher noch rächen. Ich stelle mich bei so etwas so ungeschickt an. Nur, weil ich immer viel zu loyal bin. Außer … Aber das ist ein völlig anderes Thema.“
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Sie verweist auf einen möglichen Verrat an ihrem früheren Arbeitgeber. Ob das darauf hindeutet, dass sie in Notwehr gehandelt hat?
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Du hast keine Ahnung, was sie damit meint. Das sind persönliche Notizen. Erwarte nicht, alles zu verstehen.
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- Der erste Eintrag ist vom 2. August des vergangenen Jahres. Er lautet schlicht und einfach: „Ich weiß, dass meine Lage prekär ist. Alles, was ich jetzt tun kann, ist, mich bei der Suche nach einem Ausweg so nützlich wie möglich zu machen. (Bedenke: Niemand ist unentbehrlich.)“
- Du hast keine Ahnung, was sie damit meint. Das sind persönliche Notizen. Erwarte nicht, alles zu verstehen.
- Personalfragen sind immer hart für die Führung. Du kannst die Spuren des Verrats förmlich riechen.
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- Professionalität ist sein Bewältigungsmechanismus.
- Esoterische Funktechnik. Die jüngsten Diagramme beziehen sich wahrscheinlich auf den Distanzkompressor: Skizzen, Entfernungsangaben und Dichteberechnungen. Du erkennst eine vertraute Spiralform.
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Der erste Eintrag ist vom 2. August des vergangenen Jahres. Er lautet schlicht und einfach: „Ich weiß, dass meine Lage prekär ist. Alles, was ich jetzt tun kann, ist, mich bei der Suche nach einem Ausweg so nützlich wie möglich zu machen. (Bedenke: Niemand ist unentbehrlich.)“
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Kurze, ironische Beobachtungen über Menschen und Orte, die wahrscheinlich unterwegs zum Zeitvertreib notiert wurden. Außerdem gibt es einige Einträge, die wohl dazu dienen sollten, bei schwierigen Entscheidungen weiterzukommen. Es kommen einige Passagen vor, in denen viele Fragen gestellt werden.
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Die Art und Weise, wie einige dieser Fragen in Ellipsen enden, zeigt, dass sie eine schwere Zeit durchmachte.
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Personalfragen sind immer hart für die Führung. Du kannst die Spuren des Verrats förmlich riechen.
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Schwer zu sagen – die Einträge sind meist in verschlüsselter Form notiert. Es scheint sich um Dinge wie Kontaktinformationen, Mengen und Wegbeschreibungen zu handeln.
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„In diesen Notizen könnten nützliche Informationen über lokale Operationen enthalten sein. Wir haben eine junge Polizistin in meinem Revier, die sich gut mit Verschlüsselungen auskennt. Ich kann die Einträge an sie weitergeben, wenn wir hiermit fertig sind.“
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Was ist der jüngste Eintrag?
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„Selbst wenn ich von hier fortgehe (sollte ich lebendig rauskommen) – was ist dann mein nächster Schritt? Einen Lynchmord zu inszenieren, ist ein Verbrechen, selbst wenn ich nicht auch noch des Mordes beschuldigt werden sollte. Für immer auf der Flucht? Nicht wirklich meine Vorstellung von Freiheit. Mann, ich wollte doch nur gewinnen.“
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- „Selbst wenn ich von hier fortgehe (sollte ich lebendig rauskommen) – was ist dann mein nächster Schritt? Einen Lynchmord zu inszenieren, ist ein Verbrechen, selbst wenn ich nicht auch noch des Mordes beschuldigt werden sollte. Für immer auf der Flucht? Nicht wirklich meine Vorstellung von Freiheit. Mann, ich wollte doch nur gewinnen.“
- „Selbst wenn ich von hier fortgehe (sollte ich lebendig rauskommen) – was ist dann mein nächster Schritt? Einen Lynchmord zu inszenieren, ist ein Verbrechen, selbst wenn ich nicht auch noch des Mordes beschuldigt werden sollte. Für immer auf der Flucht? Nicht wirklich meine Vorstellung von Freiheit. Mann, ich wollte doch nur gewinnen.“
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„Ich glaube nicht, dass sie den Söldner auf dem Gewissen hat.“ Der Lieutenant tippt auf der Seite herum. „Es sieht aus, als wäre ihr das Ganze vielleicht … angehängt worden?“
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„Ich glaube nicht, dass sie den Söldner auf dem Gewissen hat.“ Der Lieutenant tippt auf der Seite herum. „Es sieht aus, als wäre ihr das Ganze vielleicht … angehängt worden? Wirklich schade, dass wir ihre Version der Geschichte nie zu hören bekommen haben.“
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Er denkt sich: Die ganze Sache war nur ein Umweg – und zwar einer mit tödlichem Ausgang.
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„Sie war auch ohne die Mordanklage in großen Schwierigkeiten.“ Er blickt nach unten. „Trotzdem eine ziemlich hässliche Geschichte.“
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- Kims Haltung ist ungewöhnlich starr. Er ist zwar an Vorfälle dieser Art gewöhnt, doch er ist nicht besonders glücklich darüber, daran gewöhnt zu sein.
- „Sie war auch ohne die Mordanklage in großen Schwierigkeiten.“ Er blickt nach unten. „Trotzdem eine ziemlich hässliche Geschichte.“
- Er denkt sich: Das wäre das erste Mal – oder vielleicht das vierte oder fünfte, wer zählt das schon. Nur ganz selten wird jemandem tatsächlich etwas angehängt.
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- „Die Hardie Boys, Klaasje, wir …“
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„Was glauben Sie dann, wer den Söldner getötet hat?“ (Du schließt das Thema ab.)
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„Klaasje war diejenige, die mit dem Finger auf Ruby gezeigt hat. Vielleicht hat sie bloß versucht, uns von sich abzulenken? Oder …“ Er hält inne, um nachzudenken.
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„Auf jeden Fall sollten wir ins Whirling zurückkehren und sehen, ob wir mehr über ihre Zeit dort herausfinden können.“
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„Eines ist sicher: Wir haben einiges im Whirling-in-Rags zu erledigen. Viele Fragen, die es zu stellen gilt. Wir sollten uns an die Arbeit machen.“
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„Eines ist sicher: Wir haben einiges im Whirling-in-Rags zu erledigen. Viele Fragen, die es zu stellen gilt. Wir sollten jedoch mit Bedacht vorgehen – ihr Hinweis über das Tribunal war … beunruhigend.“
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- „Auf jeden Fall sollten wir ihn im Auge behalten. Es könnte sein, dass wir uns irgendwann die ein oder andere Lüge haben auftischen lassen …“
- „Vielleicht gibt es einen Hardie Boy, den wir noch nicht kennen, der als sein Komplize gehandelt hat? Auf jeden Fall sollten wir ihn im Auge behalten.“
- „Auf jeden Fall sollten wir sie im Auge behalten.“
- „Vielleicht hatte sie einen Komplizen. Auf jeden Fall sollten wir sie im Auge behalten.“
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„Vielleicht hatte sie einen Komplizen. Auf jeden Fall sollten wir sie im Auge behalten.“
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„Vielleicht hatte sie einen Komplizen. Auf jeden Fall sollten wir ins Whirling zurückkehren und sehen, ob wir mehr über ihre Zeit dort herausfinden können.“
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„Auf jeden Fall sollten wir ihn im Auge behalten. Es könnte sein, dass wir uns irgendwann die ein oder andere Lüge haben auftischen lassen …“
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„Vielleicht gibt es einen Hardie Boy, den wir noch nicht kennen, der als sein Komplize gehandelt hat? Auf jeden Fall sollten wir ihn im Auge behalten.“
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„Nein, das glaube ich nicht.“ Er blickt dir einen Moment lang direkt in die Augen und antwortet dann seufzend: „Fragen Sie jemanden in Ihrem Revier, wenn Sie sicher sein wollen.“
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Er glaubt es wirklich nicht. Vielleicht sollte er lieber nicht so vertrauensvoll sein …
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Sein Vertrauen ist gut angelegt. Du bist kein Agent von La Puta Madre. Du kannst es spüren.
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- Sein Vertrauen ist gut angelegt. Du bist kein Agent von La Puta Madre. Du kannst es spüren.
- „Außerdem habe ich meine Zweifel, dass ihr Leben auf der Flucht viel besser sein wird als bei uns.“
- Er ist sich nicht hundertprozentig sicher, ob Ihr diesem sehr, sehr schlechten Menschen nicht doch verpflichtet seid.
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„Der Anführer einer großen Gang aus Jamrock, die sich auf Drogenherstellung und -handel spezialisiert – ein sehr schlechter Mensch.“
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Er ist sich nicht hundertprozentig sicher, ob Ihr diesem sehr, sehr schlechten Menschen nicht doch verpflichtet seid.
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„Wenn sie es nicht war, dann ist es vielleicht sogar gut, dass wir sie nicht geschnappt haben?“
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„Ich würde nicht so weit gehen, das zu behaupten – wir haben noch andere Gründe, sie zu verhaften.“ Er legt die Stirn in Falten.
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„Außerdem habe ich meine Zweifel, dass ihr Leben auf der Flucht viel besser sein wird als bei uns.“
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„Außerdem habe ich meine Zweifel, dass ihr Leben auf der Flucht viel besser sein wird als bei uns. Vor allem, wenn sie Probleme mit Madre hat.“ Er legt die Stirn in Falten.
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„Sie hat den Söldner getötet und dann die Waffe auf sich selbst gerichtet – Fall abgeschlossen. Saubere Sache!“
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Kims Haltung ist ungewöhnlich starr. Er ist zwar an Vorfälle dieser Art gewöhnt, doch er ist nicht besonders glücklich darüber, daran gewöhnt zu sein.
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„Es sieht aus, als wäre ihr das Ganze vielleicht … angehängt worden?“ Der Lieutenant tippt auf die Seite.
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„Ich glaube einfach nicht, dass sie den Söldner auf dem Gewissen hat. Das ist allerdings hauptsächlich ein Bauchgefühl. Schließlich haben wir sie gehen lassen, ohne ihre Seite der Geschichte gehört zu haben.“
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Er denkt sich: Das wäre das erste Mal – oder vielleicht das vierte oder fünfte, wer zählt das schon. Nur ganz selten wird jemandem tatsächlich etwas angehängt.