Gespräch · Ultrareicher Lichtbrecher
Sprecher · 27
Ultrareicher Lichtbrecher
Du
Kim Kitsuragi
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„Nicht schon wieder die Blaasmawaffe.“ Der Lieutenant setzt seine Brille ab und reibt sich mit den Fingern die Augen. „Das ist überhaupt nicht möglich.“
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„Es ist nicht möglich. Aber was für ein Traum …“ Er schüttelt den Kopf. „Wie dem auch sei, auch wenn ich sie produzieren könnte, könnte ich einer inkompetenten und korrupten Polizei keine WELTENZERSTÖRENDE Waffe in die Hand geben.“
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„Sie wollen einer inkompetenten und korrupten Polizei tödlichere Waffen geben? Nein, nein, das ist keine gute Idee …“
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„Ich bin schon im Vorstand zweier wichtiger Waffenfabrikanten. Falls ich Waffen wollte, würde es mir an ihnen nicht mangeln …“
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„Genau das habe ich auch gehört. Soweit ich das verstehe, ist die BMR in ihrem aktuellen Zustand im Grunde ein hoffnungsloser Fall …“
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„Darum sollte ich investieren? Wollen Sie sagen, dass der schlechte Ruf der BMR sie zu einer unterbewerteten Anlage macht?“
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„Es ist ein Pen-&-Paper-Rollenspiel, bei dem Leute in der ganzen Welt miteinander spielen können – mit Hilfe von Funkgeräten!“
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Du klaust eine Idee, die eine ziemliche Niete war, und tust, als ob sie auf deinem Mist gewachsen wäre? Das ist echter Unternehmergeist. Super.
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„Ihre Idee erinnert mich an eine Gruppe von jungen Männern, die vor langer Zeit zu mir gekommen sind. Sie nannten sich ‚Fortress Accident‘ – der Name hätte schon ein rotes Tuch sein sollen.“
„Sie haben mir und einer Handvoll anderer Investoren eine Idee für ein Rollenspiel präsentiert, das – mit ihren Worten – die Welt verändern würde.“
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„Zuerst sah alles vielversprechend aus, sie hatten solide Ideen, aber irgendwie fehlte es … Wie soll ich sagen …“
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„Ihnen fehlte der Wille, etwas abzuschließen. Je prekärer ihre finanzielle Situation wurde, desto mehr verwandelten sich ihre realistischen Ideen in absoluten Wahnsinn.“
„Das ganze Geld ging den Bach runter. Leute, denen es um hohe Kunst geht, liefern keine Resultate. Sie können nur Welkins oder irgendwelche anderen Viecher erfinden.“
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„Ich nehme an, dass es keinen Return on Investment gab, nachdem sie zu viel Zeit damit zugebracht hatten, mythische Kreaturen zu zeichnen.“
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„Leider war es zu spät, als wir es versuchten. Bei dem Konzept war die Luft raus. Es war nur noch Staub übrig.“
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„Was ich Ihnen damit sagen will: Das ist wirklich keine gute Idee. Zum Scheitern verurteilt. Sie wirken wie ein vernünftiger Mensch, aber das ist kein vernünftiger Plan.“
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„Das kann niemand mit Sicherheit sagen, aber sicher an keinem schönen Ort.“
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„Es ist ein Pen-&-Paper-Rollenspiel, aber die Spieler sind über Funkcomputer miteinander verbunden!“
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„Ach, nichts. Wir haben bloß einen Mord aufzuklären, und trotzdem laufen Sie herum und bitten alle möglichen Leute um Geld. Und jedes Mal, wenn ich frage: ‚Sind Sie sicher, dass das mit dem Fall zu tun hat?‘, sagen Sie: ‚Natürlich, Kim. Ich glaube schon …‘“
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- „Ach, nichts. Wir haben bloß einen Mord aufzuklären, und trotzdem laufen Sie herum und bitten alle möglichen Leute um Geld. Und jedes Mal, wenn ich frage: ‚Sind Sie sicher, dass das mit dem Fall zu tun hat?‘, sagen Sie: ‚Natürlich, Kim. Ich glaube schon …‘“
- „Wir haben einen Mord aufzuklären. Und trotzdem laufen Sie herum und gehen allen möglichen Leuten mit Ihren Bitten um Geld auf die Nerven. Und dann behaupten Sie auch noch, dass das ‚irgendwas mit dem Fall zu tun hat‘.“
Er schmunzelt. „Das geht schon in Ordnung. Mittlerweile bin ich die Frage gewohnt. Ganz unverblümt gesagt habe ich mein Vermögen von meiner Großmutter geerbt, die in Graad selbst eine höchstvermögende Privatperson war …“
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„Ich habe nur ihr Vermögen genommen und es klug investiert. Ob Sie es glauben oder nicht, es ist schon ein gewisses Talent erforderlich, um ein riesiges Vermögen nicht mit Segelbooten, fehlgeleiteten Entscheidungen und unbeaufsichtigter Staatspolitik zu verprassen.“
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- Er schmunzelt. „Ganz unverblümt gesagt habe ich mein Vermögen von meiner Großmutter geerbt, die in Graad selbst eine höchstvermögende Privatperson war …“
- Er schmunzelt. „Das geht schon in Ordnung. Mittlerweile bin ich die Frage gewohnt. Ganz unverblümt gesagt habe ich mein Vermögen von meiner Großmutter geerbt, die in Graad selbst eine höchstvermögende Privatperson war …“
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Bei so viel Geld, wie dieser Typ hat, würde man dazu immer noch mehrere Generationen brauchen, aber gut.
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Er atmet pfeifend aus. „Ich muss Ihnen sagen, anfangs macht es viel Arbeit, reich zu sein. Man muss sich richtig ins Zeug legen, weil alles so verdammt teuer ist. Auf diesem Einkommensniveau steigen die Preise nämlich exponentiell an …“
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„Aber wenn man dann erst mal meine Position erreicht hat, ist es fast unmöglich, kein Geld zu machen. Meine Anlagen sind so diversifiziert, dass ich letztlich immer die Nase vorn habe, egal, was passiert …“
„Manche meiner niedrigervermögenden Freunde sagen zu mir: ‚Aber macht es dann überhaupt noch Spaß?‘ Und ich antworte: ‚Sicher doch.‘“
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- Du sagst nichts.Gemerkt · 1
- „Mann, das Leben einer höchstvermögenden Privatperson klingt toll.“Gemerkt · 1
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- „Die Hand, die an die Menschen Ressourcen verteilt, ist unsichtbar und grausam. Aber sie ist auch konstant, bedächtig und durchaus gerecht.“
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- „Jeder Mensch bekommt, was er verdient. Ihm das zu nehmen, wäre absolute Tyrannei.“
- „Staaten sind wie Felsbrocken, die in einem Fluss liegen. Sie behindern den freien Fluss der Ideen. Wenn genug Zeit vergeht, erodiert das Wasser die Felsbrocken.“
- „In unserer jetzigen Position kann die Freiheit des Menschen nur aus dem freien Kapitalfluss entspringen.“
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„Kapital.“ Er nickt. „Da fehlen einem die Worte, nicht wahr? Es blendet wie die Sonne, die nach einem trüben Winter hinter dem Horizont aufgeht.“