„Man kann damit in eine moderne Denkschule eintauchen? Sind Sie sich da sicher?“
Gespräch · Ultrareicher Lichtbrecher
Sprecher · 27
Ultrareicher Lichtbrecher
Du
Kim Kitsuragi
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Wann
Zehn Sekunden – Grenzen verschwimmen. Zwanzig Sekunden – Verlust des Ichs. Dreißig Sekunden – völlige Dissimilation in rohe Unwirklichkeit.
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Das ist nur eine der vielen Gefahren, die lauern, wenn man zu tief in die Karperie eintaucht.
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Völliger Unsinn – sowohl ‚Karperie‘ als auch das, was du gerade gesagt hast. Man kann doch nicht in Gedanken baden!
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- „Hmhm. Karperie ist gefährlich. Sie breitet sich wie ein Virus aus, infiziert ganze Universitäten.“
- „Also, wissen Sie … Vergessen Sie, was ich gesagt habe. Das ergibt eigentlich gar keinen Sinn.“
- „Allerdings. Wenn man längere Zeit damit verbringt, definiert sich die ganze Welt plötzlich nur noch durch Karperie.“
„Hmhm. Karperie ist gefährlich. Sie breitet sich wie ein Virus aus, infiziert ganze Universitäten.“
„Gefährlich? Ich stehe auf gefährliche Dinge. Man könnte sogar behaupten, dass ich einer dieser ‚Adrenalinsüchtigen‘ bin.“ Das Licht, das von ihm ausgeht, scheint stärker zu werden.
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- „Gefährlich? Ich stehe auf gefährliche Dinge. Man könnte sogar behaupten, dass ich einer dieser ‚Adrenalinsüchtigen‘ bin.“ Das Licht, das von ihm ausgeht, scheint stärker zu werden.
- „Das klingt ja nach einem abgefahrenen Trip. Muss ich auf jeden Fall selbst ausprobieren.“ Das Licht, das von ihm ausgeht, scheint stärker zu werden.
„Ich weiß es zu schätzen, dass Sie uns davor bewahrt haben, Zeit zu verschwenden. Gibt es sonst noch etwas, was ich über dieses Gemälde wissen muss?“
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„Allerdings. Wenn man längere Zeit damit verbringt, definiert sich die ganze Welt plötzlich nur noch durch Karperie.“
„Das klingt ja nach einem abgefahrenen Trip. Muss ich auf jeden Fall selbst ausprobieren.“ Das Licht, das von ihm ausgeht, scheint stärker zu werden.
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Wenn man mit seinen Fingerspitzen über die Kleckse fährt, entdeckt man Frequenzen, die von Finanzgesellschaften zur Langstreckenkommunikation verwendet werden.
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Das ist aber nicht sehr kunstmäßig. Erzähl ihm, dass es ein unsichtbares Pigment enthält, das bei der Unternehmensspionage zum Einsatz kommt. Und dass, wer die Palette besitzt, Zugang zu einer ganz neuen Welt versteckter Kommunikation hat.
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- „Selbstverständlich nicht in ihrer materiellen Existenz. Aber es steckt noch mehr in ihr.“
- „Damit wird der künstlerische Prozess selbst zur Kunst.“
- „Das ist eine Codierscheibe, die von Schaltkreiskopplern genutzt wird, um Banken in die Knie zu zwingen.“
- „Sie enthält eine einzigartige unsichtbare Farbe. Damit können Sie wichtige Botschaften verstecken.“
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- Das ist aber nicht sehr kunstmäßig. Erzähl ihm, dass es ein unsichtbares Pigment enthält, das bei der Unternehmensspionage zum Einsatz kommt. Und dass, wer die Palette besitzt, Zugang zu einer ganz neuen Welt versteckter Kommunikation hat.
- Erzähl ihm, dass sie dazu benutzt worden ist, ein unsichtbares Pigment zu mischen. Und dass, wer die Palette besitzt, Zugang zu einer ganz neuen Welt versteckter Kommunikation hat.
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- Das ist aber nicht sehr kunstmäßig. Erzähl ihm, dass es ein unsichtbares Pigment enthält, das bei der Unternehmensspionage zum Einsatz kommt. Und dass, wer die Palette besitzt, Zugang zu einer ganz neuen Welt versteckter Kommunikation hat.
- Erzähl ihm, dass sie dazu benutzt worden ist, ein unsichtbares Pigment zu mischen. Und dass, wer die Palette besitzt, Zugang zu einer ganz neuen Welt versteckter Kommunikation hat.
„Was für eine originelle Idee! Indem wir unseren Fokus vom Endprodukt lösen, lernen wir das Handwerk dahinter besser zu schätzen. Eine Kunst für sich, die unseren Augen in der Regel verborgen bleibt.“
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Diese Leute finden aber auch immer einen Weg, alles zu rechtfertigen. Sieht so aus, als hätte er angebissen.
„Das ist eine Codierscheibe, die von Schaltkreiskopplern genutzt wird, um Banken in die Knie zu zwingen.“
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„Sie enthält eine einzigartige unsichtbare Farbe. Damit können Sie wichtige Botschaften verstecken.“
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- Das ist aber nicht sehr kunstmäßig. Erzähl ihm, dass es ein unsichtbares Pigment enthält, das bei der Unternehmensspionage zum Einsatz kommt. Und dass, wer die Palette besitzt, Zugang zu einer ganz neuen Welt versteckter Kommunikation hat.
- Erzähl ihm, dass sie dazu benutzt worden ist, ein unsichtbares Pigment zu mischen. Und dass, wer die Palette besitzt, Zugang zu einer ganz neuen Welt versteckter Kommunikation hat.
„Perfekt! Ich habe schon nach einer Methode gesucht, mit der ich kommunizieren kann, ohne dass die Informationen von Rivalen gestohlen oder abgefangen werden.“
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Erzähl ihm, dass sie dazu benutzt worden ist, ein unsichtbares Pigment zu mischen. Und dass, wer die Palette besitzt, Zugang zu einer ganz neuen Welt versteckter Kommunikation hat.
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„Ich will ehrlich sein. Hier sehe ich nur Farbkleckse, die jeder echten Intention entbehren.“
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Warum lässt du dir diese Gelegenheit entgleiten? Gib ihm eine Geschichte, ein Erlebnis. Bring ihn dazu, mit dem Gemälde durchbrennen und es im Geheimen heiraten zu wollen.
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„Bitte, wenn es etwas gibt, das ich übersehe, dann würde ich nur zu gerne wissen, was es ist.“
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„Genau danach wollte ich fragen. Sagen Sie, was ist die Entstehungsgeschichte? Hat sie gelitten?“
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(Du nickst mitleidig.) „Sie hat schrecklich gelitten.“
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„Bitte erzählen Sie mehr.“ Die menschliche Gestalt im Licht lehnt sich anscheinend noch näher. Winzige Punkte überfluten deine Netzhaut, als der Container zu grell wird.
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„Wissen Sie da Näheres? Ich habe gehört, dass manche benachteiligten Familien ihre Organe verkaufen müssen, um die Miete bezahlen zu können. Dann gibt es auch einige, die derart von Armut gezeichnet sind, dass sie selbst Lebensmittel kaufen gehen müssen. Zu welcher Gruppe gehört sie?“
Der Typ fährt ganz klar auf makabre Geschichten ab. Da hast du genau die richtige für ihn – so übel, dass man sie am liebsten gleich wieder vergessen will, sie aber nicht vergessen kann, weil sie so übel ist. Ja, das ist genau die richtige für ihn.
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Dir steht noch immer die Möglichkeit offen, dich dieser sinnlosen Sensationslust zu widersetzen.
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- „Es sind ihre Organe. Sie hat kaum noch welche.“
- „Es ist sogar noch schlimmer. Hören Sie, Sie hatte Umgang mit mesquischen Gangmitgliedern …“
- „Um ehrlich zu sein, habe ich gelogen. Sie stammt aus der Arbeiterklasse, kommt aber ganz gut zurecht.“
- „Es sind die Lebensmittel. Das arme Ding muss jeden Tag zu Frittte gehen.“
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Zumindest funktioniert ihr Herz noch, ganz im Gegensatz zu gewissen anderen Leuten hier.
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„Was für eine unheimlich traurige Geschichte. Ich sollte Rhéa darum bitten, sich der Sache anzunehmen. Vielleicht kann die Stiftung einige Stipendien für solche Fälle vergeben.“
„Es ist sogar noch schlimmer. Hören Sie, Sie hatte Umgang mit mesquischen Gangmitgliedern …“
„Mesquische Gangmitglieder? Nein! Habe ich Ihnen denn nicht erzählt, dass ich keine Nachrichten mehr lese? Viel zu negativ, das schlägt mir aufs Gemüt.“
Anscheinend ist er gar nicht an den Einzelheiten interessiert. Schade, dabei hattest du doch so eine gute Geschichte in petto …
„Ich habe herausgefunden, dass es viel gesünder für mich ist, solchen Problemen einfach mit Geld zu begegnen und zu hoffen, dass sie sich in Wohlgefallen auflösen. So muss ich keine Gewissensbisse haben, dass ich sie nicht wirklich angegangen bin.“
„Um ehrlich zu sein, habe ich gelogen. Sie stammt aus der Arbeiterklasse, kommt aber ganz gut zurecht.“
„Oh.“ Er klingt enttäuscht. „Aber ich bin mir sicher, dass ihr Werk ein sehr interessantes inneres Ringen darstellt. Wahrscheinlich mit einer Geisteskrankheit. Ja, so war das bestimmt.“
„Nun dann, können Sie mir sonst noch irgendetwas über dieses Stück erzählen?“
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- „Oh.“ Er klingt enttäuscht. „Aber ich bin mir sicher, dass ihr Werk ein sehr interessantes inneres Ringen darstellt. Wahrscheinlich mit einer Geisteskrankheit. Ja, so war das bestimmt.“
- „Oh.“ Er klingt enttäuscht. „Aber ich bin mir sicher, dass ihr Werk ein sehr interessantes inneres Ringen darstellt. Wahrscheinlich mit einer Geisteskrankheit. Ja, so war das bestimmt.“
- „Sie?“ Das Licht scheint zu blinken, als ob jemand eine Sekunde lang seine Lichtquelle abgeschaltet hätte. „Warum sollte sich denn jemand um Sie scheren?!“
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„Jeden Tag?“ Das grelle Licht wird beinahe melancholisch. „Aber woher nimmt sie dann die Zeit für ihre Kunst?“
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„Sie?“ Das Licht scheint zu blinken, als ob jemand eine Sekunde lang seine Lichtquelle abgeschaltet hätte. „Warum sollte sich denn jemand um Sie scheren?!“
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„Der Wert eines Künstlers verdoppelt sich, wenn er eine ansprechende Hintergrundgeschichte hat. Ich dachte, Sie wären ein erfahrener Kunsthändler. Sie sollten das eigentlich wissen.“
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Das ist widerlich und gänzlich unethisch. An so etwas solltest du dich nicht beteiligen.