Gespräch · Sonntagsfreund
Sprecher · 23
Wann
„Officer, bitte! Die Moralintern setzt sich für eine tolerantere und pluralistischere Gesellschaft ein. Dort ist kein Platz für rassistische Beschimpfungen.“
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Für von multinationalen Konzernen geführte Stellvertreterkriege scheint allerdings eine Menge Platz zu sein.
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- „Nun ja. Wie ich schon sagte: Der Kolonialismus hat an vielen Stellen ein finsteres Erbe hinterlassen, das wir hinter uns lassen müssen, aber auch niemals vergessen dürfen.“
- Für von multinationalen Konzernen geführte Stellvertreterkriege scheint allerdings eine Menge Platz zu sein.
- „Und genau deshalb ist die Arbeit der Moralintern von so entscheidender Bedeutung. Sie ist unser großes Bollwerk gegen ein weiteres Jahrhundert voller Blutvergießen.“
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„Nun ja. Wie ich schon sagte: Der Kolonialismus hat an vielen Stellen ein finsteres Erbe hinterlassen, das wir hinter uns lassen müssen, aber auch niemals vergessen dürfen.“
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„Und genau deshalb ist die Arbeit der Moralintern von so entscheidender Bedeutung. Sie ist unser großes Bollwerk gegen ein weiteres Jahrhundert voller Blutvergießen.“
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„Sein Arbeitspotential spielt eigentlich keine Rolle. Wichtig ist, dass er ein Söldner war.“
„Aha, ein Condottiere“, sagt er, als beschreibe er eine Figur aus einem Fantasy-Roman. „Ja, es ist kaum zu glauben, dass es noch solche Leute gibt.“
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„Er war ein armer Junge, bevor die oranjesische Regierung ihn in eine Militärakademie gesteckt hat.“
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„Er war ein armer Waisenjunge, bevor die oranjesische Regierung ihn in eine Militärakademie gesteckt hat.“
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Er nickt. „Jeder gute Wohlfahrtsstaat hat die Verantwortung, für seine bedürftigsten Bürger zu sorgen.“
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„Man hat ihm einen erfolgreichen beruflichen Werdegang ermöglicht.“ Er reckt einen Finger in die Luft, als habe er dir gerade ein geniales Argument genannt.
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Ob er es geliebt hat, bevor sie ihn wieder und wieder und wieder dazu gezwungen haben?
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„Nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst hat er sich einer Gruppe Söldner angeschlossen.“
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„Nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst hat er sich einer Söldnertruppe namens ‚Krenel‘ angeschlossen.“
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„Das ist sehr unerfreulich. Ja, es ist bedauernswert, dass so etwas in bestimmten Nationen des Okzidents, sogar bei hochentwickelten EPIS-Mitgliedern, eine gewisse Tradition hat …“
„Aber seien Sie versichert: Die oranjesische Regierung engagiert sich dafür, einen Zeitplan für die Schaffung einer Berufsarmee aufzustellen. Bald wird man nicht mehr auf Söldner wie diesen armen Mann zurückgreifen müssen.“
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„Oh, es ist schwierig, ein genaues Datum festzulegen. Ich glaube, der Vorschlag für den Zeitplan soll etwa 60 oder 61 abgeschlossen sein.“
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„Er hieß Lely und war zweiundvierzig Jahre alt.“
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„Ach, was für eine Schande. Da wird ein Mann einfach aus seinen besten Arbeitsjahren gerissen.“
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„Natürlich. Es tut mir leid, dass ich nicht der ‚Durchbruch‘ war, den Sie sich erhofft hatten. Viel Glück bei den Ermittlungen.“
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„Haben Sie mich wirklich alles gefragt, was Sie wissen wollten? Ich fürchte, sobald Sie gehen, werden wir keine zweite Chance haben, miteinander zu sprechen.“
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„Sicher, nur zu, die Wohnung ist schön.“ Er wirft einen Blick auf seine Uhr. „Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie weitere Fragen haben.“
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„Schon?“ Er wirft einen Blick auf seine Uhr. „Nun ja, ich bin froh, dass ich helfen konnte.“
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„Ein Funktionär in meiner Position darf nicht mit örtlichen Milizionären über Mordfälle sprechen. Das verstößt gegen das diplomatische Protokoll.“ Er macht eine Pause. „Und ich stehe unter Zeitdruck. Wenn Sie gegangen sind, muss ich mich ebenfalls auf den Weg machen.“
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Das ist nicht der wahre Grund für seine Scheu – Männer in seiner Position sollten nicht mitten in der Nacht in den Wohnungen benachteiligter Jünglinge herumlungern.
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Er hat den Lynchmord nicht gesehen. Er hat die kleine Show gesehen, die die Hardies veranstaltet haben. Lass ihn reden. Vielleicht weiß er mehr, als ihm selbst bewusst ist.
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(Du drehst dich zum Lieutenant.) „Das ist genau der Durchbruch, auf den wir gewartet haben!“
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„Immer langsam, Detective. Es gibt keinen Grund, voreilige Schlüsse zu ziehen.“ Er beäugt den am Fenster stehenden Brillenträger, der lächelt und seine Hände ausbreitet.
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Offensichtlich ist er kein Mann, der es gewohnt ist, dass auf solche Art und Weise mit ihm gesprochen wird – von Mordvorwürfen ganz zu schweigen.
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„Versuchen Sie nicht, mich an der Nase herumzuführen, Sie Schreibtischhengst. Sie sind der Täter, oder?“
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„Was soll das heißen?“ Er blickt zuerst dich und dann den Lieutenant an. „Versucht Ihr Kollege, mich festzunehmen?“
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„Das soll gar nichts heißen. Bitte entschuldigen Sie meinen Kollegen. Dieser Fall hat … seinen Nerven schwer zugesetzt.“