Gespräch · Annette
Sprecher · 22
Wann
- Tag 2 · „Wer ist das?“ (Du zeigst auf die Frau, die die Bücher durchstöbert.)
- Tag 3 · „Wer ist das?“ (Du zeigst auf die Frau, die die Bücher durchstöbert.)
- Tag 4 · „Wer ist das?“ (Du zeigst auf die Frau, die die Bücher durchstöbert.)
- Tag 5 · „Wer ist das?“ (Du zeigst auf die Frau, die die Bücher durchstöbert.)
- Tag 6 · „Wer ist das?“ (Du zeigst auf die Frau, die die Bücher durchstöbert.)
- Tag 7 · „Wer ist das?“ (Du zeigst auf die Frau, die die Bücher durchstöbert.)
- Tag 8+ · „Wer ist das?“ (Du zeigst auf die Frau, die die Bücher durchstöbert.)
- 08:00 · 09:00 · 10:00 · 11:00 · 12:00 · 13:00 · 14:00 · 15:00 · 16:00 · 17:00 · 18:00 · 19:00 · 20:00 · 21:00 „Wer ist das?“ (Du zeigst auf die Frau, die die Bücher durchstöbert.)
- 19:00 · 20:00 · 21:00 · 22:00 · 23:00 Weiter Weiter
„Ich war in diesem Haus, und du hast recht: Dort sind furchtbar viele Geschäfte gescheitert.“
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„Sie waren dort drin?“ Sie macht große Augen. „Meine Mama lässt mich nie im Hinterraum oder im Keller herumschleichen.“
„Das war bestimmt total gruselig …“ Sie blickt auf ihre eiskalten Hände, bevor sie sie in ihren Mantelärmeln versteckt.
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„Eine Schule?“ Sie rubbelt ihre rote, unterkühlte Nase. „Na ja, meine ist ein großes gelbes Gebäude auf der Boogie Street. Und die Leute da leiten sie. Sie sagen, es sei eine Wohltätigkeitseinrichtung.“
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Von der Küste bläst der stürmische Wind herein, ein Wind wie kleine Nadelstiche. Er legt sich um ein Gebäude aus Ziegeln und Mörtel. Irgendwo hallt Geschrei durch die wabenartigen Klassenzimmer.
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Reue. Das Parkett der Aulas, die vielen Sprossenwände erkalten. Die Korridore sind verwaist. Die Stimme eines Mädchens durchdringt irgendwie dieses seltsame Gefühl …
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Sie wiegt sich langsam hin und her. Dabei beobachtet sie mit großen Augen, wie du vor ihr stehst, stumm, wie ein Spinner.
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„Nein, nein, mein Herr. Sie ist eine Arbeiterin, die oft hier ist, um sich die Bücher anzusehen.“
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„Okay, tschüs. Man sieht sich, Annette.“ [Ende.]
„Okay, verstanden. Man sieht sich.“ [Ende.]
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„Nein, mein Herr, das geht nicht. Das zu unterdrücken, wäre viel zu anstrengend. Es ist schon anstrengend genug, nicht zu vergessen, es immer zu sagen. Es ist aber nett, dass Sie mir das Angebot gemacht haben.“
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- „Ja, klar, bei der nächsten Person, die vorbeikommt, musst du dann wieder höflich ‚mein Herr‘ oder ‚meine Dame‘ sagen.“
- „Ich verstehe dich nur zu gut. Ich zum Beispiel kann nicht damit aufhören, dieses Gesicht zu machen.“ (Du zeigst auf dein Gesicht.)
- „Na, dann eben ‚mein Herr‘. Weitermachen, Soldatin.“
„Ja, klar, bei der nächsten Person, die vorbeikommt, musst du dann wieder höflich ‚mein Herr‘ oder ‚meine Dame‘ sagen.“
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„Ich verstehe dich nur zu gut. Ich zum Beispiel kann nicht damit aufhören, dieses Gesicht zu machen.“ (Du zeigst auf dein Gesicht.)
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„Mein Name ist Annette, mein Herr. Meiner Mutter – sie heißt Plaisance – gehört der Laden. Sie ist drinnen an der Kasse … oder kümmert sich um die Bestände.“ Das Mädchen starrt das Fenster an, reißt dann aber plötzlich mit einem Ruck die Augen auf, als erinnere es sich an etwas:
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- „Na schön. Dann mache ich das eben.“Gemerkt · 1
- „Und du stehst hier draußen in der Kälte, weil …?“Gemerkt · 1
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„So weiß jeder, dass der Laden geöffnet ist.“ Sie nickt eifrig. „Sonst könnten die Leute vielleicht etwas anderes denken … und ihnen würde der Besuch in Krimis, Liebesromane und Biographien von Berühmtheiten entgehen.“
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Ein abrupter Windstoß blättert die Seiten der Bücher auf den Tischen um. Sie bedeckt ihr Gesicht. Sie lächelt zwar, aber ihr ist kalt.
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- „Ich könnte helfen, indem ich rücksichtslos den freien Markt auflöse.“
- „Du bist wirklich ein taffes Mädel, weißt sogar schon harte Arbeit zu schätzen.“ (Du tätschelst ihr den Kopf.)Gemerkt · 1
- „Dir ist kalt. Kann ich irgendetwas für dich tun?“
- „Vielleicht sollte ich ein Wörtchen mit der Ladenbesitzerin wechseln.“
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„Vielen Dank, mein Herr! Ich helfe Mama gerne im Laden.“ Sie scheint nicht zu verstehen, was du gerade gesagt hast.
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- „Vielen Dank, mein Herr! Ich helfe Mama gerne im Laden.“ Sie scheint nicht zu verstehen, was du gerade gesagt hast.
- „Vielen Dank, mein Herr! Ich helfe meiner Mutter gerne im Laden aus.“ Sie lächelt und steht stramm wie eine kleine Soldatin.
- „Oh, nein, nein, mein Herr! Ich helfe meiner Mama gerne, indem ich Kunden anlocke!“ Sie lächelt und steht stramm wie eine kleine Soldatin. „Außerdem habe ich heißen Saft in meiner Thermosflasche, um warm zu bleiben.“
„Du bist wirklich ein taffes Mädel, weißt sogar schon harte Arbeit zu schätzen.“ (Du tätschelst ihr den Kopf.)
„Vielen Dank, mein Herr! Ich helfe meiner Mutter gerne im Laden aus.“ Sie lächelt und steht stramm wie eine kleine Soldatin.
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„Oh, nein, nein, mein Herr! Ich helfe meiner Mama gerne, indem ich Kunden anlocke!“ Sie lächelt und steht stramm wie eine kleine Soldatin. „Außerdem habe ich heißen Saft in meiner Thermosflasche, um warm zu bleiben.“
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„In Kriminalromanen geht es um Morde, Einbrüche und solche Sachen. Und um die Arbeit eines Polizisten oder Detektivs, der versucht, ein Verbrechen aufzuklären und die Verbrecher zu fangen.“
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- „In Kriminalromanen geht es um Morde, Einbrüche und solche Sachen. Und um die Arbeit eines Polizisten oder Detektivs, der versucht, ein Verbrechen aufzuklären und die Verbrecher zu fangen.“
- „Kriminalität ist das, womit wir uns vor Beginn dieses Gesprächs beschäftigt haben.“
- „Kriminalität ist eine Nichteinhaltung des Gesetzes, die entweder von der Zivil- oder Strafjustiz geahndet wird. Sie ist das, was das Gesetz verhindert.“
- „Kriminalität ist das, was Kriminelle begehen. Und Polizisten … aufklären?“
„Hmhm“, bestätigt sie. „Und sie sind ein bisschen wie ein Rätsel, wo man raten kann, wer der Verbrecher ist oder wie die Guten ihn fangen werden.“
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„Ich bin übrigens selbst ein Polizist. Ich vertrete das Gesetz, wie ich bereits gesagt habe.“
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- „Hmhm“, bestätigt sie. „Und sie sind ein bisschen wie ein Rätsel, wo man raten kann, wer der Verbrecher ist oder wie die Guten ihn fangen werden.“
- „Ich glaube, die Leute finden das spannend. Sie können sich vorstellen, wie etwas Gefährliches passiert. Es ist auch ein bisschen wie ein Rätsel, wo man raten kann, wer der Täter ist oder wie die Guten ihn fangen werden.“
„Sie sehen gar nicht wie ein Polizist aus.“ Sie mustert dich, als würde sie nach etwas suchen, das darauf schließen lässt, dass du Polizist bist.
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„Entschuldigen Sie bitte, mein Herr, es war nicht böse gemeint. Es ist nur, Sie sehen nicht wie Dick Mullen aus.“ Sie zeigt auf einen Einband, auf dem du einen Bilderbuchofficer aus Vesper siehst. Er steht mit grimmiger Miene über der Leiche einer Frau.
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- „So oder so, der Körper ist bei der Polizeiarbeit nicht entscheidend, sondern vielmehr …“ (Du deutest auf deinen Kopf.)
- „Meine Güte, schau sich mal einer den Typ an. Ich werde nie so gut wie Mullen sein.“
- „Früher war ich genau wie dieser Mullen. Dann habe ich mich entschieden, ein bisschen zu leben.“
- „Weißt du, niemand sieht wirklich wie der Typ auf dem Bild aus. Das ist nur eine dämliche Phantasie von einem Mann.“
- „Hmm … Ich wollte noch etwas anderes fragen.“
„So oder so, der Körper ist bei der Polizeiarbeit nicht entscheidend, sondern vielmehr …“ (Du deutest auf deinen Kopf.)
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- „Das ist toll, mein Herr!“ Sie lächelt begeistert.
- „Seien Sie nicht traurig, mein Herr.“ Sie wirkt aufrichtig besorgt. „Es tut mir leid, dass ich das über Dick Mullen gesagt habe.“
- „Ach so. In Ordnung.“ Sie blinzelt dich an und weiß nicht, was sie antworten soll. „Ich hätte das mit Dick Mullen nicht sagen sollen …“
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