Gespräch · Der Gehängte
Sprecher · 33
Der Gehängte
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Das ist falsch rübergekommen. Du hast dich angehört, als wärst du spielsüchtig und könntest die nächste Runde kaum erwarten. Frag noch mal, aber dieses Mal kontrollierter.
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Das fühlt sich vielleicht beschissen an. Wie ist das passiert? Hast ihn mitten in die Brust getroffen … Wie furchtbar, es tut dir echt leid.
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Du verspürst nur Trockenheit. Obwohl du dein Gesicht in eine Weinform streckst und biegst, kommt nichts aus dir heraus. Anscheinend bist du zu wütend, um zu weinen.
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Der Lieutenant nimmt seine Seitenwaffe und steckt sie wieder ins Holster. „In Gottes Namen, reißen Sie sich bitte zusammen.“
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Er ist zwar wenig begeistert davon, wie du mit der Situation umgehst, aber er hält es dir auch nicht vor. So zeigt er seine Unterstützung.
Der Lieutenant sieht dir beim Versuch zu, mit zitternden Schultern und trockenen Augen ein paar Tränen herauszuquetschen. Die Waffe gleitet dir langsam aus der Hand.
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Hörst du das, Weichei? Die lachen dich aus. Lässt du dir das gefallen? Na, Weichei? Oder wirst du WIE EINE BESTIE WEINEN?! Wie eine BEEEESTIEEE!
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Auf deinem Tränenkanal bildet sich eine winzige Träne. Die Leiche stinkt aus dem mittlerweile schwarzen Einschussloch in ihrer Brust. Ein einziger Tropfen verflüssigten Gewebes läuft heraus und dann ihren Bauch hinunter …
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Der Lieutenant nimmt dir seine Waffe sanft aus der Hand und steckt sie wieder ins Holster.
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Der Lieutenant nimmt dir seine Waffe sanft aus der Hand und steckt sie wieder ins Holster.
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„Die Armistice ist präzise genug, Officer. Besonders auf kurze Entfernung.“ Er nimmt dir seine Seitenwaffe ab und steckt sie wieder ins Holster.
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Das kalte Schießeisen, eine Mischung aus Bakelit und Rotguss, ist erstaunlich leicht. Dein Finger passt genau durch den Abzugsbügel und legt sich instinktiv auf den Abzug.
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Du hast so etwas – eine Armistice A9 – schon einmal in Händen gehalten. Wahrscheinlich war sie einst die Schusswaffe deiner Wahl. Es fühlt sich gut an, sie zu halten. Als hättest du sie nie niedergelegt.
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„Wartest du auf den Osterhasen oder was, Cuno?! Sag ihm, dass er sich in den Mund schießen soll!“
Cuno schweigt. Es liegt Aggression in der Luft. Der Abzug fühlt sich empfindlich an, als würde er jeden Moment unter dem Druck deines Fingers zerbrechen.
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„Ich habe schon auch eine. Doch, doch. Ich bin einfach nur ein Arsch, der die Dinge in einer unergründlichen Reihenfolge abarbeitet.“
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Der Lieutenant tut es dir gleich. Schweigend lädt er seine Waffe fertig und übergibt sie dir dann.
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„Erinnern Sie sich daran, dass ich Ihnen gesagt habe, dass beim Aufstehen weder mein Ausweis noch meine Uniform da war? Tja, meine Waffe war leider auch nicht da.“
„Das ist ja noch schlimmer als mit Ihrem Ausweis. Das müssen Sie Ihrem Revier so bald wie möglich melden.“ Das Schießeisen glänzt in seiner ausgestreckten Hand. „Bitte verlieren Sie die hier nicht auch noch.“
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„Es ist schon schlimm genug, dass wir wie Wilde um uns schießen …“ Er hält inne, zuckt dann aber mit den Schultern. „Machen Sie nur, ich halte Sie nicht auf. Treffen Sie bloß nicht das Opfer.“
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„Darf ich Ihre Waffe haben? Ich möchte es mal versuchen, aber ich will meine nicht benutzen.“
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„Es ist schon schlimm genug, dass wir wie Wilde um uns schießen …“ Er hält inne, zuckt dann mit den Schultern und lädt seine Pistolette fertig …
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„Hoffentlich wird das nicht wieder eine Ihrer Demonstrationen …“ Er hält inne, zuckt dann mit den Schultern und lädt seine Pistolette fertig …
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„Machen Sie nur, ich halte Sie nicht auf. Verlieren Sie sie bloß nicht.“ Die Armistice A9 glänzt in seiner ausgestreckten Hand.
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„Machen Sie nur, ich halte Sie nicht auf. Verlieren Sie sie bloß nicht.“ Das Schießeisen glänzt in seiner ausgestreckten Hand.
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Wie war das noch mal mit der Kriminaltechnik? Sollte die sich nicht um die Stiefel kümmern? Warum hilft die nicht?
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„Das hat schon jemand getan. Und raten Sie mal, wer da gekommen ist: wir. Weil wir uns für den falschen Beruf entschieden haben.“
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„Ich weiß, dass es nicht leicht ist. Aber eines kann ich Ihnen versichern: Uns kommt niemand zu Hilfe. Und wir haben hier ein fortschreitendes Hygieneproblem. Wir müssen ihn herunterbekommen.“
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- „Dann eben nicht.“
- „So wie ein Müllmann? Oder ein Reinigungstrupp? Da habe ich leider schlechte Neuigkeiten für Sie – genau das macht ein Detective.“
- „Stellen Sie sich die Jungs aus der Kriminaltechnik als Mörder vor. Aber anstelle von Menschen ermorden sie Tatorte. Die Kriminaltechnik demoliert alles. Die wissen, wie man Gegenstände auseinandernimmt und den Ofen in der Leichenhalle bedient.“
- „Leider. Die gesamte BMR befindet sich momentan im Einsatz und macht das Gleiche wie wir. Haben wir es vielleicht eilig, den anderen zu helfen? Nicht, solange wir hiermit zu tun haben …“ Er hält sich die Nase zu.
- „Das hat schon jemand getan. Und raten Sie mal, wer da gekommen ist: wir. Weil wir uns für den falschen Beruf entschieden haben.“
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„So wie ein Müllmann? Oder ein Reinigungstrupp? Da habe ich leider schlechte Neuigkeiten für Sie – genau das macht ein Detective.“
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„Stellen Sie sich die Jungs aus der Kriminaltechnik als Mörder vor. Aber anstelle von Menschen ermorden sie Tatorte. Die Kriminaltechnik demoliert alles. Die wissen, wie man Gegenstände auseinandernimmt und den Ofen in der Leichenhalle bedient.“