Gespräch · Ruby, die Anstifterin
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„Okay, toll, Sie sind selbst in meinen Lastwagen gelangt. Und jetzt? Werden Sie mich wegen Drogenhandels verhaften?“ Ein verbittertes Lächeln.
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„Mann, genau deshalb habe ich doch Madre verlassen und bin zur Gewerkschaft gegangen – um dieser mörderischen Scheiße zu entkommen.“
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„Ich hatte Glück, fürs Verschieben zuständig zu sein – so musste ich die richtige Drecksarbeit nicht selbst erledigen. Diese Waffe,“ sie sieht sie kurz an, „wurde nur zur Selbstverteidigung gegen den echten Abschaum eingesetzt.“ Sie dreht den Knopf ein winziges Stückchen herunter.
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„Schminken Sie sich das ab. Ihre kleinen Tricks funktionieren bei mir nicht“, antwortet sie und hält deinem Blick stand.
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In ihrer Stimme schwingt etwas Unheimliches mit. Selbst mit der Waffe und dem Kompressor hat sie Angst vor dir.
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„Bei dem, was ich über Sie gehört habe, sind Sie echter Abschaum“, erwidert sie und hält deinem Blick stand.
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„Ich glaube keinen Augenblick lang, dass Sie unbewaffnet hier aufgetaucht sind.“
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In ihrer Stimme schwingt etwas Unheimliches mit. Selbst mit der Waffe und dem Kompressor hat sie Angst vor dir.
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Sie hat es bewusst vermieden, den Namen der Bande zu erwähnen, für die sie arbeitet. Vielleicht findest du ihn später noch heraus.
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„Mann, genau deshalb habe ich doch Jamrock und meinen vorigen Arbeitgeber verlassen und bin zur Gewerkschaft gegangen – um dieser mörderischen Scheiße zu entkommen.“
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„Nicht die Drogen bringen die Menschen dazu, sie zu missbrauchen, sondern die Hoffnungslosigkeit. Und zum Drogenhandel: Der würde mit oder ohne mich vonstattengehen. Und ich bilde mir ein, dass meine Effektivität als Organisatorin wenigstens ein paar innere Konflikte verhindert hat.“
Selbst jetzt ist sie noch stolz auf ihr Organisationstalent – und versucht, diesen Stolz aus Selbstschutz gegen die Verzweiflung hochzuhalten.
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„Ja, hätte ich mir denken können.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Und jetzt? Werden Sie mich wegen Drogenhandels verhaften?“
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„Wer nicht? Ach, wahrscheinlich meinen Sie Klaasjes Dach. Klar, ich bin dort rumgelungert. Sie hat diese phantastische Antenne …“
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„Die Aussicht ist auch ziemlich genial, aber ja, man könnte sagen, dass die Antenne dort die Hauptattraktion ist. Neben Klaasje.“
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„Sie ist sehr stark. Damit konnte ich in die Frequenzen der BMR reinhören. Deswegen wusste ich auch, dass ich mich auf Ihre Ankunft vorbereiten musste.“
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„Sie sind sich also … sicher, dass Sie den Söldner nicht … vom Dach aus erschossen haben?“ (Du fährst fort.)
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„Ja, ganz sicher.“ Sie macht eine Pause. „Genaugenommen ist es überhaupt nicht möglich, dass der Schuss vom Dach abgefeuert wurde, denn dann hätten wir ihn unten gehört.“
„Hmm … Niemand hat erwähnt, Schüsse gehört zu haben. Und so ein Gewehr wäre laut gewesen. Sie hat recht … Ich glaube nicht, dass der Schuss … vom Dach gekommen ist.“
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„Ja, ganz sicher. Und wie ich schon gesagt habe, muss der Schuss aus der Distanz abgefeuert worden sein.“
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- „Aber Sie wollten mehr als nur Freundschaft.“
- „Und … trotz allem haben Sie ihr geholfen, den Lynchmord vorzutäuschen?“
- „Sind Sie eine … Frauenmögerin?“
- „Ist Spannen … eines Ihrer Hobbys?“
- „Es gibt … noch anderes … wonach ich Sie fragen will.“ (Du schließt das Thema ab.)
- „Klaasje hat gesagt, Sie seien sehr … wütend geworden, als sie damit begonnen hat, sich mit Lely zu treffen – Sie hätten sie bedroht.“
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„Das ist eine sehr sentimentale Art, es auszudrücken. Wir beide hatten eine Vergangenheit, die wir hinter uns lassen wollten. Und wir haben gerne zusammen Musik gehört. Warum also nicht zusammen etwas herumreisen?“
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Der Lieutenant beobachtet sie gespannt. Hin und wieder wird er vom Schmerz durchgeschüttelt.
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- „Das ist eine sehr sentimentale Art, es auszudrücken. Wir beide hatten eine Vergangenheit, die wir hinter uns lassen wollten. Und wir haben gerne zusammen Musik gehört. Warum also nicht zusammen etwas herumreisen?“
- „Oh, darauf wollen Sie also hinaus.“ Sie schüttelt den Kopf. „Wirke ich auf Sie wirklich wie jemand, der etwas so Lahmes macht, wie aus Eifersucht einen Mord zu begehen?“
„Okay, gut.“ Sie verdreht die Augen. „Ich stand auf sie. Klaasje stand auch auf mich, zumindest für eine Weile, das weiß ich – einmal haben wir auch miteinander rumgemacht. Und ja, danach habe ich gedacht, dass es vielleicht was werden könnte.“
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Klaasje hat nur gesagt, es sei möglich, dass sie sich geküsst hätten. Eine der beiden lügt.
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Sie hat diese strahlende Schönheit berührt, diesen silbernen Urquell des Verlangens?
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Wieder verdreht sie die Augen. „Wenn sie das so zu Protokoll geben will, dann bitte. Ich habe nicht vor, Ihnen alle Einzelheiten zu verraten, damit Sie sich später einen runterholen können.“
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„Sie hat mich mit irgendeinem Wischiwaschigeschwätz abgewiesen. Irgendwas darüber, wie sehr ihre Nähe zu mir sie verwirrt habe, wie wichtig ihr unsere Freundschaft sei und wie schuldig sie sich fühle, mir etwas vorgemacht zu haben …“
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„Ich wusste, dass sie mir etwas verschwieg, dachte mir aber nur: Gut, ich werde es einfach akzeptieren und hinter mir lassen.“
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„Aber eigentlich … würde ich schon gerne … Einzelheiten hören.“ (Du verziehst das Gesicht wegen der hirnzermarternden Qual.)