Gespräch · Reiterdenkmal
Sprecher · 20
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An dem Arm, der in Richtung Meer zeigt, hängt ein Pappschild. Darauf steht in zittriger Schrift mit einem Filzstift geschrieben: „DAS GRAU VERSCHLINGT UNS ALLE!“ Was einst eine Geste großer Macht war, muss nun dazu herhalten, den unaufhaltsamen Vormarsch der Vernichtung zu signalisieren.
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„In Anbetracht dessen, was wir gerade erlebt haben, kann ich da nur zustimmen.“ Der Lieutenant sieht mit ernster Miene zum Platz hinüber und wendet sich dann an dich.
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Schaut, da oben! Die männliche Sirene. Syntagmatarchis Trypa! Hier, über uns, erschienen, um uns vor dem widerwärtigen Schlund der Dämmerung zu warnen.
Ist das Ende denn nicht schon gekommen? Steine sind nass geworden, Blut wurde gehustet, ein düsterer Schatten hat sich über die Einheimischen gelegt. Ist das nicht unangebracht, wenn stattdessen Tribut gezollt werden sollte?
Die Bürger müssen gewarnt werden. Dies ist nicht nur eine Verkündung der Toten, sondern auch eine Warnung für alle, die noch leben. Es kommt, unaufhaltbar.
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(Du rufst.) „Hört auf euren Anführer, Menschen an der Küste – das Schlimmste steht uns noch bevor!“
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„Ähem“, räuspert sich der Lieutenant, der die Sache augenscheinlich gerne abhaken möchte.
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„Zu Ihrem … Streben nach Reichtum … Streben nach Anerkennung.“ Er sieht auf, bemüht, das richtige Wort für dein Verhalten zu finden.
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Er nickt, die Augen noch immer nach oben auf den Künder des Unheils gerichtet, an dessen Arm das Omen in der kalten Luft hängt.
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Er nickt, die Augen noch immer nach oben auf den Künder des Unheils gerichtet, an dessen Arm das im Dunkeln schwer lesbare Omen hängt.
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Eine Gestalt in einem Tageskleid, die es sich in einem Sessel bequem gemacht hat … Sie sieht auf und lächelt dich von der anderen Seite des Wohnzimmers aus an.
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Er nickt. Am Kreisverkehr, der vom strahlenden Sonnenlicht umspielt wird, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils wartet darauf, vom klaren Himmel verschluckt zu werden. Sein Pappomen flattert im Wind wie ein Lebendköder …
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Er nickt. Am Kreisverkehr, der vom Licht der Natriumdampflampen erhellt wird, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils grüßt den schwarzen Himmel. Sein Pappomen versteckt seine schreckliche Botschaft in der Dunkelheit …
Er nickt. Am Kreisverkehr, auf den der Regen niederprasselt, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils freut sich über die feuchte Erosion. Das Wetter setzt seinem Pappomen zu – es beginnt hinabzusinken.
Er nickt. Am verschneiten Kreisverkehr herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils freut sich über die tödliche Kälte. Sein Pappomen ist mit etwas bestäubt, das an vom Himmel gefallene Asche erinnert …
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Gut. Übernimm für diese Katastrophe keine Verantwortung. Sie sollte für dich werben, statt den Leuten Angst vor dir zu machen.
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Verstehst du nicht? Mister Abwärtsspirale hat endlich einmal etwas Außergewöhnliches vollbracht.
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„Aber war es das alles wert? Alles, was vorher geschehen ist – Cindy, die Aktien und sogar die Straßenlaterne?“
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- „Absolut. Ich würde es genauso wieder machen – aber dieses Mal mit noch mehr Profit.“
- „Hey, so ist nun mal das System. Ich habe mich sehr bemüht, Künstler zu unterstützen, Leute zu beschäftigen, einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.“
- „Ich habe es wirklich nicht verdient, so von Ihnen verurteilt zu werden. Vor allem nach all den Steuern, die ich gezahlt habe.“
- „Wovon reden Sie?“
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- „Und war es das alles wert?“
- Der Lieutenant redet, als ob du reich wärst – ein weitverbreiteter Irrglaube – vor allem, wenn man die Steuern berücksichtigt. Nein, es wird noch einige Zeit dauern, bis wir uns finanziell abgesichert fühlen können. Die Geschäftemacherei hört nie auf!
- „Aber war es das alles wert? Alles, was vorher geschehen ist – Cindy, die Aktien, die Sache mit Mister Abwärtsspirale …?“
- „Schon gut. Noch eine Frage – war es das alles wert?“
- „Aber war es das alles wert? Alles, was vorher geschehen ist – Cindy, die Aktien und sogar die Straßenlaterne?“
- „Noch eine Frage, wenn es Ihnen nichts ausmacht. War es das alles wert?“
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„Also, wollen wir los? Wir haben noch einiges zu erledigen, bevor wir nach Hause können.“
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Hoch zu Ross thront der Künder des Unheils dort oben. Weiterhin sorgen zahlreiche Stangen und Seile dafür, dass die künstlerisch-schöpferische Neumontage nicht zusammenbricht.
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„Ich glaube, dafür haben wir keine Zeit. Und selbst wenn, bezweifle ich, dass wir ihn noch irgendwo auftreiben könnten. Es ist niemand mehr da.“
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„Hey, so ist nun mal das System. Ich habe mich sehr bemüht, Künstler zu unterstützen, Leute zu beschäftigen, einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.“
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„Hey, so ist nun mal das System. Ich habe mich sehr bemüht, Künstler zu unterstützen, Leute zu beschäftigen, einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten. Ich habe sogar Mister Abwärtsspirale gesagt, dass er mit dem Saufen aufhören soll.“
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„Ich habe es wirklich nicht verdient, so von Ihnen verurteilt zu werden. Vor allem nach all den Steuern, die ich gezahlt habe.“
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„Steuern? Welche Steuern? Wir sind in Revachol.“ Er sieht sich um – als ob er nach verborgenen Steuern suchen würde. Dann schüttelt er den Kopf.
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„Es ist Ihnen gelungen, ein ganz schönes Vermögen anzuhäufen. Was damit anfing, dass Sie eine junge Künstlerin schlecht bezahlt haben …“
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Und deine Lügen nicht zu vergessen … oder wie du einen ehrlichen Pfandhausbesitzer über den Tisch gezogen hast.
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Du musstest sie so schlecht bezahlen. Sonst hättest du keinen Profit gemacht. Und wenn du keinen Profit machst, hast du kein Kapital für Investitionen!
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Der Lieutenant redet, als ob du reich wärst – ein weitverbreiteter Irrglaube – vor allem, wenn man die Steuern berücksichtigt. Nein, es wird noch einige Zeit dauern, bis wir uns finanziell abgesichert fühlen können. Die Geschäftemacherei hört nie auf!
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Schlecht bezahlt? Du hast dich am Markt orientiert – nicht zu viel und nicht zu wenig …
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Und nicht zu vergessen, wie du einen ehrlichen Pfandhausbesitzer über den Tisch gezogen hast.
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„Aber war es das alles wert? Alles, was vorher geschehen ist – Cindy, die Aktien, die Sache mit Mister Abwärtsspirale …?“
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Er nickt. Am Kreisverkehr, der vom strahlenden Sonnenlicht umspielt wird, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils wartet darauf, vom klaren Himmel verschluckt zu werden. Sein Pappomen flattert im Wind wie ein Lebendköder …
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Er nickt. Am Kreisverkehr, der vom Licht der Natriumdampflampen erhellt wird, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils grüßt den schwarzen Himmel. Sein Pappomen versteckt seine schreckliche Botschaft in der Dunkelheit …
Er nickt. Am Kreisverkehr, auf den der Regen niederprasselt, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils freut sich über die feuchte Erosion. Das Wetter setzt seinem Pappomen zu – es beginnt hinabzusinken.
Er nickt. Am verschneiten Kreisverkehr herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils freut sich über die tödliche Kälte. Sein Pappomen ist mit etwas bestäubt, das an vom Himmel gefallene Asche erinnert …
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Das war ehrlich. Vielleicht sogar zu ehrlich … Hatten wir nicht darüber geredet, einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten?
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„Finden Sie nicht, dass wir die kurze Zeit, die uns allen noch bleibt, so gut wie möglich nutzen sollten?“
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Du hast eine Katastrophe erlebt, und dieses Untergangsgefasel hat dir noch nicht einmal weitergeholfen. Jetzt hör schon damit auf!
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„Wen?“ Der Lieutenant sieht dich fragend an – dann wandert sein Blick wieder nach oben.
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Er redet von Weibern. Jetzt, wo er im Geld schwimmt, wird sich unser Mann hier kaum noch vor ihnen retten können!
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Er nickt. Am Kreisverkehr, der vom strahlenden Sonnenlicht umspielt wird, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils wartet darauf, vom klaren Himmel verschluckt zu werden. Sein Pappomen flattert im Wind wie ein Lebendköder …
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Er nickt. Am Kreisverkehr, der vom Licht der Natriumdampflampen erhellt wird, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils grüßt den schwarzen Himmel. Sein Pappomen versteckt seine schreckliche Botschaft in der Dunkelheit …
Er nickt. Am Kreisverkehr, auf den der Regen niederprasselt, herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils freut sich über die feuchte Erosion. Das Wetter setzt seinem Pappomen zu – es beginnt hinabzusinken.
Er nickt. Am verschneiten Kreisverkehr herrscht eine beinahe unheimliche Stille. Der Künder des Unheils freut sich über die tödliche Kälte. Sein Pappomen ist mit etwas bestäubt, das an vom Himmel gefallene Asche erinnert …
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Verlangt was? Unaufhörliche Neukonzeptualisierung? Die Leben, die es gekostet hat? Das Schmierentheater?