„Schwer zu sagen. Ich glaube, ich war hier an Bauarbeiten beteiligt – damals, als ich noch materielle Sorgen hatte. Dort oben wurde mir dann bewusst, was die wahre Bestimmung dieser Kirche ist …“
Gespräch · Tiago
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„Seitdem habe ich dort viel Zeit verbracht. Die Vergangenheit bedeutet mir nun nichts mehr, Wey. Sie war nicht für mich gemacht.“
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„Ich werde eingeäschert, aber nicht zerstört. Ich werde endlich eins sein mit dem Zustand der Welt vor dem Beginn jeglicher Realität.“
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Das klingt ein ganz klein wenig nach Ersatzverhalten, nicht wahr? Damit kennst du dich ja ein wenig aus …
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Er lacht. „Ich meine damit nicht echtes Singen, Amigo. Wir reden hier schließlich über die Mutter der Stille. Es ist der Gesang eines brennenden Herzens …“
„… und du denkst jetzt vielleicht: ‚Aber Feuer knistert doch!’ Nein, Amigo. Das ist nur das Material, das verbrennt. Die Flammen an sich sind geräuschlos.“
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(Du nickst.) „Singen ist gut. Ich singe selbst ziemlich gerne.“
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„Sie sollten mir, dem Superstarbullen, etwas vorsingen.“ (Du zeigst mit beiden Daumen auf dich selbst.)
„Sie sollten über die bevorstehende Apokalypse singen und die Blinden warnen.“
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„Ich bin kein Mariettikünstler, falls du das denkst. Und das Lied, das ich singe, ist still wie die Mutter selbst.“
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„Marietti“ ist eine mesquische Musik- und Tanzgattung, die bei allen Arten von Feierlichkeiten eine Rolle spielt – besonders auf Hochzeiten. Aufgrund ihres bäuerlichen Ursprungs ist sie wunderbar urtümlich.
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Da hat er für einen Augenblick die Fassung verloren. Du scheinst einen Nerv getroffen zu haben.
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Warte mal. Er hat doch gesagt, er würde sich an nichts Mesquisches mehr erinnern – und jetzt kommt er damit?
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„Aber ich meinte den Gesang eines brennenden Herzens … Und du denkst jetzt vielleicht: Aber Feuer knistert doch! Nein, Amigo. Das ist nur das Material, das verbrennt. Die Flammen an sich sind geräuschlos.“
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- Du akzeptierst diesen Widerspruch. Der Mann ist offensichtlich verwirrt.
- Er seufzt. „Manchmal kommt etwas zurück … wie ein Geistesblitz. Wenn mich etwas an früher erinnert … Manchmal scheint es dann sogar wieder wichtig zu sein – und zwar wirklich wichtig. Doch dank der Mutter verfliegen diese Gedanken schnell wieder.“
- Er seufzt. „Das macht überhaupt nichts, Amigo. Nicht mehr.“
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- „Manchmal kommt etwas zurück … wie ein Geistesblitz.“ Er überlegt einen Augenblick. „Wenn mich etwas an früher erinnert … Manchmal scheint es dann sogar wieder wichtig zu sein – und zwar wirklich wichtig. Doch dank der Mutter verfliegen diese Gedanken schnell wieder.“
- Du reitest nicht darauf herum.
- Du brauchst deine Schmach nicht zu teilen.
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„Manchmal kommt etwas zurück … wie ein Geistesblitz.“ Er überlegt einen Augenblick. „Wenn mich etwas an früher erinnert … Manchmal scheint es dann sogar wieder wichtig zu sein – und zwar wirklich wichtig. Doch dank der Mutter verfliegen diese Gedanken schnell wieder.“
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„Das scheint Ihnen unangenehm zu sein. Aber Sie haben doch gesagt, dass Sie sich nicht mehr richtig an ihre Vergangenheit erinnern.“
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Er seufzt. „Manchmal kommt etwas zurück … wie ein Geistesblitz. Wenn mich etwas an früher erinnert … Manchmal scheint es dann sogar wieder wichtig zu sein – und zwar wirklich wichtig. Doch dank der Mutter verfliegen diese Gedanken schnell wieder.“
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„Gut für dich, Mann. Aber du musst wissen, dass dir nichts von all dem das Glück und die Liebe bringen wird, die du verlangst – weil du ein Sklave von el Vino bist.“
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„Wenn du dich der Mutter hingeben und mit deinem brennenden Herzen ein Loblied auf sie anstimmen würdest, könntest du vom selbstsüchtigen Begehren befreit werden.“
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„Du leidest einzig und allein an el Vino. Er hat dich mit deiner Selbstsucht allein gelassen. Das ist dein wahres Trauma, Wey.“
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„Ist das Ihr Schal, der hier herumliegt?“ (Du zeigst ihm den roten Schal, den du gefunden hast.)
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„Ich glaube, der hat vor langer Zeit einmal mir gehört …“ Er blickt auf den roten Winterschal in deiner Hand. „Ich musste ihn abstreifen wie eine alte Haut, um dem Zentrum der Stille näher zu kommen. Du kannst ihn haben. Ich brauche ihn nicht mehr.“
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„Ich glaube, der hat vor langer Zeit einmal mir gehört …“ Er blickt auf den roten Winterschal um deinen Hals. „Ich musste ihn abstreifen wie eine alte Haut, um dem Zentrum der Stille näher zu kommen. Du kannst ihn haben. Ich brauche ihn nicht mehr.“
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„Ganz genau, Amigo. Du kapierst es langsam. Ich bin ein Saeraff für die Mutter, sozusagen … Ich besinge ihre Herrlichkeit.“
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„Ich frage Sie noch einmal: Sind Sie der Krabbenmann?“
„Wo kommen Sie her?“
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„Von da oben, Amigo.“ Er lächelt eigenartig und blickt in die Dunkelheit des Kirchturms hinauf.
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Er lacht. „Das bin ich, Amigo, zumindest teilweise … bis die Liebe der Mutter die primitiven Umrisse des Körpers vollständig in ihre Flammen hüllt.“
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Ein Körper ist nur primitiv, wenn er nicht geformt wird, Junge. Deshalb ist dein Training auch so wichtig.
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„Ein Boiadeiro? Nein, Amigo. So was ist nicht mein Ding. Ich will mich nur noch der Mutter hingeben.“
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- Er lacht. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich etwas zur Wirtschaft beitrage, Amigo.“
- „Weißt du, da bin ich mir selbst nicht mehr ganz sicher.“ Er überlegt einen Augenblick. „Ist aber auch egal.“
- „Ein Boiadeiro? Nein, Amigo. So was ist nicht mein Ding. Ich will mich nur noch der Mutter hingeben.“
- „Besitz? Arbeit?“ Er lacht. „Siehst du hier etwa jemanden, der scharf darauf wäre, meinen Job auf dem Balken einzunehmen?“
„Ich finde es toll, einen Körper zu haben! Ich will seine Umrisse nicht in Flammen hüllen!“
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„Das liegt daran, dass du von Al Gul durchtränkt bist, Bruder. Er macht dich schwer und träge – und lässt dich auch noch glauben, das wäre etwas Gutes.“
„Wenn du dich der Mutter hingeben und einen Vorgeschmack auf die saeraffische Existenz erhalten würdest, hättest du kein Bedürfnis mehr, zurückzukehren.“
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„Hast du etwa noch nie einen Mesquen getroffen, Cabrón? Von uns gibt es überraschend viele in Revachol …“
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„Weißt du, da bin ich mir selbst nicht mehr ganz sicher.“ Er überlegt einen Augenblick. „Ist aber auch egal.“