Gespräch · Arbeiterin
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„Hmm, hmm, hmm …“ Sie sucht weiterhin nach einem Buch. Ihre Augen streifen über das farbenfrohe Spektrum an Taschenbüchern.
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- „Reden wir noch einmal über Ihren Mann.“
- „Werden Ihre Kinder vielleicht vermisst?“
- „Sie hatten recht. Ich bin ein Kakadu.“
- „Wird Ihr Kakadu vielleicht vermisst?“
- „Das wäre dann vorerst alles. Ich lasse sie mal weiterlesen.“ [Ende.]
- „Ihr Freund und Helfer! Ich habe Ihren Mann gefunden.“
- „Rauchen Sie?“
- Du siehst ihr zu, wie sie die Bücher durchstöbert.
- Du umarmst sie.
- „Wird Ihr Mann vielleicht vermisst?“
- „Haben Sie Geld?“Gemerkt · 1
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- „Hmm, hmm, hmm …“ Sie sucht weiterhin nach einem Buch. Ihre Augen streifen über das farbenfrohe Spektrum an Taschenbüchern.
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- Sie nickt dir kurz zu und widmet sich wieder den Büchern.
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- Du könntest etwas für sie … schleppen? Ähm … Vielleicht braucht sie einen Gewichtheber? Oder sie will, dass du dich mit ihrem Mann prügelst? Nein, wohl eher nicht …
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„Vielen Dank!“ Du hörst Dankbarkeit aus ihrer Stimme heraus. „Bitte tun Sie das … Auch wenn ich mir sicher bin, dass er bald von selbst wieder heimkehrt. Ich weiß es ganz genau.“
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„Das wird er ganz bestimmt. Und wenn es so weit ist, dann lassen Sie es bitte das 57. Revier – Kim Kitsuragi – wissen.“ Er reicht ihr einen Zettel.
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„Das werde ich. Selbstverständlich, Officer. Wie schon gesagt, wahrscheinlich ist es nichts.“ Die Frau nimmt den Zettel. Darauf steht eine Telefonnummer.
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„Tut mir leid, aber wir haben gerade alle Hände voll zu tun. Vielleicht später irgendwann.“ (Du übernimmst den Fall nicht.)
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„Ja. In Ordnung.“ Eine Welle der Verzweiflung fegt über ihr Gesicht. „Er wird sowieso nicht vermisst.“ Während sie es ausspricht, hat sie alle Mühe, ihre Unsicherheit zu verbergen. „Er wird sicher bald nach Hause kommen.“
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„Nein, nein!“ Vor Schreck über das Missverständnis macht sie große Augen. „Er ist ganz sicher kein Polizist. Ich wollte nur sagen, dass er ein bisschen pummelig ist.“
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„Moment mal! Will sie damit sagen, dass du dick bist? Du bist nicht dick! Den Körperbau, auf den sie sich bezieht, nennt man einen franconegrinischen Stahlkörper.
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- „Nein, nein!“ Vor Schreck über das Missverständnis macht sie große Augen. „Er ist ganz sicher kein Polizist. Ich wollte nur sagen, dass er ein bisschen pummelig ist.“
- „Na ja, er ist … ein bisschen pummelig.“
- „Ich wollte damit nur sagen, dass er ein bisschen pummelig ist. Nicht mehr und nicht weniger. Ich hatte nicht vor, jemanden zu beleidigen!“
- „So kann man es ausdrücken, ja. Nichts für ungut. Ich würde noch hinzufügen, dass er ein bisschen pummelig ist.“
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„Weder ich noch Ihr Mann sind pummelig. Was Sie sagen wollten, war, dass wir beide Besitzer eines franconegrinischen Stahlkörpers sind.“
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„Eines franconegrinischen Stahlkörpers. Weich und rund, aber trotzdem in Form. Die Damen fahren darauf ab.“
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„Zumindest den Teil mit ‚weich und rund‘ könnte man so sagen. In besonders guter Form ist er nicht.“ Sie überlegt einen Moment.
„Was noch … Er hat eine dunkelbraune Lederjacke mit hellblauem Futter getragen. Das Futter ist handgenäht; ich habe es selbst gemacht.“ Sie seufzt und fügt mit leicht zitternder Stimme hinzu:
„Es ist seine coole Jacke. Jeder weiß, dass es zu kalt ist, um damit herumzulaufen, aber er weigert sich, eine andere anzuziehen.“
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Wen kümmert schon die Kälte, wenn man seine coole Jacke tragen kann?! Das kannst du bestens nachempfinden.
„Ich wollte sie einmal sogar wegwerfen, aber er hat sie einfach wieder aus dem Müll gefischt. Ist das zu glauben?!“ Sie erwidert deinen Blick und schüttelt mit dem Kopf.
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„Na ja, was soll man da schon machen … Hoffentlich hält ihn wenigstens das zusätzliche Futter nachts warm. Ich möchte nicht, dass er sich eine Erkältung einfängt.“
Sie denkt an ihn, wie er da draußen in der Kälte ist – in einem Park oder an der Küste –, und sie macht sich immer größere Sorgen.
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„So kann man es ausdrücken, ja. Nichts für ungut. Ich würde noch hinzufügen, dass er ein bisschen pummelig ist.“
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„Du liebe Zeit, nein!“ Sie muss ein Lachen unterdrücken. „So weit ist es noch nicht gekommen.“
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Augenblick mal! Hat sie sich gerade über deine Discohosen lustig gemacht? Das lässt du doch nicht auf dir sitzen!
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Technisch gesehen könnte man der Ansicht sein, dass deine Hosen zu deiner Arbeitsuniform gehören. Das würde bedeuten, dass sie gerade die Polizei beleidigt hat.
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„Nein, nein …“ Sie weicht zurück. „Ich hatte schon immer eine durch und durch gesunde Beziehung zu Disco.“
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„Ich wollte damit nur sagen, dass er ein bisschen pummelig ist. Nicht mehr und nicht weniger. Ich hatte nicht vor, jemanden zu beleidigen!“
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„Polizei? Ich kann Ihnen nicht folgen.“ Sie kneift die Augen zusammen und versucht zu verstehen.
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„Was hat denn irgendwas von dem, das ich gesagt habe, mit der Polizei zu tun? Oder ist die Polizei auch irgendein Discophänomen?“
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„Ja, ich sorge dafür, dass die Polizei und Disco untrennbar werden – und Sie haben gerade meinen Stil beleidigt.“
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Augenblick mal! Hat sie sich gerade über Disco lustig gemacht? Das lässt du doch nicht auf dir sitzen!
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„Gestern Morgen, als er zur Bücherei ging.“ Die Erinnerung daran lässt ihre Augen kalt erscheinen. „Er wollte mein Buch abholen und hatte mir versprochen – versprochen –, dass er gleich wieder nach Hause kommen würde.“
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„Weil wir darüber gesprochen hatten. Wir hatten darüber gesprochen, dass er sich nicht wieder irgendwo herumtreiben soll!“ Sie schnieft verächtlich. „Ich weiß nicht, was ich machen soll! Ich weiß wirklich nicht, was ich wegen seiner Sucht unternehmen soll … Ich fühle mich schwach deswegen.“