„Alles, was du weißt, ist: Ich habe gesehen, wie es passiert ist, und es hat mir gefallen. Sehr sogar. Ihr gut gefütterter Körper, der im Kanal wie ein Korken hoch- und runtergeschwappt ist. Sie hatte noch diese kükengelbe Handtasche dabei, die sie strangulierte …“ Kalte schwarze Kohlen sehen zuerst den Kanal an und dann dich. Ein Blinzeln.
Gespräch · Beherrschung
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„Der aalglatte Arsch hat nicht Wort gehalten …“ Der Junge hat die ganze Zeit mit offenem Mund zugehört.
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„Hehe …“, spöttelt der alte Mann wieder. „Das hört sich jetzt so an, als ob du willst, dass ich eine Aussage in deinem Justiztheater machen soll. Meine Tage sind gezählt. Ich kann sie ruhig auch in einer Zelle der Moralintern verbringen. Ich habe alles gesagt, was ich zu sagen habe.“ Er hustet.
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„Hehe.“ Darauf fällt er nicht rein. „Jemand hat das getan. Jemand hat sie erschossen.“ Er zuckt mit den Schultern. Auf einmal erkalten seine Augen.
„Oder vielleicht ist sie auch einfach nur umgefallen. Ich habe da manchmal diese Gewaltphantasien … Meine Erinnerung ist voller Löcher; besonders die aus den Dreißigern. Ich weiß nur, dass …“
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„Jemand hat es getan.“ Er zuckt mit den Schultern. Auf einmal erkalten seine Augen. „Oder vielleicht ist die Kuh auch einfach nur umgefallen. Ich erinnere mich nur schemenhaft an die Vergangenheit. Ich weiß nur …“
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„Die Kuh hat eine Kugel in die rechte Lunge abbekommen. Hat sich ihre Titte gehalten, ist in den Kanal gefallen und ersoffen. Oder verblutet – ist schwer zu sagen. War schlampig ausgeführt. Auf ein sich bewegendes Ziel.“
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„Stimmt das denn auch? Es heißt, es sei ihre Tochter gewesen, die sie krankgemeldet habe. Aber das war gar nicht ihre Tochter, oder?“
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„Hmmhmm … Wahrscheinlich hat sie sich den Scheiß literweise übergekippt. Natürlich bin ich nie nah genug an sie rangekommen, um das zu riechen …“
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Oh nein, der Zusammenhang wird dir nicht klar! Ausgerechnet in einem solch entscheidenden Moment …
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Du Depp, tu was, du musst am Ball bleiben. Jetzt ist nicht der Moment für Traumtänzerei.
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Zu deiner Rechten siehst du den Lieutenant dir einen kurzen Blick aus dem Augenwinkel zuwerfen …
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„Was diese Abmachung angeht, die Sie getroffen haben.“ Dem Lieutenant wird schnell klar, was passiert, und wendet sich an den Verdächtigen.
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„Mit Edgar. Der Tod des Krenel-Söldners war für die Claires nur zufällig von Vorteil. Was ist aber …“
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- „Herr Dros, was diese Abmachung angeht, die Sie getroffen haben.“ Er wendet sich ihm zu. „Mit Edgar. Der Tod des Krenel-Söldners war für die Claires nur zufällig von Vorteil. Was ist aber …“ Er beugt sich zu ihm vor.
- „Mit Edgar. Der Tod des Krenel-Söldners war für die Claires nur zufällig von Vorteil. Was ist aber …“
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„Die vorherige Gewerkschaftschefin – Tiphaine Holly.“
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„Ich habe nicht vierzig Jahre lang gekämpft, um als Kollaborateur des internationalen Regimes zu enden“, sagt er mit erhobenem Zeigefinger. „Was geschehen ist, ist geschehen.“
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Du bist noch immer sprachlos. Deine Augen bleiben an seinem Finger kleben. Er ist gelb vor Nikotin …
Als du ihn vorhin nach der Gewerkschaft gefragt hast, meinte er, dass sie eine Enttäuschung sei. Man hat ihm etwas versprochen. Etwas Politisches.
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- „Kim, diesen Teil werden wir wohl nicht lösen. Was sollen wir machen?“
- „Verdammt noch mal, Sie haben die vorherige Gewerkschaftschefin umgebracht. Ich weiß es.“
- „Sie haben Ihnen einen Politikwandel versprochen. Und sie haben ihr Versprechen nicht gehalten.“
- Das soll alles sein? Ich soll das sagen? Keine anderen Gedanken in meinem Kopf?
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„Sieh mal einer an, wer da aufgewacht ist.“ Er grinst dich an. „Aus seinem Alkoholrausch. Dem hier geht es ja noch schlimmer als mir … Emotional ausgelaugt. Das Leben für uns Menschen ist schon hart in der Deregulierungshölle, nicht wahr?“
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„Wir werden später noch jede Menge Zeit haben, darüber zu sprechen, Herr Dros.“ Der Lieutenant gesteht ihm die Schadenfreude nicht zu. „Wenn Sie in Untersuchungshaft sind. Und da ist man schnell jahrelang.“
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- „Sieh mal einer an, wer da aufgewacht ist.“ Er grinst dich an. „Aus seinem Alkoholrausch. Dem hier geht es ja noch schlimmer als mir … Emotional ausgelaugt. Das Leben für uns Menschen ist schon hart in der Deregulierungshölle, nicht wahr?“
- „Sieh mal einer an, wer da aufgewacht ist.“ Er grinst dich an. „Aus seinem Alkoholrausch. Dem hier geht es ja noch schlimmer als mir … und dazu noch so emotional. Das Leben für uns Menschen ist schon hart in der Deregulierungshölle, nicht wahr?“
„Na, dann mach.“ Der Versprengte schließt sein sporadisch zahnloses Lächeln. „Ich bin schon mein ganzes Leben in Einzelhaft.“
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- „Wir werden später noch jede Menge Zeit haben, darüber zu sprechen, Herr Dros.“ Der Lieutenant gesteht ihm die Schadenfreude nicht zu. „Wenn Sie in Untersuchungshaft sind. Und da ist man schnell jahrelang.“
- „Wir werden noch jede Menge Zeit haben, darüber zu sprechen, Herr Dros.“ Er gesteht ihm die Schadenfreude nicht zu. „Wenn Sie in Untersuchungshaft sind. Und da ist man jahrelang.“
Jetzt komm wieder runter. Das war kein absolutes Desaster. Der Lieutenant hat es abgemildert. Fahr einfach fort, ganz ruhig …
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„Sieh mal einer an, wer da aufgewacht ist.“ Er grinst dich an. „Aus seinem Alkoholrausch. Dem hier geht es ja noch schlimmer als mir … und dazu noch so emotional. Das Leben für uns Menschen ist schon hart in der Deregulierungshölle, nicht wahr?“
„Sie haben Ihnen einen Politikwandel versprochen. Und sie haben ihr Versprechen nicht gehalten.“
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„Da ist aber einer hellwach.“ Er lacht spöttisch. „Du hast es schlimmer getroffen als ich.“
„Wir werden noch jede Menge Zeit haben, darüber zu sprechen, Herr Dros.“ Er gesteht ihm die Schadenfreude nicht zu. „Wenn Sie in Untersuchungshaft sind. Und da ist man jahrelang.“
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Du könntest sagen, dass er Dreck unter den Fingernägeln hat, aber das würde dir auch nichts bringen.
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„Ey, Cuno rafft grad nich’, was abgeht. Hör mal mit der Spinnerei auf, Detective Dick, und lass uns weitermachen, okay?“
Du musst dich aufrecht hinstellen und weitermachen. Du bist der letzte anwesende Detective der BMR. Bring das Verhör zu einem Ende. Es ist nicht schlimm, wenn du eine Sache vergessen hast.
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Reiß dich mal zusammen; das ist nur ein kleines Detail. Du hast immer noch alles andere! Los, bring das Verhör zu einem Ende!
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Es ist kein anderer Polizist vor Ort, nur du. Du musst dich zusammenreißen und das Verhör zu Ende führen.
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Jetzt zeig mal wieder Einsatz. Alle anderen sind weg. Alles hängt von dir ab. Bring das verdammte Verhör zu einem Ende. Vergiss das hier.
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„Officer!“ Der Lieutenant sieht zu, wie du dir gegen den Kopf schlägst – um einen Zusammenhang im Mordfall herzustellen.
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„Officer!“ Der Lieutenant sieht zu, wie du dir gegen den Kopf schlägst – schon wieder. Das zweite Mal in dieser Befragung.
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„Herr Dros, was diese Abmachung angeht, die Sie getroffen haben.“ Er wendet sich ihm zu. „Mit Edgar. Der Tod des Krenel-Söldners war für die Claires nur zufällig von Vorteil. Was ist aber …“ Er beugt sich zu ihm vor.
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Der Junge sieht zu, wie du dir gegen den Kopf schlägst – um einen Zusammenhang im Mordfall herzustellen.
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Der Junge sieht zu, wie du dir gegen den Kopf schlägst – schon wieder. Das zweite Mal in dieser Befragung.
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Der Kommunist sieht zu, wie du dir kräftig gegen den Kopf schlägst, um einen Zusammenhang in diesem Fall herzustellen. Jedoch bleibt die Offenbarung aus.
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Der Kommunist sieht zu, wie du dir kräftig gegen den Kopf schlägst – schon wieder. Das zweite Mal in dieser Befragung. Jedoch bleibt die Offenbarung aus.
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Verdammt Scheiße. Warum musst du so dumm sein? Das war’s – diesen mentalen Griff ins Klo brechen wir ab. Zurück zu den Fragen.
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Meine Güte, wir sind so dicht dran! Ganz am Ende – und du kannst dich nicht einmal mehr daran erinnern, was du hier in Zusammenhang bringen willst, was? Und dabei starrt dich der Mordverdächtige abschätzig an!