Gespräch · Cuno
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„Hör mal, Bulle …“ Der Junge wirkt plötzlich zögerlich. „Cuno hat über Zeug nachgedacht und, äh … Cuno kommt mit dir mit. Hilft dir dabei, den Scheiß durchzuziehen. So voll endkampfmäßig.“
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Nach etwas zu fragen – einfach nur zu fragen, ob er mitkommen kann – fällt ihm schwer.
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„Endkampfmäßig“, wiederholt er. „Du hast alles an die Wand gefahren. Jetzt hast du nur noch Cuno. Endstation Cuno.“
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„Hier ist nichts mehr los.“ Er deutet auf das Fenster. „Cuno verpisst sich von hier – kann bei meinem Abgang auch ’n Bulle, ’n Eins-a-Wichsgriffel sein.“
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Ein Eins-a-Wichsgriffel? Er ist ein Freigeist. Kein starres Gemüt. Das steht außer Zweifel.
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Sag, was du willst, aber dieser Junge ist harter Scheiß. Eines Tages könnte er wirklich einen guten Bullen abgeben.
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Der Junge würde einen ganz ordentlichen Scharfschützen abgeben, oder?
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Sieh ihn dir doch an. Das Leben hat es ihm nicht leichtgemacht. Da willst du ihn mit dir herumschleppen und ihn noch mehr Scheiße aussetzen? Deiner Scheiße?
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Ihn zu rekrutieren ist wie der Versuch, aus Feuer ein Haustier zu machen. Der Junge erkennt nur eine Autorität an – sich selbst.
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Er ist ein zwölfjähriger Junge. Du erwägst doch nicht im Ernst, ihn mitzunehmen?! Was soll nur aus ihm werden?
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„Danke, Bulle.“ Er sieht dich kurz an und dann wieder weg. „Jetzt hoch mit deinem Krüppelarsch und sag Cuno, was wir jetzt machen.“
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„Ja, du Krüppel …“ Cuno stellt eine Frage, während er dir zusieht, wie du dich mühevoll aufrappelst. „Was willst du jetzt machen? Auf deinem Güllefluss hier raussurfen? Du wirst allein sterben. Cuno ist’s jetzt scheißegal. Zu spät. Cuno wird hier rumhängen und dein Dreckszimmer noch mal auseinandernehmen …“
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- „Ja, Mann, gib Cuno ’ne Einsatzbesprechung. Erzähl Cuno, was der Plan ist.“ Der Junge reibt sich die Hände.
- „Ja, du Krüppel …“ Cuno stellt eine Frage, während er dir zusieht, wie du dich mühevoll aufrappelst. „Was willst du jetzt machen? Auf deinem Güllefluss hier raussurfen? Du wirst allein sterben. Cuno ist’s jetzt scheißegal. Zu spät. Cuno wird hier rumhängen und dein Dreckszimmer noch mal auseinandernehmen …“
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- „Die Schlampe nebenan? Das hat Cuno sich auch gedacht“, sagt er zustimmend. „Gute Idee. Rock ’n’ Roll, Bullenopa.“
- „Das hört sich nach ’nem üblen Scheißplan an. Du willst, dass Cuno auf dein Desaster mitkommt, und dann weißt du nicht mal, was du machen willst? Schau in dein beschissenes Bullennotizbuch oder so. Komm, mach …“
- „Du meinst Klaasje, oder? Die Schlampe nebenan? Das hat sich Cuno auch gedacht“, sagt er zustimmend. „Rock ’n’ Roll, Bullenopa.“
- „Du willst, dass Cuno auf dein Desaster mitkommt, und dann weißt du nicht mal, was du machen willst? Schau in dein beschissenes Bullennotizbuch oder so. Komm, mach …“
- Was immer nötig ist. [Ende.]
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„Wir sollten Frau Katarzine Alasijes Zimmer untersuchen.“
„Wir sollten das Zimmer von unserer Miss Oranje Disco Dancer untersuchen.“
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„Du meinst Klaasje, oder? Die Schlampe nebenan? Das hat sich Cuno auch gedacht“, sagt er zustimmend. „Rock ’n’ Roll, Bullenopa.“
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„Die Schlampe nebenan? Das hat Cuno sich auch gedacht“, sagt er zustimmend. „Gute Idee. Rock ’n’ Roll, Bullenopa.“
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„Das hört sich nach ’nem üblen Scheißplan an. Du willst, dass Cuno auf dein Desaster mitkommt, und dann weißt du nicht mal, was du machen willst? Schau in dein beschissenes Bullennotizbuch oder so. Komm, mach …“
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„Du willst, dass Cuno auf dein Desaster mitkommt, und dann weißt du nicht mal, was du machen willst? Schau in dein beschissenes Bullennotizbuch oder so. Komm, mach …“
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Du hast davon gesprochen, dass du dich noch mehr mit der Ballistik beschäftigen willst …
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Eine Böe weht von der Bucht herüber; der Duraluminiumkasten um dich herum vibriert kaum wahrnehmbar … Eine vertraute Kälte, ein roter Faden oben auf dem Dach. Straff. Vom Wind gezupft wie eine Saite.
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„Ja, Mann, gib Cuno ’ne Einsatzbesprechung. Erzähl Cuno, was der Plan ist.“ Der Junge reibt sich die Hände.
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„Was tut dir leid?! Dass du Cuno nicht auf dein Desaster mitnimmst?! Cuno tut’s nicht leid. Cuno ist froh. Ich hab‘ eh nur Spaß gemacht. Du könntest Cuno nicht mal für ’ne Million Reál kriegen. Fick dich, kapiert?“
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„Wie ein endgeiler Hurensohn den Großen Cuno mitgenommen …“ Er nickt respektvoll. „Was machen wir jetzt?“
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„Was tut dir leid?! Dass du Cuno nicht auf dein Desaster mitnimmst?! Cuno tut’s nicht leid. Cuno ist froh. Ich hab’ eh nur Spaß gemacht. Du könntest Cuno nicht mal für ’ne Million Reál kriegen. Du kommst ja nicht mal aus dem Bett, du Pfeife.“
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„Näh … Cuno hat nur ’n paar Tage kein Speed genommen …“ Da ist etwas Melancholie in seinen Augen.
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„Ohne Speed wird Cuno traurig. Dann denkt Cuno über lauter Zeug nach.“ Er gestikuliert mit seinen Fingern undeutlich an seinem Kopf herum.
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„Ist jetzt noch keine Zeit, ins Bett zu scheißen, Bulle.“ Er spuckt. „Los, du Hackbraten, Cuno wird dir helfen, deine Scheiße drinzubehalten.“
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„Die haben gesagt, dass du dem Wichser in die Fresse geschossen hast. Cuno findet das ziemlich cool.“ Er sieht nach unten. Also hab’ ich gedacht, ich bleib ma’ hier.“
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„Die haben gesagt, dass wegen dir ’ne Menge Leute abgenippelt sind. Die halbe Stadt oder so. Die haben gesagt, dass du nix gerissen hast.“ Er sieht nach unten. „Schätze, das ist trotzdem okay, also hab’ ich gedacht, ich bleib ma’ hier.“
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Er sagt nicht Cuno – er sagt ich? Und nennt dich nicht mal eine Schw*****l oder ein Bullenschwein? Ist er krank oder so?
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„War nur ’n Witz, Bulette.“ Er gluckst. „Das Knochentaxi hat den Binoclard mitgenommen. Der kommt wahrscheinlich durch.“