Gespräch · Kim Kitsuragi
Sprecher · 29
Kim Kitsuragi
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„Bulle, was zur Hölle ist dein Problem?! Was eierst du so rum? Jetzt sag ihnen, was Sache ist! Wir haben ein Motiv!“
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„Eifersucht … Ich dachte, dieser Lilianowitsch wäre ein alter Mann. Schließlich hat er sich fünfzig Jahre lang versteckt … Ist er über siebzig?“
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„Es handelte sich um eine seltsame psychosexuelle Fixierung. Die – möglicherweise – durch die Nähe zu einer Phasmide und ihre chemischen Ausdünstungen verschlimmert wurde. Er selbst hat einen politischen Grund genannt – er meinte, er hätte einen feindlichen Kämpfer getötet.“
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- „Es handelte sich um eine seltsame psychosexuelle Fixierung. Die – möglicherweise – durch die Nähe zu einer Phasmide und ihre chemischen Ausdünstungen verschlimmert wurde. Er selbst hat einen politischen Grund genannt – er meinte, er hätte einen feindlichen Kämpfer getötet.“
- Er nickt. „Es handelte sich um eine seltsame psychosexuelle Fixierung, verursacht durch jahrelange Abgeschiedenheit auf den Inseln in der Bucht … Und auch durch Trauma. Er selbst hat einen politischen Grund genannt. Aus seiner Perspektive hatte er einen feindlichen Kämpfer getötet.“
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„Außerdem haben wir das Gewehr einer ballistischen Analyse unterzogen. Die Kugel, die wir im Kopf des toten Söldners gefunden hatten, war daraus abgefeuert worden. Und ein Geständnis von Herrn Dros – in Anwesenheit von zwei Polizisten.“
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- „Außerdem haben wir das Gewehr einer ballistischen Analyse unterzogen. Die Kugel, die wir im Kopf des toten Söldners gefunden hatten, war daraus abgefeuert worden. Und ein Geständnis von Herrn Dros – in Anwesenheit von zwei Polizisten.“
- „Außerdem haben wir ein Scharfschützennest, von dem aus man in das Zimmer sehen kann, in dem der Söldner gestorben ist. Und zwar auf der Insel. Und ein Geständnis von Herrn Dros – in Anwesenheit von zwei Polizisten.“
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- „Nein, noch besser – ein perfekter Faltmechanismus. Wie die Phasmide.“
- „Es ist noch viel besser. So gewinne ich Dora zurück.“
- „Es ist mein Meisterwerk. Irgendwann wird das ein Lehrstück in der Polizeischule.“
- „Ganz zufrieden bin ich damit immer noch nicht. Es könnte noch etwas eleganter sein.“
- „Es ist noch viel besser. So gewinne ich sie zurück.“
- „Ich habe getan, was ich konnte. Jede Sekunde war ein Kampf.“
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„Perfekter Faltmechanismus …“ Er verdreht die Augen. „Jetzt krieg dich mal wieder ein, Harry – ich kann im Wind immer noch deine Fahne riechen.“
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- „Meisterwerk …“ Er verdreht die Augen. „Jetzt krieg dich mal wieder ein, Harry – ich kann im Wind immer noch deine Fahne riechen.“
- „Und das ändert nichts daran, dass ich im Wind immer noch deine Fahne riechen kann.“ Er knöpft seine Jacke zu.
- „Und es verhindert auch nicht, dass deine Fahne im Wind zu riechen ist.“ Er knöpft seine Jacke zu.
- „Perfekter Faltmechanismus …“ Er verdreht die Augen. „Jetzt krieg dich mal wieder ein, Harry – ich kann im Wind immer noch deine Fahne riechen.“
- „Ich habe nie bezweifelt, dass du dich zusammenreißen und arbeiten kannst – für eine gewisse Zeit. Aber es dauert leider nie lange an.“ Er knöpft seine Jacke zu. „Ich kann im Wind immer noch deine Fahne riechen.“
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Verdammt noch mal, geht der Geruch denn nie weg?! Er ist wirklich noch da! Vielleicht steckt er dir in den Knochen …
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Verdammt noch mal – der Geruch ist schlimm. Sogar du kannst ihn riechen.
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„So läuft das nicht mit persönlichen Beziehungen, Harry. Du hast einen Versprengten gefunden. Den ersten seit den Dreißigern. Hut ab. Aber es ändert nichts.“
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„Und es verhindert auch nicht, dass deine Fahne im Wind zu riechen ist.“ Er knöpft seine Jacke zu.
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„Meisterwerk …“ Er verdreht die Augen. „Jetzt krieg dich mal wieder ein, Harry – ich kann im Wind immer noch deine Fahne riechen.“
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„Jetzt krieg dich mal wieder ein – du bist kein Perfektionist. Du bist Polizist und hast deine Arbeit gut gemacht. Mit reichlich Unterstützung von Lieutenant Kitsuragi.“
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„Und das ändert nichts daran, dass ich im Wind immer noch deine Fahne riechen kann.“ Er knöpft seine Jacke zu.
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„Ich habe nie bezweifelt, dass du dich zusammenreißen und arbeiten kannst – für eine gewisse Zeit. Aber es dauert leider nie lange an.“ Er knöpft seine Jacke zu. „Ich kann im Wind immer noch deine Fahne riechen.“
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„Außerdem haben wir ein Scharfschützennest, von dem aus man in das Zimmer sehen kann, in dem der Söldner gestorben ist. Und zwar auf der Insel. Und ein Geständnis von Herrn Dros – in Anwesenheit von zwei Polizisten.“
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Er nickt. „Es handelte sich um eine seltsame psychosexuelle Fixierung, verursacht durch jahrelange Abgeschiedenheit auf den Inseln in der Bucht … Und auch durch Trauma. Er selbst hat einen politischen Grund genannt. Aus seiner Perspektive hatte er einen feindlichen Kämpfer getötet.“
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„Eifersucht? Wie alt ist er – achtzig? Neunzig? Hast du nicht gesagt, er hätte sich seit der Revolution versteckt?“
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„Ja, Anzugsbulle. Zieh dir das ma’ rein. Der Söldner hat ’ne Tussi gefickt, auf die er scharf war. Also hat er ihn erschossen. Die Tussi heißt Klaasje.“
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„Verdammter Anschwärzer, dieser Binoclard …“ Er bekommt sich wieder in den Griff. „Ja, Mann – die Tussi. Jetzt raff es doch ma’ endlich, Bulle, die Tussi hat den Mord nicht begangen, sondern der Opa auf der Insel. Der Söldner hat sie gefickt, und der Alte ist damit nicht klargekommen. Cuno kriegt’s auf die Reihe.“
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- „Verdammter Anschwärzer, dieser Binoclard …“ Er bekommt sich wieder in den Griff. „Ja, Mann – die Tussi. Jetzt raff es doch ma’ endlich, Bulle, die Tussi hat den Mord nicht begangen, sondern der Opa auf der Insel. Der Söldner hat sie gefickt, und der Alte ist damit nicht klargekommen. Cuno kriegt’s auf die Reihe.“
- „So ’n Anschwärzer, dieser Binoclard …“ Er bekommt sich wieder in den Griff. „Ja, Mann. Klaasje – die Tussi. Aber sie war es nicht, sondern der Opa auf der Insel. Der Söldner hat sie gefickt, und der Alte ist damit nicht klargekommen. Cuno kriegt’s auf die Reihe.“
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„Er ist ein ausgebildeter Scharfschütze. Die von ihm benutzte Waffe – die Ballistik stimmt überein.“
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„Okay.“ Er reibt sich die Schläfen. „Und er wird gestehen? Auch gegenüber der Staatsanwaltschaft?“
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- „Okay, okay …“ Er reibt sich die Schläfen. „Wird er gestehen? Gegenüber der Staatsanwaltschaft? Ohne von der Phasmide zu schwafeln – ein einfaches Geständnis?“
- „Okay, Cuno – ist ja gut.“ Er reibt sich die Schläfen und wendet sich dann an dich. „Und er wird gestehen? Auch gegenüber der Staatsanwaltschaft?“
- „Okay.“ Er reibt sich die Schläfen. „Und er wird gestehen? Auch gegenüber der Staatsanwaltschaft?“
„In seinem jetzigen Zustand? Ich weiß es nicht. Aber wir haben ein Geständnis – er hat es uns gestanden.“
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Das hat gesessen. Sie können es nicht leugnen, Junge – du hast den Bastard erwischt.
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„Wenn er erst mal wiederbelebt ist – ja. Wir haben ihn einmal dazu gebracht, zu reden. Er wird wieder reden.“
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„Jean. Er hat den Fall schon im Kasten. Es ist keine weitere Kooperation nötig. Er hatte für das Geständnis einen Zivilisten als Zeugen – das reicht eigentlich schon.“
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„Ja, Mann. Politikscheiß. Und mein Bulle hat auch rausgefunden, dass … die Waffe ihm gehört hat …“ Er sieht dich an.
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„Klaasje – die Verdächtige, die Lieutenant Kitsuragi aufs Revier gebracht hat? Ich habe seine Berichte gelesen – verarsch mich also nicht.“
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„So ’n Anschwärzer, dieser Binoclard …“ Er bekommt sich wieder in den Griff. „Ja, Mann. Klaasje – die Tussi. Aber sie war es nicht, sondern der Opa auf der Insel. Der Söldner hat sie gefickt, und der Alte ist damit nicht klargekommen. Cuno kriegt’s auf die Reihe.“
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„Super. Brillante Theorie. Ein echtes Meisterwerk. Du kriegst eine Vorladung, und dann kannst du alles erzählen – und zwar einem anderen Polizisten. Wir schicken die Küstenwache zur Insel. Vielleicht findet die dann auch dein Rieseninsekt.“
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„Jude, er ist besoffen. Es ist kalt. Ich friere mir den Arsch ab. Bringen wir ihn aufs Revier, wenn er wieder nüchtern ist. In zwei Wochen oder so.“
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„Er hat den Söldner getötet, weil er so einen Krieg zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft vom Zaun brechen wollte.“