Gespräch · Storchenbein-Roy
Sprecher · 26
Storchenbein-Roy
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Du
Kim Kitsuragi
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Enzyklopädie- Entsetzliche Krawatte
- Tutorialhelfer
Wann
„Ja, es war ziemlich heftig. Ich wusste nicht recht, was ich davon halten sollte. Aber ich war mir sicher, dass es irgendwas bedeuten muss.“
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„Noch ein Hinweis, dass das Ende naht … Das Schicksal muss mich hierhergeführt haben. Erzählen Sie mir mehr über diesen Wirbel?“
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„Das Ende … Ich weiß nicht. Auf mich hat es eher wie der Beginn einer umfassenden Transformation gewirkt. Die ganze Hütte hat wie verrückt gebebt.“
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„Ein Ende suggeriert einen stabilen Zustand. Aber die Erfahrung lehrt uns doch, dass sich alles immerzu wandelt. Folglich kann es kein Ende geben.“
„Aber das ist nur die dürftige Erfahrung unserer Sinne. Es sind jetzt noch dunklere Kräfte im Spiel, die wir uns nicht einmal ausmalen, geschweige denn sehen können.“
„Das Licht ist immer der Gegenpol des Dunkels. Keins von beiden wird die Oberhand gewinnen. Der Zyklus wird sich fortsetzen.“ Mit einer gewissen Endgültigkeit verschränkt er seine Arme und wendet sich von dir ab, um sich wieder auf seine Lichtshow zu konzentrieren.
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Ihm ist warm, und er fühlt sich von den Bewegungen des Lichts in den Bann gezogen, während seine Gedanken sich unaufhörlich überschlagen? Was für ein Glückspilz – wahrscheinlich hat er Pyrholidon genommen. Das treibt man auf der Straße nicht so leicht auf.
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Eine Droge, die vom Militär entwickelt wurde, zur Behandlung und Prävention von Strahlenkrankheit. Sie hat psychedelische Begleiterscheinungen. Und man bekommt gelbe Augen davon!
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Er neigt den Kopf zur Seite. „Ich mag es, im Laden eine angenehme Temperatur zu haben.“
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- Er macht einen Schritt zurück und betrachtet dich. „Wie soll ich das wissen?“
- Er neigt den Kopf zur Seite. „Ich mag es, im Laden eine angenehme Temperatur zu haben.“
- „Warum in aller Welt?“ Er torkelt nach hinten, fängt sich aber schnell wieder. „Die sind mit Sehstärke. Ohne sie bin ich aufgeschmissen.“
Diese dreieckigen Aufnäher auf seiner Weste … Du hast das Gefühl, dass sie etwas bedeuten. Sie ähneln dem Halogenrechteck auf deiner Jacke.
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- „Nicht, dass ich was dagegen hätte – reine Neugier. Ich habe sicher jede Menge Pyrholidon genommen, bevor ich mein Gedächtnis verloren habe.“Gemerkt · 1
- „Entspannen Sie sich, Mann. Ich bin ein entspannter Bulle, der nur ein bisschen von dem haben will, was Sie eingeworfen haben.“ (Du zwinkerst.)
- (Du zeigst auf seine Kleidung.) „Sagen Sie mal, was hat es mit diesen Dreiecken auf Ihrer Weste auf sich?“
- „Es ist ziemlich offensichtlich, dass Sie unter Drogeneinfluss stehen.“
- „Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.“ (Du wechselst das Thema – du willst keine Drogen.)
„Nicht, dass ich was dagegen hätte – reine Neugier. Ich habe sicher jede Menge Pyrholidon genommen, bevor ich mein Gedächtnis verloren habe.“
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„Ich musste es nehmen, seit der Volksmeilersäuberungsaktion“, antwortet er vorsichtig. „Ich war bei der Soforthilfebrigade.“
Jetzt nimmt er sie wegen psychischer und emotionaler Schmerzen, statt körperlicher.
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Er zögert. „Es hat schon seinen Grund, warum alle vergessen wollten, dass das überhaupt passiert ist. Und warum niemand versucht hat, den Meiler zu reparieren oder zu ersetzen.“
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„Die Leute waren so enttäuscht. Und viele starben früh. Hauptsächlich an Krebs. Und wir wussten, dass es so kommen würde, während wir die Verseuchung bekämpft haben, so gut es ging.“
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„Ein paar arme Leute haben sich einen primitiven Atomreaktor gebaut und auf das Beste gehofft. Was soll schon passiert sein?“
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- „Also bin ich nach Martinaise gekommen. Mir wurde gesagt, ich solle mich lieber fernhalten. Es sei ein Drecksloch. Ich habe geantwortet: Leute, wir hatten gerade eine Kernschmelze in einem Atommeiler. Ich werde Faubourg so weit wie möglich hinter mir lassen. Es ist zwar noch die gleiche Stadt, aber …“ Er zuckt mit den Schultern.
- „Ein paar arme Leute haben sich einen primitiven Atomreaktor gebaut und auf das Beste gehofft. Was soll schon passiert sein?“
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Er zeigt auf das weiße Dreieck auf seiner orangen Sicherheitsweste. „Wir waren alle Freiwillige. Hatten uns selbst organisiert. Wir wollten der Feuerwehr helfen, den Schaden zu begrenzen.“
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„Seit meiner Kindheit hatte ich nah am Fluss gewohnt. An der Esperance … Ich konnte nicht einfach mitansehen, wie sie zum Teufel geht. Ich musste wenigstens versuchen, etwas zu unternehmen, zu helfen.“
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„Die Freiwilligen konnten allerdings nicht viel ausrichten. Wir haben ganze Jahre im Schlamm des Flusses vergeudet. Jahre, in denen wir krank wurden …“ Er betrachtet das spiralförmige Licht und schweigt.
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„Die Säuberungsaktion war vor fünfzehn Jahren. Damals war ich jung. Später ist meine Tante zweiten Grades gestorben. Sie hat mir diese Hütte hinterlassen, samt dem ganzen Gerümpel.“
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„Also bin ich nach Martinaise gekommen. Mir wurde gesagt, ich solle mich lieber fernhalten. Es sei ein Drecksloch. Ich habe geantwortet: Leute, wir hatten gerade eine Kernschmelze in einem Atommeiler. Ich werde Faubourg so weit wie möglich hinter mir lassen. Es ist zwar noch die gleiche Stadt, aber …“ Er zuckt mit den Schultern.
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„Keine gute Idee. Ein paar arme Linke haben einen Partikelzerfallsgenerator gebaut, in der Hoffnung, so Elektrizität für unterversorgte Teile der Bevölkerung bezahlbar machen zu können. Er hat versagt. Der radioaktive Abfall war überall. Ein Teil ist wahrscheinlich auch in Ihnen drin.“
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Der Volksmeiler war ein Partikelzerfallsgenerator vom Typ U, der sofort nach Inbetriebnahme ausfiel und dessen radioaktiver Abfall in den Fluss Esperance gelangte.
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Ein Defekt an einem Notventil führte dazu, dass der Dampfdruck die Turbine sprengte. Bei der Explosion flog auch der Sicherheitsbehälter für den Brennstoff in die Luft. Sowohl das mangelhafte Design als auch die fehlenden Geldmittel trugen zu der Katastrophe mit bei.
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Der Bau begann während der Revacholer Kommune. Die Leute aus dem Volk arbeiteten auch nach dem Ende der Kommune daran. Sie wollten eine billige Energiequelle für Revachol-West.
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Er zuckt mit den Schultern. „Mir liegen Theorien mehr als Geschichten. Auswärts strebende Bewegungen statt Wirbel.“
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„Entspannen Sie sich, Mann. Ich bin ein entspannter Bulle, der nur ein bisschen von dem haben will, was Sie eingeworfen haben.“ (Du zwinkerst.)
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Er legt die Stirn in Falten. „Pyrholidon nehme ich nur … Sie wissen schon, seit der Katastrophe mit dem Volksmeiler.“ Er hustet, wie um seine Worte zu unterstreichen.
(Du zeigst auf seine Kleidung.) „Sagen Sie mal, was hat es mit diesen Dreiecken auf Ihrer Weste auf sich?“
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Er zögert. „Ich war … Ich war bei der Soforthilfebrigade. Sie wissen schon, nach der Volksmeilerkatastrophe.“ Er hustet, wie um seine Worte zu unterstreichen.
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„Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.“ (Du wechselst das Thema – du willst keine Drogen.)