Gespräch · Arbeiterin
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„Ja, hier leben Victor, die Kinder und ich“, entgegnet sie mit einem Nicken. „Wir haben zwei Töchter: Jennie und Jolie.“
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„Wie schon gesagt, hat er ein Alkoholproblem. Deshalb … verschwindet er von Zeit zu Zeit.“
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„Vermutlich ist er in The Pox und trinkt mit seinen Freunden. Ich habe ihn vor ein paar Tagen zur Bücherei geschickt, aber vermutlich ist etwas dazwischengekommen …“ Sie lächelt verbittert.
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„Nein. Das werde ich wohl herausfinden, wenn er sich entschließt, nach Hause zu kommen.“ Sie blickt zur Wohnungstür.
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„Helfen Sie mir noch einmal auf die Sprünge: Was hatte er an, als Sie ihn zuletzt gesehen haben?“
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„Äh, es ist eine ganz gewöhnliche braune Lederjacke. Aber er hat sie als Jugendlicher gekauft, also …“
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„Nein, also …“ Sie pausiert kurz. „Das Futter ist handgenäht. Es ist blau; ich habe versucht, das Ding wasserdichter zu machen, weil er im tiefsten Winter damit herumläuft.“
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- „Ja …“ Sie pausiert kurz. „Das Futter ist handgenäht. Es ist blau; ich habe versucht, das Ding wasserdichter zu machen, weil er im tiefsten Winter damit herumläuft.“
- „Nein, also …“ Sie pausiert kurz. „Das Futter ist handgenäht. Es ist blau; ich habe versucht, das Ding wasserdichter zu machen, weil er im tiefsten Winter damit herumläuft.“
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„Ja …“ Sie pausiert kurz. „Das Futter ist handgenäht. Es ist blau; ich habe versucht, das Ding wasserdichter zu machen, weil er im tiefsten Winter damit herumläuft.“
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„Er sollte bloß ein Buch zurückgeben, das ich ausgeliehen hatte. Warum?“ Sie sieht dich fragend an. „Wieso stellen Sie mir all diese Fragen, Detective? Hat er …“
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„Ich glaube, es war Thibaults ‚Die glitzernde Kurve‘.“ Sie schiebt eine Haarsträhne hinter ihr Ohr. „Das Buch war ziemlich gut …“
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„Ja.“ Sie wird unsicher, als sie das sagt. Sie runzelt die Stirn, ihr Gesichtsausdruck wirkt plötzlich besorgt.
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„Wie es mir geht?“ Sie schüttelt den Kopf. „Sie sind nicht hier, um über mich zu reden! Um was geht es, Officer?“
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Wie soll man eine Szene schreiben, wenn man die Schauspieler nicht kennt? Stellt ihr mehr Fragen, fühlt Euch besser in sie ein.
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„Man muss doch schließlich essen.“ Ängstlich reibt sie ihre Hände aneinander. „Um was geht es? Warum interessieren Sie sich plötzlich für meine Kochkünste?“
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„Es tut mir sehr leid, aber Ihr Ehemann Victor Méjean wurde tot auf der Promenade von Martinaise aufgefunden.“
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Ein großer und schrecklicher Stachel bohrt sich in sie hinein. Das Blut gefriert ihr in den Adern.