Gespräch · Weißer Umschlag
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„Das ist zwar nicht die Art von Handlung, die ich normalerweise unterstützen würde, aber unter den gegebenen Umständen und wenn sie auf diskrete Weise durchgeführt wird … dann könnte es der einzige Weg sein, zu retten, was vom Dorf noch übrig ist.“
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„Ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob die Arbeit mit Evrart moralisch vertretbar ist … Aber ich verstehe und respektiere Ihre Position.“ Er blickt zur Seite, tief in Gedanken versunken.
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Nun, du könntest Evrart austricksen. Irgendjemanden dazu bringen, das Dokument zu unterschreiben. Bis der Gewerkschaftsboss das herausfindet, bist du hier längst fertig.
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„Der Lärm wird die Dorfbewohner ziemlich stören, aber ich schätze, das ist einfach der Preis, den man für Fortschritt zahlen muss.“
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- Es gibt kein Schlupfloch. Die Wahrheit ist einfach, dass die derzeitigen Bewohner ihren Straßenzugang verlieren und ihr Leben die nächsten zwölf bis vierzig Monate von ständigem Baulärm geprägt sein wird.
- Wenn die Bauarbeiten erst einmal begonnen haben, wird es wahrscheinlich einige Monate – vielleicht ein Jahr – dauern, bis selbst die hartnäckigsten Bewohner es leid sind, so zu leben. Sie werden ihr Eigentum daraufhin billig verkaufen und ausziehen.
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„Natürlich … Es hätte mir gleich klar sein müssen.“ Er legt die Stirn in Falten, als er sich das Dokument noch einmal durchliest. „Die Leute werden von selbst wegziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das gut ist …“
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Er ist in diesem Fall mit deinem Beitrag zum Fortschritt nicht ganz einverstanden.
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Wie vernünftig von dir – und von Evrart. Er wird zweifelsohne von dem verlassenen Dorf profitieren.
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Es gibt kein Schlupfloch. Die Wahrheit ist einfach, dass die derzeitigen Bewohner ihren Straßenzugang verlieren und ihr Leben die nächsten zwölf bis vierzig Monate von ständigem Baulärm geprägt sein wird.
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„Der Lärm wird die Dorfbewohner ziemlich stören, aber ich schätze, das ist einfach der Preis, den man für Fortschritt zahlen muss.“
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- Es gibt kein Schlupfloch. Die Wahrheit ist einfach, dass die derzeitigen Bewohner ihren Straßenzugang verlieren und ihr Leben die nächsten zwölf bis vierzig Monate von ständigem Baulärm geprägt sein wird.
- Wenn die Bauarbeiten erst einmal begonnen haben, wird es wahrscheinlich einige Monate – vielleicht ein Jahr – dauern, bis selbst die hartnäckigsten Bewohner es leid sind, so zu leben. Sie werden ihr Eigentum daraufhin billig verkaufen und ausziehen.
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„Es hätte mir gleich klar sein müssen.“ Er legt die Stirn in Falten, als er sich das Dokument noch einmal durchliest. „Die Leute werden von selbst wegziehen. Veränderungen haben wohl in der Tat immer ihren Preis.“
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Er ist in diesem Fall mit deinem Beitrag zum Fortschritt nicht ganz einverstanden.
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Wie vernünftig von dir – und von Evrart. Er wird zweifelsohne von dem verlassenen Dorf profitieren.
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„Hören Sie zu, Kim …“ (Du zeigst auf die Photokopie.) „Diese Leute werden wegziehen müssen. Können wir etwas dagegen tun?“
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- Es gibt kein Schlupfloch. Die Wahrheit ist einfach, dass die derzeitigen Bewohner ihren Straßenzugang verlieren und ihr Leben die nächsten zwölf bis vierzig Monate von ständigem Baulärm geprägt sein wird.
- Wenn die Bauarbeiten erst einmal begonnen haben, wird es wahrscheinlich einige Monate – vielleicht ein Jahr – dauern, bis selbst die hartnäckigsten Bewohner es leid sind, so zu leben. Sie werden ihr Eigentum daraufhin billig verkaufen und ausziehen.
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„Es hätte mir gleich klar sein müssen.“ Der Lieutenant legt die Stirn in Falten, als er sich das Dokument noch einmal durchliest.
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„Evrart hat uns wahrscheinlich im Auge, aber …“ Er hält inne, um nachzudenken. „Wir könnten versuchen, anstelle der aufgelisteten Personen andere dazu zu bringen, das hier zu unterschreiben. Oder Sie könnten deren Unterschriften fälschen. Bis er es herausfindet, sind wir längst weg.“
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- „Allerdings … müssen wir uns erst Zugang zur Küste verschaffen, bevor wir etwas unternehmen. Evrart wird nicht glauben, dass Sie Unterschriften von Dorfbewohnern haben, wenn Sie nicht einmal zum Dorf gelangen können.“ Er zuckt mit den Schultern. „Sie können es mit einer Fälschung versuchen, sobald wir die Schleuse überqueren können.“
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„Allerdings … müssen wir uns erst Zugang zur Küste verschaffen, bevor wir etwas unternehmen. Evrart wird nicht glauben, dass Sie Unterschriften von Dorfbewohnern haben, wenn Sie nicht einmal zum Dorf gelangen können.“ Er zuckt mit den Schultern. „Sie können es mit einer Fälschung versuchen, sobald wir die Schleuse überqueren können.“
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Nun, du könntest Evrart austricksen. Ein paar beliebige Leute dazu bringen, das Dokument zu unterschreiben. Bis der Gewerkschaftsboss das herausfindet, bist du hier längst fertig.
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Wenn die Bauarbeiten erst einmal begonnen haben, wird es wahrscheinlich einige Monate – vielleicht ein Jahr – dauern, bis selbst die hartnäckigsten Bewohner es leid sind, so zu leben. Sie werden ihr Eigentum daraufhin billig verkaufen und ausziehen.
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Nochmals: Das Dokument enthält, soweit du sehen kannst, keine versteckten Klauseln. Vielleicht – aber auch nur vielleicht – spielt Herr Evrart ja tatsächlich mit offenen Karten?
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„Hmmmm“, brummelt der Lieutenant und sieht dir dabei zu, wie du das Dokument erneut untersuchst.
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Hier scheint es nichts Interessantes zu geben. Nichts Kleingedrucktes. Du bist schlau, schließlich kannst du lesen.
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„Ich bin kein Experte in Sachen Eigentumsrecht, sieht aber in Ordnung aus“, antwortet der Lieutenant und blättert die Dokumente durch. „Mir gefällt die Druckgröße. Sie verkaufen oder vermieten nichts. Es ist zwar keine perfekte Lösung, aber …“ Er zuckt mit den Schultern.
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… Wie soll man denn sonst bitte etwas bauen? Es ist immer unangenehm, wenn neue Gebäude errichtet werden, und die Bürger haben zwangsläufig ihre Meinungsverschiedenheiten über solche Bauprojekte, aber es gibt einfach keinen anderen Weg.
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Schwungvoll und selbstbewusst vollendest du deine Fälschung. Was steht auf der Unterschriftenzeile?
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In der Tat. Wirklich sehr überzeugend. Die Kalligraphie ist beinahe perfekt. Es könnte genauso gut ihre echte Unterschrift sein.
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„Gut. Evrart wird mit seinen Plänen wieder von vorne beginnen müssen“, sagt der Lieutenant und nickt. „Wenn sie leugnet, dass dies ihre Unterschrift ist, dann ist das Dokument null und nichtig.“
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„Jeder halbwegs kompetente Notar sollte in der Lage sein, sich darum zu kümmern. Ihre Unterschrift nicht einzuholen, war wahrscheinlich die beste Lösung.“
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„Jetzt müssen wir sie nur noch abschicken. Ich meine, auf dem Platz einen Briefkasten gesehen zu haben.“
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Aber das ist sie nicht, also ist das Dokument nichtig, wenn sie es anficht. Das bedeutet, dass Evrart von vorne anfangen muss.
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Tatsächlich. Deine Fälschung sieht im Vergleich zu Liliennes wirklicher Unterschrift sehr überzeugend aus. Sie könnte genauso gut echt sein.
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„Gut. Evrart wird mit seinen Plänen wieder von vorne beginnen müssen“, sagt der Lieutenant und nickt. „Wenn Isobel bestreitet, dass das ihre Unterschrift ist, dann ist das Dokument null und nichtig.“
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„Jeder halbwegs kompetente Notar sollte in der Lage sein, sich darum zu kümmern. Isobels echte Unterschrift nicht einzuholen, war wahrscheinlich die beste Lösung.“
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„Jetzt müssen wir sie nur noch abschicken. Ich meine, auf dem Platz einen Briefkasten gesehen zu haben.“
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- „Jeder halbwegs kompetente Notar sollte in der Lage sein, sich darum zu kümmern. Isobels echte Unterschrift nicht einzuholen, war wahrscheinlich die beste Lösung.“
- „Jeder halbwegs kompetente Notar sollte in der Lage sein, sich darum zu kümmern. Ihre echten Unterschriften nicht einzuholen, war wahrscheinlich die beste Lösung.“
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Aber das ist sie nicht, also ist das Dokument nichtig, wenn Isobel es anficht. Das bedeutet, dass Evrart von vorne anfangen muss.
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Tatsächlich. Sie unterscheiden sich deutlich und sind sehr überzeugend. Das könnten genauso gut ihre echten Unterschriften sein.
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„Gut. Evrart wird mit seinen Plänen wieder von vorne beginnen müssen“, sagt der Lieutenant und nickt. „Wenn Isobel und Lilienne leugnen, dass das ihre Unterschriften sind, dann ist das Dokument null und nichtig.“
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„Jeder halbwegs kompetente Notar sollte in der Lage sein, sich darum zu kümmern. Ihre echten Unterschriften nicht einzuholen, war wahrscheinlich die beste Lösung.“
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Aber das sind sie nicht, also ist das Dokument nichtig, wenn sie es anfechten. Das bedeutet, dass Evrart von vorne anfangen muss.
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„Das wird nicht funktionieren“, sagt der Lieutenant, der dir über die Schulter schaut. „Das sieht nicht einmal aus wie ein Name, bloß wie Gekritzel.“
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„Nein, das ist nur ein kleiner Strich. Setzen wir einfach eine echte Unterschrift darüber, dann geht das trotzdem durch.“
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„Nein, das ist nur ein kleiner Strich. Setzen wir einfach eine echte Unterschrift darüber, dann geht das trotzdem durch.“
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Anscheinend hast du anstelle einer Unterschrift einen Strich gemalt. Einen erbärmlichen Strich. Erinnert an die Spätstadien der Demenz.
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Nein, ist ja nur ein Strich. Fälschung ist offensichtlich nicht deine Stärke – entschuldige den Vorschlag. Wenn du jemanden dazu bringen kannst, wirklich zu unterschreiben, müsste es trotzdem noch klappen.
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- Nein, ist ja nur ein Strich. Fälschung ist offensichtlich nicht deine Stärke – entschuldige den Vorschlag. Wenn du jemanden dazu bringen kannst, wirklich zu unterschreiben, müsste es trotzdem noch klappen.
- Nein, ist ja nur ein Strich. Fälschung ist offensichtlich nicht deine Stärke – entschuldige den Vorschlag. Wenn du jemanden dazu bringen kannst, wirklich zu unterschreiben, müsste es trotzdem noch klappen.
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Nein, ist ja nur ein Strich. Fälschung ist offensichtlich nicht deine Stärke – entschuldige den Vorschlag. Wenn du jemanden dazu bringen kannst, wirklich zu unterschreiben, müsste es trotzdem noch klappen.