Gespräch · Der Gehängte
Sprecher · 33
Der Gehängte
Du
Ausdauer
Konzeptbildung
Zwielicht
Willenskraft
Mechanik
Kim Kitsuragi
Rhetorik
Körperapparat
Gewandtheit
Cuno
Cunoesse
Enzyklopädie
Auge-Hand-Koordination
Empathie
Visuelles Kalkül
Suggestion
Innenleben
Autorität
Schauspielkunst
Reaktionsvermögen
Wahrnehmung (Riechen)
Beherrschung
Logik
Schauder- Entsetzliche Krawatte
Schmerzgrenze
Wahrnehmung (Sehen)- Tutorialhelfer
Elektrochemie
Wahrnehmung (Hören)
Korpsgeist
Wann
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- Die Leiche sieht dich mit hervortretenden weißen Augen an. Das Gesicht um sie herum sieht nicht menschlich aus, es ist so geschwollen, dass es gleich platzt. Die Lippen sind fischartig und die Zunge wie ein Knebel.
- Er ist noch da und sieht mit seinen weißen Augen direkt durch dich hindurch. Der Körper darunter hat sich mittlerweile ganz dem Absondern des Leichengeruchs gewidmet.
- Der Mann vor dir ist nackt, mit Ausnahme einer Unterhose und weißer Stiefel. Seine Haut ist mit absterbenden Venen gemasert und von Leichenflecken überzogen. Auf seiner Brust: ein verblassendes Netz aus Tätowierungen. Der Spanngurt, mit dem er an dem Ast aufgehängt wurde, sieht verstärkt aus.
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Die Leiche sieht dich mit hervortretenden weißen Augen an. Das Gesicht um sie herum sieht nicht menschlich aus, es ist so geschwollen, dass es gleich platzt. Die Lippen sind fischartig und die Zunge wie ein Knebel.
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Ein Spanngurt hat seinen Hals in einem unnatürlichen Winkel verdreht. Der Rest der Leiche erscheint steif. Sie gibt einen unmenschlichen Gestank ab, den selbst das Zuhalten deiner Nase nicht aufzuhalten vermag.
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- Er ist noch da und sieht mit seinen weißen Augen direkt durch dich hindurch. Der Körper darunter hat sich mittlerweile ganz dem Absondern des Leichengeruchs gewidmet.
- Ein Spanngurt hat seinen Hals in einem unnatürlichen Winkel verdreht. Der Rest der Leiche erscheint steif. Sie gibt einen unmenschlichen Gestank ab, den selbst das Zuhalten deiner Nase nicht aufzuhalten vermag.
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Du machst die Ammoniakampulle auf und atmest ein. Der Todesgeruch ist dennoch stärker. Du fühlst den überwältigenden Impuls, wegzurennen – und dein Magen fühlt den überwältigenden Impuls, sich auszuwringen. Mit zugekniffenen Augen stehst du mittendrin.
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Es ist ein Rätsel. Was vor dir hängt, ist ein Rätsel, bestehend aus verwesendem Fleisch, Tätowierungen und Sehnen.
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- Als du einatmest, übermannt dich der Geruch. Du fühlst den überwältigenden Impuls, wegzurennen – und dein Magen fühlt den überwältigenden Impuls, sich auszuwringen. Mit den Händen in der Seite und zugekniffenen Augen stehst du mittendrin.
- Du machst die Ammoniakampulle auf und atmest ein. Der Todesgeruch ist dennoch stärker. Du fühlst den überwältigenden Impuls, wegzurennen – und dein Magen fühlt den überwältigenden Impuls, sich auszuwringen. Mit zugekniffenen Augen stehst du mittendrin.
Deine Muskeln spannen sich an. Aus deinen toten Winkeln kriecht Dunkelheit in dein Sichtfeld. Du verspürst den plötzlichen Drang, deine Hand in seine weichen Gedärme zu stecken.
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Du gibst dem Impuls nicht nach. Auge um Auge stehst du ihm gegenüber; der Gestank perlt von dir ab.
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Diese fragile Maschine, die endlich ihre Früchte offenbart … Instinktiv knackst du mit den Fingern.
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Der Mann vor dir ist nackt, mit Ausnahme einer Unterhose und Keramikstiefeln. Seine Haut ist grünlich, mit absterbenden Venen gemasert und von Leichenflecken überzogen. Ein verblassendes Netz aus Tätowierungen bedeckt Brust und Schultern. Der Spanngurt, mit dem er an dem Ast aufgehängt wurde, hat augenscheinlich Industriestärke.
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- „So, und wie bekommen wir ihn da runter?“
- Da gibt es etwas, das ich wissen muss, Leichenmann.
- Du untersuchst die Tätowierungen.
- Du untersuchst den Gürtel.
- [Ende.]
- Du untersuchst die Stiefel.
- Du siehst ihm in die Augen.
- „Ja, die Voruntersuchung ist fertig. Holen wir ihn von da oben runter.“
- Du kneifst die Augen zusammen und gehst einen Schritt zurück.
- „Verrate mir, wer du bist, Toter.“
- „Wir haben uns den Gurt angesehen. Wie bekommen wir ihn jetzt runter?
- „Wir müssen noch mal darüber sprechen, wie wir ihn jetzt da runterbekommen.“
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- Der Mann vor dir ist nackt, mit Ausnahme einer Unterhose und Keramikstiefeln. Seine Haut ist grünlich, mit absterbenden Venen gemasert und von Leichenflecken überzogen. Ein verblassendes Netz aus Tätowierungen bedeckt Brust und Schultern. Der Spanngurt, mit dem er an dem Ast aufgehängt wurde, hat augenscheinlich Industriestärke.
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- Der Mann vor dir ist nackt, mit Ausnahme einer Unterhose und Keramikstiefeln. Seine Haut ist grünlich, mit absterbenden Venen gemasert und von Leichenflecken überzogen. Ein verblassendes Netz aus Tätowierungen bedeckt Brust und Schultern. Der Spanngurt, mit dem er an dem Ast aufgehängt wurde, hat augenscheinlich Industriestärke.
- Der Mann vor dir ist nackt, mit Ausnahme einer Unterhose und weißer Stiefel. Seine Haut ist mit absterbenden Venen gemasert und von Leichenflecken überzogen. Auf seiner Brust: ein verblassendes Netz aus Tätowierungen. Der Spanngurt, mit dem er an dem Ast aufgehängt wurde, sieht verstärkt aus.
- Der Leichnam, dessen Oberkörper mit Tätowierungen überzogen ist und dessen Extremitäten pink-blau gefärbt sind, dreht sich am Spanngurt langsam hin und her.
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„Sind Sie sicher, dass wir die Voruntersuchung der Leiche abgeschlossen haben? Es könnte sein, dass wir etwas übersehen, sobald der Tote unten ist.“ Er hält inne, um nachzudenken, und geht dann seine Notizen durch.
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„Wir haben hier gründlich gearbeitet. Haben Sie einen Plan, wie wir ihn da runterbekommen?“ (Du fährst fort.)
„Hm … Der stahlverstärkte Gurt stellt eine ganz besondere Herausforderung dar. Ich habe einen Bolzenschneider mitgebracht, aber ich kann keinen guten Ansatz zum Schneiden erkennen.“
Er findet eigentlich nicht, dass die Herausforderung ganz besonders ist. Für ihn ist sie frustrierend, lästig und schwieriger, als er gedacht hatte.
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„Die Leiche hängt gut 1,2 m in der Luft. Keiner von uns beiden kann den Gurt ohne Hilfe erreichen. Und selbst wenn wir drankommen, müssen wir noch das Material durchschneiden, das immerhin für Luftschifffrachten ausgelegt ist …“
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Was gibt es denn da zu fragen? Das muss nur DURCHGESCHNITTEN werden. Was soll denn daran schwierig sein?
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- „Die Leiche hängt gut 1,2 m in der Luft. Keiner von uns beiden kann den Gurt ohne Hilfe erreichen. Und selbst wenn wir drankommen, müssen wir ihn noch durchschneiden …“
- „Die Leiche hängt gut 1,2 m in der Luft. Keiner von uns beiden kann den Gurt ohne Hilfe erreichen. Und selbst wenn wir drankommen, müssen wir noch das Material durchschneiden, das immerhin für Luftschifffrachten ausgelegt ist …“
Akrobatik würde dieses Problem lösen. Mit ein bisschen guter Akrobatik kann nichts schiefgehen.
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- „Den Gurt kann ich leicht zerschneiden. Wo ist dieser Bolzenschneider?“
- „Ja, Sie sollten ihn runterschießen. Gibt keine andere Möglichkeit.“
- „Vielleicht könnten wir ihn herunterschießen?“
- „Das ist mir zu anstrengend. Machen wir einfach nichts.“
- „Ich kann versuchen, ihn selbst herunterzuschießen.“
- „Darf ich die Waffe haben? Lassen Sie mich mal versuchen.“
- „Kann das nicht jemand anders machen?“
- „Wir könnten den Ast absägen.“
- „Wir können Ihren Motorwagen herfahren und den Gurt vom Dach aus zerschneiden.“
- „Vielleicht können wir im Hafen Hilfe auftreiben?“
- „Mir gehen die Ideen aus. Schauen wir ihn uns noch einmal an.“
- „Das war’s. Wir müssen uns im Hafen Hilfe holen.“ (Du entscheidest dich für diesen Weg.)
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„Den Gurt kann ich leicht zerschneiden. Und den Bolzenschneider habe ich sogar schon.“
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„Ich bezweifle Ihre Körperkraft in keiner Weise, Officer, aber hier ist chirurgische Präzision vonnöten. Darin sind zwanzig Stahlstränge verdreht – und wir haben keine sichere Plattform für den Schnitt.“
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„Das Risiko eines … akrobatischen Unfalls können wir uns nicht leisten. Wir dürfen für die Einheimischen nicht zur Lachnummer werden.“
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- „Ich bezweifle Ihre Körperkraft in keiner Weise, Officer, aber hier ist chirurgische Präzision vonnöten. Darin sind zwanzig Stahlstränge verdreht – und wir haben keine sichere Plattform für den Schnitt.“
- „Ich bezweifle Ihre Körperkraft in keiner Weise, Officer, aber das hier ist Material, das Luftschifffrachten aushält. Und wir haben keine sichere Plattform für die Prozedur.“
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„Ich bezweifle Ihre Körperkraft in keiner Weise, Officer, aber das hier ist Material, das Luftschifffrachten aushält. Und wir haben keine sichere Plattform für die Prozedur.“
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- „Warten Sie. Lassen Sie mich mal.“
- Du sagst nichts. Du überlässt es ihm.
- „Schießen Sie nur, Lieutenant – was soll schon passieren?“
- „Ich weiß nicht, wie. Vielleicht sollte ich es besser lassen …“ (Du lässt davon ab.)Gemerkt · 1
- „Wissen Sie was … Lassen Sie das lieber bleiben. Dabei kommt nichts Gutes rum.“Gemerkt · 2
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Die Stirn des Lieutenants ist voller Falten. Er scheint sich viel zu sehr zu konzentrieren, als dass er überhaupt wahrnehmen würde, was du gesagt hast.
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Stille. Mit angespannten Ellbogen zieht der Lieutenant den Reißverschluss seiner Jacke herunter …
… und holt eine leichte Schusswaffe heraus. Er lässt eine Papierpatrone in den Lauf fallen, nimmt den Ladestock ab und stößt damit fünf Mal gegen die Patrone.
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Es handelt sich um eine Kiejl A9/90 Armistice. Ein Vorderlader aus Massenproduktion. Asketisch, schnörkellos und eine der meistproduzierten Schusswaffen der Welt.
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Dann geht er ein Stück zurück und nimmt die Falostesse-Position ein, um zu zielen. Sein Augenwinkel zuckt … Sein Finger befindet sich am Abzug …
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Die Stimme des Kindes geht in einem schrillen Knall unter, der von den Wänden der umliegenden Wohngebäude widerhallt. Eine Rauchwolke steigt langsam in der Luft auf, während der Lieutenant zurückkommt und zu sich selbst sagt:
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An diesem Schuss gab es viel auszusetzen: Die Falostesse-Position war die falsche Wahl, seine Schultern waren hochgezogen – aber vor allem kann er sich nicht auf seine Augen verlassen.
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MEINE GÜTE, hier hat ja gar nichts gestimmt! Wer hat dem Vierauge beigebracht, so zu schießen?! Stell ihm GLEICH einen knallharten Trainingsplan zusammen. Prügle ihm MÄNNLICHKEIT ein. Los, los, los!
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Das macht ihm zu schaffen. Vor allem wegen seiner schlechten Augen – die wahrscheinlich schon seit jungen Jahren schlecht sind. Was auch immer du vorhast, tröste ihn nicht.
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- Das macht ihm zu schaffen. Vor allem wegen seiner schlechten Augen – die wahrscheinlich schon seit jungen Jahren schlecht sind. Was auch immer du vorhast, tröste ihn nicht.
- Das macht ihm zu schaffen. Vor allem wegen seiner schlechten Augen – die wahrscheinlich schon seit jungen Jahren schlecht sind. Was auch immer du vorhast, tröste ihn nicht.
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„Nein, wir haben unser Glück schon ausreichend auf die Probe gestellt. Wir haben nichts kaputtgemacht, und auch das Opfer wurde nicht getroffen.“ Er lässt den Blick schweifen, vor allem hinauf zu den umliegenden Fenstern.
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„Mit jedem weiteren Fehler könnten wir es uns mit den Einheimischen verscherzen. Man beobachtet uns. Ich habe uns damit keinen Gefallen getan.“
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„Bleiben Sie kollegial, Officer. Das hätte jedem passieren können – und es wird mir nicht noch einmal passieren.“
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Weißt du, du hältst dich eigentlich für gar keinen so schlechten Schützen …
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„Was ZUM TEUFEL ist denn bei Ihnen kaputt, Sie Weichei?! Die Schultern müssen nach hinten!“
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„Ich glaube, Sie haben hier die falsche Sportart im Sinn, Officer. Meine Schultern nach hinten zu bewegen, hätte hierauf keinerlei Einfluss gehabt.“