Gespräch · Schauspielkunst
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Diese Entscheidung liegt natürlich in Eurer Hand. Aber es hätte ihn wirklich beeindruckt.
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„Gibt es sonst noch etwas, Officer?“, fragt er ungeduldig. Die beiden wollen offenbar weiterspielen.
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„In meiner Geschichte gibt es kein Geschützfeuer, Blut oder verstreutes Gedärm, aber lassen Sie mich Ihnen von einer anderen Interpretation des Heldentums erzählen.“
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„Natürlich, Officer.“ Er sieht jetzt schon skeptisch aus. „Dann lassen Sie mal Ihre Interpretation hören.“
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Er wird es noch verstehen. Sorgt Euch nicht; fahrt einfach fort – er wird beeindruckt sein.
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- „Stellen Sie sich Schmerzen vor, die eine Geburt wie einen Mückenstich erscheinen lassen. Aber in Ihrem Kopf.“ (Du zeigst auf deinen Kopf.)
- „Stellen Sie sich vor, nichts als süße Besinnungslosigkeit zu kennen, nur um dann inmitten unfassbarer Schmerzen aufzuwachen …“
- „Stellen Sie sich vor, mit schrecklichen Kopfschmerzen aufzuwachen.“
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„Stellen Sie sich Schmerzen vor, die eine Geburt wie einen Mückenstich erscheinen lassen. Aber in Ihrem Kopf.“ (Du zeigst auf deinen Kopf.)
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- „Stellen Sie sich Schmerzen vor, die eine Geburt wie einen Mückenstich erscheinen lassen. Aber in Ihrem Kopf.“ (Du zeigst auf deinen Kopf.)
- „Stellen Sie sich vor, nichts als süße Besinnungslosigkeit zu kennen, nur um dann inmitten unfassbarer Schmerzen aufzuwachen …“
- „Stellen Sie sich vor, mit schrecklichen Kopfschmerzen aufzuwachen.“
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„Genau dann, wenn Sie so ziemlich zu allem bereit sind, nur damit es aufhört, öffnen Sie die Augen …“
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- „… und werden sich bewusst, dass Ihr Gedächtnis – alles, was Sie ausmacht – verschwunden ist.“
- „… und werden sich bewusst, dass der Männerkörper – in dem Sie sich befinden – nur noch eine Hülle ist. Alle Erinnerungen – ausgelöscht.“
- „… und werden sich bewusst, dass Sie sich zu viel zugemutet haben und es kein Zurück mehr gibt.“
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„Sie reden davon, wie Sie sich bis zum Gehtnichtmehr die Kante gegeben haben, was im Delirium geendet hat, stimmt’s?“, fragt er ungeduldig.
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- „… und werden sich bewusst, dass Ihr Gedächtnis – alles, was Sie ausmacht – verschwunden ist.“
- „… und werden sich bewusst, dass der Männerkörper – in dem Sie sich befinden – nur noch eine Hülle ist. Alle Erinnerungen – ausgelöscht.“
- „… und werden sich bewusst, dass Sie sich zu viel zugemutet haben und es kein Zurück mehr gibt.“
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„Und ich dachte, mein zertrümmertes Knie und die Rattenkadaverdiät im Schützengraben wären schlimm gewesen … Hier, nehmen Sie eine meiner Medaillen! Sie haben sie sich verdient, Officer.“
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- „Und ich dachte, mein zertrümmertes Knie und die Rattenkadaverdiät im Schützengraben wären schlimm gewesen … Hier, nehmen Sie eine meiner Medaillen! Sie haben sie sich verdient, Officer.“
- „Jawohl – wenn man sich vor Augen führt, wie gut Sie die Sache im Griff haben, haben Sie sich eine Medaille redlich verdient“, prustet er. „Hier, nehmen Sie doch eine von mir!“
Dieser alte Soldat hat extrem starre Prinzipien; ein Sinneswandel oder Rückzieher kommt für ihn überhaupt nicht in Frage. Die Medaille gehört dir.
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„Natürlich nicht.“ Er macht sich nicht einmal die Mühe, von seinem Notizbuch aufzusehen.
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Er schüttelt den Kopf, nuschelt etwas in seinen Bart und wendet sich dann wieder an dich: „Können wir jetzt unser Spiel fortsetzen?“
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Er hat Folgendes genuschelt: „Sie haben mich schön zum Narren gehalten.“
Das fühlt sich ehrenhaft an. Du hast richtig gehandelt, als du die Medaille nicht genommen hast. Eine gute Entscheidung getroffen. Deine Brust schwillt an vor lauter Stolz.
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Es fühlt sich an, als ob du mehr ehrenhafte Dinge tun solltest. Als ob es dafür eine Art … geheime Belohnung geben würde. Wenn du nur oft genug ehrenhaft handelst.
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Der Veteran unzähliger bewaffneter Konflikte streckt seinen rechten Arm aus – die Abendsonne in der geballten Faust und komplette Fassungslosigkeit im Blick.
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Blutige, grausame Kriegsszenen schießen dir durch den Kopf. Sterbende Männer, panisch wiehernde Pferde, Blut, das über Sand und Schnee und Asphalt und fruchtbare schwarze Erde rinnt …
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All dies begleitet von einem Musikstück, das von den Heldentaten früherer Tage erzählt, als Männer größer waren – sowohl an Statur als auch an Mut. Es ist, als ob du und dieser Soldat vom gleichen Schlag wären. Ihr seid jetzt eins.
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Der alte Karabinier starrt dich kurz an. Dann löst sich seine Anspannung, und er fragt: „Wollten Sie uns sonst noch etwas abnehmen?“
Ohne große Umschweife. Er hat die Situation analysiert, die Fakten akzeptiert und das Thema abgeschlossen. Wie ein Soldat.
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„Sie haben bereits ihre Kugel ins Wasser geworfen, einem von ihnen das Sandwich geklaut und dem anderen eine Medaille abgenommen. Was in aller Welt könnten wir noch wollen? Vielleicht hören wir jetzt mal damit auf, diese Bürger zu schikanieren?!“
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- „Sie haben bereits ihre Kugel ins Wasser geworfen, einem von ihnen das Sandwich geklaut und dem anderen eine Medaille abgenommen. Was in aller Welt könnten wir noch wollen? Vielleicht hören wir jetzt mal damit auf, diese Bürger zu schikanieren?!“
- „Ich glaube nicht, dass er irgendetwas anderes wollte, oder? Sie haben die Medaille, also lassen Sie uns jetzt das Verbrechen lösen.“
- „Sie haben bereits ihre Kugel ins Wasser geworfen und seine Medaille an sich genommen. Vielleicht hören wir jetzt mal auf damit, diese Bürger zu schikanieren?!“
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„Sie haben bereits ihre Kugel ins Wasser geworfen und seine Medaille an sich genommen. Vielleicht hören wir jetzt mal auf damit, diese Bürger zu schikanieren?!“
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„Ich glaube nicht, dass er irgendetwas anderes wollte, oder? Sie haben die Medaille, also lassen Sie uns jetzt das Verbrechen lösen.“
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Der Veteran streckt seinen rechten Arm mit der Sonnenmedaille aus. Sie schimmert in seiner faltigen, vernarbten Handfläche.
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Der Name hallt durch die tiefen, dunklen Hallen der Geschichte … Er ruft nach dir und deinesgleichen!
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„Ihre Gottheit hat in Martinaise eine ziemlich große Anhängerschaft …“ Er richtet sich auf. „Doch Sie scheinen ihr eifrigster Jünger zu sein.“
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„Hey, jeder Mann muss sich ab und zu mal entspannen – daran ist nichts auszusetzen. Ich habe alles unter Kontrolle.“
„Jawohl – wenn man sich vor Augen führt, wie gut Sie die Sache im Griff haben, haben Sie sich eine Medaille redlich verdient“, prustet er. „Hier, nehmen Sie doch eine von mir!“
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„Ich fühle mich immer noch schrecklich, René. Kränklich, panisch, vollkommen traurig – und noch so viel mehr.“