Gespräch · Ultrareicher Lichtbrecher
Sprecher · 27
Ultrareicher Lichtbrecher
Du
Kim Kitsuragi
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„Willkommen zurück, mein Freund. Was kann ich für Sie tun?“ Obwohl du sein Gesicht nicht sehen kannst, weißt du, dass er dich freundlich anlächelt.
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„Willkommen zurück, meine Herren. Was kann ich für Sie tun?“ Obwohl du sein Gesicht nicht sehen kannst, weißt du, dass er dich freundlich anlächelt.
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- „Irgendetwas an Ihnen ist seltsam.“
- „Ich sollte mich wieder um meine Ermittlungen kümmern. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.“ [Ende.]
- „Haben Sie schon einmal daran gedacht, es auf dem örtlichen Kunstmarkt zu versuchen?“
- Du präsentierst ihm einen vernünftigen Investitionsplan.
- „Wie sind Sie so reich geworden?“
- „Was machen Sie denn in diesem Container?“
- „Wer sind Sie?“
- „Ich habe über die Anteile, die Sie mir angeboten haben, nachgedacht.“
- „Sie sind ein reicher Investor, nicht wahr? Können Sie mir Geld geben?“
- Du präsentierst ihm einen Investitionsplan, der zum Scheitern verurteilt ist.
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- „So.“ Er klatscht in die Hände. „Was kann ich für Sie tun, mein Herr?“ Was du von seinem Körper sehen kannst, wirkt aufgeräumt. In einem eleganten Sommeranzug. Mit Deckschuhen.
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- „Willkommen zurück, mein Freund. Was kann ich für Sie tun?“ Obwohl du sein Gesicht nicht sehen kannst, weißt du, dass er dich freundlich anlächelt.
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„Hm. Es hat noch nie jemand etwas über mein Kinn gesagt. Aber ich weiß, dass Leute sich oft gegenseitig Halbwahrheiten erzählen – Dinge, von denen sie denken, dass das Gegenüber sie gerne hören würde.“
„Reichtum bedeutet nicht, dass man vom Menschsein ausgeschlossen ist. Vielleicht ist mein Kinn wirklich seltsam, und Sie sind die erste Person, die mir das ins Gesicht sagt. Nicht, dass Sie das tun sollten. Aber Sie haben es getan. Und dafür bin ich dankbar.“
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„N-nein, ich meine, ich kann Sie gar nicht sehen. Es ist, als ob irgendwas mit dem Licht passiert.“
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„Ach, das meinen Sie. Ja, von dem Effekt habe ich gehört, aber natürlich habe ich ihn noch nie selbst beobachtet. Das hat etwas mit unserem Weiss-Wiesemann-Koeffizienten zu tun.“
Der Weiss-Wiesemann-Koeffizient ist eine Verhältniszahl, die die Differenz an Reinvermögen zwischen Privatpersonen widerspiegelt. Wenn der Koeffizient nahe an 1 (oder 100 %) liegt, bedeutet das, dass eine Person in dieser Personengruppe das ganze Reinvermögen besitzt. Man hat festgestellt, dass, wenn der Weiss-Wiesemann-Koeffizient sich etwa 0,96 nähert, die hochvermögende Person die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen beginnt.
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„Wollen Sie damit sagen, Sie sind so reich, dass das Licht sich buchstäblich in Ihrem Gesicht bricht?“
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„Unter anderem … Aber beruhigen Sie sich, ich bin nur ein bescheidener einstelliger Milliardär.
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„Ich sehe nichts dergleichen. Ehrlich gesagt sehe ich nur einen Herrn, der für Martinaise ungewöhnlich gut gekleidet ist. In einem Frachtcontainer. Und ich gebe zu, dass das schon seltsam ist.“
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„Das ist quasi ein Statistikwert. Im Wesentlichen besagt er, dass, wenn eine niedrigstvermögende Person auf eine höchstvermögende Person trifft, einige Gesetze der Physik ihre Geltung verlieren.“
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„Ich sollte mich wieder um meine Ermittlungen kümmern. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.“ [Ende.]
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„Wir sollten uns wieder um unsere Ermittlungen kümmern. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.“ [Ende.]
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„Es war mir ein Vergnügen. Leider muss ich bald abreisen. Wenn wir uns das nächste Mal sehen, erwarte ich einen Fortschrittsbericht zu meiner Investition!“
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„Auf Wiedersehen, mein Freund. Möge Ihr Seelenfrieden Sie glücklich machen.“
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- „Es war mir ein Vergnügen. Leider muss ich bald abreisen. Wenn wir uns das nächste Mal sehen, erwarte ich einen Fortschrittsbericht zu meiner Investition!“
- „Es war mir wirklich ein Vergnügen. Aber leider erlaubt es mir meine aktuelle Lebensweise nicht, für längere Zeit an einem Ort zu bleiben. Vielleicht werden wir uns irgendwann wiedersehen, in weiter Ferne …“
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„Es war mir wirklich ein Vergnügen. Aber leider erlaubt es mir meine aktuelle Lebensweise nicht, für längere Zeit an einem Ort zu bleiben. Vielleicht werden wir uns irgendwann wiedersehen, in weiter Ferne …“
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„Danke, dass Sie vorbeigeschaut haben. Wenn Sie irgendwann mal eine Idee haben, die Sie mir präsentieren wollen, habe ich immer ein offenes Ohr für Sie.“
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„Müssen Sie schon gehen? Ich wollte noch über so viele Dinge mit Ihnen reden. Nun ja. Dann bis zum nächsten Mal!“
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„Da haben wir es ja. Ich wusste es sofort, als ich Miltons 32-8-Klopfen gehört habe. Sie sind auch Unternehmer!“
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„Nun, Sie haben mich ja bereits überzeugt, in Sie zu investieren, also fahren Sie bitte fort. Erzählen Sie mir mehr über diese Gelegenheit. Ich bin ganz Ohr.“
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- „Auf dem Kunstmarkt, sagen Sie? Sicher. ‚Schießen Sie los‘, wie man so schön sagt. Ich bin gespannt, was Sie im Sinn haben.“
- „Auf dem Kunstmarkt, sagen Sie? Ist eine Überlegung wert. Wie ich bereits sagte, habe ich nicht viel Geld dabei. Aber bitte fahren Sie fort. Was haben Sie im Sinn?“
- „Nun, Sie haben mich ja bereits überzeugt, in Sie zu investieren, also fahren Sie bitte fort. Erzählen Sie mir mehr über diese Gelegenheit. Ich bin ganz Ohr.“
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„Genau, das Spezialklopfen, an dem wir Ultrareichen uns gegenseitig erkennen können. Das hatte ich selbst schon fast vergessen.“
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Miltons 32-8-Klopfen wurde durch Datensonifikation erzeugt. Es basiert auf Zeitreihendaten der profitabelsten Bank der Welt während ihrer Glanzjahre in den Dreißigern. Die Spitzen wurden in einen Rhythmus umgewandelt, der das Klopfen ergibt.
Ein geheimer Handschlag der Ultrareichen. Er wird in exklusiven Jachtclubs und auf interisolären Bällen für die Erben alten Geldes weitergegeben. Wo du ihn herhast, ist allerdings ein Rätsel.
„Aber ich schweife ab. Erzählen Sie mir von Ihrer Geschäftsidee. Ich bin ganz Ohr.“ In dem grellen Licht scheint sich sein Gesicht seitlich zu verziehen und zu verdrehen.
„Ich habe vor kurzem eine Malerin in der Stadt entdeckt, die unheimliches Potential hat.“ (Du zeigst ihm Cindys Chef d’Œuvre.)
„Eine Malerin, wie? Ich suche stets nach Möglichkeiten, in neue Arten von Vermögenswerten zu investieren. Wer ist denn die Künstlerin?“
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„Aha. Und der Titel des Gemäldes?“ Er lehnt sich nach vorn, um sich das dick mit Farbe beschichtete rechteckige Kunststoffbrett genau anzusehen.
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„Namen sind schon etwas Wunderbares, finden Sie nicht? Sie können unsere Herangehensweise an eine Person völlig verändern. Oder, wie in diesem Fall, an ein Gemälde.“
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„Bevor ich investiere, muss ich mehr über das Kunstwerk wissen. Woher weiß ich, dass dieser Vermögenswert mit der Zeit im Wert steigt?“
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- Du sagst nichts.
- Du nickst selbstsicher.
- „Keith, das gefällt mir. Einer meiner Neffen heißt Keith. Wir haben schon seit Jahren nicht mehr miteinander gesprochen, da ich ihm nicht schon wieder einen Aufenthalt in der Entzugsklinik bezahlen wollte. Aber vielleicht kann dieses Gemälde dabei helfen, das wieder zu kitten …“
Denk dran, du verkaufst hier nicht nur ein Gemälde, sondern eine Geschichte. Biete ihm einen Grund, die Scheinchen hinzublättern.
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Mit Lügen kommt man nicht weit. Der Wahrheit kann man nicht davonlaufen. Irgendwann holt sie einen immer ein.