Gespräch · Arbeiterin
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„Also wenn er bei seinen Freunden ist, wird er auch nicht vermisst. Kein Grund, die Polizei einzuschalten.“ (Du übernimmst den Fall nicht.)
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„Wahrscheinlich etwas Schlechtes? Tut mir leid, manchmal rede ich dummes Zeug. Ich wollte Ihnen nicht auf den Wecker fallen.“
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Sie hat recht – deine Hände sehen schlimmer aus als ihre. Mit kleinen Schnitten und Furchen, die deine Haut wie ein Spinnennetz bedecken. Deine Fingerspitzen haben einen hässlichen braunen Farbton angenommen.
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Das sind die Hände von jemandem, der seit mindestens zwanzig Jahren raucht. Die Verfärbung der Finger ist der Beweis. Die Spuren auf deiner Haut dürften auf vergangene Kämpfe schließen lassen.
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- „Sie haben recht; wir qualmen hier schlimmer als Schlote.“
- „Nein, auf keinen Fall.“ Sie steckt ihre Hände in die Jackentaschen.
- Das sind die Hände von jemandem, der seit mindestens zwanzig Jahren raucht. Die Verfärbung der Finger ist der Beweis. Die Spuren auf deiner Haut dürften auf vergangene Kämpfe schließen lassen.
- „Na, Ihre sehen auch nicht viel besser aus“, sagt Sie, während Sie deine begutachtet.
- Ihre Augen schimmern deine an. „Sie sind ein scharfer Beobachter“, merkt sie an.
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- „Ich weiß, dass Sie lügen. Bitte geben Sie mir einfach eine Zigarette.“
- „Okay, danke, kein Problem.“ (Du fährst fort.)
- „Geben Sie mir einfach Ihre Zigaretten, okay? Und keine Lügen.“
- „Wissen Sie, wo ich ein neues Päckchen bekommen könnte?“
- „Nur eine, ich flehe Sie an. Eine nur. GEBEN SIE MIR BITTE DIE SCHEISSZIGARETTE!“
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„Nein, ich lüge nicht. Warum sollte ich lügen?“ Eine Pause. „Gehen Sie bitte zum Frittte-Kiosk.“
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Du würdest auch lügen, oder etwa nicht? Lügen und stehlen und betrügen! Frag sie noch mal, quetsch die Wahrheit aus ihr heraus. Mach weiter Druck. Frag sie, frag sie, frag sie!
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„Was ich nicht habe, kann ich Ihnen auch nicht geben.“ Sie wendet sich von dir ab und konzentriert sich wieder auf die Bücher.
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Ihre Hände bewegen sich über die Bücher. Ihre Fingerspitzen haben gelbe Flecken und sehen rau aus. Sie scheint viel Zeit auf der Arbeit verbracht zu haben, und beim Rauchen.
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Eine weitere Genossin! Jahrelanges Schuften wiegt schwer auf ihren Schultern. Sie hat sich eine Umarmung verdient – für all die Arbeit, die sie zum Wohle der Menschheit verrichtet hat.
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Eine Neuronenpopulation lodert vor heller Freunde auf. Schnorr dir eine Zigarette von ihr – wende den Schmerz ab.
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Du trittst näher und umschließt diesen fremden Körper mit deinen Armen; deine Berührungen auf Abwegen. Als du deine Augen schließt, spürst du unter deinen Händen eine flüchtige Bewegung. Dann durchbricht eine winzige Stimme die Stille und fragt:
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Sie scheint verwirrt zu sein. Deine Hände umschließen ihre Polyesterjacke. Der Stoff fühlt sich kalt an, feucht vom nahen Meer.
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Sie weicht zurück und wendet sich wieder den Büchern zu, tut so, als ob diese Umarmung nie geschehen wäre.
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Die Situation ist merkwürdig intim. Deine Wange ist an ihre Schulter geschmiegt; ihre Hand liegt eng an deiner Brust an. Fünf Sekunden verstreichen, und diese Zeit fühlt sich so unvorstellbar lang an. Dann hustet sie und wiederholt sich:
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Weniger Reden, mehr Gefühle. Halte deine Augen geschlossen, sauge die Nähe in dich auf. Erfahre, was das Gefühl für dich bereithält.