Gespräch · Titus Hardie
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„Ein großer Denker sind Sie nicht gerade, hm?“ Er streckt dir seinen riesigen Zeigefinger direkt vors Gesicht.
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„Ich werde Dennis finden“, wirft er ein. „Ich werde ihn finden, und dann werde ich ihn umbringen.“
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Er sagt es mit einer Endgültigkeit in der Stimme, als würde er darüber sprechen, sich auf seiner täglichen Runde um den Block die Morgenzeitung zu besorgen.
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„Hm.“ Er nickt, ohne wirklich zuzuhören. „Wir werden diese Ratte zur Strecke bringen – ihm zeigen, was mit Feiglingen passiert. Und dann …“ Er überlegt kurz.
„Ich schätze, ich werde unsere Gewerkschaftsmitglieder genauer unter die Lupe nehmen. Unter ihnen muss es ein paar ambitionierte Leute geben, die nichts lieber täten, als die Sozialdemokratie voranzubringen, indem sie ein paar Köpfe einschlagen.“
„Könnte sogar Tibbs fragen, ob er es satthat, Fenster auszutauschen, und vielleicht lieber zusammen mit seinem Bruder etwas Spaß haben will.“ Er macht eine Pause. „So oder so, machen Sie sich keinen Kopf – solange Titus Hardie noch steht, leben die Hardie Boys weiter.“
Er hat recht. Sie werden weiterbestehen. In einer Organisation mit Tausenden von Mitgliedern gibt es immer Beitrittskandidaten.
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„Wenn ich mir Sie so anschaue …“ Er sieht sich deine Wundverbände an. „Ich würde vorschlagen, Sie schlüpfen ins Bett – mit ’ner Wodkaflasche in einer Hand und ’ner dicken Titte in der anderen.“
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„Ja, gehen Sie doch mal bei Monica in Jamrock vorbei. Sie hat so ein Händchen dafür, Männer ihre Sorgen vergessen zu lassen. Größte Milchbar in ganz Revachol.“
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„Oder statten Sie Ihrem Partner im Krankenhaus einen Besuch ab. Ich habe gehört, er hat sich ein paar üble Kugeln eingefangen.“
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„Für diese Trauerscheiße haben wir keine Zeit“, wirft der Junge plötzlich ein. „Spackuno und das Bullenschwein ziehen’s durch. Wir haben einen Fall zu lösen.“
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„Sachte, Eugene, lass den Jungen in Ruhe. Dieser Tag ist zum Trauern da. Ich will nicht, dass ein Witz draus wird … Du jagst dem Jungen hinterher, der Junge nennt dich eine Schw*****l und so weiter. So ’ne Scheiße können wir nicht gebrauchen.“
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Cuno denkt sich: „Scheiß drauf, sollen sie ihren Tag bekommen. Muss kein Witz sein. Cuno hat nur gesagt, dass wir diese Scheiße lösen müssen …“
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„Verflucht, Sie beide sehen so aus, als könnten Sie jetzt etwas weibliche Gesellschaft gut gebrauchen.“
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„Danke für Ihren Ratschlag, Eugene. Und Ihren auch, Alain. Ich weiß es stets zu schätzen, wenn jemand den Ausdruck ‚Milchbar‘ in einem geeigneten Moment benutzt.“
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„Gern geschehen, Binoclard.“ In Titus’ Antwort findet sich keine Spur Ironie. „Sie sind für mich in Ordnung.“
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„Ciao, Leute!“ [Ende.]
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„Passen Sie ab jetzt gut auf sich auf, Polyp“, sagt er mit einem herzlichen Lächeln. „Heute sind Sie dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen, aber so ein Glück hat man nur einmal.“
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„Machen Sie’s gut, Polypen“, sagt er mit einem herzlichen Lächeln. „Passen Sie zwei ab jetzt gut auf sich auf. Heute sind Sie dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen, aber so ein Glück hat man nur einmal.“
„Irrer Polypentyp.“ Er sieht dich an und nickt. „Viel Glück in Jamrock. Es heißt, aus Narben würden die besten Tattoos.“
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Er nickt erst dir und dann dem Lieutenant zu. „Irrer Polypentyp … und der, äh, normale Polizist, schätze ich. Viel Glück in Jamrock. Es heißt, aus Narben würden die besten Tattoos.“
„Danke, dass Sie sich eingemischt haben, Mann. Nur wenige Bullen würden sich in diese Schusslinie stellen, und Sie waren einer davon.“
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„Danke, dass Sie sich eingemischt haben. Nur wenige Bullen würden sich in diese Schusslinie stellen, aber Sie schon.“
„Und wenn Sie je aus Ihrer Uniform rauswachsen … Ich hätte da ein paar offene Stellen. Sie würden einen knallharten Hardie Boy abgeben, Polyp.“
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Und Titus Hardie würde auch einen guten Officer abgeben. Dieser Mann ist ein geborener Anführer.
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„Das werde ich, Polypentyp. Versprochen.“ Er stellt seine Dose ab. „Jetzt machen Sie sich vom Acker. Die Hardie Boys haben zu trauern und zu saufen.“
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„Trinken Sie nicht zu viel. Die Gefahr ist noch nicht vorbei – Sie müssen wachsam bleiben, der Stadt zuliebe.“
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„Gutes Argument, Binoclard.“ Hardie sieht sich sein Bier an. „Heute Abend bleiben wir unter 12 %.“
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„Gott, warum sind Sie noch hier …?“ Er hat schon mächtig einen im Tee. „Ich habe es satt, euch Bullen hier zu sehen.“
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„Und was Ihren großen Schwanz angeht, habe ich mich auch geirrt … Sie haben keinen großen Schwanz.“ Enttäuscht starrt er in sein Bier.
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„Das sind die Jungs, die Cuno Schw*****larmee nennt“, flüstert er. „Die halten sich hier in der Gegend für ’ne große Nummer.“
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Er hasst die Hardie Boys aus tiefstem Herzen. Daran hat sich nichts geändert, nur weil er ein paar Tage kein Speed genommen hat. Dass Titus ihn ignoriert, macht es auch nicht besser.
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„Sie schleimiges Stück Scheiße …“ Er mustert dich. „Können sich glücklich schätzen, dass Sie angeschossen wurden, denn ich hätte gerade große Lust, Sie in Stücke zu reißen, aber …“
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„Sie schleimiges Stück Scheiße …“ Der große Mann mustert dich. „Können sich glücklich schätzen, dass Sie angeschossen wurden, denn ich hätte gerade große Lust, Sie in Stücke zu reißen, aber …“
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Es hat ihm nicht gefallen, dass du ihn für den Mord verantwortlich gemacht hast, aber du hast ihm trotzdem später seinen Arsch gerettet, will er damit sagen …
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- „Sie irrer Wichser …“ Er stößt einen kurzen Pfiff aus. „Hätte nicht gedacht, dass Sie so viel Wut in sich haben, aber in letzter Zeit habe ich wohl einige Leute falsch eingeschätzt …“
- Es hat ihm nicht gefallen, dass du ihn für den Mord verantwortlich gemacht hast, aber du hast ihm trotzdem später seinen Arsch gerettet, will er damit sagen …
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„In Anbetracht Ihrer …“ Er sucht nach dem richtigen Wort und findet es. „… Krassheit … bin ich sogar gewillt, Ihnen zu verzeihen, dass Sie uns einen Mord in die Schuhe schieben wollten.“
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- „Das war ein Mordsschuss. Mordsschuss! Damit hatten die Pisser nicht gerechnet.“ Er sieht dich mit unverkennbarem Respekt an.
- „Ich muss Sie für Ihre Entschlossenheit loben, auch wenn Sie ein Scheißschütze sind, Officer.“ Er reibt sich am Hals. „Trotzdem, die Konfusion, die Sie dadurch ausgelöst haben, könnte der Grund sein, warum wir jetzt hier stehen …“
- „In Anbetracht Ihrer …“ Er sucht nach dem richtigen Wort und findet es. „… Krassheit … bin ich sogar gewillt, Ihnen zu verzeihen, dass Sie uns einen Mord in die Schuhe schieben wollten.“
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„Was ich wohl damit sagen will, ist: Danke, dass Sie sich eingemischt haben – das war echt mutig von Ihnen.“ Er streckt dir seine Hand entgegen.
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- „Was ich wohl damit sagen will, ist: Danke, dass Sie sich eingemischt haben – das war echt mutig von Ihnen.“ Er streckt dir seine Hand entgegen.
- „Beeindruckender Scheiß, Bulle. Keiner von uns würde noch atmen, wenn Sie nicht …“ Er unterbricht sich und streckt dir dann seine Hand entgegen. „Was ich zu sagen versuche, ist: Danke.“
- „Was ich wohl damit sagen will, ist: Danke, dass Sie sich eingemischt haben – das war echt mutig von Ihnen.“ Er streckt dir seine Hand entgegen.
- „Was ich wohl damit sagen will, ist: Danke, dass Sie sich eingemischt haben – das war echt mutig von Ihnen.“ Er streckt dir seine Hand entgegen.
- „Was ich wohl damit sagen will, ist: Danke, dass Sie sich eingemischt haben – das war echt mutig von Ihnen.“ Er streckt dir seine Hand entgegen.
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Er ist so stolz auf sich – man könnte beinahe glauben, dass er gerade das Problem gelöst hat.
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Titus’ Hand ist voller blauer Flecken und halb eingegipst. Dieser massige Klumpen von einem Mann ist trotzdem froh, am Leben zu sein.
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- (Du schüttelst ihm die Hand.) „Kein Grund, sich bei mir zu bedanken. Ich erledige nur meine Arbeit.“
- (Du schüttelst ihm die Hand.) „Den Scheiß habe ich wie ein Superstar gelöst.“
- (Du schüttelst ihm die Hand.) „Es war mir eine Ehre, an Ihrer Seite zu kämpfen.“
- (Du schüttelst ihm nicht die Hand.) „Hören Sie, ich muss mit Ihnen reden.“
- (Du schüttelst ihm die Hand.) „Verglichen mit der Dämmerung, die bald über uns hereinbricht, war das eine Kissenschlacht. In der kommenden Säuberung werden wir alle unser Ende finden.“
- Du schüttelst ihm die Hand und nickst stumm.
- „Eigentlich bin ich hier, um Lebewohl zu sagen.“ [Ende.]
(Du schüttelst ihm die Hand.) „Kein Grund, sich bei mir zu bedanken. Ich erledige nur meine Arbeit.“
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„Dick Mullen auf Steroiden …“ Ein trauriges Lächeln huscht ihm übers lädierte Gesicht. „Glen hätte Sie gemocht, wenn er die Chance gehabt hätte, Sie … Ach, vergessen Sie’s.“