Gespräch · Schlafender Hafenarbeiter
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„Keine Ahnung. Aber er scheint für Wild Pines zu arbeiten, das Logistikunternehmen, dem der Hafen gehört.“
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„Wahrscheinlich, weil im Hafen gestreikt wird. Deshalb haben die Arbeiter nicht viel zu tun, außer Trinken und Schlafen.“
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Du hast gerade MAGNESIUM erhalten. Dieser Gegenstand wird links unten am Bildschirm über dem Porträt deines Charakters gespeichert. Nimm MAGNESIUM, um deine Moral zurückzugewinnen, wenn du Moral verloren hast.
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Deine Finger öffnen den Schäkel, und der gefederte Verschluss schnappt auf. In der Metallfassung befinden sich der Plastikausweis und eine Brieftasche aus Leder …
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Der Mann schnarcht laut. Wacht er gleich auf? Sieht nicht so aus, aber man weiß ja nie. Beeil dich lieber!
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Bist du sicher, dass sich das, was du hier machst, für einen Polizisten gehört? Noch kannst du gehen und es bleibenlassen.
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Du findest einen schwarzen Papierschein, auf dem das Profil einer Frau zu sehen ist. Die Frau scheint vor Hunderten von Jahren gelebt zu haben. Auf dem Schein steht: 5 Reál. Er fühlt sich schön schmierig an.
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Lecker. Geld. Überleg nur, was du dir davon alles kaufen kannst. Die Synapsen in deinem Gehirn jauchzen vor Freude.
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Du bist dir nicht sicher, wozu er dient, aber du hast das Gefühl, dass solche Scheine superwichtig sind. Du solltest ihn behalten.
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Der schlafende Hafenarbeiter hat zu deinen Aktivitäten wenig zu sagen. Er schweigt weiterhin.
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Du bist dir nicht hundert Prozent sicher, dass du das Richtige getan hast, aber Scheiß drauf …
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Du nimmst den Plastikausweis aus der Fassung und steckst ihn ein. Der Mann schnarcht weiter.
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Nur damit du es weißt: Du siehst dem Mann auf dem Ausweis überhaupt nicht ähnlich.
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Du fummelst an dem gefederten Verschluss des Karabiners herum, aber es nützt nichts … Die daran baumelnden Gegenstände weigern sich, sich zu lösen. Stattdessen klimpern sie noch lauter.
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Wie Schlittenglöckchen, verdammt noch mal! Was machst du bloß? Gleich wirst du erwischt!
„Hören Sie auf, ihn zu befingern, Officer!“, ruft der Cafeteriamanager hinter der Theke. „Ich bin für diese Tölpel und ihre Sachen verantwortlich. Das gilt auch für Dornröschen hier …“
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„Ja, klar! Ist mir wurscht. Aber fingern Sie nicht an seinen Sachen rum, okay?“ Er schnaubt wütend und wendet sich dann wieder seiner Arbeit zu.
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- „Na schön, wie Sie wollen! Dann befingern Sie ihn eben, mir doch wurscht.“ Er schnaubt wütend und wendet sich dann wieder seiner Arbeit zu.
- „Ja, klar! Ist mir wurscht. Aber fingern Sie nicht an seinen Sachen rum, okay?“ Er schnaubt wütend und wendet sich dann wieder seiner Arbeit zu.
- „Ja, klar. Ein Krimineller.“ Er verdreht die Augen und wendet sich dann wieder seiner Arbeit zu.
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„Ehrlich gesagt hat er recht. Polizisten laufen normalerweise nicht herum und beschlagnahmen anderer Leute Eigentum. Gehen wir.“
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Mann, es war doch nur eine Idee. Entspannt euch. Es ist nicht gut gelaufen, aber das heißt nicht, dass es eine schlechte Idee war. Oder dass man Sachen nicht beschlagnahmen sollte …
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„Na schön, wie Sie wollen! Dann befingern Sie ihn eben, mir doch wurscht.“ Er schnaubt wütend und wendet sich dann wieder seiner Arbeit zu.
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„Wir könnten es hier mit einem Kriminellen zu tun haben. Lassen Sie mich meine Arbeit erledigen.“
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„Ja, klar. Ein Krimineller.“ Er verdreht die Augen und wendet sich dann wieder seiner Arbeit zu.
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Das ist der Ausweis eines Hafenarbeiters. Er dient als Stechkarte und als Arbeitserlaubnis. Von dem Foto starrt dir ein junger, körperlich gesunder Mann entgegen: Santiago S. John.
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Es gibt nur einen Weg, wie du diesen stinkfaulen Typen wachbekommst. Du musst tosen wie ein Wirbelsturm, der Gebäude aus dem Boden reißt!
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„Was schreien Sie so, Mann?“ Der Mann in den Dreißigern hebt langsam den Kopf und betrachtet dich nachdenklich.
Sieht nach einem Nachfahren von Sao aus. Es gibt hier viele saonische Hafenarbeiter.
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„Glückwunsch, Sie haben die Zukunft gesehen. Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, Officer …“ Der Arbeiter sinkt wieder auf die Tischplatte, bereit, sein Nickerchen fortzusetzen.
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Officer? Sogar nach dem unsanften Erwachen respektiert dieser Hafenarbeiter die Polizei. Zumindest mehr, als es bei diesen Leuten üblich ist.
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- „Hä, was? Ich habe doch nur geschlafen.“ Er wirkt verärgert. „Was wollen Sie, Officer?“
- „Glückwunsch, Sie haben die Zukunft gesehen. Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, Officer …“ Der Arbeiter sinkt wieder auf die Tischplatte, bereit, sein Nickerchen fortzusetzen.
- „Wirklich? Dafür haben Sie mich geweckt?“ Der Arbeiter starrt dich ausdruckslos an und stöhnt. „Also gut. Was gibt es, Officer?“
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- „Na gut, ich lasse Sie mal schlafen.“ [Ende.]
- „Warum schlafen Sie hier, während die anderen da draußen streiken?“
- „Ist in Ihrem Traum was Interessantes passiert?“
- „Was ist mit der Leiche im Hof?“
- „Ist das Ihrer?“ (Du zeigst auf die Flasche und die Rumlache.)
- „Wer hat den Streik organisiert?“
- „Erzählen Sie mir von Wild Pines.“ (Du zeigst auf die Aufschrift auf seinem Arbeitsanzug.)
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Der Hafenarbeiter antwortet nicht. Sein Kopf ist bereits wieder auf den Tisch gesunken. Er schläft tief und fest.
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„Die haben das unter Kontrolle. Schädelmesser hat es unter Kontrolle. Er bewacht das Tor. Ich schlafe nur ein bisschen. Beziehungsweise habe ich geschlafen …“
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Die Art, wie er „Schädelmesser“ sagt, spricht für totales Vertrauen in die körperlichen Fähigkeiten dieses radikalen Hauptabrechners.
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- Die Art, wie er „Schädelmesser“ sagt, spricht für totales Vertrauen in die körperlichen Fähigkeiten dieses radikalen Hauptabrechners. Er scheint ein würdiger Rivale zu sein. Du solltest ihn abmurksen.
- Die Art, wie er „Schädelmesser“ sagt, spricht für totales Vertrauen in die körperlichen Fähigkeiten dieses radikalen Hauptabrechners.
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Die Art, wie er „Schädelmesser“ sagt, spricht für totales Vertrauen in die körperlichen Fähigkeiten dieses radikalen Hauptabrechners. Er scheint ein würdiger Rivale zu sein. Du solltest ihn abmurksen.
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- „Haben Sie eine unergründliche Finsternis gesehen, in die wir auf unbestimmte Zeit überführt werden sollen, wie Leichen in ein Mausoleum?“
- „War es das reine Nichts, und Ihr Bewusstsein darin nicht größer als ein Körnchen Gerstenmalz?“
- „Sagen Sie mir, war es eine Wonne, frei von Ex-Jemanden?“
- „Sie haben recht. Reden wir über etwas anderes.“
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„Haben Sie eine unergründliche Finsternis gesehen, in die wir auf unbestimmte Zeit überführt werden sollen, wie Leichen in ein Mausoleum?“
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Der Arbeiter starrt dich mit vom Schlafen trockenen Augen an. Seine braungebrannte Stirn ist mit einem Netz von Falten überzogen.
„Guter Mann, ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden, aber wenn ich penne, penne ich. Keine Leichen. Keine Mausoleen. Einfach nur schöner Schlaf.“
Ein bisschen Zeit für dich in bodenlosen Tiefen … Damit ist es jetzt aus. Dir bleiben nur noch deine Ermittlungsarbeiten. Wachsein und Ermittlungen.
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- „Guter Mann, ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden, aber wenn ich penne, penne ich. Keine Leichen. Keine Mausoleen. Einfach nur schöner Schlaf.“
- „Guter Mann, ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden, aber wenn ich penne, penne ich. Kein Ex-Jemand. Einfach nur wunderbarer Schlaf.“
- „Guter Mann, ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden, aber wenn ich penne, penne ich. Keine Malzkörnchen oder was auch immer. Kein Gedichtekram. Einfach nur schöner Schlaf.“
Scheiß auf Schlaf. Trotz deiner Kopfschmerzen – und der Übelkeit – fühlst du dich, als ob du mindestens zehn Kilometer laufen könntest.