Banal · Korpsgeist ≥ 0
Es ist das einzige Zuhause, das du hast. Aber du kannst nicht zurück. Nicht so.
Vor Gedankeneffekten; weitere Dialogbedingungen können gelten.
620 · Stimmen und Dialoge
Es ist das einzige Zuhause, das du hast. Aber du kannst nicht zurück. Nicht so.
„Erst einen Monat später, als ich Gelegenheit hatte, mich richtig bei ihm zu bedanken, fand ich heraus, dass er sich überhaupt nicht daran erinnern konnte. Aber so ist Gottlieb halt. Er steckt mit irgendeinem Teufel unter der Decke, da bin ich mir sicher. Prost!“ Das Anstoßen der Gläser geht durch die Lautstärke der Gruppenunterhaltung unter …
„Also hat er, ohne lange zu fackeln, meinen Blinddarm entfernt, während im Raum nebenan die Party weiterging. Von den Schmerzen und dem ganzen Schnaps, den ich getrunken hatte, war ich im Delirium, aber ich weiß noch, wie ich dachte: Mann, der Gottlieb kann echt Wunden nähen …“
Er lässt den Blick durchs Zimmer schweifen und denkt sich: Und um einen davon muss ich mich jetzt kümmern. Mann, diese Affen …
„Und dann rief mich der Hurensohn Gottlieb – der nach Schnaps stank – in seinen Schlachtraum … Officer Fischer hat Lust, Geschichten zu erzählen. Er fährt fort: „Und ich frage ihn: ‚Sind Sie sicher, Doc?‘ Er gibt sich total cool: ‚Ja, wenn Sie Schmerzen haben, müssen wir das Ding rausholen …‘
Er ist dein Halbbruder, und du vergraulst ihn. Warum?
Doch. Etwas fällt dir ein. Dieser junge Mann würde einen guten Nachwuchspolizisten abgeben. In einem anderen Leben, wenn er dir vertraut.
Wenn du das nächste Mal so eine Aussage tätigst, schlage ich vor, dass du dir zuerst etwas Züchtigeres anziehst als diese schäbigen Klamotten, Officer.
Sollten wir uns je in so eine unrealistische Situation begeben, würdest du eine viel überzeugende Prostituierte abgeben, Officer.
Nicht nur seinen Namen, sondern auch noch seine Adresse … Du bist eine gottverdammte Gefahr.
„Hast du Apricot gesehen – die Tochter vom alten Pidieu?“, fragt Lieutenant McCoy. „Mhmm“, erwidert Torson. „Hat die einen Arsch …“ McCoy schüttelt anerkennend den Kopf. „Ein bisschen kurios ist’s schon, dass der alte Mann sie Apricot genannt hat, aber okay, geht mich eigentlich nichts an. Wollen wir zum Kebabladen gehen?“
Er ist dankbar, dass er die Waffe jetzt wieder an seinem Gürtel hat.
Er denkt sich: Na sicher doch. Es geht um Transparenz.
Er denkt sich: „Das ist nicht meine Flagge. Meine Flagge trägt das Signalblau der Kontrollierten Zone.“
Er meint es ernst. Bitte interpretiere es nicht als Stichelei.
„Wie fühlt es sich an, einen Menschen zu töten, Herr McCoy?“, fragt eine junge Frau den Mann, der auf der anderen Seite des Schreibtischs sitzt …
„Ganz ehrlich, Baby“, antwortet John McCoy und verschränkt auf dem besagten Schreibtisch seine Füße. „Ich spüre überhaupt nichts mehr. Es ist, als ob ich mir die Zähne putze. Ich mache es ein- bis zweimal pro Woche und denke eigentlich nicht darüber nach.“ Seine Stimme ist völlig frei von Schuldgefühlen.