Gespräch · Evrart Claire
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„Ach, ich weiß alles über Sie, Harry.“ Er tippt auf die Akte, die vor ihm liegt. „Ich habe eine dicke Akte über Sie. Voller pikanter Details.“
„Und es kursieren Gerüchte, dass Ihr Gedächtnis etwas … durcheinander ist.“ Er betrachtet dich fragend. „Falls das stimmt, kann ich Ihnen vielleicht helfen? Ich würde Ihnen quasi einen Gefallen tun.“
Vielleicht ist es besser, wenn du nicht zeigst, wie verwirrt du bist. Ich meine, finde erst mal heraus, was er vorhat.
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„Ich versichere Ihnen, das ist nichts, wofür man sich schämen müsste, Harry. Wir sind hier unter Freunden, und die gute Nachricht ist …“ Er tippt wieder auf die Akte.
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„Meine dicke Akte steht Ihnen zu Diensten. Sie haben sicher viele Fragen. Vielleicht können meine dicke Akte und ich Ihnen helfen? Ihnen quasi einen Gefallen tun?“
Es ist nur eine braune Akte. Du kannst nicht erkennen, was darauf steht.
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„Wollen Sie etwa sagen, dass Sie Dokumente von uns in die Finger bekommen haben?“ Der Lieutenant betrachtet Evrart über seine Brille hinweg.
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„Herr Kitsuragi, ich muss doch sehr bitten.“ Seine Augen bleiben unentwegt auf deine gerichtet. „Harry hat ein paar Fragen, auf die er Antworten braucht.“
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Wenn du zu viele Fragen stellst, wirkst du wie ein Schwächling. Vielleicht solltest du dich lieber auf die Akte konzentrieren.
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- „Herr Kitsuragi, ich muss doch sehr bitten.“ Seine Augen bleiben unentwegt auf deine gerichtet. „Harry hat ein paar Fragen, auf die er Antworten braucht.“
- „Sie müssen doch Fragen haben, Harry. Kommen Sie schon …“ Er macht eine einladende Geste. „Seien Sie nicht schüchtern. Raus mit der Sprache.“
- „Herr Kitsuragi, ich muss doch sehr bitten.“ Seine Augen bleiben unentwegt auf deine gerichtet. „Harry und ich reden gerade über seine verlorene Identität.“
Sprecht nicht sofort die Akte an. Das ist nicht weise, denn es zeigt, wie nervös Ihr seid. Fühlt ihm erst einmal auf den Zahn.
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- „Was steht da, was für ein Bulle ich bin?“
- „Wissen Sie etwas über meine Familie? Habe ich eine Frau oder Kinder oder …?“
- Du wirfst noch mal einen Blick auf die Akte.
- „Reden wir erst einmal über andere Dinge.“
- „Um das klarzustellen … Wie lautet mein vollständiger Name?“
- „Wo haben Sie denn die Akte her?“
- „Wissen Sie, wo ich wohne?“
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„Da steht …“ Er wirft einen Blick in die Akte. „Ah ja … Sehr interessant. Da steht, dass Sie eher ein verrückter Prophet sind als ein Bulle. Dass Sie immer vom Ende der Welt faseln … Ich bin mir sicher, dass das übertrieben ist.“
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„Das weiß ich doch, Harry.“ Er schenkt dir ein breites Grinsen. „Ich kenne Sie. Und seien Sie versichert, Ihr Geheimnis ist bei mir in guten Händen.“
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Wahrscheinlich hat er das nur aus deinen letzten Aktivitäten in Martinaise abgeleitet.
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- „Natürlich, Harry.“ Er nickt dir zu. „Sünde, Blut, Tod, katastrophale Verluste an Menschenleben … Alles, was Sie sagen. Und darum müssen Sie und ich Vorkehrungen treffen. Lassen Sie uns darüber reden, wie wir uns gegenseitig behilflich sein können.“
- „Das weiß ich doch, Harry.“ Er schenkt dir ein breites Grinsen. „Ich kenne Sie. Und seien Sie versichert, Ihr Geheimnis ist bei mir in guten Händen.“
- Weiter
- „Unsinn, Harry.“ Er schüttelt den Kopf. „Sie haben diesen Container erstrahlen lassen, als Sie reingekommen sind. Sie sind mein Goldjunge.“
- „Harry, manchmal macht es mir Angst, wie sehr wir uns ähneln!“ Er stützt seinen riesigen Kopf mit seinen Händen ab. „Auch ich mag … durchschnittliche, normale Musik!“
- Wir wickeln ihn um den kleinen Finger, Bratan! Gute Arbeit!
- „Ja, Sie kommen bei unserer Unterhaltung als wirklich selbstsicher herüber, Harry.“ Er schmunzelt. „Sie sind ein echter Kerl.“
- „Ja.“ Er inspiziert dich über seine riesige glubschäugige Brille. „Sie entschuldigen sich. Sehr oft. Aber jetzt gibt es dafür gerade keinen Grund. Entspannen Sie sich etwas. Seien Sie Sie selbst.“
- „Genau wie wir alle, Harry.“ Er nickt und sieht dich verständnisvoll an. „Wir versuchen doch alle nur, unser Bestes zu geben, nicht wahr? Ich werde Ihnen dabei helfen.“
- „Natürlich nicht, Harry“, ruft er. „Sie sind mein Kumpel! Ein Freund der Gewerkschaft. Das ist ganz und gar nicht gewöhnlich.“
- „Und ich werde Sie bei all diesen Veränderungen hundertprozentig unterstützen, Harry.“ Er streckt seine Arme aus. „Sie müssen verstehen, dass es mir um nichts anderes geht, als Ihnen zu helfen.“
- Weiter
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„Übertrieben?! Evrart, bald ist es so weit! Es wird katastrophale globale Verluste an Menschenleben geben.“
„Natürlich, Harry.“ Er nickt dir zu. „Sünde, Blut, Tod, katastrophale Verluste an Menschenleben … Alles, was Sie sagen. Und darum müssen Sie und ich Vorkehrungen treffen. Lassen Sie uns darüber reden, wie wir uns gegenseitig behilflich sein können.“
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„Tja, Harry …“ Er blättert etwas in der Akte. „Wenn ich Sie mit einem Wort zusammenfassen müsste, wäre das apologetisch.“
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„Ja.“ Er inspiziert dich über seine riesige glubschäugige Brille. „Sie entschuldigen sich. Sehr oft. Aber jetzt gibt es dafür gerade keinen Grund. Entspannen Sie sich etwas. Seien Sie Sie selbst.“
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„Ja, Sie kommen bei unserer Unterhaltung als wirklich selbstsicher herüber, Harry.“ Er schmunzelt. „Sie sind ein echter Kerl.“
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„Ach, Harry …“ Er öffnet die Akte und blättert in ihr herum. „Sie sind der normalste, traditionellste, regelkonformste Gesetzeshüter, den man sich vorstellen kann.“
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„Natürlich nicht, Harry“, ruft er. „Sie sind mein Kumpel! Ein Freund der Gewerkschaft. Das ist ganz und gar nicht gewöhnlich.“
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„Die ist wirklich funky, Harry.“ Er reibt sich seine großen Hände. „Sie sind ein schillernder Typ und kein uncooler Langweiler, wie diese hinterlistige Akte hier behauptet.“
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„Genau wie wir alle, Harry.“ Er nickt und sieht dich verständnisvoll an. „Wir versuchen doch alle nur, unser Bestes zu geben, nicht wahr? Ich werde Ihnen dabei helfen.“
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„Harry, Sie sind mehr als nur ein Bulle. Sie sind ein Star! Ein Star, der hell am trostlosen Firmament des Gesetzeshüterhimmels funkelt und alle anderen Sterne vor Mitleid erblassen lässt. Sie sind ein Superstar.“
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„Aber natürlich, Harry.“ Er schenkt dir ein listiges Lächeln. „Und ich werde Sie beim Funkeln unterstützen. Ich werde Sie auf allen großen Bühnen auftreten lassen. Sie werden Ihren Namen in riesigen Neonbuchstaben sehen: ‚HARRY DU BOIS‘.“
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Das riesige Schild, das am Kvalsund-Kran hängt und auf dem in Neonschrift „HARRY DU BOIS“ steht, ist bis nach Jamrock zu sehen.
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Irgendwo in Mirowa sieht eine schöne Frau das Funkeln am Horizont und sagt sich: „Oh Gott, ich hätte ihn nicht verlassen sollen …“
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„Unsinn, Harry.“ Er schüttelt den Kopf. „Sie haben diesen Container erstrahlen lassen, als Sie reingekommen sind. Sie sind mein Goldjunge.“
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„Tja, Harry …“ Er öffnet die Akte und blättert in ihr herum. „Anscheinend machen Sie gerne Party. Ausufernde Partys. Und Sie mögen Discomusik. Ich nehme an, Sie sind ein Discobulle.“
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„Und ich werde Sie bei all diesen Veränderungen hundertprozentig unterstützen, Harry.“ Er streckt seine Arme aus. „Sie müssen verstehen, dass es mir um nichts anderes geht, als Ihnen zu helfen.“
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„Harry, manchmal macht es mir Angst, wie sehr wir uns ähneln!“ Er stützt seinen riesigen Kopf mit seinen Händen ab. „Auch ich mag … durchschnittliche, normale Musik!“
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„Familie? Harry, Sie sind kein Familienmensch. Hier wird Familie mit keinem Wort erwähnt. Es sei denn, Sie halten sich für einen Familienmenschen? Glauben Sie, ein Familienmensch zu sein, Harry?“
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„Familie, Harry …“ Liebevoll betrachtet er das gerahmte Foto, das vor ihm steht. „… ist das Wichtigste auf der Welt.“
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- „Nun ja … Ja.“ Desinteressiert sieht er sich um. „Ich bin sicher, dass Sie eines Tages einen kleinen Jungen oder ein kleines Mädchen sehr glücklich und stolz machen werden, Harry.“
- „Das gefällt mir an Ihnen, Harry!“ Sein fetter Finger zeigt auf dich. „Ein guter Mann kennt sowohl seine Stärken als auch seine Schwächen. Und Sie, mein Freund … Sie sind einer der Besten aller Zeiten.“
- „Familie, Harry …“ Liebevoll betrachtet er das gerahmte Foto, das vor ihm steht. „… ist das Wichtigste auf der Welt.“
„Nun ja … Ja.“ Desinteressiert sieht er sich um. „Ich bin sicher, dass Sie eines Tages einen kleinen Jungen oder ein kleines Mädchen sehr glücklich und stolz machen werden, Harry.“
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„Das gefällt mir an Ihnen, Harry!“ Sein fetter Finger zeigt auf dich. „Ein guter Mann kennt sowohl seine Stärken als auch seine Schwächen. Und Sie, mein Freund … Sie sind einer der Besten aller Zeiten.“
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Als Ihr die Akte betrachtet, bedeckt Evrart sie mit seinen Händen und streichelt sie. Will er etwa verbergen, dass es sich nicht um eine echte BMR-Akte handelt? Jedenfalls ist darauf kein BMR-Stempel zu sehen.
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Als Ihr die Akte betrachtet, bedeckt Evrart sie mit seinen Händen und streichelt sie. Er verbirgt sie vor Euch, da es keine echte BMR-Akte ist. Es ist nur eine von vielen braunen Akten, die Ihr im Aktenschrank gesehen habt.
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„Na schön, Harry, Sie haben mich erwischt“, sagt er mit einem Grinsen. „Die kommt vom Statistikamt, nicht von der BMR. Diese Leute vom Statistikamt sind so was von korrupt. Sie sollten etwas dagegen unternehmen.“
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„Ihren Namen hat er vom Statistikamt, und alles andere hat er von Ihren Aktivitäten hier in Martinaise abgeleitet.“
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„Jaja, Herr Kitsuragi, vom Statistikamt, wie ich schon sagte.“ Er wirkt verärgert. „Fakt ist, dass ich sehr viel zu tun habe. Gibt es sonst noch etwas, womit ich Ihnen behilflich sein kann, Harry?“
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- „Aber einen Augenblick lang haben Sie es mir geglaubt, nicht wahr, Harry?“ Er lacht, als ob er dir gerade einen Streich gespielt hätte. „Was kann ich jetzt für Sie tun?“
- „Jaja, Herr Kitsuragi, vom Statistikamt, wie ich schon sagte.“ Er wirkt verärgert. „Fakt ist, dass ich sehr viel zu tun habe. Gibt es sonst noch etwas, womit ich Ihnen behilflich sein kann, Harry?“