Gespräch · Sonntagsfreund
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- „Können Sie mir etwas über Ihren Freund erzählen?“
- „Was verschlägt einen Funktionär wie Sie nach Martinaise?“
- „Der Mann, der vor Ihrem Fenster gelyncht wurde, kam aus Oranje.“
- „Danke, ich habe keine weiteren Fragen.“ [Ende.]
- „Sie waren tatsächlich Zeuge des Lynchmords?“
- „Was, wenn ich Ihnen sagen würde, dass sich in Martinaise eine Person aufhält, die vor der Moralintern auf der Flucht ist?“
- „Ich versuche, ein Komitee zu bilden, um jemandem la Responsabilité zuzuweisen.“
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- „Hatten Sie sonst eine Frage?“
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- Irgendwie suggeriert der Tonfall, dass auch du langsam zum Kreis der von ihm Unterstützten zählst.
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- Der Lieutenant holt sein Notizbuch hervor und bedeutet dir mit einem Nicken, dass du fortfahren sollst.
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„Können Sie mir noch einmal etwas über Ihren Freund erzählen?“
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- „Mein Freund, mein Freund. Was ist mit ihm?“
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- „Ach, mein Freund. Mein Freund ist ein anständiger junger Mann. Seine Familie ist aus Kedra eingewandert, und er hatte kein leichtes Leben. Aber er weiß um die Bedeutung von Bildung. Er hat seine Zukunft selbst in die Hand genommen, und nur das zählt.“
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„Aber das habe ich Ihnen doch schon gesagt, Officer. Er ist ein kluger junger Mann, der hier ist, um Bildung zu erlangen. Bildung ist das Fundament unserer Zukunft, ganz besonders die Kunst. Sie ist ein Eckpfeiler unserer Zivilisation.“
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- „Aber das habe ich Ihnen doch schon gesagt, Officer. Er ist ein kluger junger Mann, der hier ist, um Bildung zu erlangen. Bildung ist das Fundament unserer Zukunft, ganz besonders die Kunst. Sie ist ein Eckpfeiler unserer Zivilisation.“
- „Er ist ein kluger junger Mann, der hier ist, um Bildung zu erlangen. Bildung ist das Fundament unserer Zukunft, ganz besonders die Kunst. Sie ist ein Eckpfeiler unserer Zivilisation.“
„Officer, bitte haben Sie Verständnis dafür … dass ich Ihnen keine persönlichen Daten über ihn mitteilen kann. Sie haben doch gewiss Ihre eigenen Methoden und Datenbanken, oder? Bitte bringen Sie mich nicht in diese Lage.“
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„Sie können mir also nicht mehr über ihn sagen, als dass er hier ist, um die Künste zu studieren?“
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- „Aber das habe ich Ihnen doch schon gesagt, Officer. Er ist ein kluger junger Mann, der hier ist, um Bildung zu erlangen. Bildung ist das Fundament unserer Zukunft, ganz besonders die Kunst. Sie ist ein Eckpfeiler unserer Zivilisation.“
- „Er ist ein kluger junger Mann, der hier ist, um Bildung zu erlangen. Bildung ist das Fundament unserer Zukunft, ganz besonders die Kunst. Sie ist ein Eckpfeiler unserer Zivilisation.“
- „Officer, bitte haben Sie Verständnis dafür … dass ich Ihnen keine persönlichen Daten über ihn mitteilen kann. Sie haben doch gewiss Ihre eigenen Methoden und Datenbanken, oder? Bitte bringen Sie mich nicht in diese Lage.“
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„Er ist ein echter Freigeist. Er mag alle Künste. Vielleicht studiert er Graphikdesign? Vielleicht Drucktechnik? Wer weiß. Einem talentierten jungen Mann wie ihm steht die ganze Welt offen.“
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„Nein, das ist nicht sein …“, sagt der Lieutenant mit einem Seufzen. „Martin Martinaise ist ein Witz, ein generischer Spitzname für jemanden aus Martinaise.“
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„Und mein Freund ist noch nicht einmal ein typischer Einheimischer – er ist definitiv nicht bloß ein weiterer Martin Martinaise oder Raoul Revachol. Vielleicht sind wir deshalb befreundet.“
„Er ist ein kluger junger Mann, der hier ist, um Bildung zu erlangen. Bildung ist das Fundament unserer Zukunft, ganz besonders die Kunst. Sie ist ein Eckpfeiler unserer Zivilisation.“
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- „Martin Martinaise? Das ist kein Name. Meinen Sie meinen Freund? Ich habe Ihnen doch schon gesagt, dass er aus Kedra stammt – er ist definitiv nicht bloß ein weiterer Martin Martinaise oder Raoul Revachol. Vielleicht haben wir uns deshalb angefreundet …“
- „Und mein Freund ist noch nicht einmal ein typischer Einheimischer – er ist definitiv nicht bloß ein weiterer Martin Martinaise oder Raoul Revachol. Vielleicht sind wir deshalb befreundet.“
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„Martin Martinaise? Das ist kein Name. Meinen Sie meinen Freund? Ich habe Ihnen doch schon gesagt, dass er aus Kedra stammt – er ist definitiv nicht bloß ein weiterer Martin Martinaise oder Raoul Revachol. Vielleicht haben wir uns deshalb angefreundet …“
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„Kedra ist ein EPIS-Beitrittskandidat. Aber im Vertrauen: Die mögliche Mitgliedschaft des Landes ist eine eher … umstrittene Angelegenheit.“
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„Dass es niemals dazu kommen wird. Kedra hat 21 Verhandlungen aufgenommen, und seitdem hängt die Angelegenheit in der Schwebe.“
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„EPIS ist ein ganz besonderes, von der Moralintern entwickeltes Programm zur Unterstützung bestimmter Nationen des Okzidents. Seinen Anfang nahm es als vereinheitlichtes System von Maßen und Gewichten, das sich als durchschlagender Erfolg erwies. So weit das Auge reicht, sieht man Kilogramm und Zentimeter!“
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Oh Gott, ja. Die herrliche Standardisierung. Das Rückgrat der Rationalität – und des Handels.
„Sein Erfolg war so durchschlagend, dass wir es zu einer Wirtschaftsunion mit dem Zweck der Stahlverarbeitung ausweiteten – ein weiterer Erfolg. Und im Vertrauen … Die Moralintern fühlt sich durch diesen Erfolg ermutigt. Ermutigt, EPIS in die nächste Phase gehen zu lassen.“
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„Wie Revachol, meinen Sie? Nein, diese Allianz wird eine transparente Demokratie haben.“
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„Nein, nein. Beitrittskandidaten werden Mitglieder. Warum sollten wir ein solches System schaffen, wenn sie keine würden? Der Prozess benötigt nur Zeit – Zeit und Bewertungsarbeit.“
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„Hmm? Das Programm steht für Fortschritt und Stabilität – wie die Moralintern als Ganzes.“
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„Bisher ist das Programm ein so durchschlagender und außergewöhnlicher Erfolg. Wir freuen uns sehr darauf, seine nächste Phase einzuläuten …“
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Er nickt. „Es ist warm dort. Außerdem ist Kedra für seine Mandarinenbäume und Staubstürme aus Supramundi bekannt.“
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„Kedra ist ein Zukunftsmarkt, hat aber noch einen langen Weg vor sich – vielleicht ist die Familie meines Freundes deshalb ausgewandert.“
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„Ich genieße bloß den Ausblick“, sagt er lächelnd und deutet mit einem Nicken zum Fenster.
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Der Lieutenant seufzt. „Eine Leiche, die wir übrigens immer noch dort herunterbekommen müssen.“
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„Mein Freund kommt und geht. Sie werden ihm sicher noch öfter begegnen. Er ist eine fleißige Biene.“