Gespräch · Noid
Sprecher · 26
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„Irgendetwas sagt mir, dass Frau Messier eher wenig davon begeistert wäre, zu erfahren, dass Sie das Kommando über ihr Boot übernehmen wollen, um mit einem Kriegsschiff der Koalition zu sprechen.“
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„Auf ein Boot, das Wild Pines gehört, kriegen mich keine zehn Pferde. Die geben einfach immer nur dubiose Sinusse ab.“
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„Du willst die Gewerkschaft mit ins Boot holen?“ Er sieht dich ungläubig an. „Ist das wirklich eine gute Idee?“
„Meine ich auch. Du musst dich vor diesen Typen in Acht nehmen. Von denen geht echt feindselige Sinusse aus, wenn du mich fragst.“
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„Ja, Sie beide sind sich in den letzten Tagen wirklich nahegekommen. Durch all die Besorgungen füreinander.“
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„Dem fetten Typen traue ich nicht über den Weg. Von dem gehen Lintwurmsinusse aus. Echt manipulativ, wenn du mich fragst.“
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„Ich bin mir nicht sicher, ob ich Herrn Claires Einstellung uns gegenüber mit dem Wort ‚freundlich‘ beschreiben würde.“
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Das ist doch einfach. Für eine Antenne braucht man doch eigentlich nur etwas Hohes, oder?
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Der junge Mann sieht auf, wobei er der imaginären Linie deines Fingers folgt. Dann verzieht er das Gesicht.
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„Das würde wahrscheinlich nicht funktionieren. Die ganze Kirche besteht aus Kiefernholz. Und es gibt nicht viele Kiefernholzantennen.“
Er ist uncharakteristisch höflich. Er meint, dass es gar keine Antennen aus Kiefernholz gibt. Das wäre nämlich eine ziemlich schlechte Idee, was hier auch jeder weiß.
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„Der Funkturm ist in ziemlich üblem Zustand. Ich glaube nicht, dass wir mit ihm die Archer erreichen können.“
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„Das wirft uns ganz schön zurück. Jetzt müssen wir einen anderen Weg finden, diese Megalangwellen zu erzeugen.“
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„Wer weiß, vielleicht?“ Der junge Mann zuckt mit den Schultern. „Technisch gesehen ist ein Sendeempfänger kein großes Ding. Das Schwierige ist, eine Antenne zu finden, die groß genug ist, auf diese ultratiefen Frequenzen anzusprechen …“
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„Jetzt, wo wir unsere Sinusse synchronisiert haben, könnte ich Hilfe dabei gebrauchen, mit der Koalition in Kontakt zu treten.“
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„Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist? Da lässt du dich auf Frequenzen ein, die keinen Spaß verstehen …“
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„Wäre schon ziemlich softcore von mir, abzulehnen, was?“ Er kaut nachdenklich auf einer Schraube herum.
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„Na schön. Aber wenn du dich mit denen synchronisieren willst, brauchst du einen anständigen Wellengenerator. Verstehst du, was ich meine?“
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„Unwahrscheinlich. Habe mir die Stelle vor einiger Zeit angesehen. Das ist Kurzwelle, hauptsächlich kommerziell genutzt. Und dazu noch total verrostet.“
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„MEGATIEFE FREQUENZ! Wellen, die so lang sind, dass nicht einmal die Ionosphäre sie aufhalten kann!“
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„Nicht einmal der BMR steht solche Ausrüstung zur Verfügung. Die Koalition hütet ihre Frequenzbereiche wie ihren Augapfel.“
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„Da gibt es so einen alten Funkturm am Ende der Halbinsel, genau an der Stelle, an der die Ätherwellen auf die Seewellen treffen …“
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„Ein Leben ist wahrhaftig, wenn der Mensch frei von Angst und innerer Spaltung ist. Und von äußerer Spaltung – im Menschen gibt es Keimzellen für das Gute. Sie werden keimen, und dann wird es eine Rückkehr zur Wahrhaftigkeit geben. Sie wird hardcore sein.“
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„Beats und grelles Licht, um Unwahrheiten zu zerschmettern. Nervenimpulse für den gemeinschaftlichen Körper. Was unsere grundlegende Struktur angeht, sind wir uns sehr ähnlich. Ein Beat, der hart genug wäre, könnte alle zu einer wahrhaftigeren Berufung erwecken – in Einigkeit!“
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Plötzlich ist der Speedfreak direkt vor deiner Nase, und in seinen Augen brennt ein Feuer. Seine Freunde sehen besorgt zu.
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Zurückweisung der Rechts-Links-Achse, Bestehen auf Einigkeit, ein Bewusstsein für einen ursprünglichen Seinszustand – woran erinnert dich das?
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„Hardcore kennt keinen Nationalismus, Militarismus, Rassismus oder das Hervorheben eines Anführers.“ Die Worte hallen majestätisch in der Kirche wider.
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Er nimmt einen Schraubenschlüssel in die Hand und kratzt sich damit am Kopf. Der Faschismus erregt ihn nicht.