Gespräch · Spiegel
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An der Wand hängt ein alter Spiegel. Du siehst, wie sich dein Gesicht darin spiegelt, so wie es ist. Ein ganz normaler, glattrasierter Polizist.
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- An der Wand hängt ein alter Spiegel. Darin siehst du dein Spiegelbild, so wie es ist – ohne den Blick. Es ist ziemlich haarig.
- An der Wand hängt ein alter Spiegel. Darin siehst du dein Spiegelbild, mitsamt dem Blick.
- An der Wand hängt ein alter Spiegel. Darin siehst du dein Spiegelbild, mit dem Blick auf deinem glattrasierten Gesicht. Du hast dich immer noch nicht an ihn gewöhnt.
- An der Wand hängt ein alter Spiegel. Du siehst, wie sich dein Gesicht darin spiegelt, so wie es ist. Ein ganz normaler, glattrasierter Polizist.
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Es ist Zeit. Zeit, dich so zu sehen, wie du wirklich bist. Es wird absolut verheerend sein, aber es lässt sich nicht vermeiden.
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- Dieser Schwachsinn geht schon viel zu lange so. Es ist Zeit, dir dieses dekadente homosexuelle Grinsen aus der Visage zu wischen. Zeit, dich so zu sehen, wie du wirklich bist.
- Es ist Zeit. Zeit, dich so zu sehen, wie du wirklich bist. Es wird absolut verheerend sein, aber es lässt sich nicht vermeiden.
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- Hast du wirklich die ganze Zeit dieses dekadente homosexuelle Grinsen mit dir rumgetragen? Es ist widerlich. Kein Wunder, dass du es nie geschafft hast, dich deinem Anblick wirklich zu stellen.
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Es ist, als ob sich in dir etwas löst – ein Nervenende, ein Gedanke, eine Traurigkeit. Dein Spiegelbild ist plötzlich von dem anzüglichen Grinsen befreit, das es für wer weiß wie lange entstellt hatte.
Und damit ist er vorbei, der nie enden wollende Witz, zu dem dein Leben geworden war. Ein trauriger alter Mann starrt dich aus dem Spiegel an.
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- Es ist, als ob sich in dir etwas löst – ein Nervenende, ein Gedanke, eine Traurigkeit. Dein Spiegelbild ist plötzlich von dem anzüglichen Grinsen befreit, das es für wer weiß wie lange entstellt hatte.
- Es ist, als ob sich in dir etwas löst – ein Nervenende, ein Gedanke, eine Traurigkeit. Dein Spiegelbild ist plötzlich von dem anzüglichen Grinsen befreit, das es entstellt hatte – wer weiß, wie lange schon …
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Es ist, als ob sich in dir etwas löst – ein Nervenende, ein Gedanke, eine Traurigkeit. Dein Spiegelbild ist plötzlich von dem anzüglichen Grinsen befreit, das es entstellt hatte – wer weiß, wie lange schon …
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Es ist zu spät. Wie bei einem Bild auf einem Zelluloidstreifen ist der Blick Teil deiner motorischen Rinde. Es wäre schon ein ziemliches neurologisches Wunder nötig, damit du aufhörst, diesen Blick aufzusetzen.
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Insbesondere die Liebe, Kamerad. Sieh es ein, niemand will die dafür nötigen Opfer bringen, nicht in der heutigen Zeit.
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- Sieh es ein, Kamerad. Niemand hat die Willensstärke, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Sie sind nicht bereit, das Notwendige zu tun.
- Sieh es ein, Kamerad. Niemand hat die Willensstärke, die Stadt wiederaufzubauen. Sie sind nicht bereit, zu tun, was notwendig ist.
- Insbesondere die Liebe, Kamerad. Sieh es ein, niemand will die dafür nötigen Opfer bringen, nicht in der heutigen Zeit.
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Nur ein wahrer Gefolgsmann des Königs bringt den Willen auf, sich der Realität in all ihrer Dunkelheit zu stellen. Direkt in die bodenlosen Tiefen zu starren und zu tun, was getan werden muss.
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Vor dir ist ein Hebel. Ziehe daran, und eine nukleare Feuersbrunst wird dein geliebtes Revachol überziehen. Millionen werden auf einen Schlag sterben. Aber du wirst verschont. Du und die Stimme im Münztelefon.
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Während die Welt brennt, fahrt ihr beide wiedervereint in einem Luftschiff dem Sonnenuntergang entgegen. Vielleicht wird es diesmal funktionieren? Verschonst du Revachol, wirst du nie wieder von ihr hören. Wirst du eine zweite Chance auf die Liebe opfern, um Revachol zu beschützen?
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Du bist ein krasser Typ … (Gasförmige Anspannung entweicht deinem Körper.) Wüssten wir es nicht besser, würden wir glatt meinen, dass es dir Freude bereitet hat, deine Stadt den Flammen zu überlassen.
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Neun Millionen Seelen aus dem Leben gerissen. Sechzehn, wenn du das Umland miteinbeziehst.
Genug. Das franconegrinische Ehrengericht hat deine nackte Seele gegen das Siebenfache Sonnenwunder gehalten und direkt hindurchgesehen. Schließe deine Augen und wisse, dies ist, wer du bist:
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- Die aufgedunsenen Huren, schizophrenen Anarchisten und verunstalteten Finanziere zittern; versuchen, ihre Augen zu schützen, wenn er – Le Gendarme en diamant – vorbeischreitet!
- Fürwahr … das bist du. (Gasförmige Anspannung entweicht deinem Körper.) Sie kann sich glücklich schätzen, dich zu haben – dass du über ihren Schlaf wachst.
- Neun Millionen Seelen aus dem Leben gerissen. Sechzehn, wenn du das Umland miteinbeziehst.
- Du hast die Schwäche noch nicht vollends vertrieben, aber das wirst du. Wir wissen es …
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Nichts – keinerlei Schmerz, Müdigkeit, Hunger, Angst oder Verlangen – wird dich je von deinem Weg abbringen. Wie ein Eisbrecher zermalmst du alle Widerstände, pflügst um jeden Preis voran.
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Jetzt öffne deine Augen und bezeuge das Wunder! Die HMS Letzter Gefolgsmann hat die Hafenanlagen verlassen. Die Welt wird erzittern, während du jegliches Eis der Welt zermalmst.
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- Trotz der Zweifel, Ängste, Gefühlsduseleien und Schwächen pflügst du immer weiter voran, wie ein Eisbrecher, der durch die eisige Nordsee prescht.
- Nichts – keinerlei Schmerz, Müdigkeit, Hunger, Angst oder Verlangen – wird dich je von deinem Weg abbringen. Wie ein Eisbrecher zermalmst du alle Widerstände, pflügst um jeden Preis voran.
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- Jetzt öffne deine Augen und bezeuge das Wunder! Die HMS Letzter Gefolgsmann hat die Hafenanlagen verlassen. Die Welt wird erzittern, während du jegliches Eis der Welt zermalmst.
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- Nun öffne deine Augen und bezeuge das (kleine) Wunder! Die HMS Bescheidener Gefolgsmann hat die Hafenanlagen verlassen. Du bist weder der größte noch der stärkste Eisbrecher auf den Weltmeeren, aber du bist, was du bist.
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Es war an der Zeit, diesen erbärmlichen, traurigen Ausdruck von deinem Gesicht zu verbannen – und ihn mit einem perfekten Abbild deiner unerschütterlichen Entschlossenheit, deines edlen Leidens, zu ersetzen.
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Vielleicht widerstehst du damit den Verlockungen, damit wenigstens irgendetwas Gutes daraus entsteht?
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- Es war an der Zeit, diesen lächerlichen Blick von deinem Gesicht zu verbannen – und ihn mit einem perfekten Abbild deiner unerschütterlichen Entschlossenheit, deines edlen Leidens, zu ersetzen.
- Es war an der Zeit, diesen erbärmlichen, traurigen Ausdruck von deinem Gesicht zu verbannen – und ihn mit einem perfekten Abbild deiner unerschütterlichen Entschlossenheit, deines edlen Leidens, zu ersetzen.
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Dieses Gesicht wird von den Überbringern des Gesetzes, den edlen Tyrannen, getragen. Heute schließt du dich ihnen an …
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Du pflügst den eisigen Landen von Katla und Vaasa entgegen, zertrümmerst jeden Eispanzer auf deinem Weg. Nichts, nichts kann einen Eisbrecher aufhalten …
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Ähem. Es sieht der Grimasse auf diesem unseligen Muskelprotz-T-Shirt, das du ganz zufällig gerade trägst, sehr ähnlich …
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- Ähem. Es sieht der Grimasse eines gewissen Muskelprotzes auf diesem T-Shirt, das du unbedingt mit dir herumtragen musst, sehr ähnlich …
- Ähem. Es sieht der Grimasse auf diesem unseligen Muskelprotz-T-Shirt, das du ganz zufällig gerade trägst, sehr ähnlich …
- Ähem. Es ähnelt stark der Grimasse, die der Hjelmdallermann immer auf dem Einband dieser Bücher macht …
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Das ist eine Art, auszudrücken, dass der Nervenschaden ziemlich schlimm ist. Jetzt bleibt dir nur noch eine Möglichkeit, dein Gesicht zu verändern: mit deinen Fingern …
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Ähem. Es sieht der Grimasse eines gewissen Muskelprotzes auf diesem T-Shirt, das du unbedingt mit dir herumtragen musst, sehr ähnlich …
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Ähem. Es ähnelt stark der Grimasse, die der Hjelmdallermann immer auf dem Einband dieser Bücher macht …
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Es war an der Zeit, diesen lächerlichen Blick von deinem Gesicht zu verbannen – und ihn mit einem perfekten Abbild deiner unerschütterlichen Entschlossenheit, deines edlen Leidens, zu ersetzen.
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In einer heruntergekommenen Hütte an der fernen Küste trommelt ein Mann mit seinen Fäusten und stößt einen animalischen Schrei aus, während er in eine kleine Scheibe aus beschlagenem Glas starrt …
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Von oberhalb der Bucht von Revachol zieht als Reaktion ein kalter Wind auf. Die Bewohner des Fischerdorfs mummeln sich fest in ihre Mäntel und Decken ein …
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- Er legt die Zeitung ab und kritzelt schnell Datum und Uhrzeit in sein Notizbuch, nebst einer Anmerkung: „HDB möglicher Rückfall? Direkt als Erstes nachsehen.“
- Ein kalter Dunst sickert durch die Ritzen zwischen den Wandbrettern herein. Niemand ist hier, um deinen Schwur zu bezeugen …
- Früher dachtest du, du würdest aus einer Großfamilie stammen, hättest viele Halbbrüder und -schwestern, aber wo sind sie jetzt? Wie laut du auch rufst, sie können dich nicht hören …
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- Er seufzt und wendet sich wieder seinem Kreuzworträtsel zu. Er ist Polizist, kein Babysitter.
- Von oberhalb der Bucht von Revachol zieht als Reaktion ein kalter Wind auf. Die Bewohner des Fischerdorfs mummeln sich fest in ihre Mäntel und Decken ein …
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Du trittst vom Spiegel zurück. Eine Wasserperle tropft vom Rohr unterhalb des Waschbeckens herunter.
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Ein kalter Dunst sickert durch die Ritzen zwischen den Wandbrettern herein. Niemand ist hier, um deinen Schwur zu bezeugen …
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Früher dachtest du, du würdest aus einer Großfamilie stammen, hättest viele Halbbrüder und -schwestern, aber wo sind sie jetzt? Wie laut du auch rufst, sie können dich nicht hören …
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In einem verschimmelten Badezimmer eines demolierten Hostels in der Nähe des Stadtrands von Martinaise ergreift ein Mann mittleren Alters wutentbrannt die Ränder eines kalten Waschbeckens …
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Währenddessen füllt sein Kollege die letzten Spalten seines abendlichen Kreuzworträtsels aus, als er aus dem Nebenzimmer etwas vernimmt, das wie eine Art animalisches Geheul anmutet. Er richtet seine Augen auf die Tür ihres Gemeinschaftsbads …
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Er legt die Zeitung ab und kritzelt schnell Datum und Uhrzeit in sein Notizbuch, nebst einer Anmerkung: „HDB möglicher Rückfall? Direkt als Erstes nachsehen.“
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Er seufzt und wendet sich wieder seinem Kreuzworträtsel zu. Er ist Polizist, kein Babysitter.
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Trotz der Zweifel, Ängste, Gefühlsduseleien und Schwächen pflügst du immer weiter voran, wie ein Eisbrecher, der durch die eisige Nordsee prescht.
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Du bist müde, ängstlich, traurig und schmerzgeplagt – vor allem aber verwirrt. Und dennoch: Wie ein winziger Eisbrecher – das winzigste Boot in der Flotte – pflügst du immer weiter voran …