Es ist eine Schande. Etwas Anerkennung von einem echten Polizisten würde ihr bestimmt viel bedeuten. Ein Jammer, dass sie es nie erfahren wird …
Gespräch · Auge-Hand-Koordination
Sprecher · 21
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„Herr Morrand … Gareth, danke. Danke!“ Als die Spitze der Stecknadel ihre Haut streift, kommt ein seliges Lächeln zum Vorschein. Dann erlischt es, und wie ein Schatten, der sich auf dem Boden bewegt, schwinden alle Empfindungen wieder.
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Herr Morrand? Gareth Morrand, der ehemalige Polizist, der zum Moderator der Krimisendung auf Kanal 8 wurde? Der Gareth Morrand aus dem Rundfunk?
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Die Frau steht bewegungslos da. Jetzt ist sie nichts als ein Haufen Kleidung und Lichter – vielleicht willst du sie ja durchsuchen?
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Etwas so … Ehrenhaftes hat noch nie jemand getan. Du bist der Inbegriff der Tugendhaftigkeit.
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Lieutenant Kitsuragi wüsste wahrscheinlich, was zu tun ist, aber jetzt musst du sie wohl einfach so hier zurücklassen.
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Die Einheimischen werden sich um sie kümmern. Irgendjemand muss ja ihre Familie kennen. Du kannst nichts mehr für sie tun.
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Die Frau steht bewegungslos und geistesabwesend vor dir. Als hätte sie sich gerade in einen Gegenstand verwandelt. Einen Berg von Polizeiausrüstung.
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Da drinnen ist sie allein, gefangen in einer Welt aus blauen und roten Lichtern.
Ihre Kinder und deren Kinder, falls es überhaupt welche gibt, haben ihre Besuche eingestellt, als es richtig schlimm wurde.
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Du hingegen fühlst dich allein, denn die alte Frau steht bewegungslos, emotionslos und geistesabwesend da. Als hätte sie sich in einen Gegenstand verwandelt.
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„Sie ist in einen Stupor gefallen“, antwortet der Lieutenant und mustert die in der Dunkelheit stehende katatonische Frau. „Ich habe das schon einmal gesehen. Gott weiß, wie lange das anhalten wird … Es kann Tage dauern, wenn man erst einmal in diesem Zustand ist.“
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„Ich habe solche … Störungen schon zuvor gesehen. Wurde oft gerufen, aber … so schlimm war es noch nie.“
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„Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Wahrscheinlich Demenz.“ Er spricht leiser. „Demenz und Kanal 8. Und Einsamkeit.“
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„Mag sein“, pflichtet dir der Lieutenant bei. „Ihre Hände haben gezittert, und sie hat sehr unkoordiniert gewirkt … Aber was sollen wir jetzt mit ihr anstellen?“
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- „Sieht nach einem schweren Fall aus.“ Er wirft der Frau einen mitleidsvollen Blick zu. „Aber jetzt stellt sich die Frage, was wir mit ihr machen sollen.“
- „Es muss schon ein wenig mehr dahinterstecken“, widerspricht der Lieutenant. „Aber jetzt müssen wir erst einmal entscheiden, was wir mit ihr machen sollen.“
- „Mag sein“, pflichtet dir der Lieutenant bei. „Ihre Hände haben gezittert, und sie hat sehr unkoordiniert gewirkt … Aber was sollen wir jetzt mit ihr anstellen?“
- „Wahrscheinlich nicht“, stimmt der Lieutenant dir zu. „Aber die dringendere Frage ist jetzt, was wir mit ihr machen sollen?“
„Wahrscheinlich nicht“, stimmt der Lieutenant dir zu. „Aber die dringendere Frage ist jetzt, was wir mit ihr machen sollen?“
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„Es muss schon ein wenig mehr dahinterstecken“, widerspricht der Lieutenant. „Aber jetzt müssen wir erst einmal entscheiden, was wir mit ihr machen sollen.“
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„Sieht nach einem schweren Fall aus.“ Er wirft der Frau einen mitleidsvollen Blick zu. „Aber jetzt stellt sich die Frage, was wir mit ihr machen sollen.“
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„Es tut mir schrecklich leid, dass Ihr Leben eine solche Wendung genommen hat.“ (Du berührst sanft ihre Schulter.)
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Ihre zerkratzte Haut fühlt sich warm an, aber das Wesen darunter weiß nicht einmal, dass du da bist.
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Große Zahnräder kommen knirschend zum Stillstand. Die Maschine fährt herunter. Ihr Getöse verstummt.
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Der Lieutenant hat seine Pistole noch immer auf die Bullensau gerichtet und greift währenddessen schnell nach unten, um die Waffe zu ergattern.
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„Warum haben sie mich denn so hinters Licht geführt?! Ich habe NIEMANDEN!“ Sie rammt ihren schweren Stiefel in den Boden. Die Wucht des Einschlags erschüttert die Planken. Deine Waffe purzelt durch den Spalt in die schwarze Leere darunter.
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Das Beste, was er verloren hat, war etwas ganz anderes. Verglichen damit ist die Waffe ein Witz.
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Ich war mir zu 80 % sicher, dass die Waffe leer ist. Trotzdem hätte der Instinkt fast überhandgenommen.
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In deinem peripheren Sichtfeld lässt der Lieutenant den zur Hälfte gezogenen Abzug wieder los.
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„Gott …“ Der Lieutenant atmet laut aus und streicht sich mit der freien Hand über die Stirn. „Ich hätte ihr fast den Kopf von den Schultern gepustet …“
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Nein … Nein, nein, nein, nein. NICHTS IST KRITISCH. Die Waffe war nicht einmal geladen. Es wurden keine Schüsse abgefeuert. Dir geht’s gut.
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„Das habe ich mir auch gedacht. Aber bei diesen Lichtverhältnissen kann man das unmöglich sicher sagen.“
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„Hm?“ Der Lieutenant studiert die schwankende Schusswaffe. „Meine Güte, ich glaube, Sie haben recht.“
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„Was …?“ Die Frau sieht ungläubig ihre Waffe an; ihre Augen sind plötzlich tränenunterlaufen. Sie starrt direkt in den Lauf hinein … und drückt den Abzug.