Gespräch · Titus Hardie
Sprecher · 31
Du
Titus Hardie
Kim Kitsuragi
Rhetorik
Logik
Zwielicht
Reaktionsvermögen
Elizabeth
Autorität
Shanky
Körperapparat
Alain
Beherrschung
Eugene
Elektrochemie
Dicker Angus
Ausdauer
Schauspielkunst
Enzyklopädie
Empathie
Glen
Suggestion
Visuelles Kalkül
Innenleben
Willenskraft
Konzeptbildung
Korpsgeist
Wahrnehmung (Sehen)
Wahrnehmung (Hören)
Auge-Hand-Koordination
Theo
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„Und Sie können sich ins Knie ficken, Polyp – sich so über Angus lustig zu machen. Diese Schulhofscheiße hat jetzt ein Ende. Und nur damit Sie’s wissen, er hat keine Atembeschwerden.“
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Sein Alles-Muskeln-Kommentar war nicht sarkastisch gemeint. Er will wirklich nichts auf Angus kommen lassen.
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Er blockt einfach ab. Du wirst aus ihnen keine Infos mehr zur Mordnacht herauskitzeln können – noch nicht.
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„Hören Sie doch mal zu, Mann. Der Scheißkerl kam in unsere Bar!“ Er sieht sich um. „Es ist gleich hier passiert.“
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Dieser Bursche hat einen sehr eigenen Stil. Er legt so viel weinerliche Emotion in all seine Aussagen, dass man ihn schwer als Lügner enttarnen kann. Er könnte aber dennoch einer sein.
Titus überlässt die Einzelheiten den anderen – damit er sich nicht mit zu vielen Erklärungen die Hände schmutzig machen muss.
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„Gleich hier, verdammt.“ Er sieht sich um. „Der Scheißkerl ist hier rumstolziert, als wäre das sein Laden – hat das bekommen, was er verdient.“
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Das hat ihn definitiv auf dem falschen Fuß erwischt. Jetzt tritt die Nummer zwei auf den Plan, um sich der Sache anzunehmen.
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„Die Leichenschau hat ergeben, dass es keine Fesselspuren gab. Seine Hände waren nicht zusammengebunden. Können Sie das erklären?“
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Der Lieutenant setzt zum entscheidenden Schlag an – Titus sieht es nicht kommen.
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Die Leichenschau hat soweit nichts Widersprüchliches zutage gefördert. Du wirst jetzt improvisieren müssen.
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„Wir müssen mehr wissen. Haben Sie ihn geknebelt? Uns sind keine Berichte über Schreie zu Ohren gekommen.“
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„Wir haben ihn überwältigt, seinen bewusstlosen Körper zum Baum geschleppt, ihm eine Schlinge um den Hals gelegt und ihn so lange baumeln lassen, bis er nicht mehr gezappelt hat.“
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„Dann haben wir ihn den Möwen, Maden“, der kleine Mann zeigt auf dich, „und Pennern wie Ihnen überlassen.“
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„Würden Sie uns ein paar mehr Einzelheiten verraten? Haben Sie ihn geknebelt? Uns sind keine Berichte über Schreie zu Ohren gekommen.“
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Jetzt würde sich eine Leichenschau als nützlich erweisen – du musst mit dem arbeiten, was du weißt.
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„Wie viele Leute haben Sie auf die Chaise geschickt? Haben Sie ihretwegen je Reue verspürt?“
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Die „Chaise électrique“, der elektrische Stuhl, wird in Revachol von der Koalition eingesetzt, um schwere Verbrechen zu ahnden. Während der Herrschaft des Suzeräns hat das Erschießungskommando diese Funktion übernommen.
„Oder in die Wiedervereinigung geschickt, damit sie dort verfaulen – für zwanzig Jahre, lebenslänglich?“ Er sagt es, als wäre der Tod angenehmer.
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- „Ehrlich gesagt trinke ich so viel, dass ich mich nicht daran erinnern kann, jemals irgendwen hinter Gitter geschickt zu haben.“
- „Was ich mache, ist anders. Ich vollstrecke das Gesetz. Sie bringen einfach Leute um, als wäre nichts dabei.“
- Und diese Wiedervereinigung, was soll das sein?
- „Hören Sie, ich erledige nur meine Arbeit. Das ist alles.“
- „Ja, aber das waren alles schlechte Menschen – Verbrecher, der Abschaum der Welt.“
„Ehrlich gesagt trinke ich so viel, dass ich mich nicht daran erinnern kann, jemals irgendwen hinter Gitter geschickt zu haben.“
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„Er kann sich nicht erinnern!“, ruft der Mann mit der Rattenvisage. „Er vergisst es einfach! Hörst du das, Titus?“
„Bringt auch nichts, im Kopf eine Leichenliste zu führen, so viel ist sicher.“ Er wischt sich mit dem Handrücken den Mund ab.
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„Was ich mache, ist anders. Ich vollstrecke das Gesetz. Sie bringen einfach Leute um, als wäre nichts dabei.“
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„Was wir machen, ist anders. Wir vollstrecken das Gesetz. Sie bringen einfach Leute um, als wäre nichts dabei.“
„Aber wissen Sie, ein Gesetz, Herr Gesetzesvollstrecker“, sagt er und zerquetscht seine Bierdose, „das ist etwas, worauf sich Leute einigen. Und hier in Martinaise hatten wir uns eben darauf geeinigt, dass dieser Mann sterben musste.“
Das ist ihm nicht spontan eingefallen. Das ist seine gewöhnliche Argumentation – das Ergebnis der langen Vergangenheit des Titus Hardie.
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Die „Besserungsanstalt an der Esperance“ – ein von der Koalition geführtes Militärgefängnis, das von den Insassen als Wiedervereinigung bezeichnet wird. Der Ursprung des Namens ist unbekannt.
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- „Ehrlich gesagt trinke ich so viel, dass ich mich nicht daran erinnern kann, jemals irgendwen hinter Gitter geschickt zu haben.“
- „Was ich mache, ist anders. Ich vollstrecke das Gesetz. Sie bringen einfach Leute um, als wäre nichts dabei.“
- „Hören Sie, ich erledige nur meine Arbeit. Das ist alles.“
- „Ja, aber das waren alles schlechte Menschen – Verbrecher, der Abschaum der Welt.“
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„Ach, Sie sind also nur ein einfacher Mann, der es gut mit uns meint, hm?“ Er spuckt vor sich auf den Boden. „Waren Sie je in Einzelhaft? Das Gefängnis ist Folter, nicht mehr und nicht weniger.“
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„Genau, wie einen Mann langsam zu hängen, ohne ihm das Genick zu brechen“, erwidert der Lieutenant trocken.
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Er nickt zu seinem Freund hinüber. „Der Pisser hat das bekommen, was er verdient. Wir haben ein reines Gewissen.“
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Titus grinst. „Seien Sie beruhigt, Gesetzesvollstrecker, keiner davon war schlimmer als unser Kerl hier. Er hat seine gerechte Strafe bekommen.“
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„Du musst seine Fragen nicht weiter beantworten“, erinnert die Problemlöserin Titus.
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„Ich weiß, Lizzy. Entspann dich.“ Er nimmt einen Schluck. „Wir haben ihn letzte Sonntagnacht getötet. Schien uns eine gute Art zu sein, die Woche ausklingen zu lassen.“
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„Ruhe!“ Titus wirft Glen einen strengen Blick zu. „Er ist ungefähr vor drei Wochen hier aufgetaucht, als die Kuh von Pines das erste Mal in die Stadt segelte. Glücklich?“
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„Mit der ‚Kuh von Pines‘ meinen Sie Joyce Messier, die Vertreterin von Wild Pines?“ Der Lieutenant gibt vor, seine Notizen zu prüfen. „Dasselbe Unternehmen, das Sie bestreiken?“
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„Nein“, betont er. „Ich meine die Kuh von Pines. Die saudumme Kuh, die sie hergeschickt haben, um uns zu verarschen. Aber wissen Sie was …?“ Er reibt sich am Kinn und tut so, als würde er nachdenken.
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- „Mit der ‚Kuh von Pines‘ meinen Sie Joyce Messier, die Vertreterin von Wild Pines?“ Der Lieutenant gibt vor, seine Notizen zu prüfen. „Dasselbe Unternehmen, das Sie bestreiken?“
- Mit der ‚Kuh von Pines‘ meinen Sie Joyce, die Unterhändlerin von Wild Pines?“
- „Mit der ‚Kuh von Pines‘ meinen Sie die Vertreterin von Wild Pines?“ Der Lieutenant prüft seine Notizen. „Dem Frachtunternehmen, das Sie bestreiken?“
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- „Die saudumme Kuh von Wild Pines, die geschickt wurde, um uns ans Bein zu pissen. Aber wissen Sie was …?“ Er reibt sich am Kinn.
- „Nein“, betont er. „Ich meine die Kuh von Pines. Die saudumme Kuh, die sie hergeschickt haben, um uns zu verarschen. Aber wissen Sie was …?“ Er reibt sich am Kinn und tut so, als würde er nachdenken.
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Das ist der Punkt, an dem er einen Keil zwischen euch beide treibt – denn er weiß, dass das Unternehmen die Söldner überhaupt erst in die Stadt gebracht hat.
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„Warum fragen Sie sie nicht über den Schönling aus? Sie hat bestimmt viele spannende Dinge zu erzählen – wenn Sie sie kräftig genug ausquetschen.“
„Das sind genug Anspielungen für heute, Titus.“ Sie wendet sich an dich. „Officer, Ihre Befragung neigt sich dem Ende zu. Vergeuden Sie Ihre letzten Fragen nicht.“
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„Mit der ‚Kuh von Pines‘ meinen Sie die Vertreterin von Wild Pines?“ Der Lieutenant prüft seine Notizen. „Dem Frachtunternehmen, das Sie bestreiken?“
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„Die saudumme Kuh von Wild Pines, die geschickt wurde, um uns ans Bein zu pissen. Aber wissen Sie was …?“ Er reibt sich am Kinn.