Gespräch · René Arnoux
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„Leider nicht.“ Er zuckt mit den Achseln. „Im Gegensatz zu den meisten Bewohnern dieser Gegend stört es mich nicht, der Polizei zu helfen, aber diese Geschichte ist komplett an mir vorbeigegangen.“
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„In Martinaise ist die Gewerkschaft das Gesetz, kann man Ihnen also wirklich einen Vorwurf machen?“
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„Bulle ist ein abwertender Begriff. Ich habe kein Problem mit den Männern von der Polizei. Ganz im Gegenteil: Ich bewundere ihre Bemühungen, Ordnung auf unseren Straßen zu schaffen.“
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Er weiß nichts über das Verbrechen. Du solltest deine Zeit lieber damit verbringen, über Politik zu reden.
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„Wenn ich etwas wüsste, hätte ich keine Angst, es Ihnen zu sagen. Aber ich weiß einfach nichts. Ich bin zwar alt, aber kein Feigling. Was das Gesindel täglich so treibt, ist mir mittlerweile gleichgültig.“
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Er ist ein Mann mit einer langen Vergangenheit und kaum Gegenwart. Und praktisch ohne Zukunft.
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„Ich bin mir sicher, dass sie für die Schreibtischarbeit und andere Aufgaben in der Verwaltung unentbehrlich sind.“
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- „Ich versuche, in kontroversen Angelegenheiten meine Meinung für mich zu behalten. Reden wir lieber nicht mehr darüber.“
- „Nicht zu vergessen, dass jemand das Revier saubermachen und die Männer füttern und bespaßen muss.“
- „Ich hoffe, Sie wollen damit nicht andeuten, dass Frauen nicht das Zeug zu echten Polizeieinsätzen hätten.“
- „Bei der BMR gibt es keine Aufgaben, die nicht auch Frauen verrichten könnten.“
„Ich versuche, in kontroversen Angelegenheiten meine Meinung für mich zu behalten. Reden wir lieber nicht mehr darüber.“
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„Diese Eigenschaft ist mir bekannt“, sagt er mit einem Stirnrunzeln. „Gaston hier ist genauso. Ein Wetterfähnchen im Wind. Er ist in seinem Leben auch nie für irgendetwas eingestanden.“
„Ach, René … Er lächelt breit und freundlich. „Wenn du das Leben nur jenseits seiner Konfrontationen, Konflikte und Notlagen kennen würdest …“
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„Nicht zu vergessen, dass jemand das Revier saubermachen und die Männer füttern und bespaßen muss.“
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„Niemand kann es sich leisten, seine Augen gen Horizont zu richten, wenn ihm der Rücken nicht freigehalten wird. Wenn die Damenwelt sich um derlei Aufgaben kümmert, können die Männer die größeren Probleme angehen.“
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„Bei der BMR gibt es keine Diskriminierung“, lässt der Lieutenant trocken verlauten. „An Frauen werden dieselben Ansprüche gestellt wie an Männer. Und – das spiegelt sich auch in den vierteljährlichen Statistiken wider – sie sind gleichermaßen effizient bei ihrer Arbeit.“
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„Im Gegensatz zu Männern werden sie obendrein noch mit derselben Mentalität konfrontiert, die Sie beide gerade zur Schau stellen.“ Er runzelt die Stirn. „Ohne diese Hürde würden sie uns übertreffen.“
„Nun, ich bin froh, dass zumindest einige Leute, die Ihr Wappen tragen, in diesen turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt haben.“
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Der Soldat wirft einen flüchtigen Blick auf den Lieutenant und wendet sich dann wieder an dich. „Ich bin froh, dass zumindest einige Leute in diesen turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf bewahren.“
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„Es ist wohl nicht alles so schwarz und weiß, aber ich fühle mich nicht wohl dabei, zu widersprechen.“
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„Wir können uns auch jederzeit einem anderen Thema zuwenden, Officer“, sagt er, während er seine Mütze richtet.
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„Ich hoffe, Sie wollen damit nicht andeuten, dass Frauen nicht das Zeug zu echten Polizeieinsätzen hätten.“
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„Ich will damit nur sagen, dass die Natur in ihrer unendlichen Weisheit die Männer besser ausgestattet hat, um gewisse … fordernde Aufgaben zu verrichten.“
„Willensstark zu bleiben, in Sekundenschnelle schwierige Entscheidungen zu treffen oder körperliche Hindernisse zu überwinden sind nur ein paar Beispiele solcher Herausforderungen.
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„Nennen Sie mir etwas, in dem Sie richtig gut sind, und ich nenne Ihnen eine Frau, die es besser kann.“
„Ich möchte mich darüber nicht mit einem Polizisten streiten“, erwidert er ruhig. „Sagen wir einfach, dass ich in den letzten zweiundachtzig Jahren in meiner Überzeugung mehrfach voll und ganz bestätigt wurde.“
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- „Es lohnt sich nicht, sich über die Natur zu ärgern, Officer. Wir wurden einfach so geschaffen.“
- „Ich möchte mich darüber nicht mit einem Polizisten streiten“, erwidert er ruhig. „Sagen wir einfach, dass ich in den letzten zweiundachtzig Jahren in meiner Überzeugung mehrfach voll und ganz bestätigt wurde.“
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Diese Frau, die sich nicht zwischen ihm und Gaston entscheiden konnte – Jeanne-Marie –, sie muss der Grund für Renés Verbitterung sein. Er legt ihre Unentschlossenheit allen Frauen zur Last.
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„Es lohnt sich nicht, sich über die Natur zu ärgern, Officer. Wir wurden einfach so geschaffen.“
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„Aber Sie müssen doch zugeben, dass die Natur in ihrer unendlichen Weisheit die Männer besser ausgestattet hat, um gewisse … fordernde Aufgaben zu verrichten, oder, Officer?“
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„Nein, ich denke nicht, dass hier irgendeine evolutionär bedingte Ungleichheit eine Rolle spielt.“
„Wirklich nicht, Officer?“ Er grinst. „Lassen Sie doch mal eine durchschnittliche Frau und einen durchschnittlichen Mann in einer dunklen Gasse gegeneinander antreten. Wer würde da wohl als Sieger hervorgehen?“
„Geschlechtergleichheit ist eine sehr edle, sehr moderne Idee, aber in der Realität setzen die ursprünglichen Rollen sich durch. Aber ich möchte nicht mehr über dieses Thema sprechen.“