Gespräch · Kim Kitsuragi
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„Was sehen Sie?“ Der Lieutenant putzt seine Brille und begutachtet mit zusammengekniffenen Augen die Abdrücke im Schlamm.
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- „Keine ungewöhnlichen Spuren mit horizontalen Linien wie denen, die ich in der Flipperwerkstatt im Whirling gesehen habe …“Gemerkt · 1
- (Du zeigst auf eine Fußspur.) „Die Fußabdrücke einer schweren Person. Die muss 200 kg gewogen haben.“Gemerkt · 1
- (Du zeigst auf eine Fußspur.) „Leichter Schritt. Schuhgröße 41.“Gemerkt · 1
- (Du zeigst auf eine Fußspur.) „Hier haben wir eine Abweichung. Eine Sohle ist glatter als die andere.“Gemerkt · 1
- [Ende.]
- „Also hat sich unsere sonderbare Sohle nicht in den Hinterräumen des Whirling aufgehalten?“Gemerkt · 1
- „Was, glauben Sie, ist hier passiert?“
- „Was meinen Sie? Wie alt sind diese Spuren?“Gemerkt · 1
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- „Den Dreh habe ich nie rausbekommen. Wegen meiner Weitsichtigkeit.“ Er zeigt auf seine Brille. „Kommen Ihnen irgendwelche Abdrücke bekannt vor? Stammen sie von den Hardies?“
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- Acht unterschiedliche Fußspuren ziehen sich durch den Schlamm. Drei stechen hervor.
- „Den Dreh habe ich nie rausbekommen. Wegen meiner Weitsichtigkeit.“ Er zeigt auf seine Brille. „Sehen Sie irgendetwas Ungewöhnliches?“
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- Ein Anführer wie Titus lässt nicht einfach einen seiner Jungs aus den Augen – besonders nicht in Zeiten wie diesen.
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- „Was sehen Sie?“ Der Lieutenant putzt seine Brille und begutachtet mit zusammengekniffenen Augen die Abdrücke im Schlamm.
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„Keine ungewöhnlichen Spuren mit horizontalen Linien wie denen, die ich in der Flipperwerkstatt im Whirling gesehen habe …“
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„Keine Spuren mit horizontalen Linien. Wer auch immer in der Flipperwerkstatt im Whirling herumgelaufen ist, war nicht hier …“
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„Nein. Diese Spuren sind ziemlich gewöhnlich – die im Staub wirkten besonders. Oder vielleicht stammten sie auch bloß von einem ausländischen Modell? Auf jeden Fall war es ein Stiefel.“
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(Du zeigst auf eine Fußspur.) „Die Fußabdrücke einer schweren Person. Die muss 200 kg gewogen haben.“
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„200 kg?“ Er überlegt kurz. „Könnte es das gemeinsame Gewicht von zwei Personen gewesen sein? Jemand könnte eine gefesselte Person getragen haben. Vielleicht hat ja ein stämmiger Arbeiter einen ähnlich stämmigen Todgeweihten getragen?“
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„200 kg?“ Er überlegt kurz. „Es könnte das gemeinsame Gewicht von zwei Personen gewesen sein. Jemand könnte eine gefesselte Person getragen haben. Vielleicht hat ja ein stämmiger Arbeiter einen ähnlich stämmigen Mann in Rüstung getragen? Vielleicht war es der dicke Hardie Boy? Der, der in der Mitte saß.“
„200 kg?“ Er überlegt kurz. „Es könnte das gemeinsame Gewicht von zwei Personen gewesen sein. Jemand könnte eine andere Person getragen haben. Vielleicht hat ja ein stämmiger Arbeiter einen gefesselten Todgeweihten getragen?“
„200 kg?“ Er überlegt kurz. „Könnte es das gemeinsame Gewicht von zwei Personen gewesen sein? Jemand könnte eine andere Person getragen haben. Vielleicht hat ja ein stämmiger Arbeiter eine stämmige Leiche getragen, die eine Kugel im Kopf hatte?“
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In seiner Stimme schwingt echte, greifbare Begeisterung mit – darüber, dass es vermutlich kein Riese ist.
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„Hmhm.“ Er nickt begeistert. „Und ich denke nicht, dass es der Riese von Koko Nur gewesen sein könnte.“
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„Aber vielleicht war es einer. Stellen Sie sich das nur mal vor: ein riesiger Mann, mindestens zweieinhalb Meter groß!“
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„Sie haben recht. Der Dicke aus der Kantine hat das Opfer getragen.“
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„Ja, vermutlich. Das würde auch dazu passen, dass das Opfer bereits vorher an einer Schusswunde gestorben ist. Sie mussten es tragen, weil es nicht mehr gehen konnte.“
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Er notiert etwas in seinem blauen Notizbuch. „Sehen Sie ansonsten noch etwas Bemerkenswertes?“
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„Ja. Sie hätten eine behelfsmäßige Trage bauen oder den Mann einfach zum Galgen führen können.“
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Vielleicht wollte der Träger seine Leute beeindrucken … und seine Kräfte unter Beweis stellen?
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- „Vielleicht wollte, wer immer den Gelynchten getragen hat, die übrigen mit einer Kraftdemonstration beeindrucken?“
- „Vielleicht hat sich das Opfer geweigert, zu seiner Hinrichtungsstätte zu laufen.“
- „Vielleicht war das Opfer nicht bei Bewusstsein.“Gemerkt · 1
- „Vielleicht deuten wir diese Abdrücke falsch.“
„Vielleicht wollte, wer immer den Gelynchten getragen hat, die übrigen mit einer Kraftdemonstration beeindrucken?“
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„Hat er vielleicht angegeben? Vielleicht wollte der Träger seine Leute beeindrucken?“
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„Sie meinen eine Kraftdemonstration, die das Opfer herabwürdigen sollte? Ein Recke von hier, der den Eindringling alleine getragen hat? Das wäre vorstellbar. Aber was ist mit den anderen?“
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- „Dann wäre es noch einfacher gewesen, es auf einer Trage zu transportieren – oder es zu zweit zu tragen. Aber wir können das für später im Hinterkopf behalten. Was sehen Sie sonst noch?“
- „Gar kein dummer Gedanke.“ Er klickt mit seinem Stift und denkt einen Augenblick lang nach. „Auf jeden Fall sollten wir diesen Ansatz berücksichtigen. Was sehen Sie sonst noch?“
- „Ich nehme nicht an, dass wir richtig liegen. Aber hilfreich ist die Annahme trotzdem. Sonst noch etwas?“
- „Sie meinen eine Kraftdemonstration, die das Opfer herabwürdigen sollte? Ein Recke von hier, der den Eindringling alleine getragen hat? Das wäre vorstellbar. Aber was ist mit den anderen?“
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„Gar kein dummer Gedanke.“ Er klickt mit seinem Stift und denkt einen Augenblick lang nach. „Auf jeden Fall sollten wir diesen Ansatz berücksichtigen. Was sehen Sie sonst noch?“
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„Dann wäre es noch einfacher gewesen, es auf einer Trage zu transportieren – oder es zu zweit zu tragen. Aber wir können das für später im Hinterkopf behalten. Was sehen Sie sonst noch?“
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„Ich nehme nicht an, dass wir richtig liegen. Aber hilfreich ist die Annahme trotzdem. Sonst noch etwas?“
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Vielleicht war eine körperlich beeindruckende und starke Person dabei, die den anderen imponieren wollte.
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„Aber ich habe eine Idee.“ Der Lieutenant markiert etwas in seinem Notizbuch. „Wahrscheinlich hat der Dicke – ich glaube, ich habe gehört, wie ihn jemand Angus genannt hat – das Opfer hierhergetragen.“
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- „Aber ich habe eine Idee.“ Der Lieutenant markiert etwas in seinem Notizbuch. „Einer von ihnen hat das Opfer hierhergetragen.“
- „Aber ich habe eine Idee.“ Der Lieutenant markiert etwas in seinem Notizbuch. „Wahrscheinlich hat der Dicke – ich glaube, ich habe gehört, wie ihn jemand Angus genannt hat – das Opfer hierhergetragen.“
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„Aber ich habe eine Idee.“ Der Lieutenant markiert etwas in seinem Notizbuch. „Einer von ihnen hat das Opfer hierhergetragen.“
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„Es könnte eine extrem übergewichtige Person gewesen sein.“
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„Der Dicke, den wir in der Kantine gesehen haben, ist nicht so übergewichtig. Er erinnert eher an einen Bauernjungen – und wiegt alleine auf keinen Fall 250 kg. Und Sie müssen zugeben, dass er der beste Kandidat ist, den wir haben.“
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„Ein krankhaft übergewichtiger 250-kg-Mann? Sehr unwahrscheinlich. Ich kann mir vorstellen …“, er sieht sich um, „dass es eine normalere Erklärung gibt.“
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„Ich sehe keine Fußspuren, die zu den Panzerstiefeln des Opfers passen. Sehen Sie welche? Jemand muss den Mann getragen haben. Sind irgendwelche der anderen Spuren tief genug dafür?“
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- „Das Opfer scheint Panzerstiefel zu tragen. Ich sehe hier nirgendwo außergewöhnliche Fußspuren …“ Seine Gesichtsmuskeln zucken. „Jemand muss den Mann getragen haben. Sind irgendwelche der anderen Abdrücke tief genug dafür?“
- „Ich sehe keine Fußspuren, die zu den Panzerstiefeln des Opfers passen. Sehen Sie welche? Jemand muss den Mann getragen haben. Sind irgendwelche der anderen Spuren tief genug dafür?“
- „Der Wind wechselt immer wieder die Richtung … Sind Ihrer Meinung nach irgendwelche der Abdrücke tief genug dafür?“
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„Ich weiß nicht …“ Der Lieutenant kneift die Augen zusammen und versucht die Tiefe der Abdrücke abzuschätzen. „Sind Sie sicher? Ich könnte schwören, dass Sie mich anlügen.“
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- „Das Opfer scheint Panzerstiefel zu tragen. Ich sehe hier nirgendwo außergewöhnliche Fußspuren …“ Seine Gesichtsmuskeln zucken. „Jemand muss den Mann getragen haben. Sind irgendwelche der anderen Abdrücke tief genug dafür?“
- „Ich sehe keine Fußspuren, die zu den Panzerstiefeln des Opfers passen. Sehen Sie welche? Jemand muss den Mann getragen haben. Sind irgendwelche der anderen Spuren tief genug dafür?“
- „Der Wind wechselt immer wieder die Richtung … Sind Ihrer Meinung nach irgendwelche der Abdrücke tief genug dafür?“
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„Anscheinend sind die Stiefel, die das Opfer trägt …“ Der Lieutenant verstummt mitten im Satz. Der Wind weht plötzlich aus einer anderen Richtung und bläst euch den Gestank verwesenden Fleisches direkt ins Gesicht. Er versucht, fortzufahren …
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Der Geruch ist übel. Richtig übel. Bevor dein Würgereflex einsetzt, wechselt der Wind erneut die Richtung und lässt die Kunststoffwände des Gewächshauses klappern.
„Das Opfer scheint Panzerstiefel zu tragen. Ich sehe hier nirgendwo außergewöhnliche Fußspuren …“ Seine Gesichtsmuskeln zucken. „Jemand muss den Mann getragen haben. Sind irgendwelche der anderen Abdrücke tief genug dafür?“
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„Der Wind wechselt immer wieder die Richtung … Sind Ihrer Meinung nach irgendwelche der Abdrücke tief genug dafür?“