Gespräch · René Arnoux
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„Die Reinheit des Schnees erinnert mich immer an die Reinheit der Seele eines Mannes …“ Er blickt auf die fallenden Schneeflocken. „Wenn der Mann Prinzipien hat.“
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- Wie kommt es, dass dieser alte Soldat so stolz dasteht?
- „René … Ich muss in der Zeit zurückreisen. Können Sie mir dabei helfen?“
- „René, Sie wollten mir erzählen, wofür Ihnen diese Medaillen verliehen wurden. Ich will den Rest der Geschichte hören.“
- „René, die Geschichte von den Medaillen – Drysants Pferd ist Ihnen aufs Knie getreten, und was ist dann passiert?“
- „Haben Maiglöckchen für Sie irgendeine Bedeutung, René?“ (Du zeigst ihm die Blume.)
- „Können Sie mir etwas über dieses Gewehr erzählen?“ (Du präsentierst ihnen die antike Schusswaffe.)
- „Haben Sie je Artilleriefeuer gegen die Kommunarden eingesetzt?“
- „Sie spielen in einem Krater.“
- „Ich habe beim Kreisverkehr ein Reiterdenkmal gesehen.“Gemerkt · 1
- „René, ich wollte Sie fragen, wofür Ihnen diese Medaillen eigentlich verliehen wurden?“
- René hat dir seine Kriegsgeschichte erzählt. Jetzt beeindruckst du ihn mit deinen Heldentaten.
- „Wenn ich recht verstehe, hat Jeanne-Marie Ihnen viel bedeutet.“
- „Ich habe Ihnen eine neue Boulekugel besorgt, Kameraden.“ (Du zeigst die Kugel vor.)
- „René, ich habe Ihre Wachkabine gefunden.“
- „Entgegen meinen ursprünglichen Plänen habe Ihnen eine neue Boulekugel besorgt.“
- „Danke für Ihre Zeit!“ [Ende.]
- „Wissen Sie irgendetwas über den Mann, der im Hinterhof des Whirling-in-Rags erhängt wurde?“
- „Ich habe Gastons Sandwich ergattert.“
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- „Gerne, Officer. Ich bin René, René Arnoux, und mein besonders befähigter Partner hier ist Gaston Martin. Wie können wir Ihnen helfen?“ Der Mann in Uniform steht aufrecht und stolz vor dir.
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- „Na schön.“ Der alte Mann steht aufrecht und stolz da und sieht dich neugierig an.
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Als René sich seinem Partner und dann wieder dir zuwendet, rasseln und glänzen die Medaillen an seiner Brust. Aufrecht und mit geschwellter Brust stellt er sie stolz zur Schau.
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Ein kleiner blauer Stern innerhalb einer orangen Sonne. Unter ihr steht das Wort Vaillance geschrieben.
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Die Abendsonne war ein Orden, mit dem erfahrene Kampfveteranen im Dienste von König Frissel dem Ersten während der Revolution ausgezeichnet wurden.
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- Das ist das Croix de Bravoure, das Kreuz des Mutes. Dieses Kreuz war der höchste Kampforden in der Streitmacht des Suzeräns. Es wurde nur für außergewöhnlichen Heldenmut im Dienste von König Frissel dem Ersten verliehen.
- Die Abendsonne war ein Orden, mit dem erfahrene Kampfveteranen im Dienste von König Frissel dem Ersten während der Revolution ausgezeichnet wurden.
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„Das Croix de Bravoure und die Abendsonne.“ (Du zeigst auf seine Brust.) „Haben Sie die für …“
„Das Croix de Bravoure …“ (Du zeigst auf seine Brust.) „Haben Sie es für …“
„Die Abendsonne.“ (Du zeigst auf seine Brust.) „Haben Sie die für …“
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Der alte Veteran ist bei diesem Thema hin- und hergerissen. In seiner Dienstzeit muss es einige kontroverse Vorfälle gegeben haben.
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„Dafür, dass ich in der Hitze des Gefechts meine Pflicht getan habe; weil ich dem Tod direkt in die Augen geschaut habe, während Männer wie Gaston hier in den Büschen versteckt saßen und die Hosen voll hatten …“
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„Er hat irgendein vermaledeites Prinzlein, das in seiner Robe aus Samt und Gold närrischerweise an die Front geschlendert war, gerettet, saperlotte.“
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„Hören Sie, René, Sie können mir diese Geschichte vielleicht später erzählen, aber jetzt gibt es gerade Wichtigeres zu besprechen.“
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„Das war in den ersten Monaten der Revolution hier in Revachol. Die Unruhen griffen wie ein Lauffeuer um sich. Die Marodeure hatten einen Großteil von Couron bereits eingenommen und wurden nun richtig ambitioniert.“
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„König Frissel dachte, er könnte alles mit einem entschiedenen Angriff beenden.“ Der alte Karabinier fährt mit seinem Finger über die größere Medaille. „Also entsandte er seinen Cousin Drysant, um die Unruhen niederzuschlagen.“
„Leider war der junge Drysant ein wahrer Hänfling; seine Kampfkleidung bestand aus einer Tunika aus violettem Samt und Kakadufedern.“ Er spuckt aus. „Selbst sein Gewehr war goldüberzogen. Es glänzte dem Feind schon von weitem entgegen. Stellen Sie sich diese Torheit nur mal vor!“
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„Eine Tunika aus violettem Samt“, sagt der Lieutenant nachdenklich. „Das kann man nicht gerade eine Tarnung nennen.“
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„Der langen und blutigen Rede kurzer Sinn, Drysant führte uns gegen die Partisanen in Couron an. Und wenn ich ‚anführen‘ sage, meine ich, dass er uns im Gänsemarsch ins eroberte Feindesland marschieren ließ – wie Zinnsoldaten –, während er auf seinem riesigen roten Hengst voranritt.“
„Die Rebellen waren schlau. Sie ließen uns ganz nah heran, bevor sie das Feuer eröffneten. Es erübrigt sich zu sagen, dass das zu einem Massaker führte.“
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„Ich wurde von einer Kugel in die linke Schulter getroffen und ging zu Boden. Nur eine Fleischwunde, aber als ich mich umdrehte, landete der Prinz neben mir im Matsch. Ihm fehlte sein Unterkiefer.“
„Dann ging sein Pferd wegen des Krachs und Geruchs von Schießpulver durch, trat auf mein Bein und zertrümmerte mir das Knie.“ Er klopft sich auf seinen rechten Oberschenkel.
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Hör dir die Geschichte weiter an. Veteranen werden nach solchen Anekdoten oft sentimental – vielleicht kommt dir das später noch gelegen.
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„Zertrümmertes Knie … Interessant. Aber könnten wir das vielleicht später fortführen und jetzt mit Fragen weitermachen?“
„Puh …“ Sichtbar genervt von der Unterbrechung sieht der alte Mann dich an. „Natürlich. Ja. Ja, Sie können Ihre Fragen stellen.“
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„Ich schnappte mir meine Seitenwaffe und feuerte dem Tier direkt in den Schädel. Dann wurde mir schwarz vor Augen.“
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„Als ich zu mir kam, war bereits alles vorbei.“ Er ignoriert seinen Kumpan und fährt fort. „Dort waren nur noch ich und der kieferlose Drysant, röchelnd im blutgetränkten Matsch neben mir.“
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„Der Dämel hatte unzählige Fleischwunden erlitten und viel Blut verloren, doch trotz seines fehlenden Kiefers dachte er nicht daran, zu sterben. Zäher, als er aussah, der Gute.“
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- „Ich habe schon Schlimmeres durchgestanden.“
- „Dem guten alten Wachtmeister Bullenzunge hier würde das nicht passieren.“ (Du zeigst auf deinen Kiefer). „Meine Sprechwerkzeuge sind astrein.“
- „Ich hätte aufgegeben. Lieber abtreten, als mit beschädigten Sprechwerkzeugen weiterzuleben.“ (Du berührst deinen Kiefer.)
- „Das ist kein Dämel, sondern ein Kämpfer!“
„Das bezweifle ich“, bemerkt er trocken. „Jedenfalls schnappte ich mir den Scheißkerl und begann zu kriechen, immer weiter, bis die 59. Kavallerie uns aufsammelte.“
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„Wie durch ein Wunder überlebten wir beide. Und der kieferlose Irre überzeugte Frissel, mir eine Medaille zu geben, weil ich ihn nicht in seiner Pisse, seiner Scheiße und seinem Blut hatte verrecken lassen.“
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- „Das bezweifle ich“, bemerkt er trocken. „Jedenfalls schnappte ich mir den Scheißkerl und begann zu kriechen, immer weiter, bis die 59. Kavallerie uns aufsammelte.“
- „Also schnappte ich mir den Dämel …“ Er setzt eine strenge Miene auf. „… und begann zu kriechen, immer weiter, bis die 59. Kavallerie uns aufsammelte.“
- „Er hat nicht aufgegeben.“ Ein Schatten der Anerkennung huscht über sein Gesicht. „Ich hievte den Scheißkerl auf meinen Rücken und begann zu kriechen, immer weiter, bis die 59. Kavallerie uns aufsammelte.“
- „Aha, ja …“ Er lässt sich nicht ablenken. „Also schnappte ich mir den Scheißkerl und begann zu kriechen, immer weiter, bis die 59. Kavallerie uns aufsammelte.“
„Er war der befehlshabende Offizier, und ich war im Dienst. Ich habe nur meine Arbeit gemacht. Dafür sollte man keine Medaillen ausgeben …“ Er schüttelt den Kopf. „Dreizehn Monate später erhielt ich ‚Die Sonne‘. Für meine ausgezeichneten Dienste. Es ist der Rede nicht wert.“
Du spürst, dass er es herunterspielt – er hat sehr viel mehr getan als nur seine Pflicht. Mehr als irgendjemandes Pflicht. Es steckt ihm im Rückgrat, in seiner prallen Brust. Ein unbeflecktes Selbstwertgefühl.
Pflichtbewusstsein, Medaillen, Ehre, Befehlskette – ich mag den Kerl. Er ist kein Weichei. Weicheier kann ich nicht leiden.
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„Was Monseigneur Maßvoll Ihnen verschweigt, ist, dass er mehr als sieben Kilometer kroch, bevor die Kavallerie ihn und Drysant fand. Das war zwei Tage später.“
„Und obwohl er mit einem verstümmelten halbtoten Prinzen auf dem Rücken vorwärts kroch, gelang es ihm, unterwegs drei Rebellen zu meucheln.“
Ist das … Stolz in seiner Stimme? Man hört ihn nur leicht heraus, aber zweifellos ist er da – vielleicht weiß er selbst nicht einmal davon.
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- „Ziemlich beeindruckend. Es sind Männer wie René, die Revachol einst groß gemacht haben.“
- „Augenblick mal, Sie sind schon ein klein wenig Stolz auf Renés Heldentaten, nicht wahr?“
- „Das beeindruckt mich nicht. All diese Heldentaten, und was hat er nun davon? Nein, man sollte immer auf Sieg spielen. Zuerst an sich selbst denken.“
- „Das ist wohl der falsche Zeitpunkt, um eine Meinung kundzutun.“ (Du lehnst dich vor.) „Das Risiko will ich nicht eingehen.“
„Das mag schon sein, aber vergessen Sie eines nicht, Officer …“ Er zeigt auf die Sonnenmedaille an Renés Brust. „Die Dinger werden nicht einfach an jeden ausgeteilt, der einen Wehrpass hat.“
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- „Bon dieu“, murmelt er und schüttelt dabei langsam den Kopf. „Sie und Gaston müssen verwandt sein. Er ist genau so ein Hasenfuß.“
- „Ziemlich beeindruckend. Es sind Männer wie René, die Revachol einst groß gemacht haben.“
- „Das beeindruckt mich nicht. All diese Heldentaten, und was hat er nun davon? Nein, man sollte immer auf Sieg spielen. Zuerst an sich selbst denken.“
„Oh nein, man muss eine Kugel abbekommen haben.“ Er nickt eifrig. „Mehrere Kugeln. Und man muss Blut an den Händen haben. Sehr viel Blut.“
„Zerreiß dir nicht den Mund über Dinge, von denen du keine Ahnung hast, du feiger Hund!“ Er rammt seinen Stiefelabsatz in den Boden. „Pflichtbewusstsein ist ein Konzept, das dir ewig fremd sein wird.“
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„Tut mir leid, Officer, aber Sie missverstehen mich.“ Er schmunzelt. „Ich bin ein Mann des Friedens, und von solch blutigen ‚Heldentaten‘ lassen sich nur Männer wie René beeindrucken. Ich ganz sicher nicht.“
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- „Ziemlich beeindruckend. Es sind Männer wie René, die Revachol einst groß gemacht haben.“
- „Das beeindruckt mich nicht. All diese Heldentaten, und was hat er nun davon? Nein, man sollte immer auf Sieg spielen. Zuerst an sich selbst denken.“
- „Das ist wohl der falsche Zeitpunkt, um eine Meinung kundzutun.“ (Du lehnst dich vor.) „Das Risiko will ich nicht eingehen.“
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„Das beeindruckt mich nicht. All diese Heldentaten, und was hat er nun davon? Nein, man sollte immer auf Sieg spielen. Zuerst an sich selbst denken.“
„Das ist wohl der falsche Zeitpunkt, um eine Meinung kundzutun.“ (Du lehnst dich vor.) „Das Risiko will ich nicht eingehen.“
„Bon dieu“, murmelt er und schüttelt dabei langsam den Kopf. „Sie und Gaston müssen verwandt sein. Er ist genau so ein Hasenfuß.“