Gespräch · René Arnoux
Sprecher · 25
Wann
„René ist jedoch nur einer. Wir brauchen ein Programm, das alle Senioren zurück in die Arbeitswelt bringt, das die Leute motiviert.“
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„Hören Sie, Officer …“ Er macht eine Pause, so, als fiele ihm keine Antwort ein. „Können wir das Thema mit meiner Wachkabine jetzt abschließen?“
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„Eine solche Abhängigkeit schwächt einen Menschen nur noch weiter. Fressen oder gefressen werden – dazwischen gibt es nichts.“
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„Es handelt sich nicht um Wohltätigkeit, zumindest nicht für mich …“ Der alte Soldat verzieht schmerzvoll das Gesicht. Er scheint etwas hinzufügen zu wollen, findet aber keine Worte. Dann leuchten seine Augen auf, und er sagt:
„Ich gebe da oben mein Bestes. Ich verdiene mir meinen Lebensunterhalt.“ Er blickt zur Wachkabine hinauf und seufzt. „Aber es stimmt schon, Officer, es gibt nichts dazwischen. Es heißt fressen oder gefressen werden.“
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„Es ist überhaupt nichts falsch daran, Tara zu sammeln. Ich mache das auch.“ (Du streckst die Taratüte stolz vor dich.)
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„Oh, ich wollte damit gar nichts Negatives andeuten“, sagt der heitere Mann wie aus der Pistole geschossen. „Ich mache das auch. Jeder macht es. Es ist ein großartiger Nebenverdienst.“
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„Evrart hat es verstanden. Die Großen sorgen sich um die Kleinen, und alle ziehen an einem Strang – gefällt mir!“
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Der alte Soldat verzieht schmerzvoll das Gesicht. Er scheint etwas entgegnen zu wollen, findet aber keine Worte. Dann setzen sich seine Lippen in Bewegung: „Können wir das Thema mit meiner Wachkabine jetzt abschließen?“
Er will dir etwas entgegnen, widersprechen – aber er spürt, dass er dazu kein Recht hat, solange er von Evrart Claire abhängig ist.
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„Ich habe dort ein … Foto mit Ihnen gesehen. Sie haben … glücklich ausgesehen. Wer ist das Mädchen?“
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Seine Gesichtszüge verhärten sich, und plötzlich sieht er kalt aus. „Das ist … niemand. Es geht Sie nichts an, und ich weigere mich, meine privaten Angelegenheiten mit der BMR zu besprechen.“
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„Diese Dame ist Jeanne-Marie Beaulieu.“ Gaston spricht mit sanfter Stimme. „Und sie war todsicher kein Niemand.“
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„Siehst du, René, ich habe dir doch gesagt, dass er einer von den Guten ist.“ Er schmunzelt. „Du solltest mehr Vertrauen in die Leute haben.“
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„Ja“, sagt er ungeduldig. „Ich habe gleich hier gestanden und es mit eigenen Augen gesehen. Warum erzählen Sie mir das?“
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- „Hören Sie, in diesen schweren Zeiten sind wir alle Brüder. Speisen wir gemeinsam.“ (Du bietest das Sandwich an.)
- „Lassen Sie uns – wahre Revacholer – dieses Mahl symbolisch teilen. Für Revachol!“ (Du gibst die eine Hälfte des Sandwichs René und isst die andere selbst.)
- „Sie verdienen es mehr als jeder andere.“ (Du hältst René das Sandwich hin.)
- „Aus keinem besonderen Grund, vergessen Sie es.“ (Du behältst das Sandwich.)
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„Hören Sie, in diesen schweren Zeiten sind wir alle Brüder. Speisen wir gemeinsam.“ (Du bietest das Sandwich an.)
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„Hören Sie, in diesen schweren Zeiten sind wir alle Brüder. Speisen wir vier gemeinsam.“
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„NEIN“, ruft der alte Soldat schroff. „Ich verstehe nicht, was Sie mit dieser Sandwichposse erreichen wollen, aber es gefällt mir schon jetzt nicht.“ Er verschränkt die Arme.
„Das alles hier …“ – er deutet auf dich – „… ist sehr unprofessionell. Man bekommt ja den Eindruck, dass die Bürgermiliz nichts als eine schlecht organisierte Bande von Schlägern und Narren ist. Noch einmal: Das gefällt mir ganz und gar nicht.“
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„Das sind wir nicht, der Officer hat nur …“ Der Lieutenant verstummt; er sucht nach Worten, um deine Sandwicheskapaden zu rechtfertigen.
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„Sie repräsentieren eine Organisation, ein Abzeichen, eine Idee.“ Der alte Mann fährt mit weicherer Stimme fort. „Das müssen Sie verstehen.“
„All Ihre Handlungen lassen die Idee und die Menschen, die Sie repräsentieren, in einem bestimmten Licht erscheinen. Wenn wir …“ – er deutet auf Gaston – „… an die BMR denken, denken wir an Sie. Bitte sorgen Sie dafür, dass dieser Gedanke ein angenehmer ist.“
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„Ich auch nicht.“ Der Lieutenant scheint der ganzen Situation überdrüssig zu sein. „Und auch sonst niemand.“
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„Es war ziemlich witzig, Officer.“ Er prustet begeistert los. „Ich habe mich köstlich amüsiert.“
„Unfassbar … Wie schaffst du es überhaupt, mit diesem flüssigen Rückgrat aufrecht zu gehen, Gaston?“ Er schüttelt den Kopf. „Officer, was wollen Sie?“
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„Falsch. Er hat völlig recht.“ Er schüttelt den Kopf. „Mir gefällt es nicht, und ich bin überzeugt, dass das auch in Ihrem Revier niemand billigen würde.“
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„Nun, meine Herren …“ Der Lieutenant spricht die Männer in einer lockeren Art und Weise an. „Wenn mein Partner keine weiteren Fragen mehr hat, werden wir uns wieder auf den Weg machen.“
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- „Nun, meine Herren …“ Der Lieutenant spricht die Männer in einer lockeren Art und Weise an. „Wenn mein Partner keine weiteren Fragen mehr hat, werden wir uns wieder auf den Weg machen.“
- „Officer“, wirft der andere ein. „Lassen wir uns nicht von diesen hässlichen Sachen ablenken. Ich weiß, dass Sie vom alten René oder mir etwas wissen wollten. Reden wir lieber darüber.“
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„Ganz recht.“ Der ehemalige Soldat nickt mit geballten Fäusten. „Und ich teile sie mit Ihnen, damit Sie an sich arbeiten können …“
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„Officer“, wirft der andere ein. „Lassen wir uns nicht von diesen hässlichen Sachen ablenken. Ich weiß, dass Sie vom alten René oder mir etwas wissen wollten. Reden wir lieber darüber.“
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„Ich werde jetzt einfach gehen. Und irgendwann werden wir alle diese Episode wieder vergessen haben.“ [Ende.]
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„Ja, also …“ Der Lieutenant sieht aus, als sei ihm unwohl zumute. „Bringen wir das zum Abschluss. In Zukunft sollten wir uns über solche Dinge Gedanken machen.“
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„Gut. Man lebt, lernt und vergibt.“ Der ehemalige Soldat nickt zustimmend. „Diese Angelegenheit liegt hinter uns. Was kann dieser alte Karabinier nun für Sie tun, Officer?“
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Er hat Angst, herauszufinden, was passiert, wenn sein eigensinniger Partner offen seine Meinung äußern darf.
„Lassen Sie uns – wahre Revacholer – dieses Mahl symbolisch teilen. Für Revachol!“ (Du gibst die eine Hälfte des Sandwichs René und isst die andere selbst.)
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„Was? Nein!“ Er schnauft und sieht dabei so aus, als würde er jeden Moment weinen. „Der alte René verfügt nicht einmal über Geschmacksknospen – es wäre Perlen vor die …“
„Ruhe!“, faucht er Gaston an und wendet sich dann an dich. „Da Sie es so ausgedrückt haben, nehme ich Ihre freundliche Geste symbolisch an.“ Er isst die Sandwichhälfte mit zwei wohlbemessenen Bissen auf und nickt. „Für Revachol.“
Für ihn ist die Nahrungsaufnahme ein rein mechanischer Vorgang. Er genießt sie nicht, sondern bringt sie einfach systematisch hinter sich.
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Der alte Mann sieht tief bestürzt aus, während er beobachtet, wie du und René eure Männerfreundschaft über sein kulinarisches Wunderwerk festigt.
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Aufgrund seiner zurückhaltenden Natur erhebt er keine weiteren Einwände, doch er wird den Bullen, der ihn schikaniert hat, nie vergessen – da kannst du dir sicher sein.
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„Ausgezeichnete Arbeit beim Schikanieren des alten Mannes, Officer“, sagt der Lieutenant mit finsterer Miene. „Er wird für die BMR in Zukunft sicherlich ein gutes Wort einlegen.“
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„Darum ging es also die ganze Zeit?“ Er nimmt das Sandwich. „Gaston ist eine wehleidige Ratte – das weiß ich schon seit eh und je –, aber ein BMR-Officer, der einen alten Mann schikaniert? Ihn seines Essens beraubt?!“