Der Arbeiter starrt dich mit vom Schlafen trockenen Augen an. Seine braungebrannte Stirn ist mit einem Netz von Falten überzogen.
Gespräch · Schlafender Hafenarbeiter
Sprecher · 19
„Guter Mann, ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden, aber wenn ich penne, penne ich. Keine Malzkörnchen oder was auch immer. Kein Gedichtekram. Einfach nur schöner Schlaf.“
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Der Arbeiter starrt dich mit vom Schlafen trockenen Augen an. Seine braungebrannte Stirn ist mit einem Netz von Falten überzogen.
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„Guter Mann, ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden, aber wenn ich penne, penne ich. Kein Ex-Jemand. Einfach nur wunderbarer Schlaf.“
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„Super.“ Der Arbeiter blinzelt, als ob er den Schlaf in die Flucht schlagen wollte.
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„Wissen Sie, hier stirbt täglich jemand. Jemand wird in einem Graben gefunden, ein anderer fällt in einen Kanalschacht, ein Dritter wird von streunenden Hunden gefressen.“ Er macht eine Pause.
„Wenn jemand beschlossen hat, in einem Baum zu sterben, was geht mich das an?“
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„Jemand muss dazu Ermittlungen anstellen. Und es sieht so aus, als ob ich dieser Jemand bin. Sagen Sie mir also, was Sie wissen.“
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Dein Gefühl sagt dir, dass es ihm nicht darum geht, das Maul aufzureißen. Er ist stark, aber auch er hat gute Gründe, vorsichtig zu sein.
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„Sie haben gehört, was ich gesagt habe. Ziehen Sie daraus Ihre eigenen Schlüsse. Mehr weiß ich nicht, und das ist mir auch lieber so.“
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Er denkt sich: Die Leute von der Gewerkschaft halten ihn also für einen Killer. Sogar Dornröschen hier? Das hilft nicht viel, ist aber immerhin etwas. Gute Arbeit, Detective.
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„Ich habe gehört, dass der Typ ein Killer war. Ihr Typ im Baum. Er hat Freunde, die genauso sind wie er. Killer. Die wissen nur, wie man Chaos stiftet.“
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„Genau. Genehmigen Sie sich ’nen Schluck.“ Er blinzelt. „Moment, ach, die ist leer. Tut mir leid, Kumpel.“
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„Wenn man davon ein oder zwei Flaschen intus hat, haut er einen echt um.“ Er reibt sich das Gesicht und vergräbt es dann in seinen Händen. Du hörst ein leises Schnarchen.
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Er reibt sich das Gesicht und vergräbt es dann in seinen Händen. Du hörst ein leises Schnarchen.
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„Wir … Die Arbeiter. Die Gewerkschaft. Wir wissen, was wir brauchen. Was das Richtige für uns ist.“
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„Na gut, es gibt auch noch Evrart – der hat das Sagen in der Gewerkschaft. Er ist clever. Weiß, wie man verhandelt. Hält uns den Rücken frei.“
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„Das ist der Name meines Arbeitgebers. Ich arbeite in der Logistikbranche.“
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„Die Logistikbranche? Nein, die ist ein Alptraum.“ Er lässt seinen Kopf wieder auf den Tisch sinken.
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- „Zum Beispiel könnte ich dann verdammt noch mal schlafen …“ Er reibt sich die Augen und lässt seinen Kopf dann wieder auf den Tisch sinken. „Ich finde, man sollte ein Recht auf Schlaf haben.“
- „Die Logistikbranche? Nein, die ist ein Alptraum.“ Er lässt seinen Kopf wieder auf den Tisch sinken.
- „Ich könnte morgens zum Beispiel mehr Schlaf gebrauchen …“ Er reibt sich die Augen und seufzt. „Recht auf Arbeit? Ich finde, man sollte ein Recht auf Schlaf haben.“
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„Wie es läuft?“ Der Hafenarbeiter gähnt lange und starrt dann auf die Terrassentüren der Cafeteria. An dem Glas funkeln ein paar Fingerabdrücke.
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„Gut, dann haben Sie das Wichtigste verstanden. Ohne die Arbeitgeber und ihre Arbeit wären wir alle besser dran.“
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„Zum Beispiel könnte ich dann verdammt noch mal schlafen …“ Er reibt sich die Augen und lässt seinen Kopf dann wieder auf den Tisch sinken. „Ich finde, man sollte ein Recht auf Schlaf haben.“
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„Gut.“ Die Einzelheiten deiner Existenz beschäftigen ihn nicht weiter. „Im Hafen findet gerade ein Streik statt. Wir versuchen, die Geschäftsleitung von Wild Pines zur Vernunft zu bringen.“
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„Ich könnte morgens zum Beispiel mehr Schlaf gebrauchen …“ Er reibt sich die Augen und seufzt. „Recht auf Arbeit? Ich finde, man sollte ein Recht auf Schlaf haben.“
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- „Im Hafen findet gerade ein Streik statt. Wir versuchen, die Geschäftsleitung von Wild Pines zur Vernunft zu bringen.“
- „Gut.“ Die Einzelheiten deiner Existenz beschäftigen ihn nicht weiter. „Im Hafen findet gerade ein Streik statt. Wir versuchen, die Geschäftsleitung von Wild Pines zur Vernunft zu bringen.“
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„Im Hafen findet gerade ein Streik statt. Wir versuchen, die Geschäftsleitung von Wild Pines zur Vernunft zu bringen.“
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„Wirklich? Dafür haben Sie mich geweckt?“ Der Arbeiter starrt dich ausdruckslos an und stöhnt. „Also gut. Was gibt es, Officer?“
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„Hä, was? Ich habe doch nur geschlafen.“ Er wirkt verärgert. „Was wollen Sie, Officer?“