„Ich glaube, dass das beabsichtigt ist. Wissen Sie, die Koalition achtet sehr darauf, wie sie von den Menschen in Revachol wahrgenommen wird. Daher lässt sie ihre Kriegsschiffe in der Regel auch einen gewissen Abstand zu Metropolen halten …“
Gespräch · Trant Heidelstam
Sprecher · 24
Wann
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„Das ist sicherlich die Wirkung, die die Koalition beabsichtigt! Wissen Sie, ich habe einmal einen sehr interessanten Artikel aus Messina gelesen, der sich mit der psychologischen Wirkung luftgestützter Artillerie beschäftigt …“
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„Es scheint, dass die bloße Anwesenheit einer solchen Waffe genau die gleichen Bereiche des Gehirns anspricht, die primitivere Kulturen mit göttlichem Urteil assoziieren. Finden Sie das nicht faszinierend?“
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Du suchst die Umgebung ab, kannst aber nichts Ungewöhnliches erkennen. Tja, deine Augen sind nicht die besten …
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„Faszinierend! Auf gewisse Weise ist das nämlich genau das, was die Koalition beabsichtigt. Wenn es nach ihr geht, soll die Mehrheit der Revacholer nicht den Eindruck bekommen, unter militärischer Besatzung zu leben. Daher lässt sie ihre Kriegsschiffe in der Regel auch einen diskreten Abstand zu Metropolen halten …“
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- „Oh, nun, das ist gut zu hören. Es wäre wirklich bedenklich, wenn es Ihnen bislang nicht aufgefallen wäre …“
- „Faszinierend! Auf gewisse Weise ist das nämlich genau das, was die Koalition beabsichtigt. Wenn es nach ihr geht, soll die Mehrheit der Revacholer nicht den Eindruck bekommen, unter militärischer Besatzung zu leben. Daher lässt sie ihre Kriegsschiffe in der Regel auch einen diskreten Abstand zu Metropolen halten …“
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„Oh, nun, das ist gut zu hören. Es wäre wirklich bedenklich, wenn es Ihnen bislang nicht aufgefallen wäre …“
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Du folgst seinem Blick gen Westen. Dort, inmitten der tiefhängenden Sterne, kannst du gerade noch so schemenhafte Bewegungen erkennen …
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Eine Gruppe Positionslichter bewegt sich im Gleichtakt, wie eine rastlose Konstellation …
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Nein, es ist eher eine Kreatur aus bodenlosen Tiefen; ein großer, dunkler, biolumineszenter Fisch …
Lass dich nicht von den schönen Lichtern täuschen – das ist eine verdammte Killermaschine, und du kannst sie um nichts in der Welt aufhalten!
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Du siehst nichts. Aber es ist ja auch dunkel, und deine Augen sind nicht die besten …
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„Warum muss ich mich eigentlich an ein Kriegsschiff wenden, wenn ich mit einem zivilen Bürokraten sprechen will?“
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„Warum muss ich mich eigentlich an ein Militärluftschiff wenden, wenn ich mit einem zivilen Bürokraten sprechen will?“
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„Eine ausgezeichnete Frage! Wissen Sie, zusätzlich zu ihrer Funktion als Kriegsschiff ist die Archer auch dafür verantwortlich, sämtlichen Funkverkehr und alle Überwachungsoperationen der Koalition in Revachol zu koordinieren.“
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- „Eine ausgezeichnete Frage! Wissen Sie, zusätzlich zu ihrer Funktion als Kriegsschiff ist die Archer auch dafür verantwortlich, sämtlichen Funkverkehr und alle Überwachungsoperationen der Koalition in Revachol zu koordinieren.“
- „Sie beobachtet uns nicht nur, sie hört auch mit. Selbstverständlich sind mir keine Einzelheiten bekannt, aber ich würde erwarten, dass ein Kriegsschiff vom Kaliber der Archer die technisch ausgereifteste Überwachungsausstattung hat, die sich außerhalb von Seol finden lässt.“
„Nun, ich nehme mal an, dass Sie sich ein Privatluftschiff mieten und versuchen könnten, direkt zur Archer zu fliegen. Aber davon würde ich nachdrücklich abraten. Kriegsschiffe wie die Archer sind in der Regel ermächtigt, bei Sichtkontakt auf unidentifizierte Luftschiffe zu feuern.“
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„Sie beobachtet uns nicht nur, sie hört auch mit. Selbstverständlich sind mir keine Einzelheiten bekannt, aber ich würde erwarten, dass ein Kriegsschiff vom Kaliber der Archer die technisch ausgereifteste Überwachungsausstattung hat, die sich außerhalb von Seol finden lässt.“
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„Das ist womöglich die kniffligste Frage überhaupt. Aus technischer Sicht sollte es eigentlich gar nicht so schwierig sein. Sie brauchen lediglich einen Sendeempfänger, der darauf ausgelegt ist, auf Koalitionsfrequenzen zu senden …“
„Das Problem dabei ist jedoch, dass solche Sendeempfänger von der Koalition streng reguliert werden. Selbst die BMR bekommt sie normalerweise nicht, von besonderen Gemeinschaftsoperationen abgesehen …“
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„Er hat recht. Das macht es für uns unheimlich schwierig, unsere Operationen mit der Koalition abzustimmen.“
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„Trotz allem sollte man sich mit einem leistungsstarken Funkgerät und ein wenig technischem Wissen in die Koalitionsfrequenzen hineinkoppeln können …“
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„Zu schade, dass die alten Feld-Ingenieure uns nicht mehr helfen können. Das wäre genau ihre Kragenweite gewesen.“
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„Hmmm, sie ist zwar keine ‚Feld-Ingenieurin‘, aber vielleicht kann Ihnen die Programmiererin in der Kirche zur Hand gehen?“
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„In jedem Fall ist das eine faszinierende technische Herausforderung. Ich bin schon sehr gespannt, wie Sie sie angehen werden.“
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- Das klingt nach etwas, wobei die Programmiererin, die du in der Kirche getroffen hast, uns vielleicht helfen könnte …
- „Hmmm, sie ist zwar keine ‚Feld-Ingenieurin‘, aber vielleicht kann Ihnen die Programmiererin in der Kirche zur Hand gehen?“
- Vielleicht können dir ja deine neuen Freunde im Zelt weiterhelfen?
- „Oh, ganz hervorragend: Jetzt koppeln wir uns in Funktürme hinein. Genau das hat dieser Nebenaufgabe noch gefehlt …“
- „Hmmm, sie sind zwar beileibe keine Feld-Ingenieure, aber vielleicht können Ihre jungen Freunde im Zelt Ihnen ja zur Hand gehen?“
- Dir wird schon etwas einfallen. Etwas sagt dir, dass sich der richtige Ansprechpartner bereits an dieser Küste befindet …
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Das klingt nach etwas, wobei die Programmiererin, die du in der Kirche getroffen hast, uns vielleicht helfen könnte …
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„Hmmm, sie sind zwar beileibe keine Feld-Ingenieure, aber vielleicht können Ihre jungen Freunde im Zelt Ihnen ja zur Hand gehen?“
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„Oh, ganz hervorragend: Jetzt koppeln wir uns in Funktürme hinein. Genau das hat dieser Nebenaufgabe noch gefehlt …“
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Dir wird schon etwas einfallen. Etwas sagt dir, dass sich der richtige Ansprechpartner bereits an dieser Küste befindet …
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„Natürlich gibt es eine! Die wirtschaftlichen Angelegenheiten der Koalition werden durch die Weltbank wahrgenommen – Zweigstelle Revachol. Sie arbeitet Hand in Hand mit dem Institut für Preisstabilité in Sur-la-Clef.“
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„Oh, das Institut ist eine fabelhafte Organisation, bei weitem mein Lieblingsteil der Koalition. Sein Mandat ist zweierlei: Zum einen exportiert es bemerkenswerte Werke der Revacholer Kultur in die gesamte Moralintern. Zum anderen importiert es die wichtigsten Kulturprodukte der weiteren Welt nach Revachol …“
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„Im Moment gibt es zum Beispiel eine Ausstellung über vespertinischen Protoexpressionismus. Ich kann es kaum erwarten, Mikael dorthin mitzunehmen. Wir gehen gerade die Hauptströmungen der Kunst des letzten Jahrhunderts durch.“
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„INSULKOM ist für alle Aspekte der militärischen Besatzung von Revachol zuständig. Während der Revolution wurde von dort aus die Invasion des Okzidents und Graads koordiniert. Heute befasst es sich allerdings hauptsächlich mit Logistik.“
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„Nein, der kleine Mikael und ich bedanken uns bei Ihnen für den interessanten Einblick in Ihre Geisteswelt. Ein äußerst aufschlussreiches Gespräch.“
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Deine Geisteswelt? Davon kann ja wohl keine Rede sein. Er hat einen Monolog gehalten. Ach, ist auch egal …
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„Ich habe Geld, ja, aber das ist hier gerade nicht wichtig.“ Er tut so, als wäre es keine große Sache.
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Was machst du denn da? Er wird dir kein Geld geben. Na, wahrscheinlich hattest du nur Profiling im Sinn.
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Aber du brauchst das Geld doch, oder nicht? Wenn’s für ihn keine große Sache ist, kann er dir ruhig was geben.
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„Natürlich, Detective, etwas anderes wäre mir nie in den Sinn gekommen. Versteht sich von selbst.“ Er sieht wieder nach oben, eine neckische Andeutung blitzt in seinen Augen auf …
„Ich weiß nicht, ob Ihnen das bekannt ist, aber das vespertinische Justizministerium hat eine ziemlich interessante Publikation über die Anwendung von Profilingtechniken in ehemaligen Sowjetstaaten veröffentlicht. Haben Sie sie gelesen?“
„Falls nicht, sollten Sie es auf jeden Fall tun. Und wenn sie keine Tipps und Tricks brauchen, dann einfach nur aus theoretischer Neugierde. Sei’s drum, das kam mir nur gerade spontan in den Sinn.“ Er drückt seinem Sohn ganz leicht die Schulter. „Sie hatten etwas gesagt?“
Vergiss es gleich wieder. Solche Bücher verkaufen sie bei „Krimis, Liebesromane und Biographien von Berühmtheiten“ nicht.
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„Oh, nein, das trage ich nicht bei mir, Officer. Es war mehr eine … allgemeine Aussage.“ Es scheint ihm unangenehm zu sein. Seine linke Hand umschließt die Schulter seines Sohnes fester.
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„Ich verbringe hier nur Zeit mit meinem Kind und zeige ihm die weniger bekannten Teile unserer Heimatstadt … Es wäre nicht ratsam, auf solchen Ausflügen große Mengen an Bargeld mitzunehmen!“
Nicht, dass er sich Sorgen machen müsste, ausgeraubt zu werden – er wirkt überraschend muskulös. Ob er wohl Fitness macht?