Gespräch · Rhetorik
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„Wir werden die erste Einheit bilden, die Geisterhunde. Sie und Gaston die zweite Einheit: die Königshunde.“
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„Einverstanden. Was ist mit der ganzen Gruppe?“, fügt er hastig hinzu. „Ich schlage Épées de la Couronne – Schwerter der Krone – vor, zu Ehren meiner alten Einheit.“
Meine Güte, hör auf, Intrigen zu spinnen, und fordere einfach das Sandwich von ihm!
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„Mit was?!“ Seinem Ton nach zu urteilen, wollte der alte Karabinier wirklich seine alte Einheit in Ehren halten.
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- „Der Suzeränen Lösung?“
- „Den Drei Boiadeiros?“
- „Den Migrantenschlägern?“
- „Guillaumes Millionen?“
- „Den Revacholer Bordsteinstampfern?“
- „Den Überbringern des Gesetzes?“
- „Dann erweisen wir Ihrer ehemaligen Einheit die Ehre – wir nennen uns Épées de la Couronne!“Gemerkt · 1
- „Den Filippischen Vier?“
- „Dem Frissel-Erschießungskommando?“
- „Der Wachenden Flamme?“
- „Guillaumes Löwen?“
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„Das ist seltsam. Es gefällt mir nicht. Nehmen wir erst mal meins, und du …“ Er zeigt auf Gaston. „… entwickelst am besten Enthusiasmus.“
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Sein Tonfall lässt keine Widerrede zu. Befehle zu erteilen ist dem alten Karabinier in Fleisch und Blut übergegangen.
„Von mir aus.“ Der alte Mann ist von Renés autoritärer Art verblüfft, wagt es aber nicht, ihm zu widersprechen. „Ich habe ein schlechtes Gefühl bei der Sache.“
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„Oh …“ Seine Augen leuchten verständnisvoll auf. „Wegen meines Sandwichs haben Sie sich die ganze Mühe gemacht? Ich fühle mich geschmeichelt, Officer, aber meine Antwort lautet nein. Kann ich Ihnen sonst irgendwie weiterhelfen?“
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„Er ist würdevoll. Wir brauchen Würde. Und du …“ Er zeigt auf Gaston. „… entwickelst am besten Enthusiasmus.“
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„Klingt würdevoll. Das gefällt mir. Wir brauchen Würde. Und du …“ Er zeigt auf Gaston. „… entwickelst am besten Enthusiasmus.“
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„Oh …“ Seine Augen leuchten verständnisvoll auf. „All das nur wegen meines Sandwichs? Ich fühle mich geschmeichelt, Officer, aber Sie können es nicht haben. Es gehört mir.“
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„Gottverdammt …“ Der alte Karabinier sieht dich angewidert an. „Ich dachte, ich hätte Sie durchschaut, aber ein Schleimbeutel lässt sich nicht durchschauen, habe ich recht?“
Ich spreche zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber unter Schleimbeutelspezialisten ist das durchaus eine gängige Praxis.
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„Ich werde die erste Einheit sein, der Geisterhund. Sie und Gaston bilden die zweite Einheit: die Königshunde.“
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„Wenn ich so drüber nachdenke … will ich eigentlich gar keine Vigilantengruppe organisieren.“ (Du lässt es sein.)
„Gottverdammt, Söhnchen …“ Er schiebt seine Mütze zurück. „Wenn Sie erst einmal erkannt haben, dass Martinaise – ganz Revachol – tatsächlich vor die Hunde geht, wird es zu spät sein.“
„Na dann …“ Der Besitzer des Sandwichs sieht dich sichtlich verwirrt an. „Kann ich Ihnen sonst irgendwie weiterhelfen oder …?“
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„Ganz sicher?“ Der Lieutenant sieht dich misstrauisch an. „Denn im Moment sieht es so aus, also würden Sie eine Vigilantengruppe organisieren.“
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„Haben Sie es denn nicht kapiert? Wir, die Jungs aus der Gegend, müssen uns zusammentun und dafür sorgen, dass sich die Leute wieder sicher fühlen.“
„Zuerst stehlen sie uns unsere Arbeitsplätze, dann unsere Frauen, und wenn ihnen nur noch das Sandwich bleibt, werden sich die Anarchisten das auch noch unter den Nagel reißen.“
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Diese Optionen scheinen entweder fürchterlich faschistisch oder fürchterlich kommunistisch zu sein. Was, wenn ich nichts davon sagen will?
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Gibt es denn wirklich gar nichts anderes, das ich sagen könnte?
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Immer mit der Ruhe, Goldzüngchen. Er muss gar nichts sagen. Geh einfach wieder in den Bullenmodus über und hau ab, wenn du magst.
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„Ihr Blutsandwich.“ (Du deutest darauf.) „Es ist ein Werkzeug der Unterdrücker – erschaffen, um das Proletariat langfristig mundtot zu machen.“
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„Diese Kommiconnerie werde ich mir nicht mehr anhören“, zischt er und dreht dir den Rücken zu.
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„Hm?“ Der heitere Mann kratzt sich verwirrt am Kopf. Er versteht nicht, was hier los ist.
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„Ich verstehe wirklich nicht, wie mein Sandwich …“, er beginnt den Satz, führt ihn aber nicht zu Ende.
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„Ich auch nicht, aber würden Sie nicht lieber ein Sandwich essen, das von jeglichen Schuldgefühlen der Bourgeoisie befreit wurde?“
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„Ehrlich gesagt wäre mir dieses hier lieber, Officer.“ Er weicht deinem Blick aus. „Es ist wirklich gut.“
Erzähle diesem verlorenen Genossen, wie das Sandwich des Volkes aussehen würde. Destilliere die Essenz des Arbeiters … zu einem Sandwich.
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„Aber stellen Sie sich doch mal ein Sandwich vor, das komplett in feinen Metallstaub aus einer Industrieanlage gehüllt ist …“
„Das hört sich furchtbar an.“ Eine angewiderte Grimasse huscht über sein heiteres Gesicht. „Sie haben wirklich keinen Schimmer vom Kochen, Officer. Essen und Politik sollte man besser trennen.“
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„Aber stellen Sie sich doch mal ein völlig minimalistisch konzipiertes Sandwich vor. Schlank, effizient, einfach.“
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Die Skepsis, die von dem fröhlichen Senior ausgeht, könnte man bis auf die fernen Semeninen spüren.
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- „Stellen Sie sich Brot vor, so schwarz wie die Erde, die es schuf …“
- „Jetzt drehen Sie es einmal um: oben Schwarzbrot – wie ein Symbol –, ein Salut an die Kohleminen, in denen unsere Helden geschuftet haben.“
- „Schmelzende Butter, gelb wie die Sonne, die auf die Rücken der Feldarbeiter scheint …“
- „Am wichtigsten ist Salz – davon kann man nie genug haben –, denn ist das Proletariat nicht das Salz der Gesellschaft?“