Gespräch · Tiago
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„Hinten gibt’s Kaffee“? Das kommt mir bekannt vor. Kaffee und abgestandene Kekse …
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- „Wissen Sie, wo die andere Schauergestalt ist?“ (Du deutest auf die seltsamen Maschinen.)Gemerkt · 1
- „Sie sind schon lange hier. Wissen Sie, warum die Kirche verlassen wurde?“Gemerkt · 1
- „Also gut, danke.“ [Ende.]
- „Sie müssen der Krabbenmann sein.“Gemerkt · 2
- „Was machen Sie hier?“Gemerkt · 1
- „Sind Sie gerade vom Kirchturm heruntergeklettert?“Gemerkt · 2
- „Sie haben nicht zufällig mitgehört, als die Viejita ihrem Funkcomputer das Passwort gesagt hat?“
- „Ein paar Raver wollen aus der Kirche einen Nachtclub machen.“
- „Wie war das mit dem Kaffee? Mir ist, als hätte ich das schon einmal irgendwo gehört …“
- „Wissen Sie, es gibt ein paar Speedfreaks, für die Sie der Krabbenmann sind.“Gemerkt · 1
- „Sie sind schon lange hier. Haben Sie die Polizeirazzia miterlebt, die hier stattgefunden hat?“
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- Die sehnige Gestalt verweilt auf dem Holzgebälk und verschmilzt mit den Schatten, die sie umgeben.
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- Diese Mutter der Stille klingt wie ein ernstzunehmender Akteur. Du solltest lieber vorsichtig sein, bis du herausgefunden hast, womit du es zu tun hast.
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- Ein Schauspiel ist dies nicht, mein Fürst – er sei denn seiner Täuschung selbst erlegen. Der Mann ist wahrlich ein Fanatiker.
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„Nein, ich nenne sie bloß ‚Viejita‘ wegen ihrer Kleidung. Sie ist sogar ziemlich jung …“ Er kratzt sich am Kopf. „Oder vielleicht doch nicht so jung … Das Alter ist ohnehin bloß eine von vielen Masken, die wir tragen.“
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„Hatten Sie jemals den Eindruck, dass sie sich hier vor etwas versteckt?“ Der Lieutenant scheint denselben Gedanken zu haben. Er zückt sein kleines Notizbuch.
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„Wie eine Flüchtige?“ Er starrt auf den leuchtenden Funkcomputer, der verlassen auf der anderen Seite des Kirchenschiffs steht. Dann schüttelt er den Kopf.
„Nein Mann, ganz im Gegenteil. Ich glaube nicht, dass sie sich großartig um Autorität und dergleichen schert. Sie kümmern nur ihre Maschinen.“
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„Ich verstehe.“ Der Lieutenant scheint mit der Antwort zufrieden zu sein. „Und wo befindet sie sich nun?“
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„Ich verfolge ihr Tun und Treiben nicht so genau. Ich sehe nur, wie sie ab und zu auf ihrem Computer herumtippt. Wir haben unterschiedliche Interessen.“
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„Sie haben mir also nichts weiter zu erzählen? Wie sie aussieht, was sie hier macht, wer sie ist?“
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„Leider nicht, Ese. Du wirst warten müssen, bis sie zurückkommt, oder … “ Er zuckt mit den Schultern.
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„Wie eine Flüchtige?“ Er starrt auf den leuchtenden Funkcomputer, der verlassen auf der anderen Seite des Kirchenschiffs steht. Dann schüttelt er den Kopf.
„Nein Mann, ganz im Gegenteil. Ich glaube nicht, dass sie sich großartig um Autorität und dergleichen schert. Sie kümmern nur ihre Maschinen.“
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„Eigentlich nicht – zumindest erinnere ich mich nicht mehr genau daran. Die Mutterliebe hat ihre Wirkung entfacht … Das ist das Großartige an der Mutter – sie lässt dich alles vergessen.“
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Könnte es vielleicht sein, dass ihm nicht danach ist, mit einem Polizisten über eine Polizeirazzia zu reden?
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Es scheint, als würde er sich wirklich nicht erinnern. Seine Wahrnehmung der Zeit ist verschwommen.
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„Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob wir unsere Verdächtige hier finden werden.“
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„Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, wie das für unsere Ermittlung relevant sein soll.“
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„Ich frage Sie noch einmal: Sind Sie der Krabbenmann?“
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„Ich wusste gar nicht, dass ich eine Krabbe bin. Aber wenn das dein Name für mich ist, dann werde ich dich nicht davon abhalten, ihn zu verwenden.“
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Er überlegt kurz. „Ich habe mich selbst immer eher als eine Flamme gesehen. Eine Flamme, die gelegentlich zwischen Sparren und Balken auflodert.“ Er hält inne. „Vielleicht muss ich an meiner Technik arbeiten.“
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Das ist nicht die einzige Technik, an der er arbeitet. Sieh dir nur die vielen geschnitzten Skulpturen an. Und ist das da hinten eine Werkzeugtasche?
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„Moment, haben Sie etwa auch all diese Skulpturen geschnitzt? (Du deutest auf die nächste Säule.)
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- „Ich sehe schon, was Sie damit bewirken wollen. Es wirkt, als ob die Figuren versuchen, eins mit der Kirche zu werden – oder vielleicht sogar mit der Mutter.“
- „Mit Ihrer reaktionären Darstellung des weiblichen Körpers fördern Sie die Wahrnehmung der Frau als Objekt.“
- (Du fasst dir ans Kinn.) „Das sind ja wirklich tolle … Kurven.“
- „Ehrlich gesagt, ich verstehe es nicht. Die Figuren sehen alle halbfertig aus.“
- (Du kneifst die Augen zusammen.) „Die hier scheinen leicht … abgekupfert.“
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„Ich sehe schon, was Sie damit bewirken wollen. Es wirkt, als ob die Figuren versuchen, eins mit der Kirche zu werden – oder vielleicht sogar mit der Mutter.“
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- „Ich sehe schon, was Sie damit bewirken wollen. Es wirkt, als ob die Figuren versuchen, eins mit der Kirche zu werden – oder vielleicht sogar mit der Mutter.“
- „Mit Ihrer reaktionären Darstellung des weiblichen Körpers fördern Sie die Wahrnehmung der Frau als Objekt.“
- (Du fasst dir ans Kinn.) „Das sind ja wirklich tolle … Kurven.“
- „Ehrlich gesagt, ich verstehe es nicht. Die Figuren sehen alle halbfertig aus.“
- (Du kneifst die Augen zusammen.) „Die hier scheinen leicht … abgekupfert.“
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„Was waren Sie, bevor Sie zum Krabbenmann und Holzschnitzer wurden?“
„Ich war in einer Gang, Wey. Doch meine Erinnerungen an diese Zeit schwinden … Das meiste habe ich bereits vergessen.“
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- „Sie waren also in einer Gang, aber Sie erinnern sich nicht so recht daran? Was für ein günstiger Zufall.“
- (Du schüttelst den Kopf.) „So viele Leute verlieren ihr Gedächtnis … Ein ziemlich böses Omen …“
- „Ich habe mein Gedächtnis ebenfalls verloren, aber mir gefällt das. So kann ich ein völlig neues Ich erschaffen und ganz von vorne beginnen.“
- „Ich habe mein Gedächtnis ebenfalls verloren. Und das quält mich.“
„Sie waren also in einer Gang, aber Sie erinnern sich nicht so recht daran? Was für ein günstiger Zufall.“
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Der Blick spiegelt ein tiefes Verlangen wider. Als ob er sich um jeden Preis mit dem vereinen möchte, was dort oben im Dunkel liegt.
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- „Das stimmt nicht, Ese. Dein Gedächtnis zu verlieren ist das Beste, was dir passieren konnte …“
- Der Blick spiegelt ein tiefes Verlangen wider. Als ob er sich um jeden Preis mit dem vereinen möchte, was dort oben im Dunkel liegt.
- „Nein, Mann. Du musst von dem Scheiß wegkommen.“ Er sieht dich an, als ob er dir auf die Schulter klopfen wollte. „Dann wird die Berührung des mütterlichen Lichts dich in Verzückung versetzen …“
- „Darum geht es nicht, Ese.“ Er legt die Stirn in Falten. „Du musst dein Leben dem Dienst widmen … Dem Dienst an der Mutter natürlich …“
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Den Lieutenant interessiert diese Information nicht wirklich. Er versucht bloß, ein wenig Kontrolle über das Gespräch zu gewinnen.
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„Mein Name ist Tiago. Aber diese Anreihung von Lauten bedeutet mir nicht mehr viel. Ein Name ist nicht nur eine Identität, sondern auch …“
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„… dein Platz unter deinen Weggefährten, dein Platz in der Welt. Ich habe für so einen Platz keine Verwendung mehr.“
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- „Ich bin auch kein Fan von Namen. Namen sind out. Meiner ist mir sowas von egal.“
- Mein Name ist Harrier Du Bois und mein Platz in der Welt ist Lieutenant Doppelt-Jefreitor.“
- „Vielleicht fühle ich mich deshalb so einsam – ohne einen Namen habe ich keinen Platz in dieser Welt.“
- „Mein Name ist Harry.“ (Du streckst deine Hand zum Gruß aus.)
- „Mein Name unterscheidet mich von meinen Weggefährten. Wie oft haben Sie einen Raphaël Ambrosius Costeau kennengelernt?“
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„Das stimmt zwar nicht ganz, aber du bist auf der richtigen Fährte.“ Er lächelt geheimnisvoll. „Jeder von uns hätte etwas anderes sein können …“