Hey, HEY. Bei all dem Gerede über Geld hast du den Faden verloren. Was hat es mit dem Licht hier drinnen auf sich? Das solltest du ihn fragen!
Gespräch · Ultrareicher Lichtbrecher
Sprecher · 27
Ultrareicher Lichtbrecher
Du
Kim Kitsuragi
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Wann
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„Das ist es auch wirklich. Es ist fast völlig sorgenfrei.“ Er nickt. „So hat man viel mehr Zeit, an seiner Spiritualität zu arbeiten.“
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- „Finden Sie nicht, dass Sie Ihr großes Vermögen zu Ehren Ihres Vaterlands einsetzen sollten?“
- „Sie sind ein Dieb. Da draußen reißen sich Leute den Arsch auf, während Sie hier eine ruhige Kugel schieben.“
- „Sie haben recht. Die Anhäufung von Kapital ist an sich schon Belohnung genug.“
- „Cool. Ich habe nicht mal interessante Antworten.“
- „Es ist ja schön, dass Sie so gut situiert sind, aber finden Sie nicht, dass Sie dem Rest der Gesellschaft einen Teil Ihres Vermögens schulden?“
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„Welches meinen Sie? Revachol, wo ich offiziell wohne? Oder Graad, von wo mein Vater emigriert ist? Oder Île-de-Casherbrume, wo ich meine Briefkastenfirmen registriert habe?“
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„Vielleicht sollte ich das tun? Leider bin ich nie dort gewesen. Ich bin mir sicher, dass es dort nett ist, aber letztendlich – spielt es eine Rolle?“
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„Staaten sind wie Felsbrocken, die in einem Fluss liegen. Sie behindern den freien Fluss der Ideen. Wenn genug Zeit vergeht, erodiert das Wasser die Felsbrocken.“
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„Hören Sie, wenn Kapital und Nationalismus Hand in Hand gehen würden, müsste man diese Frage gar nicht stellen …“
Alternative Zeilen · 4
„Hören Sie, Herr Sunset, wenn Kapital und Nationalismus Hand in Hand gehen würden, müsste man diese Frage gar nicht stellen …“
„Hören Sie, Herr Du Bois, wenn Kapital und Nationalismus Hand in Hand gehen würden, müsste man diese Frage gar nicht stellen …“
„Hören Sie, Herr Costeau – Raphaël, wenn Sie nichts dagegen haben. Wenn Kapital und Nationalismus Hand in Hand gehen würden, müsste man diese Frage gar nicht stellen …“
„Hören Sie, Harry, wenn Kapital und Nationalismus Hand in Hand gehen würden, müsste man diese Frage gar nicht stellen …“
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„Sie sind ein Dieb. Da draußen reißen sich Leute den Arsch auf, während Sie hier eine ruhige Kugel schieben.“
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„Und das ist was? Ungerecht? Ich finde es völlig gerecht.“ Sein Ton ist ein kleines bisschen weniger umgänglich als bisher.
„Hören Sie mal, früher war ich idealistisch, genau wie Sie. Aber in Wahrheit gibt es bis auf den Markt kein objektives System, mit dem wir den Wert einer Person messen können. Wir sollten es einfach akzeptieren, statt uns dagegen zu sträuben …“
Alternative Zeilen · 4
„Hören Sie mal, Tequila. Ich war früher idealistisch, genau wie Sie. Aber in Wahrheit gibt es bis auf den Markt kein objektives System, mit dem wir den Wert einer Person messen können. Wir sollten es einfach akzeptieren, statt uns dagegen zu sträuben.“
„Hören Sie mal, Herr Du Bois. Ich war früher idealistisch, genau wie Sie. Aber in Wahrheit gibt es bis auf den Markt kein objektives System, mit dem wir den Wert einer Person messen können. Wir sollten es einfach akzeptieren, statt uns dagegen zu sträuben.“
„Hören Sie mal, Herr Costeau.“ Er unterbricht sich. „Raphaël. Ich war früher idealistisch, genau wie Sie. Aber in Wahrheit gibt es bis auf den Markt kein objektives System, mit dem wir den Wert einer Person messen können. Wir sollten es einfach akzeptieren, statt uns dagegen zu sträuben.“
„Hören Sie mal, Harry. Ich war früher idealistisch, genau wie Sie. Aber in Wahrheit gibt es bis auf den Markt kein objektives System, mit dem wir den Wert einer Person messen können. Wir sollten es einfach akzeptieren, statt uns dagegen zu sträuben.“
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„Die Hand, die an die Menschen Ressourcen verteilt, ist unsichtbar und grausam. Aber sie ist auch konstant, bedächtig und durchaus gerecht.“
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„Genau! Wissen Sie, manchmal höre ich die Leute über ökonomische Gleichberechtigung und Fairness und solche Sachen reden. Aber mal ehrlich, wo wären wir ohne den Liberalismus? In Höhlen! Wir würden mit Knochen aufeinander einschlagen!“
Alternative Zeilen · 4
„Genau, Herr Sunset! Wissen Sie, manchmal höre ich die Leute über ökonomische Gleichberechtigung und Fairness und solche Sachen reden. Aber mal ehrlich, wo wären wir ohne den Liberalismus? In Höhlen! Wir würden mit Knochen aufeinander einschlagen!“
„Genau, Herr Du Bois! Wissen Sie, manchmal höre ich die Leute über ökonomische Gleichberechtigung und Fairness reden. Aber mal ehrlich, wo wären wir ohne den Liberalismus? In Höhlen! Wir würden mit Knochen aufeinander einschlagen!“
„Genau, Herr Costeau – darf ich Sie Raphaël nennen? Wissen Sie, manchmal höre ich die Leute über ökonomische Gleichberechtigung und Fairness und solche Sachen reden. Aber mal ehrlich, wo wären wir ohne den Liberalismus? In Höhlen! Wir würden mit Knochen aufeinander einschlagen!“
„Genau, Harry! Wissen Sie, manchmal höre ich die Leute über ökonomische Gleichberechtigung und Fairness und solche Sachen reden. Aber mal ehrlich, wo wären wir ohne den Liberalismus? In Höhlen! Wir würden mit Knochen aufeinander einschlagen!“
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„Das reinste Horrorszenario. Eine Welt der Sklaverei und Gewalt. Was uns wieder zur grundlegenden Wahrheit des Modernismus bringt …“
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„In unserer jetzigen Position kann die Freiheit des Menschen nur aus dem freien Kapitalfluss entspringen.“
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„Genau!“ Er stimmt dir zu. „Eine Welt der Sklaverei und Gewalt. Was uns wieder zur grundlegenden Wahrheit des Modernismus bringt …“
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„Man würde denken, dass ein Leben als hochvermögende Privatperson unglaublich aufregend ist, aber ja, wie Sie jetzt sehen … kann es einen manchmal vor Langeweile betäuben.“
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„Es ist ja schön, dass Sie so gut situiert sind, aber finden Sie nicht, dass Sie dem Rest der Gesellschaft einen Teil Ihres Vermögens schulden?“
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„Klar, und sie profitieren doch davon, wenn ich Dinge kaufe, um die Wirtschaft anzukurbeln. Wissen Sie, wie viele Arbeitsplätze nötig sind, um eine Rennjacht zu bauen und instand zu halten?“
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„Dutzende. Mindestens. Natürlich wird in Zukunft alles automatisiert sein. Aber der Punkt ist doch der …“ Während er redet, gestikuliert er bedrohlich mit seinem Finger …
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„Jeder Mensch bekommt, was er verdient. Ihm das zu nehmen, wäre absolute Tyrannei.“
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„Wir haben einen Mord aufzuklären. Und trotzdem laufen Sie herum und gehen allen möglichen Leuten mit Ihren Bitten um Geld auf die Nerven. Und dann behaupten Sie auch noch, dass das ‚irgendwas mit dem Fall zu tun hat‘.“
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Er schmunzelt. „Ganz unverblümt gesagt habe ich mein Vermögen von meiner Großmutter geerbt, die in Graad selbst eine höchstvermögende Privatperson war …“
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„Ich reise! Das ist ein tolles Fortbewegungsmittel – spaßig, ungefährlich, und es gibt einem so viel Zeit zum Nachdenken …“
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Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass das ungefährlich ist, aber finanziell abgesicherte Personen sind oft Adrenalinjunkies.
„Übrigens, jetzt will ich Sie mal etwas fragen: Wo genau befinden wir uns?“
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Ganz zu Beginn der Kolonisation dieses Archipels gehörte die Stadt Revachol zum Königreich von Suresne, einem Vorläufer des heutigen Sur-la-Clef. Ein obskures Detail des großen Ganzen, aber nichtsdestotrotz erwähnenswert.
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- „Ähmmm … Ich weiß es wirklich nicht.“
- „Wir sind in Martinaise. Hier gibt es einen gruseligen verlassenen Gewerbeblock.“
- „Wir befinden uns in Revachol, einer ehemaligen Kolonie des Königreichs von Suresne.“
- „Wir sind in Martinaise. Hier gibt es eine coole Kirche.“
- „Wir sind in Martinaise. Hier gibt es ein ziemlich gutes Hostel namens Whirling-in-Rags.“
- „Wir befinden uns in Martinaise, einem Bezirk von Revachol, der ehemaligen Hauptstadt der Welt.“
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„Mein Kollege will damit sagen, dass wir uns in Martinaise befinden, einem Unterbezirk von Jamrock, in der Hauptstadt Revachol.“
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„Ach, Revachol. Ich weiß noch, wie ich dort als Jugendlicher in den Straßen herumgelaufen bin. In Stella Maris gab’s mal eine Bowlingbahn … Ob es die wohl immer noch gibt?“
„Wirklich schade, dass ich nicht hinausgehen und mich selbst umschauen kann. Einer der Nachteile im Leben einer höchstvermögenden Privatperson besteht darin, dass Scharen von niedrigstvermögenden Privatpersonen einen ständig um Geld anbetteln.“
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- „Ah, jemand, der wie ich Geschichte liebt! Ich lese gerade etwas über Züge aus der franconegrinischen Zeit. Echt interessant.“
- „Ach, interessant. Ich habe im Lauf der Jahre doch des Öfteren in Immobilien investiert.“
- „Ach, Revachol. Ich weiß noch, wie ich dort als Jugendlicher in den Straßen herumgelaufen bin. In Stella Maris gab’s mal eine Bowlingbahn … Ob es die wohl immer noch gibt?“
- „Tja, wie wir unter uns Investoren sagen: Des einen niederschmetternde Firmenpleite ist des anderen Investitionsmöglichkeit.“
- „Er mag zwar ein Kommunarde gewesen sein, aber in dem Punkt sind wir uns einig. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Architektur dort schön ist.“
- Er lächelt. „Schon gut. Dann sind wir geographisch gesehen eben auf Augenhöhe.“
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- „Sie stimmen mir doch sicher zu, dass es beim Ausgeben von Geld darum geht, nach etwas Verlangen zu haben. Ich habe kein Verlangen danach, es auf diese Weise auszugeben.“
- „Wirklich schade, dass ich nicht hinausgehen und mich selbst umschauen kann. Einer der Nachteile im Leben einer höchstvermögenden Privatperson besteht darin, dass Scharen von niedrigstvermögenden Privatpersonen einen ständig um Geld anbetteln.“
„Schlau, nicht wahr? Außerdem ist es eine Möglichkeit, sich vor all den gezielten Werbeanzeigen zu verstecken, denen wir höchstvermögenden Privatpersonen ständig ausgesetzt sind …“
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„Luxusjachten, klangtreue tragbare Funksysteme, graubeständige Oberbekleidung und so weiter. Das ist einfach alles so bürgerlich. So bourgeois.“
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„Verstehen Sie mich nicht falsch: Das sind an sich alles schöne Sachen, aber wenn man erst mal auf einem gewissen Reichtumsniveau angekommen ist, dann werden einem die eigene Zeit und der eigene mentale Raum viel wichtiger als materielle Dinge.“
Er meint das ernst. Verglichen mit niedrigvermögenden Privatpersonen wie dir hat er ganz andere Probleme. Zum Beispiel einen Mangel an Problemen.
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„Was? Nein, das habe ich nicht behauptet. Es ist toll, reich zu sein. Aber sagen Sie bitte niemandem, dass ich das gesagt habe.“ Das gebrochene Licht scheint zu zwinkern.
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„Moment. Warum helfen Sie ihnen denn nicht? Sie haben doch so viel Geld, dass es für Sie sicher keinen Unterschied macht.“
„Der Tag ist einfach nicht lang genug, um so viele Almosen zu verteilen. Das ist, wie wenn man Möwen füttert. Immer kommen noch mehr, und nie fangen sie damit etwas Interessantes an. Es kommen nur noch mehr Möwen.“